Zytologie

Begriffe und Vorgänge in der Zytologie

Begriffe und Vorgänge in der Zytologie


E. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zytologie und deren Level. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktion von Zellen, insbesondere Neuronen, Muskelfasern und Bindegewebe. Die Karteikarten behandeln auch die verschiedenen Arten von Drüsen, Epithel und Sekret, sowie die Rolle von Axonen und Nervenfasern in der Signalübertragung. Ideal für Studierende und Forscher, die ihr Verständnis der zellulären Biologie vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
27.09.2015 / 27.09.2015

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Sekretabgabe bei Merokrinen Drüsen

Schweissdrüsen

  • Schleusen Sekret durch Exozytose aus der Zelle
  • Zelle scheint nach Abgabe unverändert

Sekretabgabe bei Apokrinen Drüsen

Duftdrüsen der Achselregion

  • Oberflächennaher Teil der Zelle schnürt sich ab
  • Zytoplasma geht verloren

Sekretabgabe bei Holokrinen Drüsen

Talgdrüsen

  • Drüsen gehen zugrunde
  • werden mit dem Sekret ausgestossen

Endokrine Drüsen

Hormondrüsen - Schilddrüsen

  • keinen Ausführungskanal
  • Diffusion über Blutkapillaren - Stoffe erreichen Zielzellen über Blutkreislauf
  • Wirken lokal

Sinnesepithelien

Stäbchen & Zapfen der Netzhaut im Auge

  • Sinnesreize aufnehmen & weiterleiten - Licht

Arten von Bindegewebszellen

  • Ortsständige Bindegewebszellen
  • Freie Bindegewebszellen

Ortsständige Bindegewebszellen

  • können Lage nicht verändern
  • Produzieren Interzellularsubstanz

Freie Bindegewebszellen

  • sind beweglich
  • mehrheitlich Abwehrzellen
    • Wandern aus dem Blut ins Bindegewebe, beseitigen Gewebetrümmer, Fremdkörper, Mikroorganismen

Grundsubstanz der Interzellularsubstanz

  • Homogene, kittige Masse – hauptsächlich Wasser, Glykoproteinen, Proteoglykanen
  • Reservoir der extrazellulären Flüssigkeit (ausser Knorpel – mechanische Funktion)
  • Wichtig für Stoffaustausch Zellen – Blut

Proteoglykane

Risenmoleküle, die Wasser binden - Zähflüssigkeit der Interzellularsubstanz

Interzellularsubstanz

Grundsubstanz + Fasern

3 Fasern der Interzellularsubstanz

  • Kollagenfasern
  • Elastische Fasern
  • Retikuläre Fasern

Kollagenfasern

  • zugfest, wenig dehnbar - Haltefunkion
  • im ganzen Körper - v.a. in Sehnen, Gelenkbändern

Elastische Fasern

  • sehr dehnbar - Elastizität
  • In Lunge, Haut, Arterien => nicht platzen

Retikuläre Fasern

  • verformbare, dehnbare, 3-D-Netze
  • Stützen Organe, Bestandteil der Basalmembran
  • Rotes Knochenmark, Rachenmandeln, Lymphknoten, Milz

Ortsständige Zellen im kollagenen Bindegewebe

  • Fibroblasten - aktiv
  • Fibrozyten - ruhend

Das straffe kollagene Bindegewebe

  • faserreich
  • Geflechtartiges Bindegewebe
  • Parallelfaseriges Bindegewebe

Geflechtartiges Bindegewebe

  • straffes kollagenes Bindegewebe
  • Kollagene Fasern = Filzartiger Verband
    • Lederhaut der Augen, Hirnhaut, Organkapseln

Parallelfaseriges Bindegewebe

  • straffes kollagenes Bindegewebe
  • In den Sehnen

Das retikuläre Bindegewebe

  • Sternförmige Retikulumszellen = 3D Netzwerk, ihnen liegen retikuläre Fasern an
  • Freie Bindegewebszellen
  • Im Knochenmark, lymphische Organe - Lymphknoten

Das Fettgewebe

Sonderform des retikulären Bindegewebes

Aufbau des Fettgewebes

  • Fettzellen lagern Fetttröpfchen ein
  • Retikuläre Fasern flechten sich um Fettzellen => Fettläppchen
  • Viele Fettläppchen = Fettgewebe
  • Durch Kapillaren mit Blut versorgt

 

  • Bei Erwachsenen verändert sich nicht die Anzahl der Fettzellen sondern deren Volumen
    • Bei Kindern wächst die Anzahl – erschwert Abnehmen zusätzlich

Funktion des Fettgewebes

  • Schützt vor Wärmeverlust
  • Energiespeicher
  • Stützfunktion - füllt aus (Backen, Organe)
  • Produktion von Leptin - Hormon zur Appeptitregulation

Das weisse Fettgewebe

  • Ein grosser Fetttropfe – Zytoplasma & Zellkern an den Rand drängt
  • Nur einer pro Fettzelle

Aufgaben des weissen Fettgewebes

  • Baufett – polstert, hält Organe in Position
  • Speicherfett - Energievorrat

Das braune Fettgewebe

  • Säuglinge
  • Kleiner Zelldurchmesser mit vielen kleinen Tröpfchen
  • Für zitterfreie Wärmebildung

Knorpelzellen

Chondrozyten

Aufbau des Knorpels

  • Viel feste Grundsubstanz umlagert die Chondrozyten & Fasern = Druckfestigkeit
  • Keine Blutgefälle
    • Versorgung durch Diffusion aus Gelenkschmiere
    • Niedriger Stoffwechsel
    • geringe Regenerationsfähigkeit

Unterscheidungen von Knorpeln

  • hyaline Knorpel
  • elastische Knorpel
  • Faserknorpel

Der hyaline Knorpel

  • Druckfest und elastisch
  • Überzeiht Gelenkflächen, Rippenknorpel, Teil der Nasenscheidewand, Kehlkopfgerüst, Luftröhrenspangen

Der elastische Knorpel

  • viele elastische Fasern - gelb
  • Kehldeckel, Ohrmuschel

Der Faserknorpel

  • Interzellularsubstanz von Bindegewebsfasern durchzogen = Widerstandshähigkeit
  • Bandscheiben, Wirbelsäule, Menisken, Verbindung der Schambeine

Unterteilung der Knochenarten

  • Lamellenknochen
  • Geflechtknochen

Allgemeine Merkmale von Knochen

  • Widerstandsfähig gegen Druck, Biegung, Drehung

Allgemeiner Aufbau von Knochen

  • Stützgewebe
  • Interzellularsubstanz = Knochenmatrix – Festigkeit
    • Im kollagenen Bindegewebe sind Kalksalze enthalten
    • Knochenzellen (Osteozyten) darin eingemauert
      • Feine Fortsätze – Kontakt untereinander & Blutgefässen

Interzellularsubstant der Knochen

Knochenmatrix

Knochenzellen

Osteozyten

Lamellenknochen

  • Feinfaserig
  • Hauptanteil des erwachsenen Skeletts
  • Komplizierte Struktur entwickelt sich durch Wachstumsprozesse

Geflechtknochen

  • Grobfaserig
  • Im Neugeborenenskelett
  • Werden zu Lamellenknochen umgebaut

Muskelzellen

Myozyten

Étudier