Zytologie

Begriffe und Vorgänge in der Zytologie

Begriffe und Vorgänge in der Zytologie


E. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zytologie und deren Level. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktion von Zellen, insbesondere Neuronen, Muskelfasern und Bindegewebe. Die Karteikarten behandeln auch die verschiedenen Arten von Drüsen, Epithel und Sekret, sowie die Rolle von Axonen und Nervenfasern in der Signalübertragung. Ideal für Studierende und Forscher, die ihr Verständnis der zellulären Biologie vertiefen möchten.
Karten
132
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
27.09.2015 / 27.09.2015

Lernkarten

Myofibrillen

Fadenförmige Eiweissmoleküle an Myozyten

greifen ineinander - ermöglichen Kontrakion

Glatte Muskulatur - Aufbau

  • Längliche, manchmal verzweigte Zellen
  • Einzelner Zellkern in der Mitte

Wo ist glattes Muskelgewebe zu finden?

  • Muskelwände des Magen-Darm-Trakts
  • Urogenitaltrakt
  • Blutgefässe - Kontraktion = hoher Blutdruck
  • Haarbälgen

Glatte Muskulatur - Kontraktionen

  • Langsam
  • unwillkürlich
  • autogen
  • durch lokale Faktoren, Hormone, vegetatives Nervensystem ausgelöst

Glatte Muskulatur als Skelettmuskel

Aufbau & Funktion

Aufbau

  • kleinere Faser
  • Spindelform
  • bilden eng vermaschtes Netz

Funktion

  • Neuron aktiviert 1 Faser – Erregung zu jeder Faser weitergeleitet – Wellenförmige Kontraktion

Quergestreifte Muskulatur - Wo ist sie zu finden?

  • Skelettmuskeln
  • Zunge
  • Kehlkopf
  • Schlundmuskulatur
  • Zwerchfell
  • Muskeln der Extremitäten

Quergestreifte Muskulatur - Kontraktionen

Kontrakturen vom zentralen Nervensystem ausgelöst – meistens dem Willen unterworfen

Quergestreifte Muskulatur - Myozyten

  • Muskelzelle = Muskelfaser – da im Vergleich zu anderen Zellen sehr gross
    • Muskelzelle hat viele Zellkerne am Rand
    • Bis zu 15cm lang und 0.1mm dick – oft mit blossem Auge zu erkennen

Querstreifen & Farbe der quergestreiften Muskulatur

  • Querstreifen durch abwechselnd helle & dunkle Myofibrillen
  • Rote Farbe durch Myoglobin & Blutreichtum – Myoglobin = Sauerstoffträger

Quergestreifte Muskulatur - Skelettmuskel

  • Viele Muskelfasern
  • Aussen mit Bindegewebe (Muskelfrazie) umhüllt
  • Innen werden einzelne Muskelfasern & Fasergruppen mit Bindegewebe umhüllt
    • Verschieblichkeit und Nerven & Blutgefässe

Muskelfarzie

Bindegewebe, welches die Skelettmuskelfasern umhüllt

Die Herzmuskulatur - Aufbau

  • Querstreifen & Zellkerne in der Mitte – meistens nur 1 Kern
  • Dichte Mitochondrien = Ausdauer
  • Zellen durch Glanzstreifen Verbunden = Flechtwerk

Die Herzmuskulatur - Kontrakion

  • Unwillkürlich – durch innere Impulsbildung (Schrittmacher)
  • Längere Refraktärzeit – Erholung zwischen Schlägen – keine tödliche Dauererregung

Flechtwerk bei Muskeln

Wenn Zellen durch Glnazstreifen verbunden sind

Refraktärzeit

Pause des Muskels zwischen 2 Kontraktionen

Nervenzelle

Neuron

Dendrit - Zellkern - Axon - schützende Gliazellen

Synapse

  • Schaltstellen zwischen Neuronen und anderen Zellen
  • Ermöglichen Kommunikation
  • Chemische Verbindung - Angriffsstelle des Psychopharmakas

Dendriten & Axone

Plasmaausstülpungen an den Synapsen

Für Kommunikation

Neurone - Zellteilung

Reife Neuronen Teilen sich nicht

Neuronale Stammzellen können zu reifen Neuronen werden

Afferente Neuronen

Signalrichtung:

Rezeptor => zentrales Nervensystem

Efferente Neuronen

Signalrichtung

Zentrales Nervensystem => Zielzelle

Zentrales Nervensystem

Gehrin & Rückenmark

Peripheres Nervensystem

periphere Nerven des Körpers

alles was nicht zentral ist

Neuron - Aufbau

  • Zellkörper + Zellfortsatz
    • Zellkörper = Kern, Zytoplasma mit Organellen
  • Neurofibrillen - Schützend
  • Meistens mehrere Dendriten
  • 1 Axon

Dendriten

  • Fortsätze der Neurone
  • Kurz, baumartig verzweigt
  • Zuführend - nehmen Erregungsimpulse auf, leiten sie weiter zum Zellkörper

 

Axone

  • Fortsätze der Neurone
  • Entspringen am Axonhügel  – Kabelartiger Fortsatz – endet in vielen Endverzweigungen
  • Länge: mm – über 1m
  • Wegführend – leitet Impulse an andere Zellen weiter

Axonhügel

Übergangsteil vom Zellkörper eines Neurons zum Axon

Regeneration von zerstörtem peripheren Nervengewebe

kann zusammenwachsen - auch falsch

wenn Verletzung zu gross - Nervengewebe durch Bindegewebe ersetzt

Regeneration bie zerstörtem zentralen Nervengewebe

kann nicht verheilen

wird durch Bindegewebe ersetzt

Neuroglia

Nervenhüllengewebe

Gesamtheit aller Gliazellen

Gliazellen - Funktion

  • schützt
  • ernährt
  • immunisiert

das Neuron

4 Arten von Gliazellen

  • Schwann-Zellen
  • Makrogliazellen
    • Astrozyten
    • Oligodendrozyten
  • Mikrogliazellen
  • Ependymzellen

Schwann-Zellen

Hauptgliazellen – umhüllen periphere Nerven

umhülltes Axon + Schwann-Zelle = Nervenfaser

Nervenfaser

umhülltes Axon + Schwann-Zelle

Astrozyten

  • Sternförmig - viele Fortsätze
  • Schützendes Netzwerk für Neurone
  • Beeinflussen Übergang von Stoffen aus dem Blut zu den Neuronen
    • Schutz vor Schädlichem
    • Blut-Hirn-Schranke

Oligodendrozyten

Bilden Markscheiden an Neuronen - Elektrische Isolierung

Mikrogliazellen

Bewegliche Phagozyten (weises BK)

dienen der Abwehr im zentralen Nervensystem

Phagozyten

Zellen, die andere Zellen absorbieren - "Auffressen"

Ependymzellen

Auskleiden der Hohlräumen im Gehirn & Rückenmark

Myelin

Definition & Funktion

  • Markhaltige Markscheiden der Nerverfasern
  • Hülle aus mehrfach gewickelter Schwann-Zelle um ein Axon – Draht + Isolierung

Funktion

  • Myelinschicht erhöht Übertragungsgeschwindigkeit für ausgehende Signale durch Ranvier-Schnürringe

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