Zoologie III

richtige und falsche Aussagen

richtige und falsche Aussagen


M. H.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene zoologische Themen auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Sinnesphysiologie und neuromuskuläre Systeme. Sie decken Bereiche wie die Funktion von Rezeptoren, Synapsen und Sinneszellen, insbesondere im menschlichen und tierischen Nervensystem, ab. Auch die Rolle des Hippocampus und die Mechanismen der Signalübertragung werden behandelt. Diese Karteikarten eignen sich für Studierende der Biologie, die ihr Verständnis der komplexen Prozesse in der Zoologie vertiefen möchten.
Karten
225
Lernende
46
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
03.07.2016 / 12.09.2024

Lernkarten

Transgene XX-Mäuse mit dem SRY-Gen auf einem chromosom entwickeln sich zu Weibchen, weil auf dem anderen Chromosom das SRY-Gen fehlt.

Kaninchenfeten ohne Gonadengewebe entwickeln sich alle zu Weibchen, auch wenn der Genotyp XY ist.

Kaninchenfeten entwickeln sich nur zu Weibchen, wenn der Genotyp XX ist.

Die Müller-Gang-inhibierende Substanz wird vom Ovar erzeugt.

Für die Entwicklung von männlichen bzw. weiblichen sekundären Geschlechtsmerkmalen sind fetale Hormone nicht notwendig.

Das Androgeninsensitivitäts-Syndrom kommt zustande, weill ein XX-Genotyp nicht die homotypischen Hormone produziert.

Das Androgeninsensitivitäts-Syndrom kommt zustande, weil ein XY-Genotyp auf das von den Hoden produzierte Testosteron nicht anspricht.

Eine Person mit dem Androgeninsensitivitäts-Syndrom hat ein männliches Erscheinungsbild.

Eine Person mit dem Androgeninsensitivitäts-Syndrom ist eine Frau mit Uterus und Eileiter.

Eine Person mit dem Androgeninsensitivitäts-Syndrom kommt durch erhöhte Produktion von Testosteron zustande.

Weibliche Sexualhormone bewirken bei weiblichen erwachsenen Ratten, denen die Ovarien entfernt wurden, eine dauerhafte Auslösbarkeit der Lordosis.

Östrogen ist ein heterotypisches Hormon für Weibchen.

Ein Überschuss heterotypischer Sexualhormone bewirkt bei weiblichen embryonalen Ratten, dass sie als Pseudohermaphroditen geboren werden.

Ein Überschuss heterotypischer Sexualhormone bewirkt bei weiblichen emryonalen Ratten, dass sie als Erwachsene kein Ovar besitzen.

Ein Überschuss heterotypischer Sexualhormone bewirkt bei männlichen embryonalen Ratten, dass sie als Erwachsene ständig aufreiten.

Ein männlicher Weisskehlammerfink beginnt bereits zwei Wochen nach dem Schlüpfen zu singen.

Ein männlicher Weisskehlammerfink lernt verschiedene Gesänge anderer Arten, wenn er sie in der zweiten kritischen Periode vom Tonband hört.

Ein männlicher Weisskehlammerfink besitzt zwei kritische Perioden für das Gesangslernen.

Ein männlicher Weisskehlammerfink braucht einen sozialen Tutor zum Gesangslernen.

Ein männlicher Weisskehlammerfink muss seine Gesangsversuche nach 4 Wochen hören können, um arteigene korrekte Gesänge zu lernen.

Kooperative Kommunikation findet statt, wenn zwei Individuen miteinander kooperieren.

Betrug kommt im Tierreich selten vor, weil die Fitnesskonsequenzen für den Betrüger negativ sind.

Der Kuckuck ist ein „nichtlegitimer Empfänger“, der ein funktionelles Kommunikationssystem ausnutzt.

Die Tonhöhe des Rufes der Erdkröte Bufo bufo ist deshalb ein betrugssicheres Signal, weil die Körpergröße mit der Tonhöhe negativ korreliert 

Signale zur gegenseitigen sicheren Einschtäzung der Kampfkraft zeigen die Motivation des Senders an.

Unterschiedliche Motiviation kann man daran erkennen, dass die Reihenfolge der Einzelhandlungen in einem Verhaltenskontext immer gleich ist.

Unterschiedliche Motivation kann man daran erkennen, dass die Auslösbarkeit von Verhaltensweisen mit der Jahreszeit variiert.

Das Absinken der Motivation nach einer Endhandlung kann durch sensorische Rückkopplung zustande kommen.

Motivation kann durch äußere und innere Faktoren gesteuert werden.

Konfliktsituationen mit widersprechenden Motivationen können dadurch gelöst werden, dass die schwache durch die starke Motivation gehemmt wird.

Unter Dauerlichtbedingungen zeigt ein Grillenmännchen einen exakten 24 Stundenrhytmus in der Gesangsaktivität.

Zeitgeber sorgen für eine Phasenankopplung des endogenen Rhythmus mit Bedingungen in der Umwelt.

Das Abdecken der Komplexaugen einer Grille führt dazu, dass der endogene Rhythmus zusammenbricht.

Die Tagphase eines zircadianen Rhythmus zeigt eine Phasendauer von 28,5 Stunden unter Dauerdunkel.

Nach Ausschalten des suprachiasmatischen Nucleus im Hypthalamus von Säugern zeigen diese einen freilaufenden Rhythmus.

Bei Mensch und Tier kommen nur Periodendauern vor, die etwa dem Tages-, Monats- oder Jahresrhythmus entsprechen.

Die Veränderung der Infantizidneigung der männlichen Hausmaus kommt dadurch zustande, dass sie sich merkt, welche Jungtiere von ihr selbst stammen.

Das Hormon Prostaglandin bewirkt bei weiblichen Rotkehlanolis einen im Monatsrhythmus stattfinden Wechsel von Paarungsbereitschaft.

Das Hodenwachstum männlicher Singvögel im Frühjahr wird durch eine endogene Uhr mit periodisch schwankender Lichtempfindlichkeit geregelt.

Der Fortpflanzungszyklus weiblicher Rothirsche wird durch die Anwesenheit von Männchen in seiner Periodendauer verlängert.

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