ZHAW JO12 HS Medienlinguistik (D.Perrin)
Medienlinguistik Vorlesung von D. Perrin
Medienlinguistik Vorlesung von D. Perrin
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Cartes-fiches
Medienbeitrag
Komplex aus sprachlichen und nichtsprachlichen Zeichen, von journalistischen Autoren gestaltet zur Präsentation in einem journalistischen Massenmedium.
Hypermediatext
Text aus sprachlichen und nichtsprachlichen Zeichen, die mit Hyperlinks so verknüpft sind, dass man sie über mehrere, wählbare Navigationssysteme erschliessen kann.
Text-Bild-Schere
Auseinanderklaffen der Bedeutung von sprachlichen Äusserungen und gleichzeitig wahrnehmbaren Bildern im Medienbeitrag.
Textthema
benennbare oder erschliessbare Hauptaussage eines Textes.
Metapher
Verfahren, bei dem die Bedeutung eines Zeichens übertragen wird von einem vertrauten Weltausschnitt auf einen neuen.
Erklärstück
Medienbeitragsteil, mit dem Medienschaffende einen komplexen Sachverhalt für die Adressaten verstehbar darstellen wollen.
Mentale Sprachverarbeitung
Gesamtheit aller geistigen Prozesse, die ablaufen, wenn Menschen Sprache verstehen, erinnern und produzieren.
Verständlichkeit
Gesamtheit von Merkmalen eines Zeichenkomplexes, die geeignet sind, bei den Adressaten das Verstehen zu fördern.
Sprachliche Tätigkeit
Verhalten und Handeln mit der Sprache, eingebettet in nichtsprachliches Verhalten und Handeln.
Sinn
Eigenschaft eines Kommunikationsangebots, gemeint und verstehbar zu sein als bedeutsam für die Adressaten. (Bedeutung + Absicht = Sinn)
Storytelling
Gestaltung eines Kommunikationsangebots als Geschichte, um Sinn zu erzeugen.
Public Storytelling
wesentliche Form der Entstehung von gesellschaftlichem Sinn mittels Storytelling in öffentlichen Diskursen.
Stil
Ergebnis einer Auswahl an sprachlicher Varianten mit ähnlicher Bedeutung, aber unterschiedlicher kommunikativer Funktion.
Phonetik
linguistische Teildisziplin, die sich befasst mit der Bildung der akkustischen Gestalt und der Wahrnehmung von Sprachlauten als physikalische Ereignisse. (Artikulation)
Phonologie
linguistische Teildisziplin, die sich befasst mit der Funktion der Laute einer bestimmten Sprache. (Inventar an Lauten)
Prosodie
Gesamtheit von sprachlichen Klangmerkmalen, die über ein einzelnes Phonem hinausgreifen. (Tonhöhe, Geschwindigkeit, Betonung etc...)
Sprechen
sprachliche Tätigkeit, bei der eine Vertreterin oder ein Vertreter eines Rundfunkanbieters einen spontan formulierten oder vorbereiteten Text bewusst als Teil eines Medienprogramms artikuliert.
Morphologie
linguistische Teildisziplin, die sich befasst mit dem Aufbau, der Veränderung und Verknüpfung von Worten.