ZHAW JO12 HS Medienlinguistik (D.Perrin)
Medienlinguistik Vorlesung von D. Perrin
Medienlinguistik Vorlesung von D. Perrin
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Lernkarten
Wortbildung
Verfahren, um aus bestehenden Wörtern und Morphemen neue Wörter zu bilden.
Satz
Spracheinheit aus Nominal- und Verbalteil, die abgeschlossen ist in Inhalt, grammatischer Struktur und Intonation.
Konnexion
logische Verknüpfung von Propositionen und Illokutionen innerhalb eines Satzes oder zwischen Sätzen. (Verknüpft Bedeutungen und Handlungsabsichten, kann gedacht oder gemeint sein, aber auch ausdrücklich bennant.
Konnektoren:
-koordinativ: und
-temporal: dann
-konditional: wenn
-konklusiv: deshalb
-final: um
-modal: indem
Verdichten
sprachliche Tätigkeit, die möglichst viel Information mit möglichst wenig Zeichen vermitteln will. (Beispiel: Ellipsen.)
Textlinguistik
linguistische Teildisziplin, die untersucht, wie Texte aufgebaut sind und wie und wozu sie verarbeitet werden.
Text
fixierter sprachlicher Zeichenkomplex, der gemeint und verstehbar ist als sinntragende Einheit. (zusammen mit Bildern und Tönen ist ein Text auch ein Medienbeitrag.)
Textsorte
sozial eingeschliffenes Muster für Texte mit bestimmter Umwelt, Funktion und Struktur. (Alle Text haben bestimmte Funktionen, Themen oder Medien. Das Wissen der Sprachbenutzer über die Textsorte steuert die Produktion und das Verstehen der Texte)
Textsortenwandel
ständige Veränderung einer Textsorte im Gebrauch. (Zusammenhang von Textsorte und Audience-Design, daher variieren Medien ihre Textsorten.)
Texten
sprachliche Tätigkeit, bei der in teils mustergeleiteten, teils kreativen Prozessen ein Text hergestellt wird.