Zellkulturtechnik, Kontrollfragen und Prüfungsfragen
Zellkulturtechnik 1
Zellkulturtechnik 1
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Cartes-fiches
Was geschieht mit einem Pflanzenexplantat wenn es mit A. rhizogenes infiziert wird?
Indirekter Gentransfer:
Neben seiner chromosomalen DNA enthält es ein Plasmid (Ri-Plasmid). Agrobacterium rhizogenes ist in der Lage, verletztes Pflanzengewebe zu infizieren und die T-DNA (Plasmid DNA) in das pflanzliche Genom zu übertragen.
Die Pflanze wird dadurch angewiesen, sogenannte Haarwurzeln auszubilden, die aus der infizierten Stelle wachsen. Je nach Bakterienstamm kann das Wurzelwachstum an fast jedem Pflanzengewebe stattfinden (z. B. auch an den Blüten).
Nennen sie weitere Möglichkeiten zur Herstellung transfizierten Pflanzenmaterials (inklusive einer kurzen Beschreibung):
Transformation von Weizen mittels einer Gen-Kanone:
-> in Weizenembryonen soll ein Pilzresistenz-Gen und ein Herbizid-Resistenzgen eingebracht werden
-> Die Gene werden mittels einer Gen-Kanone in die Zellen der Weizenembryonen eingeschleust.
-> Dafür werden sie auf feinem Goldstaub „geheftet“ und mit hohem Druck ins Pflanzengewebe geschossen
-> Die Goldkugeln sind so klein, dass sie die Pflanzenzelle durchdringen ohne sie zu schädigen und die neuen Gene in das Erbgut der Pflanze einbringen
Erarbeiten sie ein Survival-Kit, das die 10 wichtigsten Punkte zur erfolgreichen Kultivierung pflanzlicher Suspensionszellen zusammenfasst:
Ø Hohe Scherkräfte vermeiden
Ø Phytohormoneinsatz je nach Ziel
Ø Richtige Wahl des Mediums
Ø Temperatur und pH-Überwachung
Ø Sterilität
Ø Gute Durchmischung
Ø Hohe Inokulationsrate (mind. 10%)
Ø Passagen zum richtigen Zeitpunkt
Ø Für Kultur spezifische Parameter beachten
Ø Auf Konsistenz achten( Passage oder Mediumzugabe bei zu hoher Viskosität)