Zellbiologie der Eukaryoten

Prüfungsvorbereitung

Prüfungsvorbereitung


Romana Polacek
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Zellbiologie der Eukaryoten, mit Fokus auf den Transport von Proteinen, die Struktur und Funktion der Plasmamembran sowie die Rolle von Mikrotubuli und Vesikeln. Sie erklären, wie Moleküle wie Na+ und K+ durch die Membran transportiert werden und welche Signalsequenzen dabei eine Rolle spielen. Ideal für Studierende, die die Grundlagen der Zellbiologie verstehen möchten, um komplexere biologische Prozesse besser nachzuvollziehen.
Flashcards
274
Students
5
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
08.05.2013 / 12.07.2017

Flashcards

Aufbau eines Peptids/ Proteins?

 

Peptide haben in der Regel eine frei NH2 Gruppe und eine feie COOH- Gruppe

Richtung des Peptids wird immer vom Aminoende zum Carboxyende angegeben.

 

Beschreibe den Aufbau der Fettsäuren.

 

hydrophiler Karbonsäurekopf

hydrophober Kohlenwasserstoff "tail"

 

Beschreibe den Transportmechanismus von Motorproteinen an Mikrotubuli:

Motorproteine "wandern" Mikrotubuli entlang

ATP Hydrolyse bewirkt Konformationsablösung --> Ablösen des Kopfes vom Mikrotubuli --> der nächste Schritt kann gemacht werden

Bild zum besseren Verständnis:

Beschreibe die Funktionsweise des Fluoreszenzmikroskops

 

Aus weißem Licht aus Xenon- oder Quecksilberdampflampe wird durch Anregungsfilter für das Fluorochrom geeignete Wellenlänge herausgefiltert   -> dichroischer Spiegel lässt nur Licht mit langer Wellenlänge durch, kurze WL wird reflektiert, Spielgel so wählen, dass kritische  Wellenlänge zwischen Anregungs- und Emissionsmaximum des Fluorochroms liegt -> Anregungslicht wird durch das Objektiv zum Präparat gelenkt, während langwelligeres Fluoreszenzlicht (rot) Spiegel passiert und durch Okular zum Auge gelangt.

 

Beschreibe die Trennung der Chromatide in der Anaphase:

Chromosomen ordnen sich in Metaphasenplatte an
Verbindung Schwesterchromatide proteolitisch geteilt

Anaphase A: Chromatide werden zu Spindelpole gezogen (Mitosemikrotubuli werden durch MT Abbau verkürzt)

Anaphase B: Spindelpole rücken auseinander

Beschreibe Lipidaggregate. Welche Formen gibt es und wie bilden diese das Aggregat?

 

Fettsäuren haben einen hydrophilen Kopf und einen hydrophoben Schwanz und können im Wasser Oberflächenfilme oder kleine Micelle bilden.

  • Triacylglyceride: bilden große runde Fetttröpfchen im Cytoplasma
  • Phospholipide und Glycolipide: bilden geschlossene Lipid-Doppelschichten und sind Basis für alle Zellmembranen
 

Beschreibe Struktur und Funktion der Cloroplasten.

 

Struktur:

Doppelmembran, Thylakoide, Grana, Stoma

Funktion:

Energiegewinneun, Speicher der Chloroplasten-DNA

 

Beschreibe Struktur und Funktion der Mitochondrien.

 

Struktur:

Doppelmembran, innere Membran vielfach gefaltet (Cristae), Matrix - Innenraum, Intermembranraum

Funktion:

Energiegewinnung, Speicher der mitochondrialen DNA

 

Beschreibe Struktur und Funktion des Cytoskeletts.

 

Struktur:

Keine Membran! Aktinfilamente, Mikrotubuli,Intermediärfilamente

Funktion:

Zellbewegung und Zellform, Transportvorgänge innerhalb der Zelle, Zellteilung: koordiniert die Trennung der Chromosomen

 

Beschreibe Struktur und Funktion des Cytosols= Cytoplasmas

Struktur:

wässriges Gel, in das die Organellen und das Cytoskelett eingebettet sind, umschlossen von der Plasmamembran

Funktion:

Stoffabbau und -Synthese (zB. Proteinbiosynthese an den Ribosomen)

 

Beschrifte die Bestandteile der Membran

 

 

Beschrifte die Bestandteile des Fluoreszenzmikroskops

 

 

Beschrifte die Pfeile und bestimme die Art der Mikroskopie!

 

 

Beschrifte die Pfeile.

Wo befindet sich das "alpha"-C-Atom und welche Eigenschaften hat es?

Welche zwei Formen des Moleküls sind dargestellt?

 

 

Zwei Formen: non-ionized und ionized

 

Beschrifte!

 

 

Beschrifte!

 

 

Beschrifte!

 

 

Beschrifte.

 

Beschrifte.

 

 

Beschrifte.

 

 

Beschrifte: Querschnitt der Darmwand

Lösung:

Charakteristisches Merkmal für eukaryontische Zellen? Was beschreibt Zellbiologie?

 

eukaryotisch: Zellen besitzen Zellkern in dem die Erbinformationen gespeichert sind (Gegensatz: Prokaryonten)

Zellbiologie beschreibt, wie Zellen funktionieren

 

Chloroplasten 1

Nenne 6 mögliche Lokalisierungen für Proteine!

  • äußere Membran
  • Intermembranraum
  • innere Membran
  • Stroma
  • Thylakoidmembran
  • Thylakoidraum

Chloroplasten 2

Beschreibe denTransport ins Stroma!

  • ähnlich wie Transport in mitochondriale Matrix
  • N-terminale Signalsequenz, die nach dem Transport im Stroma abgeschnitten wird
  • Energie aus GTP oder ATP-Hydrolyse

Chloroplasten 3

Beschreibe denTransport in die Thylakoidmembran und den Thylakoidraum!

  • zweite, hydrophobe Signalsequenz, die nach Abschneiden der N-terminalen Signalsequenz exponiert wird
  • mehrere Mechanismen für Transport in Thylakoid
  • Energie aus GTP oder ATP-Hydrolyse & H+-Gradient

Durch welche Moleküle werden Hemidesmosomen bzw. focal adhesions an extrazellulärer Matrix bzw. Basallamina verankert?

Integrine (Transmembranproteine)

focal adhesion: Integrine verbinden
Actinfilament (intrazellulärer Ligand) mit
Fibronektin (extrazellulärer Ligand)

Hemidesmosomen: integrine verbinden
Intermediärfilament (intrazellulärer Ligand) mit Laminin in Basallamina (extrazellulärer Ligand)

Endoplasmatisches Retikulum 1

Welche Vorgänge kennst du, die im ER stattfinden?

  • Translation
  • Proteinfaltung
  • posttranslationale Modifikationen von Proteinen
  • Proteintransport (von Transmembranproteinen)
  • Bildung und Abschnürung neuer Kernmembranen (nach der Mitose)

Endoplasmatisches Retikulum 10

Beschreibe den Transport in die ER-Membran!
→ von Typ I-Proteinen & von Typ II-Proteinen

  • nach der Signalsequenz kommt hydrophobe Stop-Transfer Sequenz (alpha-Helix)
  • Translokation wird an der Stop-Transfer Sequenz gestoppt
  • nascierendes Protein wird in Membran entlassen
  • Signalsequenz wird abgespalten, Stop-Transfer-Sequenz ist Transmembranteil des Proteins
  • Protein wird fertig synthetisiert

Endoplasmatisches Retikulum 11

Beschreibe den Transport in die ER-Membran!
→ von MultiplePass-Proteinen

  • nach der Signalsequenz kommt hydrophobe Stop-Transfer Sequenz (alpha-Helix)
  • Translokation wird an der Stop-Transfer Sequenz gestoppt
  • nascierendes Protein wird in Membran entlassen
  • Signalsequenz wird nicht abgespalten
  • Stop-Transfer-Sequenz & Signalsequenz sind Transmembranteile des Proteins
  • Protein wird fertig synthetisiert

Endoplasmatisches Retikulum 2

Wodurch unterscheiden sich glattes und rauhes ER?

Glattes ER

  • metabolischen Prozesse
  • Kohlenhydratstoffwechsel
  • Entgiftung der Zelle

Rauhes ER

  • Proteinbiosynthese
  • Membranproduktion

Endoplasmatisches Retikulum 3

Wie können das glatte ER und das rauhe ER voneinander getrennt werden?

Durch Zentrifugation

Da sie unterschiedliche Dichten haben, lassen sich die beiden ER durch Zentrifugation voneinander trennen.

Endoplasmatisches Retikulum 4

Was wird ins ER transportiert?

Proteine, die bestimmt sind, für:

  • das ER-Lumen,
  • die ER-Membran,
  • andere Organellen,
  • oder die Plasmamembran

(Weiterbeförderung vom ER durch Vesikeltransport)

Endoplasmatisches Retikulum 5

Wie werden Proteine ins ER transportiert?

  • Protein hat eine N-terminale Signalsequenz mit hydrophobem Bereich
  • Synthese erfolgt an ER gebundenen Ribosomen (rER)
  • Protein wird noch während der Proteinbiosynthese ins ER transportiert

Endoplasmatisches Retikulum 6

Was heißt Synthese?

Als Synthese bezeichnet den Vorgang, mit welchem aus Elementen eine Verbindung oder aus einfach gebauten Verbindungen ein komplizierter zusammengesetzter, neuer Stoff hergestellt wird.

Endoplasmatisches Retikulum 7

Wie vermittelt die ER Signalsequenz ER Lokalisationen?

  • SRP bindet an das nascierende ER-Signalpeptid
    (SRP = signal recogintion particle)
  • SRP+ER-Signalpeptid+Ribosom+mRNA binden an einen SRP-Rezeptor in der ER-Membran
  • der SRP-Rezeptor dirigiert das Ribosom zum Translokationskanal
  • Signalpeptid öffnet Translokationskanal durch ER-Membran und bindet an Kanal
  • SRP und SRP-Rezeptor dissoziieren ab

Endoplasmatisches Retikulum 7

Wie vermittelt die ER-Signalsequenz, ER Lokalisationen?

 

  • SRP bindet an das nascierende ER-Signalpeptid
    (SRP = signal recogintion particle)
  • SRP+ER-Signalpeptid+Ribosom+mRNA binden an einen SRP-Rezeptor in der ER-Membran
  • der SRP-Rezeptor dirigiert das Ribosom zum Translokationskanal
  • Signalpeptid öffnet Translokationskanal durch ER-Membran und bindet an Kanal
  • SRP und SRP-Rezeptor dissoziieren ab

Endoplasmatisches Retikulum 8

Beschreibe den Transport ins ER-Lumen!

  • Signalpeptid bleibt an Translokatorkanal
  • gebunden
  • Rest der Polypeptidkette wird durch die Membran
  • gefädelt
  • Signalpeptidase im ER-Lumen schneidet nach Signalpeptid
  • Signalpeptid wird in die Membran entlassen
  • Protein wird ins ER-Lumen entlassen
  • Faltung des Proteins erfolgt im ER-Lumen

(einige Proteine verbleiben im ER-Lumen;
sie haben ein Retetntionssignal [=zutückhaltend] von 4 carboxyterminalen Aminosäuren)

Erkläre die Diffusionsbarriere.

 

hydrophile Moleküle können nicht durch die Membran diffundieren

Konzentration einer Substanz im Zellinneren kann sich von ihrer Umgebungkonzentration unterscheiden 

-> Konzentrationsgradient= chem. Gradient

 

Erkläre ein Beispiel für aktiven Stofftransport.

 

transportierendes Carrierprotein Na+-K+-Pumpe

pumpt Na+ und K+ gegen elektrochem. Gradienten durch Plasmamembran (Na+ nach außen, K+ nach innen)

hydroysiert ATP zur Energiegewinnung

 

Gib 3 Phospholipide an.

 

Phosphatidylethanolamin

Phosphatidylcholin

Phosphatidylserin

 

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