P - Z


T. S.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Zellbiologie auf Universitätsniveau ab. Sie umfassen Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von DNA, RNA und Proteinen, sowie Prozesse wie Transkription, Translation und Zellteilung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der zellulären Mechanismen und ihrer Bedeutung für den Organismus erlangen möchten.
Karten
175
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.02.2013 / 24.11.2014

Lernkarten

Zellbewegung (Zellmigration)

aktive Bewegung einer Zelle von einem Ort zu einem anderen, insbesondere das Wandern einer Zelle über eine Oberfläche

Zellcortex

spezialisierte Schicht des Cytoplasmas auf der Innenseite der Plasmamembran. Bei tierischen Zellen handelt es sich um eine actinreiche Schicht, die für Bewegungen der Zelloberfläche verantwortlich ist.

Zelle

die Grundeinheit, aus der lebende Organismen aufgebaut sind. Sie besteht aus einer wässrigen Lösung organischer Moleküle, die von einer Membran umhüllt ist. Alle Zellen gehen aus bestehenden Zellen hervor, gewöhnlich durch einen Teilungsprozess.

Zellgedächtnis

die Fähigkeit von Zellen und ihrer Abkömmlinge, epigenetisch, d.h. nicht durch Änderung der DNA-Sequenz, sondern in Form veränderter Genexpressionsmuster, eine Erinnerung an vorausgegangene Signale aus der Umwelt oder Ereignisse in sich zu bewahren.

Zellkommunikation

molekulare Mechanismen, über die Zellen externe Reize wahrnehmen und auf sie antworten, und über die sie Nachrichten an andere Zellen senden.

Zellkörper

Hauptanteil einer Nervenzelle, der den Zellkern enthält. Die anderen Anteile sind das Axon und die Dendriten.

Zelllinie

Population von Zellen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die sich in Kultur unbegrenzt teilen können.

Zellteilung

Teilung einer Zelle in zwei Tochterzellen. Bei eukaryotischen Zellen umfasst dies die Teilung des Kerns (Mitose) und die rasch folgende Teilung des Cytoplasmas (Cytokinase)

Zellverbindung

spezialisiertes Areal eines Kontakts zwischen zwei Zellen oder zwischen einer Zelle und der extrazellulären Matrix

Zellwand

mechanisch feste extrazelluläre Matrix, die von einer Zelle ausserhalb der Plasmamembran abgeschieden wird. Sie ist bei fast allen Bakterien, Algen, Pflanzen und Pilzen vorhanden, fehlt jedoch den meisten tierischen Zellen.

Zellzyklus (Zellteilungszyklus)

Vermehrungszyklus einer Zelle: die geordnete Abfolge von Vorgängen, durch die eine Zelle ihre Inhaltsstoffe verdoppelt und sich zweitelt.

Zellzyklus-Kontrollsystem

Netzwerk von regulatorischen Proteinen, das den Fortschritt einer eukaryotischen Zelle durch den Zellzyklus steuert.

zentrales Dogma

Grundprinzip mit der Aussage, dass genetische Information von der DNA über die RNA zum Protein fliesst.

Zucker

allgemein eine Substanz, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff besteht und die allgemeine Formel (CH2O)8 bhesitzt. Ein Kohlenhydrat oder Saccharid. 

Zygote

Diploide Zelle, die durch das Verschmelzen einer weiblichen und männlichen Keimzelle entsteht. Ein befruchtetes Ei.

Lernen