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T. S.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Zellbiologie auf Universitätsniveau ab. Sie umfassen Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von DNA, RNA und Proteinen, sowie Prozesse wie Transkription, Translation und Zellteilung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der zellulären Mechanismen und ihrer Bedeutung für den Organismus erlangen möchten.
Flashcards
175
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
28.02.2013 / 24.11.2014

Flashcards

ribosomale RNA (rRNA)

spezifische RNA-Moleküle, die am Aufbau der Ribosomen beteiligt sind und bei der Proteinsynthese mitwirken. Häufig unterscheidet man sie anhand ihres Sedimentationskoeffizienten.

Ribozym

RNA-Molekül mit katalytischen Fähigkeiten.

RNA (Ribonucleinsäure)

Polymer aus kovalent verbundenen Ribonucleotidmonomeren

RNA-Primer

kurzes RNA-Stück, das vor Beginn der DNA-Replikation hergestellt und anschliessend wieder entfernt wird. Der Primer ist notwendig, damit die DNA-Polymerase mit der DNA-Synthese beginnen kann. Am kontinuierlich synthetisierten Führungsstrang ist nur ein einziger Primer erforderlich, um die Replikation am Replikationsursprung zu starten. Dagegen werden am diskontinuierlich synthetisierten Folgestrang ständig neue Primer benötigt.

RNA-Prozessierung

Bezeichnung für die Modifikationen, die eine RNA erfährt, bis sie ihren reifen Zustand erreichthat. Bei einer eukaryotischen mRNA umfasst die Prozessierung im Allgemeinen Capping, Spleissen und Polyadenylierung.

RNA-Spleissen

Vorgang im Zellkern während der mRNA-Bildung, bei dem Intronseqaauezen aus einem RNA-Molekül ausgeschnitten werden.

Saccharid

Wird als Anhang verwendet, um einen Zucker anzuzeigen - bbeispielsweise in Disaccharid oder Polysaccharid.

Sarkomer

Wiederholungseinheit einer Myofibrille in einer Muskelzelle. Besteht aus geordneten dicken und dünnen Filamenten, die sich überlappen.

Säure

Molekül, das in Wasser dissoziiert und Hydroniumionen erzeugt.

Second Messenger

kleines Molekül, das als Antwort auf ein extrzelluläres Signal im Cytoplasma gebildet oder freigesetzt wird, und das hilft, das Signal im Zellinneren weiterzuleiten. Beispiele sind cAMP, IP3 und Ca2+

Seitenkette

teil einer Aminosäure, der sich nicht an der Ausbildung von Peptidbindungen beteiligt und jeder Aminosäure ihre spezifischen Eigenschaften verleiht.

Sekretion

Freisetzung einer hergestellten Substanz aus einer Zelle

Sekretionsvesikel

Membranumgebenes Organell, in dem Moleküle, die zur Ausscheidung bestimmt sind, vor der Freisetzung gespeichert werden. Auch Sekretionsgranulum genannt, weil dunkel färbende Inhaltsstoffe das Organell als kleines festes Objekt erscheinen lassen.

Sekundärstruktur

regelmässiges örtliches Faltungsmuster eines polymeren Moleküls. Bei Proteinen die alpha-Helix und da beta-Faltblatt.

Sequenz

lineare Anordnung der Untereinheiten in einem grossen Molekül - beispielsweise die Abfolge der Aminosäuren in einem Protein oder der Nucleotide in einer DNA. Im Allgemeinen spezifiziert die Sequenz eines Makromoleküls seine präzise biologische Funktion.

Serin/Threonin-Kinase

Enzym, das spezifische Proteine an Serin- oder Threoninresten phosphoryliert.

Signalkaskade

Abfolge von miteinander verknüpften Proteinreaktionen - häufig mit Phophrylierungen und Dephosphylierungen - , über die eine Information in einer Zelle weitergeleitet wird.

Signalsequenz

Aminosäuresequenz, die ein Protein an einen bestimmten Ort in der Zelle - beispielsweise den Kern oder die Mitochondrien - leitet.

Signaltransduktion

Umwandlung eines Signals von einer physikalischen oder chemischen Form in eine andere. In der Zellbiologie der Vorgang, über den eine Zelle ein extrazelluläres Signal in eine Antwort umwandelt.

SNAREs

Familie von Membranproteinen, die für die selektve Fusion von Vesikeln mit einer spezifischen Zielmembran verantwortlich sind.

snRNA (small nuclear RNA)

RNA-Molekül (ungefähr 200 Nucleotide lang), das beim RNA-Spleissen mitwirkt.

snRNP-Paritkel (small nuclear ribonucleoprotein particle)

Struktureinheit der Spleissomen, die aus RNA und Protein besteht.

Somatische Zelle (Körperzelle)

jede Zelle einer Pflanze oder eines tiers, die keine Keimzelle oder Keimbahnvorläuferzelle ist.

Southern Blotting

Methode, bei der DNA-Fragmente, die durch Elektrophorese ihrer Grösse entsprechend aufgetrennt wurden, auf einem Papierblatt immobilisiert und dann mit einer markierten Nucleinsäuresonde nachgewiesen werden.

Spaltungsregel (zweite mendelsche Regel)

Besagt, dass sich die mütterlichen und väterlichen Allele für ein Merkmal während der Gametenbildung aufspalten und sich während der Befruchtung wieder vereinigen. 

spannungsgesteuerter Kanal

Kanalbildendes Membranprotein, das es Ionen wie N+ selektiv ermöglicht, die Plasmamembran zu durchqueren, und dessen Kanal durch Änderungen des Membranptenzials geöffnet wird. Kommt hauptsächlich in elektrisch erregbaren Zellen wie Nerven- und Muskelzellen vor.

S-Phase

Abschnitt des eukaryotischen Zellzyklus, in dem die DNA-Synthese erfolgt.

Spindelpol

eines der beiden Centrosomen in einer Zelle, die die Mitose durchläuft. Mikrotubuli, die von den zwei gegenüberliegenden Centrosomen ausstrahlen, bilden die Mitosespindel.

Spleissosom

grosser Komplex aus RNA- und Proteinmolekülen, der das Spleissen der mRNA-Vorstufen in eukaryotischen Zellen durchführt.

Stammzelle

relativ undifferenzierte Zelle, die sich unbegrenzt teilen kann und dabei Tochterzellen hervorbringt, die sich zu bestimmten Zelltypen ausdifferenzieren können.

Stärke

Polysaccharid aus glucoseeinheiten, das Pflanzenzellen als Energiespeicher dient.

Steroidhormon

Lipophiles, mit Cholesterin verwandtes Molekül, das als Hormon wirkt. Beispiele sind Östrogen und Testosteron.

Stickstofffixierung 

Einbau von atmosphärischem Stickstoff (N+) in organische Stickstoffverbindungen durch Bodenbakterien und Cyanobakterien.

Stoffwechsel

Die Gesamtheit aller chemischen Reaktionen, die in den Zellen eines lebenden Organismus ablaufen und zu Wachstum, Zellteilung, Energieproduktion, Exkretion von Abfallstoffen usw. führen.

Stoffwechselweg

Abfolge enzymatischer Reaktionen, bei der das Produkt der einen Reaktion das Substrat der nächsten ist.

Stressgesteurter Kanal

kanalbildendes Membranprotein, das den selektiven Eintritt von spezifischen Ionen in eine Zelle ermöglicht und durch mechanische Kräfte geöffnet wird.

Stroma

1) Bindegewebe, in das ein Drüsen- oder anderes Epithel eingebettet ist.

2) Der grosse Innenraum eines Chloroplasten, der die Enzyme enthält, die CO2 in Zucker einbauen.

Substrat

1) Ein Molekül, an dem ein Enzym wirkt

2) Feste Unterlage, an die sich eine Zelle heftet.

Sulfhydrylgruppe (-SH, Thilgruppe)

chemische Gruppe, die Schwefel und Wasserstoff enthält. Sie kommt in der Aminosäure Cystein und anderen Molekülen vor. Zwei Sulfhydrylgruppen können sich unter oxidativen Bedinungen verbinden und eine Disulfidbindung (-S-S-)  ausbilden.

Symbiose

einge Verbindung zwischen zwei Organismen verschiedener Arten, von der beide einen langfristigen Vorteil haben.

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