Zellbiologie 4
P - Z
P - Z
-
- 1 / 175
-
Cartes-fiches
Symporter
Protein, das zwei Typen gelöster Stoffe in der gleichen Richtung durch eine Membran transportiert.
Synapse
spezialisierte Verbindung zwischen einer Nervenzelle und einer anderen Zelle (Nervenzelle, Muskezelle, Drüsenzelle), über die der Nervenimpuls übertragen wird. An den meisten Synapsen wird das Signal durch einen Neurotransmitter übertragen, der von der Nervenzelle sezerniert wird und zur Zielzelle diffundiert.
synaptisches Vesikel
kleines, mit einem Neurotransmitter gefülltes Membranbläschen, das seinen Inhalt an einer Synapse durch Exocytose freisetzt.
TATA-Box
Konsensussequenz in der Promotorregion vieler eukaryotischer Gene, die reich an T und A ist und die Stelle bestimmt, an der der Transkriptionskomplex zusammengebaut wird.
Telomer
Ende eines Chromosoms, charakterisiert durch eine besondere DNA-Wiederholungssequenz, die auf spezifische Art repliziert wird. Verhindert die Neigung der Chromosomen, sich bei dedem Replikationszyklus zu verkürzen.
Telomerase
Enzym, das mit einer RNA als Matrize die repetitiven Nucleotidsequezen am Ende eukaryotischer Chromosomen verlängert.
Telophase
letztes Stadium der Mitose, in dem die beiden Sätze voneinander getrennter chromosomen dekondensieren und von Kernhüllen eingeschlossen werden.
Thioesterbindung
energiereiche Bindung, die über eine Kondensationsreaktion zwischen einer Acyl-(Säure-) und einer Thiol-(-SH-)Gruppe entsteht. Kommt beispielsweise in Acetyl-CoA und vielen Enzymkomplexen vor.
Tight Junktion (Zonula occludens)
Zell-Zell-Verbindung, die benachbarte Epithelzellen so miteinander verbindet, dass ein Durchtritt der meisten gelösten Moleküle von einer Seite des Epithels zur anderen (durch den extrazellulären Raum) verhindert wird.
Transduktion
Virusvermittelter Transfer von Wirtszell-DNA von einer Zelle in eine andere.
Transfer-RNA (tRNA)
verschiedene kleine RNA-Moleküle, die bei der Proteinsynthese als Adapter zwischen mRNA und Aminosäuren dienen. Dabei wird jeder tRNA-Typ kovalent mit einer bestimmten Aminosäure verbunden.
Transformation
Vorgang, bei dem Zellen freie (nackte) DNA-Moleküle aus ihrer Umgebung aufnehmen und gegebenenfalls in das Genom einbauen.
transgener Organismus
Pflanzlicher oder tierischer Organismus, der midestens ein Fremdgen aus einem anderen Organismus stabil eingebaut hat und es an nachfolgende Generationen weitergeben kann.
trans-Golgi-Netzwerk (TGN)
Der Teil des golgi-Apparates, der am weitesten vom Endoplasmatisschen Reticulum entfernt ist. In dieser Region verlassen Proteine für Lysosomen, Sekretionsvesiel oder die Zelloberfläche den Golgi-Apparat.
Transkription (DNA-Transkription)
Umschreiben eines DNA-Strangs in eine komplementäre RNA-Sequenz durch das Enzym RNA-Polymerase.
Transkriptionsfaktor
unspezifisch verwendete Bezeichnung für jedes Protein, das nötig ist, um die Transkription zu initiieren oder zu regulieren. Dazu gehören sowohl Genregulatorproteine als auch die allgemeinen Transkriptionsfaktoren.
Translation
Vorgang, bei dem die Nucleotidsequez eines Boten-RNA-Moleküls den Einbau von Aminosäuren in ein Protein vorgibt. Findet an einem Ribosom statt.
Translationsinitationsfaktor
Protein, das für die korrekte Verbindung von Ribosomen und mRNA sorgt und für den Beginn der Proteinsynthese erforderlich ist.
Transportvesikel
Membranveikel, das Proteine von einem intrazellulären Kompartiment zu einem anderen tranportiert; beispielsweise vom Endplasmatischen Reticulum zum Golgi-Apparat.
Transposon (transponierbares Element)
DNA-Abschnitt, der von einer Stelle auf einem Chromosom zu einer anderen springen kann oder auch von einem Chromosom zu einem anderen in dersleben Zelle. Bei den meisten Organismen sind Transposons eine wichtige Quelle genetischer Variabilität.
Triacylgycerin
Glycerinester einer Fettsäure. Der Hauptbestandteil von Fetttröpfchen in tierischen Geweben (in denen die Fettsäuren gesättigt sind) und von Pflanzenöl (in dem die Fettsäuren ungesättigt sind).
Tryptophanrepressor
bakterielles Protein, das in Anwesenheit von Tryptophan an eine spezifische DNA-Region bindet und die Produktion der Enzyme des Tryptophan-Biosynthesewegs abschaltet.
Tubulin
Protein, aus dem Mikrotubuli bestehen.
Tumorsuppressorgen
Gen, das in einer nomralen Gewebezelle den Fortschritt durch den Zellzyklus inhibiert. Bei einer diploiden Zelle führt der Verlust oder die Inaktivierung beider Kopien eines solchen Gens dazu, dass sich die Zelle wie eine Krebszelle teilt.
Tumorvirus
Virus, das die Zelle, die es infiziert, zur Krebszelle werden lässt.
Tyrosin-Kinase
Enzym, das spezifische Proteine an Tyrosinresten phosphoryliert.
Übergangszustand
chemische Struktur, die sich vorübergehend während einer chemischen Reaktion ausbildet und die höchste Freie Energie von allen Reaktionszwischenprodukten besitzt.
Überlebensfaktor
extrazelluäres Signalmolekül, das anwesend sein musss, um den programmierten Zelltod zu verhindern.
Unabhängigkeitsregel (dritte mendelsche Regel)
Besagt, dass sich die Allele für unterschiedliche Merkmale während der Gametenbildung unabhängig voneinander verteilen
ungesättigt
ein Molekül, das eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppel- oder -Dreifachbindungen enthält (nicht gesättigt).
unpolar
Molekül, das keinerlei positive oder negative Ladung besitzt. Unpolare Moleküle sind in Wasser unlöslich.
Untereinheit
Molekül (ein Monomer), das ein Teil eines grösseren Molekülkomplexes ist. Beispielsweise bestehen viele Proteine aus mehreren Poypeptidketten, von denen jede ein Proteinuntereinheit ist.
Valenz
Bei einem Atom die Anzaghl der Elektronen, die es entweder aufnehmen oder abgeben muss (entweder durch anteilige Elektronennutzung oder durch Elektronentransfer), um am leichtesten eine gefüllte äussere Elektronenschale zu erwerben. Beispielsweise hat Natrium eine Valenz von 1 (es muss ein Elektron abgeben), und auch die Valenz von Chlor ist 1 (es muss ein Elektron aufnehmen). Die Valenz eines Atoms entspricht der Anzahl von Einfachbindungen, die das Atom ausbilden kann.
Vektor (Klonierungsvektor)
genetisches Element - gewähnlich ein Virus oder Plasmid -, das benutzt wird, um zum Zweck der Genklonierung ein DNA-Fragment in eine Zelle oder einen Organismus einzuschleusen.
Verdauung
enzymatischer Abbau von Proteinen, Lipiden und Polysaccariden, die mit der Nahrung aufgenommen wurden. Die dabei entstehenden kleinen Moleküle gelangen schliesslich in das Cytosol von Zellen, wo sie in den Stoffwechsel eingescheust und weiter abgebaut werden.
Vesikel
kleines membranbegrenztes kugeliges Organell im Cytoplasma einer eukaryotischen Zelle.
Virus
Partikel, das aus Nucleinsäure (RNA oder DNA) besteht, die von einer Proteinhülle umgeben ist. Viren vermehren sich in einer Wirtzelle und verbreiten sich von Zelle zu Zelle. Viele Viren verursachen Krankheiten.
Wachstumsfaktor (GF, growth factor)
extrazelluläres Polypeptid-Signalmolekül, das eine Zelle dazu anregt, zu wachsen oder sich zu teilen. Beispiele sind der epidermale Wachstumsfaktor (EGF) und der aus Blutblättchen gewonnene Wachstumsfaktor (PDGF, platelet-derived growth factor)
Wechselzahl
bei Enzymkatalysen die Anzahl der Substratmoleküle, die ein Enzymmolekül pro Sekunde umsetzt. Unterschiedliche Enzyme können zwar sehr verschiedene Wechselzahlen haben, meistens liegen sie jedoch im Bereich von 1000 - diese Zahl spiegelt die eindrucksvollen katalytischen Fähigkeiten von Enzymen wider.
Zellalterung
das normale Altern von Zellen in einem höheren Tier. Nach einer gewissen Anzahl von Teilungen hören sie auf, sich zu teilen, und sterben schliesslich.