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T. S.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Zellbiologie auf Universitätsniveau ab. Sie umfassen Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von DNA, RNA und Proteinen, sowie Prozesse wie Transkription, Translation und Zellteilung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der zellulären Mechanismen und ihrer Bedeutung für den Organismus erlangen möchten.
Flashcards
175
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
28.02.2013 / 24.11.2014

Flashcards

Symporter

Protein, das zwei Typen gelöster Stoffe in der gleichen Richtung durch eine Membran transportiert.

Synapse

spezialisierte Verbindung zwischen einer Nervenzelle und einer anderen Zelle (Nervenzelle, Muskezelle, Drüsenzelle), über die der Nervenimpuls übertragen wird. An den meisten Synapsen wird das Signal durch einen Neurotransmitter übertragen, der von der Nervenzelle sezerniert wird und zur Zielzelle diffundiert.

synaptisches Vesikel

kleines, mit einem Neurotransmitter gefülltes Membranbläschen, das seinen Inhalt an einer Synapse durch Exocytose freisetzt.

TATA-Box

Konsensussequenz in der Promotorregion vieler eukaryotischer Gene, die reich an T und A ist und die Stelle bestimmt, an der der Transkriptionskomplex zusammengebaut wird.

Telomer

Ende eines Chromosoms, charakterisiert durch eine besondere DNA-Wiederholungssequenz, die auf spezifische Art repliziert wird. Verhindert die Neigung der Chromosomen, sich bei dedem Replikationszyklus zu verkürzen.

Telomerase

Enzym, das mit einer RNA als Matrize die repetitiven Nucleotidsequezen am Ende eukaryotischer Chromosomen verlängert.

Telophase

letztes Stadium der Mitose, in dem die beiden Sätze voneinander getrennter chromosomen dekondensieren und von Kernhüllen eingeschlossen werden.

Thioesterbindung

energiereiche Bindung, die über eine Kondensationsreaktion zwischen einer Acyl-(Säure-) und einer Thiol-(-SH-)Gruppe entsteht. Kommt beispielsweise in Acetyl-CoA und vielen Enzymkomplexen vor.

Tight Junktion (Zonula occludens)

Zell-Zell-Verbindung, die benachbarte Epithelzellen so miteinander verbindet, dass ein Durchtritt der meisten gelösten Moleküle von einer Seite des Epithels zur anderen (durch den extrazellulären Raum) verhindert wird.

Transduktion

Virusvermittelter Transfer von Wirtszell-DNA von einer Zelle in eine andere.

Transfer-RNA (tRNA)

verschiedene kleine RNA-Moleküle, die bei der Proteinsynthese als Adapter zwischen mRNA und Aminosäuren dienen. Dabei wird jeder tRNA-Typ kovalent mit einer bestimmten Aminosäure verbunden.

Transformation

Vorgang, bei dem Zellen freie (nackte) DNA-Moleküle aus ihrer Umgebung aufnehmen und gegebenenfalls in das Genom einbauen.

transgener Organismus

Pflanzlicher oder tierischer Organismus, der midestens ein Fremdgen aus einem anderen Organismus stabil eingebaut hat und es an nachfolgende Generationen weitergeben kann.

trans-Golgi-Netzwerk (TGN)

Der Teil des golgi-Apparates, der am weitesten vom Endoplasmatisschen Reticulum entfernt ist. In dieser Region verlassen Proteine für Lysosomen, Sekretionsvesiel oder die Zelloberfläche den Golgi-Apparat.

Transkription (DNA-Transkription)

Umschreiben eines DNA-Strangs in eine komplementäre RNA-Sequenz durch das Enzym RNA-Polymerase.

Transkriptionsfaktor

unspezifisch verwendete Bezeichnung für jedes Protein, das nötig ist, um die Transkription zu initiieren oder zu regulieren. Dazu gehören sowohl Genregulatorproteine als auch die allgemeinen Transkriptionsfaktoren.

Translation

Vorgang, bei dem die Nucleotidsequez eines Boten-RNA-Moleküls den Einbau von Aminosäuren in ein Protein vorgibt. Findet an einem Ribosom statt.

Translationsinitationsfaktor

Protein, das für die korrekte Verbindung von Ribosomen und mRNA sorgt und für den Beginn der Proteinsynthese erforderlich ist.

Transportvesikel

Membranveikel, das Proteine von einem intrazellulären Kompartiment zu einem anderen tranportiert; beispielsweise vom Endplasmatischen Reticulum zum Golgi-Apparat.

Transposon (transponierbares Element)

DNA-Abschnitt, der von einer Stelle auf einem Chromosom zu einer anderen springen kann oder auch von einem Chromosom zu einem anderen in dersleben Zelle. Bei den meisten Organismen sind Transposons eine wichtige Quelle genetischer Variabilität.

Triacylgycerin

Glycerinester einer Fettsäure. Der Hauptbestandteil von Fetttröpfchen in tierischen Geweben (in denen die Fettsäuren gesättigt sind) und von Pflanzenöl (in dem die Fettsäuren ungesättigt sind).

Tryptophanrepressor

bakterielles Protein, das in Anwesenheit von Tryptophan an eine spezifische DNA-Region bindet und die Produktion der Enzyme des Tryptophan-Biosynthesewegs abschaltet.

Tubulin

Protein, aus dem Mikrotubuli bestehen.

Tumorsuppressorgen

Gen, das in einer nomralen Gewebezelle den Fortschritt durch den Zellzyklus inhibiert. Bei einer diploiden Zelle führt der Verlust oder die Inaktivierung beider Kopien eines solchen Gens dazu, dass sich die Zelle wie eine Krebszelle teilt.

Tumorvirus

Virus, das die Zelle, die es infiziert, zur Krebszelle werden lässt.

Tyrosin-Kinase

Enzym, das spezifische Proteine an Tyrosinresten phosphoryliert.

Übergangszustand

chemische Struktur, die sich vorübergehend während einer chemischen Reaktion ausbildet und die höchste Freie Energie von allen Reaktionszwischenprodukten besitzt.

Überlebensfaktor

extrazelluäres Signalmolekül, das anwesend sein musss, um den programmierten Zelltod zu verhindern.

Unabhängigkeitsregel (dritte mendelsche Regel)

Besagt, dass sich die Allele für unterschiedliche Merkmale während der Gametenbildung unabhängig voneinander verteilen

ungesättigt

ein Molekül, das eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppel- oder -Dreifachbindungen enthält (nicht gesättigt).

unpolar

Molekül, das keinerlei positive oder negative Ladung besitzt. Unpolare Moleküle sind in Wasser unlöslich.

Untereinheit

Molekül (ein Monomer), das ein Teil eines grösseren Molekülkomplexes ist. Beispielsweise bestehen viele Proteine aus mehreren Poypeptidketten, von denen jede ein Proteinuntereinheit ist.

Valenz

Bei einem Atom die Anzaghl der Elektronen, die es entweder aufnehmen oder abgeben  muss (entweder durch anteilige Elektronennutzung oder durch Elektronentransfer), um am leichtesten eine gefüllte äussere Elektronenschale zu erwerben. Beispielsweise hat Natrium eine Valenz von 1 (es muss ein Elektron abgeben), und auch die Valenz von Chlor ist 1 (es muss ein Elektron aufnehmen). Die Valenz eines Atoms entspricht der Anzahl von Einfachbindungen, die das Atom ausbilden kann.

Vektor (Klonierungsvektor)

genetisches Element - gewähnlich ein Virus oder Plasmid -, das benutzt wird, um zum Zweck der Genklonierung ein DNA-Fragment in eine Zelle oder einen Organismus einzuschleusen.

Verdauung

enzymatischer Abbau von Proteinen, Lipiden und Polysaccariden, die mit der Nahrung aufgenommen wurden. Die dabei entstehenden kleinen Moleküle gelangen schliesslich in das Cytosol von Zellen, wo sie in den Stoffwechsel eingescheust und weiter abgebaut werden.

Vesikel

kleines membranbegrenztes kugeliges Organell im Cytoplasma einer eukaryotischen Zelle.

Virus

Partikel, das aus Nucleinsäure (RNA oder DNA) besteht, die von einer Proteinhülle umgeben ist. Viren vermehren sich in einer Wirtzelle und verbreiten sich von Zelle zu Zelle. Viele Viren verursachen Krankheiten.

Wachstumsfaktor (GF, growth factor)

extrazelluläres Polypeptid-Signalmolekül, das eine Zelle dazu anregt, zu wachsen oder sich zu teilen. Beispiele sind der epidermale Wachstumsfaktor (EGF) und der aus Blutblättchen gewonnene Wachstumsfaktor (PDGF, platelet-derived growth factor)

Wechselzahl

bei Enzymkatalysen die Anzahl der Substratmoleküle, die ein Enzymmolekül pro Sekunde umsetzt. Unterschiedliche Enzyme können zwar sehr verschiedene Wechselzahlen haben, meistens liegen sie jedoch im Bereich von 1000 - diese Zahl spiegelt die eindrucksvollen katalytischen Fähigkeiten von Enzymen wider.

Zellalterung

das  normale Altern von Zellen in einem höheren Tier. Nach einer gewissen Anzahl von Teilungen hören sie auf, sich zu teilen, und sterben schliesslich.

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