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T. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von DNA, Proteinen und Molekülen, sowie Prozesse wie die Energiegewinnung durch ATP und die Bedeutung von Membranen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, da sie komplexe Konzepte wie die oxidative Phosphorylierung, die Replikation von DNA und die Funktion von Organellen wie dem Kern und Mitochondrien erklären. Sie eignen sich ideal für alle, die ein tiefes Verständnis der zellulären Mechanismen und ihrer Bedeutung für lebende Organismen erlangen möchten.
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108
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
26.02.2013 / 24.11.2014

Flashcards

Lipiddoppelschicht (Lipid-Bilayer)

dünne biomolekulare Schicht, die hauptsächlich aus Phosphlipiden besteht und die strukturelle Basis aller Zellmembranen bildet. Die beiden Lipidschichten lagern sich so aneinander, dass die hydrophoben Schwänze ihrer Moleküle nach innen ragen und die hydrophilen Köpfe nach aussen ins wässrige Milieu.

lokaler Mediator

Sezerniertes Signalmolekül, das in kurzer Entfernung auf benachbarte Zellen wirkt.

Lumen

Höhlung, die von einer Epithelschicht (in einem Gewebe) oder einer Membran (in einer Zelle) umgeben ist wie beispielsweise das Lumen des Endoplasmatischen Reticulums.

Lymphocyten

Weisse Blutzellen, die die spezifische Immunantwort auf ein Fremdmolekül (Antigen) vermitteln. Es gibt zwei Typen: B-Zellen, die Antikörper sezernieren, und T-Zellen, die an der zellvermittelten Immunität beteiligt sind.

Lysosom

Intrazelluläres membranbegrenztes Organell. Es enthält Verdauungsenzyme, die bei dem sauren pH-Wert, der in Lysosomen herrscht, aktiv sind.

Makromolekül

Molekül mit eiem Molekulargewicht über einigen Tausend Dalton - beispielsweise ein Protein, eine Nucleinsäure oder ein Polysaccharid

Makrophage

Zelle, die in tierischen Geweben vorkommt und darauf spezialisiert ist, Partikel über Phagocytose aufzunehmen. Geht aus einem Typ weisser Blutzellen hervor.

MAP-Kinase

Proteinkinase, die einen entscheidenden Schritt bei der Signaweiterleitung von Zelloberflächen-Rezeptoren in den Nucleus ausführt. Sie ist die letzte Kinase einer Folge von drei Proteinkinasen, die man MAP-Kinasen-Kaskade nennt.

Matrix

Ganz allgemein ein Raum mit etwas darin. In der Zellbiologie bezieht sich der Begriff normalerweise auf das grosse innere Kompartiment der Mitochondrien. Die Mitochondrienmatrix enthält eine konzentrierte Mischung spezifischer Enzyme, die oxidative Reaktionen katalysieren, sowie das Mitochondriengenom und die Komponenten, die zur Expression der mitochondrialen Gene erforderlich sind.

Matrize (template)

Molekülstruktur, die als Vorlage zur Herstellung anderer Moleküle dient. Beispielsweise kann eine spezifische DNA-Nucleotidsequenz als Matrize wirken und die Synthese eines neuen Strangs komplementärer DNA steuern.

M-Cdk

Aktiver Komplex, der sich zu Beginn der M-Phase des Zellzyklus aus M-Cylin und der Mitose-spezifischen Proteinkinase

M-Cyclin

Protein, das an die mitotische Cdk bindet und Teil des M-Cdk Komplexes ist.

Meiose

Spezieller Typ der Zellteilung, durch den Ei- und Spermienzellen gebildet werden. Zwei aufeinander folgende Kernteilungen mit nur einer DNA-Replikationsrunde lassen vier hapolide tochterzellen aus einer diploiden Ausgangszelle entstehen.

Membran

Dünne Schicht aus Lipidmolekülen und assoziierten Proteinen, die Zellen umschliesst und die Begrenzung vieler eukaryotischer Organellen bildet.

Membranpotenzial

Spannungsunterschied über einer Membran aufgrund eines geringen Überschusses von positiven Ionen auf der einen Seite und von negativen Ionen auf der anderen. Das typische Membranpotenzial einer tierischen Zelle beträgt -60mV (innen negativ), gemessen in Relation zur umgebenden Flüssigkeit.

Membranprotein

Protein, das mit einer Lipiddoppelschicht assoziiert ist. Es gibt integrale, periphere und Transmembranproteine.

Membrantransportprotein

Protein, das in eine Membran eingebettet ist und als Carrier für Ionen oder kleine Moleküle von einer Seite auf die andere dient.

Metaphase

Mitosestadium, in dem die Chromosomen durch die Mitosespindel im Zelläquator angeordnet sind, sich aber noch nicht zu den gegenüberliegenden Spindelpolen bewegen.

Methygruppe (CH3-Gruppe)

Hydrophobe chemische Gruppe, die sich von Methan ableitet.

Mikrotubulus

lange, stabile, zylindrische Struktur, die aus alpha- und beta-Tubulinuntereinheiten besteht. Mikrotubuli verleihen eukaryotischen Zellen ihre form und beeinflussen ihre Bewegungen.

Mitochondrium

Membranbegrenztes Organell, ungefähr so gross wie ein Bakterium, das die oxidative Phophorylierung ausführt und in eukaryotischen Zellen den grössten Teil des ATP bildet.

Mitogen

Extrazelluläres Signalmolekül, das die Zellteilung anregt.

Mitose

Teilung des Nucleus einer eukaryotischen Zelle, wobei die DNA zu lichtmikroskopisch erkennbaren Chromosomen kondensiert

Mitosespindel

Anordnung von Mikrotubuli und assoziierten Molekülen, die sich während der Mitose zwischen den entgegengesetzten Polen einer eukaryotischen Zelle ausbildet. Sie zieht die duplizierten Chromosomen auseinander.

mitotische Cdk

Proteinkinase, die zusammen mit M-Cyclin den M-Cdk Komplex bildet

mitotisches Chromosom

stark kondensiertes dupliziertes Chromosom, bei dem die beiden Chromatide am Centromer zusammenhängen. Ein Chromosom im ersten Stadium der Mitose

mobiles genetisches Element

kurzes DNA-Segment, das sich von einer Stelle im Genom an eine andere bewegen kann.

molekulare Erkennung

selektive Interaktion zweier Moleküloberflächen, die eine spezifische Antwort in einem Zielmolekül oder einer Zielzelle zur Folge hat.

molekulare Spezifität

Selektive Interaktion zweier Moleküloberflächen, die eine spezifische Antwort in einem Zielmolekül oder einer Zielzelle zur Folge hat.

molekularer Schalter

Protein oder Proteinkomplex, der in einem intrazellulären Signalweg wirkt und reversibel zwischen einem aktiven und inaktiven Zustand wechseln kann.

Molekülkomplex

Zusammenlagerung von Molekülen - meist Makromolekülen -, die durch nichtkovalente Bindungen zusammengehalten wird und eine spezifische Funktion, wie die DNA-Replikation oder die Synthese von Phospholipiden, ausübt.

Monomer

kleines Molekül. das mit anderen der gleichen Sorte zu einem grösseren Molekül (Polymer) verknüpft werden kann.

Motorprotein

Protein wie Myosin oder Kinesin, das Energie aus der ATP-Hydrolyse nutzt, um sich entlang eines Proteinfilaments oder Polymers zu bewegen.

Motorprotein

Protein wie Myosin oder Kinesin, das Energie aus der ATP-Hydrolyse nutzt, um sich entlang eines Proteinfilaments oder Polymers zu bewegen.

MPF (M-Phase-fördernder Faktor)

Proteinkomplex aus Cyclin und einer Proteinkinase, der auslöst, dass eine Zelle in die M-Phase eintritt.

M-Phase

Abschnitt des eukaryotischen Zellzyklus, in dem sich Nucleus und Cytoplasma teilen.

Mutation

Zufällige, erbliche Veränderung in der Nucleotidsequenz eines Chromosoms

Myofibrille

Langes, hoch organisiertes Bündel aus Actin, Myosin und anderen Proteinen im Cytoplasma von Muskezellen, das sich pber einen Gleitfilamentmechanismus kontrahieren kann.

Myosin

Motorprotein, das ATP benutzt, um Bewegungen entlang von Actinfilamenten anzutreiben.

NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid)

aktiviertes Carrier-Molekül, das an einer Oxidationsreaktion teilnimmt, indem es ein Hydridion (H-) von einem Donormolekül aufnimmt. Dabei entsteht NADH. Ist häufig am Energie liefernden Abbau von Zuckermolekülen beteiligt.

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