K - O


T. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von DNA, Proteinen und Molekülen, sowie Prozesse wie die Energiegewinnung durch ATP und die Bedeutung von Membranen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, da sie komplexe Konzepte wie die oxidative Phosphorylierung, die Replikation von DNA und die Funktion von Organellen wie dem Kern und Mitochondrien erklären. Sie eignen sich ideal für alle, die ein tiefes Verständnis der zellulären Mechanismen und ihrer Bedeutung für lebende Organismen erlangen möchten.
Flashcards
108
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
26.02.2013 / 24.11.2014

Flashcards

NADP+

Carrier-Molekül, das chemisch eng mit NAD+ verwandt ist und in biosynthetischen (aubauenden) Reaktionswegen benutzt wird. Seine reduzierte Form ist NADPH.

Na+-K+-Pumpe (Na+-K+-ATPase, Natriumpumpe)

Transmembran-Carrier-Protein, das in der Plasmamembran der meisten tierischen Zellen vorkommt. Es pumpt Na+ aus der Zelle hinaus und K+ in sie hinein, indem es die Energie aus der Hydrolyse von ATP nutzt.

nerntsche Gleichung

quantitativer Ausdruck, der das Gleichgewichtsverhältnis der Konzentrationen eines Ions auf beiden Seiten einer permeablen Membran zur Spannungsdifferenz über der Membran in Beziehung setzt.

Nervenende

das Ende eines Axons, von dem aus Signale an benachbarte Zellen gesendet werden - in der Regel eine Synapse.

Neuron (Nervenzelle)

Zelle mit langen Fortsätzen, die darauf spezialisiert ist, Signale im Nervensystem zu empfangen, weiterzuleiten und zu übertragen.

Neurotransmitter

Kleines Signalmolekül, das an einer Synapse einer Nervenzelle sezerniert wird, um ein Signal auf die postsynaptische Zelle zu übertragen, Beispiele sind Acetylcholin, Glutamat, GABA und Glycin

Neutron

ungeladenes subatomares Teilchen, das sich im Atomkern befindet.

nichtkovalente Bindung

chemische Bindung, bei der im Gegensatz zur kovalenten Bindung keine Elektronen geteilt werden. Nichtkovalente bindungen sind relativ schwach, aber sie können sich summieren und auf diese Weise starke, hochspezifische Wechselwirkungen zwischen Molekülen erzeugen.

Nondisjunction

Ereignis, das manchmal während der Meiose auftritt, wenn sich ein Paar homologer Chromosomen nicht trennt. Als Folge enthält die gebildete Keimzelle entweder zu viele oder zu wenige Chromosomen.

N-Terminus (Aminoterminus)

das Ende einer Polypeptidkette, das eine freie alpha-Aminogruppe trägt.

Nucleinsäure

RNA oder DNA; besteht aus einer Kette von Nucleotiden, die über Phosphodiesterbindungen verknüpft sind.

Nucleolus

Struktur im Zellkern, in der die ribosomale RNA transkribiert wird und die Vorläufer der Ribosomenuntereinheiten zusammengesetzt werden.

Nucleosid

Verbindung, die aus einer Purin- oder Pyrimidinbase mit einem gebundenen Ribose- oder Desoxyribosezucker besteht.

Nucleosom

Perlenkettenähnliche Strukturuntereinheit eines eukaryotischen Chromosoms, bestehend aus einem kurzen DNA-Abschnitt, der um einen Kern eines Histonoktamers gewickelt ist.

Nucleotid

Nucleosid mit einer oder mehreren Phosphatgruppen, die über Esterbindungen mit dem Zuckeranteil verknüpft sind. DNA und RNA sind Polymere aus Nucleotiden.

Nucleus (Kern)

Zellbiologie: das Hauptorganell  eukaryotischer Zellen, das die DNA in Form von Chromosomen enthält.

Okazaki-Fragmente

nach ihren Entdeckern benannte kurze DNA-Stücke, die während der DNA-Replikation bei der Synthese des Folgestrangs gebildet werden. Eine DNA-Ligase verknüpt sie schnell zu einem zusammenhängenden DNA-Strang

Oligomer

ein kurzes Polymer - es kann aus Aminosäuren bestehen (Oligopeeptid), aus Zuckern (Oligosaccarid) oder aus Nucleotiden (Oligonucleotid) 

Onkogen

ein verändertes Gen, das eine Zelle zur Tumorzelle macht. Typischerweise handelt es sich um die mutierte Form eines normalen Gens, das an der Kontrolle von Zellwachstum oder -teilung beteiligt ist.

ORC (origin of replication complex)

Erkennungskomplex für den Replikationsursprung. Grosser Proteinkomplex, der Während des gesamten Teilungszyklus der eukaryotischen Zelle an die Replikationsursprünge der DNA gebunden ist.

Organell

abgegrenzte Struktur oder Kompartiment einer eukaryotischen Zelle mit einer speziellen Funktion. Beispiele sind Mitochondrien, Chloroplasten und Golgi-Apparat.

organische chemie

Zweig der Chemie, der sich mit Kohlenstoffverbindungen beschäftigt. Zu ihnen gehören ausser Wasser im Wesentlichen alle Moleküle, aus denen lebende Zellen bestehen.

orsgerichtete Mutagenese (sit-directed mutagenesis)

Technik, mit der eine Mutation an einer bestimmten Stelle in der DNA erzeugt werden kann.

ortsspezifische Rekombination (site-specific recombination)

Rekombinationstyp, der keine ausgedehnten Bereiche mit Sequenzhomologie zwischen den beiden rekombinierenden DNA-Sequenzen erfordert. Kann zwischen zwei verschiedenen DNA-Molekülen oder innerhalb desselben DNA-Moleküls vorkommen.

Osmose

Nettobewegung von Wassermolekülen durch eine semipermeable Membran, die durch einen Unterschied der Konzentrationen einer gelösten Substanz auf beiden Seiten angetrieben wird. Die Membran muss für Wasser, darf aber nicht für die gelösten Moleküle durchlässig sein.

osmotischer Druck

Druck, der auf die Seite einer semipermeablen Membran mit der niedrigeren Konzentration an gelösten Teilchen ausgeübt werden muss, um das Durchströmen von Wasser durch die Membran infolge von Osmose zu verhindern.

Oxidation

Vermiderung der Elektronendichte in einem Atom durch der Verlust von Elektronen, beispielsweise, wenn an ein Molekül Sauerstoff addiert oder Wasserstoff von ihm entfernt wird. Gegensatz von Reduktion.

oxidative Phosphorylierung

Reaktionsablauf in Bakterien und Mitochondrien, bei dem ATP im Verlauf der Übertragung von Elektronen aus Nahrungsmolekülen auf molekularen Sauerstoff erzeugt wird. Beihaltet die boldung eines Protonengraienten über einer Membran und die chemiosmotische Kopplung mit der ATP Synthese

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