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T. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von Genen, Proteinen und DNA, sowie biochemische Prozesse und zelluläre Reaktionen. Besonders hervorgehoben werden die verschiedenen Phasen des Zellzyklus, Mutationen und die Bedeutung von Molekülen wie GTP und GDP. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der zellulären Vorgänge und ihrer Bedeutung für den Organismus erlangen möchten.
Flashcards
116
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
25.02.2013 / 24.11.2014

Flashcards

GDP (Guanosin-5'-diphosphat)

Nucleotid, das durch Hydrolyse des endständigen Phophats aus GTP gebildet wird. Zusätzlich zu GDP gebildet wird. Zusätlich zu GDP entsteht bei dieser Reaktion auch noch ein anorganisches Phosphatmolekül. In freier Lösung wird GDP schnell zu GTP rephosphoryliert, gewöhnlich durch die Übertragung des endständigen Phosphats von ATP in der Reaktion ATP + GDP -> ADP + GTP

gekoppelte Reaktionen

Der eine Teil eines Paars mitenander verknüpfter chemischer Reaktionen,bei denen die freigesetzte Freie Energie der ersten Reaktion die zweite antreibt.

Gen

DNA-Abschnitt, der ein bestimmtes erblliches Merkmal eines Organismus bestimmt. Gewöhnlich codiert ein Gen für ein einzelnes Protein oder eine einzelne RNA

genetisch instabil

Bezeichnung für Zellen mit einer erhöhten Mutationsrate, wie beispielsweise Krebszellen.

genetischer Code

Satz von Regeln, der die Entsprechung zwischen Nucleotidtripletts (Codons) in DNA oder RNA und Aminosäuren in Proteinen spezifiziert.

genetisches Screening

Durchsuchen einer Sammlung von Mutanten nach einem bestimmten Phänotyp

Genexpression

Der Vorgang, über den ein Gen seine Wirkung auf eine Zelle oder einen Organismus ausübt. Im Allgemeinen geschieht dies, indem es die Synthese eines Proteins mit einer charakteristischen Funktion anleitet.

Genkarte

Graphische Darstellung der Anordnung von Genen auf Chromosomen entsprechend der Häufigkeit von Rekombinationsereignissen zwischen ihnen.

Genom

die gesamte genetische Information, die eine Zelle oder ein Organismus in sich trägt (oder die DNA-Moleküle, die diese Information enthalten)

Genomannotierung

Vorgang, über den Wissenschaftler versuchen, die Kenntnisse über die Nucleotidsequenz des Genoms einer Organismus zu nutzen, um Aussagen über die Funktion von Genen und ihren regulatorischen Sequenzen zu machen.

Genotyp

Satz von Genen, die eine einzelne Zelle oder ein Organismus in sich trägt.

Genregulatorprotein

allgemeine Bezeichnung für Proteine, die an eine spezifische DNA-Sequenz binden, um die Expression eines Gens zu verändern.

gesättigt

ein organisches Molekül, das keine C=C- oder C(dreistich)C-Bindungen enthält; nicht ungesättigt.

geschlechtliche Fortpflanzung

Fortpflanzungsart, bei der sich die Genome zweier Individuen bei der Bildung eines neuen Organismus vermischen. Indviduen die durch geschlechtliche Fortpflanzung entstehen, unterscheiden sich von jedem ihrer Elternteile und untereinander.

Geschlechtschromosom

Chromsom, das je nach Geschlecht eines Individuums vorhanden ist oder fehlt, oder aber in Abhängigkeit vom Geschlecht mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kopien vertreten ist. Bei Säugetieren das X- und Y-Chromosom.

Gewebe

organisierte Zellansammlung mit einer spezifischen Funktion, die einen bestimmten Teil eines tiers oder einer Pflanze bildet.

glattes Endoplasmatisches Reticulum (SER)

der Teil des Endoplasmatischen Reticulums, der nicht mit Ribosomen assoziiert ist. Ist an der Synthese von Lipiden beteiligt.

Gleichgewichtskonstante (K)

Zahl, die den Gleichgewichtszustand einer reversiblen chmeischen Reaktion beschreibt. Wird angegeben durch das Verhältnis der Geschwindigkeitskonstanten der Hin- und Rückreaktion.

globuläres Protein

Jedes Protein mit einer ungefähr runden Gestalt. Die meisten enzyme sind globulär

Glucose

Sechs-Kohlenstoff-Zucker, der eine Hauptrolle im Stoffwechsel lebender Zellen spielt. Wird in polymerer Form gespeichert - von tierischen Zellen als Glykogen und von Pflanzenzellen als Stärke; ist aber auch Baustein von Cellulose.

Glycocalyx

Aus Zuckerresten bestehende Schicht auf der Aussenfläche von Zellen. Enthält beispielsweise die Polysccharidanteile von Proteoglykanen und Oligosaccharide, die an Protein- oder Lipidmoleküle gebunden sind.

Glykogen

Polysaccharid, das ausschliesslich aus Glucoseeinheiten aufgebaut ist und von tierischen Zellen als Energiespeicher verwendet wird. Grosse Glykogengranula sind besonders zahlreich in Leber- und Muskelzellen vorhanden.

Glykolipid

Membranlipidmolekül mit einer kurzen Kohlenhydratkette am hydrophoben Schwanz.

Glykolyse

Allgegenwärtiger Stoffwechselweg im Cytosol, bei dem Zucker unter Bildung von ATP unvollständig abgebaut werden; sozusagen eine "Zuckersplatung".

Glykoportein

Protein mit einer oder mehreren kovalent gebundenen Oligosaccharidketten. Die meisten sezernierten Proteine und die meisten Proteine an der Aussenfläche der Plasmamebran sind Glykoproteine.

Glykosaminoglykan (GAG)

Familie von Poysacchariden mit einem hohen Molekukargewicht, die Aminozucker enthalten und eine schützende Hülle um tiersche Zellen bilden.

Golgi-Apparat

Membranbegrenztes Organell in eukaryotischen Zellen, in dem die im Endoplasmatischen Reticulum hergestellten Proteine und Lipide modifiziert und sortiert werden (benannt nach seinem Entdecker)

G1-Phase

Gap-1-Phase des eukaryotischen Zellzyklus; Phase zwischen dem Ende der Cytokinese und dem Beginn der DNA-Synthese.

G2-Phase

Gap-2-Phase des eukaryotischen Zellzyklus; Phase zwischen dem Ende der DNA-Synthese und dem Beginn der Mitose.

G-Protein

Mitglied einer grossen Familie von GTP-bindenden Proteinen, die aus drei verschiedenen Untereinheiten bestehen (heterotrimere G-Proteine) und wichtige Vermittler in intrazellulären Signalwegen sind. Im Allgemeinen werden sie durch die Bindung eines Hormons oder eines anderen Liganden an einen Transmembranrezeptor aktiviert.

G-Protein-gekoppelter Rezeptor

Zelloberflächen-Rezeptor, der nach aktivierung durch einenextrazellulären Liganden mit einem intrazllulären trimeren GTP-Bindeprotein assoziiert. Derartige Rezeptoren sind Sibenpfad-Transmembranproteine.

grün fluoreszierdendes Protein (GFP)

Fluoreszierendes Protein, dessen codierendes Gen aus einer Qualle stammt; wird häufig als Marker zur Beobachtung der Bewegung von Proteinen in lebenden Zellen verwendet.

GTP (Guanosin-5'-triphosphat)

Nucleosidtriphophat, das bei der RNA-Synthese und bei einigen Energieübertragungs-Reaktionen verwendet wird. Hat eine besondere Funktion beim Zusammenfügen von Mikrotubuli, bei der Proteinsynthese und der Zellkommunikation.

GTP-bindendes Protein

Allosterisches Protein, dessen Konformation sich ändert, je nach dem ob es GTP oder GDP gebunden hat. Dazu gehören viele Proteine, die an der Zellkommunikation beteilgt sind, wie Ras und G-Proteine

haploid

Zelle oder Organismus mit nur einem Chromosomensatz wie Keimzellen oder Bakterien

Haplotyblock

Eine Kombination von Allelen und anderen DNA-Makern, die in Form eines langen, zusammenhängenden Blocks - ungestört genetischer Rekombination - über viele Generationen vererbt wurde.

Helix

Gestreckte Struktur, bei der sich ein Filament oder Strang regelmässig um eine zentrale Achse windet.

Hemidesmosom

Spezialisierte verankernde Zellberbindung zwischen einer Epithelzelle und der darunter liegenden Basallamina.

Heterochromatin

Bereich eines Chromosoms, der während der Interphase ungewähnlich stark kondensiert bleibt und transkriptionell weitgehend inaktiv ist.

heterozygot

Organismus mit verschiedenen Allelen eines oder mehrerer Gene

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