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T. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von Genen, Proteinen und DNA, sowie biochemische Prozesse und zelluläre Reaktionen. Besonders hervorgehoben werden die verschiedenen Phasen des Zellzyklus, Mutationen und die Bedeutung von Molekülen wie GTP und GDP. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der zellulären Vorgänge und ihrer Bedeutung für den Organismus erlangen möchten.
Flashcards
116
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
25.02.2013 / 24.11.2014

Flashcards

Ei

Weibliche Keimzelle; meistens gross, unbeweglich und reich an Cytoplasma

Einzelnucleotid-Polymorphismus (SNP, single nucleotide polymorphism)

Sequenz im Genom, die sich bei den verschiedenen Individuen einer Art in einem einzelnen Nucleotid unterscheidet.

Eisen-Schwefel-Zentrum

Familie von Elektronenüberträgern, die Eisenatome enthalten, die mit Schwefelatomen und Cysteinseitenketten verbunden sind.

elektronischer Gradient

Treibende Kraft, die ein Ion eine Membran durchqueren lässt. Wird verursacht durch Unterschiede in der Ionenkonzentration und der elektrischen Ladung auf beiden Seiten der Membran.

Elektron

Subatomares Teilchen mit einer Einheit negativer Ladung (e-)

Elektronenakzeptor

Atom oder Molekül, das leicht Elektronen aufnimmt und dadurch reduziert wird.

Elektronendonor (Elektronendonator)

Molekül, das leicht Elektronen abgibt und dabei oxidiert wird (ein Reduktionsmittel).

Elektronentransport

Bewegung von Elektronen von einem höheren zu einem niedrigeren Energieniveau über eine Reihe von Elektronenüberträger-Molekülen (Elektronentransportkette) - beispiesweise bei der oxidativen Phosphrylierung und der Photosynthese.

Elektronenüberträger (Elektronencarrier)

Molekül, das ein Elektron von einem Donormolekül auf ein Akzeptormolekül überträgt - beispielsweise Cytochrom c.

Embryonale Stammzelle (ES-Zelle)

Undifferenzierter Zelltyp, der aus der inneren Zellmasse (Embryonalknoten) eines frühen Säugetierembryos stammt. Embryonale Stammzellen können unbegrenzt als proliferieriende Zellpopulation (Zelllinie) kultieviert werden. Trotzdem behalten sie die Fähigkeit, sich zu sämtlichen spezialisierten Zelltypen des ausgeachsenen Körpers zu differenzieren, wenn sie in eine geeignete Umgebung gebracht werden.

Endocytose

Aufnahme von Material in eine Zelle über eine Einstülpung der Plasmamembran, die als membranumhülltes Vesikel ins Cytoplasma abgeschnürt wird.

Endoplasmatisches Reticulum (ER)

Labyrinthartiges, membranbegrenztes Kompartiment im Cytoplasma eukaryotischer Zellen, in dem Lipide sowie sezernierte und membrangebundene Proteine hergestellt werden.

Endosom

Membranbegrenztes Kompartiment eukaryotischer Zellen, durch das über Endocytose aufgenommenes Material in die Lysosomen gelangt.

energiereiche Bindung

kovalente bindung, deren Hydrolyse unter den in einer Zelle herrschenden Bedingungen eine grosse Menge Freier Energie freisetzt. Beispiele sind die Phosphoanhydridbindungen in ATP und die Thioesterbindung in Acetyl-CoA.

Enhancer

regulatorische DNA-Sequenz, an die Genregulatorproteine binden, wodurch die Transkriptionsrate eines Strukturgens, das viele Tausend Basenpaare entfernt sein kann, verstärkt wird.

Entropie

Thermodynamische Grösse, die den Grad der Unordnung in einem System misst - je höher die Entropie, desto grösser die Unordnung.

Enzym

Protein, das eine bestimmte chemische Reaktion katalysiert.

Epithel

Zellschicht, die eine Aussenfläche bedeckt oder eine Hählung auskleidet.

Eubakterien

Bezeichnung für Bakterien mit gewöhnlichem Erscheinungsbild, die man benutzt, um sie von den Archaea abzugrenzen.

Eukaryot

Organismus, der aus einer oder mehr Zellen mit abgegrenztem Kern (Nucleus) und Cytoplasma besteht. Umfasst alle Lebensformen mit Ausnahme der Bakterien (Prokaryoten) und Viren.

Exocytose

vorgang, durch den die meisten Moleküle von einer eukaryotischen Zelle sezerniert werden. Dazu werden die Moleküle in membranumhüllte Vesikel verpackt, die mit der Plasmamembran verschmelzen und dabei ihren Inhalt nach aussen abgeben.

Exon

Abschnitt eines eukaryotischen Gens, der in RNA transkribiert und exprimiert wird; verschlüsserlt die Aminosäuresequenz eines Proteinabschnitts.

exon shuffling

Evolutionärer Prozess, bei dem neue Gene entstehen, indem Exons verschiedenen Ursprungs, die für unterschiedliche Proteindomänen codieren, miteinander in einer neuen Kombination verknüpft werden.

expressend sequence tag (EST)

Nucleotidsequenz (typischerweise 300 bis 1000 Nucleotide lang), die von der mRNA eines Organismus abgeleitet ist. Grosse Sammlungen von ESTs sind nützlich, da sie die proteincodierenden Abschnitte von Genomen aufzeigen und wertvolle Hinweise über Sequenzhomologien liefern.

extrazelluläre Matrix

Komplexes Netzwerk aus Polysacchariden (wie Glykosaminoglykanen oder Cellulose) und Proteinen (wie Kollagen), die von Zellen sezerniert werden. Dient als Strukturelement von Geweben und beeinflusst auch ihre Entwicklung und Physiologie

FADH2 (reduziertes Flavinadenindinucleotid)

Hauptelektronenüberträger im Stoffwechsel, der durch die Reduktion von FAD während der Oxidation von Kataboliten wie Succinat gebildet wird.

Faserprotein

Lang gestrecktes Protein, das sich typischerweise - wie Kollagen oder Intermediärfilamentprotein - zu langen, filamentösen Strukturen zusammenlagern kann.

Feedback-Hemmung (Rückkoppelungshemmung)

Form der Stoffwechselkontrolle, bei der das Endprodukt einer Kette enzymatischer Reaktionen die Aktivität eines Enzyms, das früh im Reaktionsweg wirkt, herabsetzt.

Fehpaarungsreperatur (mismatch repair)

Wichtiger Korrekturmechanismus bei der DNA-Replikation, der durch das Nicht-Zusammenpassen von Basen in einem nichtkomplementären Basenpaar ausgelöst wird.

Fett

Wird von Zellen benutzt, um Stoffwechselenergie zu speichern; besteht hauptsächlich aus Triaglycerinen.

Fettsäure

Verbindung, wie beispielsweise Palmitinsäure, bestehend aus einer Carbonsäure, die mit einer langen Kohlenwasserstoffkette verknüpft ist. Dient als eine Hauptenergiequelle im Stoffwechsel und als Ausgangsmolekül für die Synthese von Phospholipiden.

Fibroblast

Häufiger Zelltyp im Bindegewebe. Sezerniert eine extrazelluläre Matrix, die reich an Kollagen und anderen extrazellulären Matrixmolekülen ist. Wandert in Wundgewebe ein und lässt sich leicht in Gewebekutltur vermehren.

Filopodium

Lange, dünne actinhaltige Ausstülpung an der Oberfläche einer tierischen Zelle. Hat manchmal Orientierungsfunktion, beispielsweise am Ende eines aussprossenden Nervenzellaxons.

Folgestrang (lagging strand)

Einer der beiden neu synthetisierten DNA-Stränge in einer Replikationsgabel. Der Folgestrang wird in Teilstücken synthetisiert, die später kovalent miteinander verknüpft werden

Führungsstrang (leading strand)

Einer der beiden neu synthetisierten DNA-Stränge in einer Replikationsgabel. Der Führungsstrang wird kontinuierlich in 5' -> 3'-Richtung synthetisiert.

Funktionsgewinn-Mutation (gain-of-function mutation)

Mutation, die die Aktivität eines Gens erhöht oder es bei ungünstigen Umständen aktiviert. Derartige Mutationen sind meistens dominant.

Funktionsverlust-Mutation (loss-of-function mutaition)

Mutation, die die Aktivität eines Gens erniedrigt oder eliniert. Derartige Mutationen sind im Allgemeinen rezessiv: Der Organismus kann normal funktionieren, solange er mindestens eine normale Kopie des betroffenen Gens enthält.

gamma-Tubulinring

Proteinkomplex in Centrosomen, der ein Bildungskeim für Mikrotubuli ist.

Gap Junction (Nexus)

Kommunizierende Zell-Zell-Verbindung, durch die Ionen und kleine Moleküle vom Cytoplasma der einen Zelle in das der anderen übertreten können.

Gärung (Fermentation)

Abbau organischer Moleküle ohne die Beteiligung von molekularem Sauerstoff. Die Oxidation ist bei der Gärung weniger vollständig als bei aeroben Sauerstoff. Die Oxidation ist bei der Gärung weniger vollständig als bei aeroben Prozessen und liefert weniger Energie.

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