Zellbiologie
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Flashcards
Histon
Mitglied einer Gruppe basischer Proteine, die viel Arginin und Lysin enthalten und in den Chromosomen mit der DNA assoziiert sind.
Histon-Deacetylase
Enzym, das Acetygruppen von Lysinresten in Histonen entfernt. Der acetylierte Zustand von Histonen wirkt als ein Signal, das andere Proteine anlockt, die die Transkription aktivieren.
Homolog
ein homolgoes Chromosom. Allgemeiner ein Makromolekül, das evolutionär eng mit einem anderen verwandt ist.
homolog
Beschreibt Organe oder Moleküle, die einander ähnlich sind, weil sie einen gemeinsamen evolutionären Ursprung besitzen. Speziell beschreibt es Ähnlichkeiten in der Protein- oder Nucleinsäuresequenz
homologe Rekombination (allgemeine Rekombination)
genetischer Austausch zwischen zwei homologen DNA-Sequenzen - normalerweise zwischen solchen, die auf zwei Kopien des gleichen Chromosoms liegen.
homophil
Beschreibt ein Molekül, das an andere identische Moleküle bindet. An der Zell-Zell-Adhäsion mitwirkende Moleküle sind häufig homophil.
homozygot
Organismus, der identische Allele von einem oder mehreren Genen besitzt.
horizontaler Gentransfer
Vorgang, bei dem DNA von einem Organismus auf einen anderen übertragen wird, sodass sich der DNA-Aufbau des Empfängers dauerhaft verändert. Im Gegensatz dazu bezieht sich der vertikale Gentransfer auf die Vererbung von Genen von Eltern an ihre Nachkommen.
Hormon
Chemische Substanz, die von einer Zellgruppe in einem viezelligen Organismus synthetisiert wird. Sie gelangt über Körperflüssigkeiten zu ihren Zielgeweben, auf die sie eine spezifische Wirkung ausübt.
Hybridisierung
Experimenteller Vorgang, bei dem sich zwei komplementäre Nucleinsäurestränge zu einer Doppelhelix zusammenlagern. Eine nützliche Technik, um spezifische Nucleotidsequenzen ausfindig zu machen.
Hydrolyse
Spaltung einer kovalenten Bindung unter gleichzeitiger Addition von Wasser. Dabei erhält ein Produkt der Spaltung ein Wasserstoff (-H) und das andere eine Hydroxylgruppe (-OH).
hydrophil
Polares Molekül oder ein Teil eines Moleküls, der ausreichend Wasserstoffbrückenbindungen mit wassermolekülen ausbilden kann, um sich leicht in Wasser zu lösen
hydrophob
Unpolares Molekül oder ein Teil eines Moleküls, der keine günstigen Wechselwirkungen mit Wassermolekülen eingehen kann und sich deshalb nicht in Wasser löst
Hydroxylgruppe (OH-Gruppe)
Chemische Gruppe aus einem wAsserstoffatom, das an ein Sauerstoffatom gebunden ist - kommt beispielsweise in Alkoholen vor.
hyperton
Eine Lösung mit einer so hohen Konzentration gelöster Substanzen, dass sich Wasser durch Osmose aus einer Zelle herausbewegt.
hypoton
eine Lösung mit einer so niedrigen Konzentration gelöster Substanzen, dass sich WAsser durch Osmose in eine Zelle hineinbewegt.
in situ -Hybridisierung
Technik, bei der eine einzelsträngige RNA- oder DNA-Sonde benutzt wird, um ein Gen oder eine mRNA in einer Zele oder einem gewebe zu lokalisieren.
in vitro
Bezeichnung, die Biochemiker verwenden, wenn ein Vorgang in einem isolierten zellfreien Extrakt stattfindet. Zellbiologen benutzen den Begriff für Zellen, die in Kultur wachsen, statt in einem Organismus (in vivo)
in vivo
in einer intakten Zelle oder einem Organismus
Initiationsfaktor
Protein, das die korrekte Zusammenlagerung von Ribosomen und mRNA unterstützt und für die Initiation der Proteinsynthese erforderlich ist.
Initiator-tRNA
Spezifische tRNA, die die Tranlation initiiert. Sie trägt immer die Aminosäure Methionin
Inositol
ZUckermolekül mit sechs Hydroxylgruppen, das das Gerüst von Inositolphospholipiden bildet.
Inositophophlipide (Phosphoinositide)
Gruppe aus der Familie der Lipide, die phophrylierte Inositolderivate enthält. Obwohl sie nur einen kleinen Anteil der Plasmamembranlipide ausmachen, sind sie für die Signaltransduktion in eukaryotischen Zellen wichtig.
Inositol-1,4,5-triphosphat (IP3)
Kleines intrazelluläres Signalmolekül, das während der Aktivierung des Inositolphospholipid-Signalwegs gebildet wird, um Ca2+ aus dem Endoplasmatischen Reticulum freizusetzten.
Integration
Vorgang, bei dem ein DNA-Molekül mit einem anderen rekombiniert und ein Teil von ihm wird. Dies ist der Mechanismus, über den sich besipielsweise ein Plasmid oder ein Virusgenom in ein Wirtsgenom einbaut.
Intermediärfilament
Faserproteinfilament mit einem Durchmesser von ungefähr 10 nm, das Netzwerke in tierischen Zellen bildet. Dient häufig als Strukturelement, das sich einer aussen an der Zelle angreifenden Zugspannung widersetzt.
interne Membran (Endomembran)
Eukaryotische Zellmembran, die nicht zur Plasmamembran gehört. Beispiele sind die Membranen des Endoplasmatischen Reticulums, der Mitochondrien, Chloroplasten und des Golgi-Apparats.
Interphase
Langer Abschnitt des Zellzyklus zwischen einer Mitose und der nächsten. Beinhaltet die G1-Phase, S-Phase und G2-Phase.
Interphasechromosom
eukaryotisches Chromosom zwischen zwei Zellteilungen, wenn es in dekondensierter Form vorliegt.
Intron
Nicht codierender Abschnitt eines eukaryotischen Gens. Introns werden bei der Transkription zwar mit abgelesen, beim nachfolgenden RNA-Spleissen jedoch ausgeschnitten und sind in der fertigen mRNA nicht mehr enthalten.
Ionen
Atome oder Atomgruppen, die eine elektrische Ladung tragen
Ionenbindung
Anziehungskraft, die zwei Ionen zusammenhält, von denen eines positiv und das andere negativ geladen ist.
Ionenkanal
Transmembran-Proteinkomplex, der einen wassergefüllten Kanal durch die Lipiddoppelschicht bildet, durch den spezifische anorganische Ionen entlang ihres elektrochemischen Gradienten diffundieren können.
Isoformen
Mehrere Formen des gleichen Proteins, die sich ein wenig inihrer Aminosäuresequenz unterscheiden. Sie können von unterschiedlichen Genen codiert werden oder durch alternatives Spleissen von RNA-Transkripten des gleichen Gens hergestellt werden.
Isomer (Steroisomer)
eine von zwei oder mehr Substanzen, die die gleichen Atome enthalten und die gleiche Molekularformel besitzen, sich aber in der räumlichen Anordnung dieser Atome unterschieden. Optische Isomere unterscheiden sich nur dadurch, dass sie Spiegelbilder voneinader sind.
Isotope
Zwei oder mehr Formen eines Atoms, die sich in ihrem atomgewicht unterscheiden, aber die gleiche Anzahl von Protonen und Elektronen und deshalb die gleichen chemischen Eigenschaften haben. Sie können stabil doer radioaktv sein. Beispiele sind die zwei Isotope des natürlichen Wasserstoffatoms.