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T. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von Genen, Proteinen und DNA, sowie biochemische Prozesse und zelluläre Reaktionen. Besonders hervorgehoben werden die verschiedenen Phasen des Zellzyklus, Mutationen und die Bedeutung von Molekülen wie GTP und GDP. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der zellulären Vorgänge und ihrer Bedeutung für den Organismus erlangen möchten.
Flashcards
116
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
25.02.2013 / 24.11.2014

Flashcards

Histon

Mitglied einer Gruppe basischer Proteine, die viel Arginin und Lysin enthalten und in den Chromosomen mit der DNA assoziiert sind.

Histon-Deacetylase

Enzym, das Acetygruppen von Lysinresten in Histonen entfernt. Der acetylierte Zustand von Histonen wirkt als ein Signal, das andere Proteine anlockt, die die Transkription aktivieren.

Homolog

ein homolgoes Chromosom. Allgemeiner ein Makromolekül, das evolutionär eng mit einem anderen verwandt ist.

homolog

Beschreibt Organe oder Moleküle, die einander ähnlich sind, weil sie einen gemeinsamen evolutionären Ursprung besitzen. Speziell beschreibt es Ähnlichkeiten in der Protein- oder Nucleinsäuresequenz

homologe Rekombination (allgemeine Rekombination)

genetischer Austausch zwischen zwei homologen DNA-Sequenzen - normalerweise zwischen solchen, die auf zwei Kopien des gleichen Chromosoms liegen.

homophil

Beschreibt ein Molekül, das an andere identische Moleküle bindet. An der Zell-Zell-Adhäsion mitwirkende Moleküle sind häufig homophil.

homozygot

Organismus, der identische Allele von einem oder mehreren Genen besitzt.

horizontaler Gentransfer

Vorgang, bei dem DNA von einem Organismus auf einen anderen übertragen wird, sodass sich der DNA-Aufbau des Empfängers dauerhaft verändert. Im Gegensatz dazu bezieht sich der vertikale Gentransfer auf die Vererbung von Genen von Eltern an ihre Nachkommen.

Hormon

Chemische Substanz, die von einer Zellgruppe in einem viezelligen Organismus synthetisiert wird. Sie gelangt über Körperflüssigkeiten zu ihren Zielgeweben, auf die sie eine spezifische Wirkung ausübt.

Hybridisierung

Experimenteller Vorgang, bei dem sich zwei komplementäre Nucleinsäurestränge zu einer Doppelhelix zusammenlagern. Eine nützliche Technik, um spezifische Nucleotidsequenzen ausfindig zu machen.

Hydrolyse

Spaltung einer kovalenten Bindung unter gleichzeitiger Addition von Wasser. Dabei erhält ein Produkt der Spaltung ein Wasserstoff (-H) und das andere eine Hydroxylgruppe (-OH).

hydrophil

Polares Molekül oder ein Teil eines Moleküls, der ausreichend Wasserstoffbrückenbindungen mit wassermolekülen ausbilden kann, um sich leicht in Wasser zu lösen

hydrophob

Unpolares Molekül oder ein Teil eines Moleküls, der keine günstigen Wechselwirkungen mit Wassermolekülen eingehen kann und sich deshalb nicht in Wasser löst

Hydroxylgruppe (OH-Gruppe)

Chemische Gruppe aus einem wAsserstoffatom, das an ein Sauerstoffatom gebunden ist - kommt beispielsweise in Alkoholen vor.

hyperton

Eine Lösung mit einer so hohen Konzentration gelöster Substanzen, dass sich Wasser durch Osmose aus einer Zelle herausbewegt.

hypoton

eine Lösung mit einer so niedrigen Konzentration gelöster Substanzen, dass sich WAsser durch Osmose in eine Zelle hineinbewegt.

in situ -Hybridisierung

Technik, bei der eine einzelsträngige RNA- oder DNA-Sonde benutzt wird, um ein Gen oder eine mRNA in einer Zele oder einem gewebe zu lokalisieren.

in vitro

Bezeichnung, die Biochemiker verwenden, wenn ein Vorgang in einem isolierten zellfreien Extrakt stattfindet. Zellbiologen benutzen den Begriff für Zellen, die in Kultur wachsen, statt in einem Organismus (in vivo)

in vivo

in einer intakten Zelle oder einem Organismus

Initiationsfaktor

Protein, das die korrekte Zusammenlagerung von Ribosomen und mRNA unterstützt und für die Initiation der Proteinsynthese erforderlich ist.

Initiator-tRNA

Spezifische tRNA, die die Tranlation initiiert. Sie trägt immer die Aminosäure Methionin

Inositol

ZUckermolekül mit sechs Hydroxylgruppen, das das Gerüst von Inositolphospholipiden bildet.

Inositophophlipide (Phosphoinositide)

Gruppe aus der Familie der Lipide, die phophrylierte Inositolderivate enthält. Obwohl sie nur einen kleinen Anteil der Plasmamembranlipide ausmachen, sind sie für die Signaltransduktion in eukaryotischen Zellen wichtig.

Inositol-1,4,5-triphosphat (IP3)

Kleines intrazelluläres Signalmolekül, das während der Aktivierung des Inositolphospholipid-Signalwegs gebildet wird, um Ca2+ aus dem Endoplasmatischen Reticulum freizusetzten.

Integration

Vorgang, bei dem ein DNA-Molekül mit einem anderen rekombiniert und ein Teil von ihm wird. Dies ist der Mechanismus, über den sich besipielsweise ein Plasmid oder ein Virusgenom in ein Wirtsgenom einbaut.

Intermediärfilament

Faserproteinfilament mit einem Durchmesser von ungefähr 10 nm, das Netzwerke in tierischen Zellen bildet. Dient häufig als Strukturelement, das sich einer aussen an der Zelle angreifenden Zugspannung widersetzt.

interne Membran (Endomembran)

Eukaryotische Zellmembran, die nicht zur Plasmamembran gehört. Beispiele sind die Membranen des Endoplasmatischen Reticulums, der Mitochondrien, Chloroplasten und des Golgi-Apparats.

Interphase

Langer Abschnitt des Zellzyklus zwischen einer Mitose und der nächsten. Beinhaltet die G1-Phase, S-Phase und G2-Phase.

Interphasechromosom

eukaryotisches Chromosom zwischen zwei Zellteilungen, wenn es in dekondensierter Form vorliegt.

Intron

Nicht codierender Abschnitt eines eukaryotischen Gens. Introns werden bei der Transkription zwar mit abgelesen, beim nachfolgenden RNA-Spleissen jedoch ausgeschnitten und sind in der fertigen mRNA nicht mehr enthalten.

Ionen

Atome oder Atomgruppen, die eine elektrische Ladung tragen

Ionenbindung

Anziehungskraft, die zwei Ionen zusammenhält, von denen eines positiv und das andere negativ geladen ist.

Ionenkanal

Transmembran-Proteinkomplex, der einen wassergefüllten Kanal durch die Lipiddoppelschicht bildet, durch den spezifische anorganische Ionen entlang ihres elektrochemischen Gradienten diffundieren können.

Isoformen

Mehrere Formen des gleichen Proteins, die sich ein wenig inihrer Aminosäuresequenz unterscheiden. Sie können von unterschiedlichen Genen codiert werden oder durch alternatives Spleissen von RNA-Transkripten des gleichen Gens hergestellt werden.

Isomer (Steroisomer)

eine von zwei oder mehr Substanzen, die die gleichen Atome enthalten und die gleiche Molekularformel besitzen, sich aber in der räumlichen Anordnung dieser Atome unterschieden. Optische Isomere unterscheiden sich nur dadurch, dass sie Spiegelbilder voneinader sind.

Isotope

Zwei oder mehr Formen eines Atoms, die sich in ihrem atomgewicht unterscheiden, aber die gleiche Anzahl von Protonen und Elektronen und deshalb die gleichen chemischen Eigenschaften haben. Sie können stabil doer radioaktv sein. Beispiele sind die zwei Isotope des natürlichen Wasserstoffatoms.

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