Zellbiologie

Zellbiologie

Zellbiologie


T. S.
Diese Karteikarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Zellbiologie auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Strukturen wie Zellen, Proteine, DNA und Moleküle, sowie Prozesse wie Bindungen, Energieumwandlung und Zellteilung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis der zellulären Mechanismen vertiefen möchten.
Karten
126
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
01.12.2012 / 24.11.2014

Lernkarten

Chinon (Q)

Kleines, fettlösliches, bewegliches Elektronenüberträger-Molekül in der Atmungs- un der Photosynthese-Elektronentransportkette.

Chlorophyll

Licht absorbierendes Pigment, das eine zentrale Funktion bei der Photosynthese besitzt.

Chloroplast

Organell in Algen und höheren Pflanzen, das Chlorophyll enthälrt und in dem die Photosynthese abläuft.

Cholesterin

Lipidmolekül mit einer chrakteristischen Vierring-Steroidstruktur das ein wichtiger Bestandteil der Plasmamembran von tierischen Zellen ist.

Chromatide

Eine durch DNA-Replikation gebildete Kopie eines Chromosoms, die am Centromer noch mit der anderen Kopie verbunden ist. Die beiden identischen Chromatiden nennt man Schwesterchromatiden.

Chromatin

Komplex aus DNA, Histonen und Nicht-Histonproteinen im Kern einer eukaryotischen Zelle; das Material, aus dem Chromosomen bestehen.

Chromatin-Umformungskomplexe (chromatin remodeling complexes)

Enzymkomplexe, typischerweise aus mehreren Untereinheiten aufgebaut, die mittels ATP-Hydrolyse Veränderungen in der Chromatin-Superstruktur und in Histon-DNA-Wechselwirkungen in eukaryotischen Chromosomen bewirken.

Chromosom

lange fadenartige Struktur aus DNA und assoziierten Proteinen; Träger eines Teils oder der gesamten genetischen Information eines Organismen; besonders gut erkennbar bei pflanzlichen und tierischen Zellen während der Mitose oder Meiose.

Chromosomenkondensation

Vorgang, bei dem ein Chromosom vor der M-Phasedes Zellzyklus zu einer kompakteren Struktur umgepackt wird.

Ciliaten

Einzellige eukaryotischen Organismen (Protozoen) mit zahlreichen Cilien auf der Oberfläche. Die Cilien werden zum Schwimmen, zur Nahrungsaufnahme und zum Beutefang verwendet.

Cilie

Haarähnlicher Fortsatz auf der Oberfläche einer Zelle, der ein zentrales Bündel aus Mikrotubuli enthält und wiederholte Schlagbewegungen ausführen kann. Viele Cilien gemeinsam treiben die Bewegung von Flüssigkeit über Epithelschichten an, wie beispielsweise in der Lunge.

cis

Auf derselben Seite - beispielsweise ist das cis-Golgi-Netzwerk der Teil, der am nächsten zum Endoplasmatischen Reticulum liegt.

Citratzyklus (Zitronensäurezyklus, Tricarbonsäurezyklus, TCA-Zyklus, Krebs-Zyklus)

Zentraler Stoffwechselweg bei allen aeroben Organismen. Er oxidert Acetylgruppen, die aus Nahrungsmolekülen entstanden sind, zu CO2. In eukaryotischen Zellen finden diese Reaktionen in der Mitochondrienmatrix statt.

Codon

Abfolge von drei Nucleotiden in einem DNA- oder Boten-RNA (mRNA)-Molekül, die die Anweisung für den Einbau einer spezifischen Aminosäure in die wachsende Peptidkette beinhaltet.

Coenzym A (CoA)

Kleines Molekül, das an der enzymatischen Übertragung von Acylgruppen in der Zelle teilnimmt.

Cohesin

Proteinkomplex, der Schwesterchromatiden zusammmenhält, nachdem die DNA im Zellzyklus repliziert wurde

coiled coil (Superhelix)

Äusserst stabile stäbchenartige Proteinstruktur, die aus zwei umeinander gewundenen alpha-Helices gebildet wird.

Crossing-over

Vorgang, bei dem sich zwei homologe Chromsoomen an den jeweils entsprechenden Stellen so aneinander fügen, dass zwei rekomibinierte Chromosomen entstehen.

C-Terminus (Carboxylterminus)

Das Ende einer Polypeptidkette, das eine freie Carboxylgruppe trägt.

Cyclin

Protein, dessen Konzentration während des Teilungszyklus der eukaryotischen Zelle periodisch steigt und fällt. Cycline aktivieren bestimmte Proteinkinasen und helfen dadurch, das Fortschreiten des Zellzyklus von Phase zu Phase zu kontrolleren.

cyclinabhängige Proteinkinase (Cdk)

Proteinkinase, die einen Komplex mit einem Cyclinprotein bilden muss, um wirkasm zu werden. Verschiedene Cdk-Cyclin-Komplexe schalten unterwschiedliche Stufen im Zellteilungszyklus ein, indem sie jeweils spezifische Zielproteine phosphrylieren.

cyxlisches AMP (cAMP)

Nucleotid, das als Antwort auf die hormonelle Stimulation zahlreicher Typen von Zelloberflächen-Rezeptoren auf ATP gebildet wird. cAMP wirkt als Signalmolekül, indem es die Proteinkinase A aktiviert. Es wird durch eine Phophodiesterase zu AMP hydrolysiert.

Cytochrom

Farbiges, Häm enthaltendes Protein, das bei der Zellatmung und der Photosynthese Elektronen überträgt.

Cytokinese

Teilung des Cytoplasmas einer Zelle von Pflanzen oder Tieren in zwei Teile; erfolgt getrennt von der Teilung des Kerns (Mitose)

Cytoplasma

Inhaltsstoffe einer Zelle, die von der Plasmamembran umgeben werden - im Fall von Eukaryoten jedoch ohne den Zellkern.

Cytoskelett

System aus Proteinfilamenten im Cytoplasma einer eukaryotischen Zelle, das der Zelle ihre Form und die Fähigkeit zur gerichteten Bewegung verleiht. Seine häufigsten Komponenten sind Actinfilamente, Mikrotubuli und Intermediärfilamente.

Cytosol

Inhalt des Huaptkompartiments des Cytoplamas (blau) ohne die membranbegrenzten Organellen wie Endoplasmatisches Reticulum und Mitochondrien. Die Zellfraktion, die nach dem entfernen von Membranen, Cytoskelettanteilen und anderen Organellen übrig bleibt.

Denaturierung

Tief greifende Änderung der Konformation eines Proteins oder einer Nucleinsäure durch Einwirkung von Hitze oder Chemikalien, die meist zum Verlust der biologischen Funktion führt.

Dendrit

Fortsatz einer Nervenzelle (typischerweise verzweigt und relativ kurz), der Signale von anderen Nervenzellen empfängt.

Desmosom

Spezialisierte Zell-Zell-Verbindung - gewähnlich zwischen zwei Epithelzellen - mit dichten Proteinplaques an denen Intermediärfilamente der beiden benachbarten Zellen ansetzen.

Detergens

Seifige Substanz, die biochemiker verwenden, um Membranproteine in Lösung zu bringen.

Diacylgycerin (DAG)

Lipid, das bei der Spaltung von Inositolphospholipiden als Antwort auf extrazelluläre Signale entsteht; zusammengesetzt aus zwei Fettsäureketten, die mit Glycerin verknüpft sind; hilft als Signalmolekül, die Proteinkinase C zu aktivieren.

Didesoxymethode

Standardmethode der DNA-Sequenzierung nach Sanger, bei der DNA-Polymerasen und Kettenabbruch-Nucleotide verwendet werden.

Differenzierung

Vorgang, bei dem eine Zelle in einen spezialisierteren Zelltyp übergeht.

Diffusion

Bewegung von Molekülen und kleinen Partikeln von einem Ort zu einem anderen durch zufällige thermische Bewegung.

Dimer

Struktur, die aus zwei äquivalenten Hälften besteht (Homodimer). Wenn die beiden Hälften unterschiedlichen sind, wird die Bezeichnung "Heterodimer" benutzt.

diploid

Zelle oder Organismus mit zwei Sätzen homologer chromosomen und daher mit zwei Kopien jedes Gens oder Genlocus.

Disaccharid

Kohlendydratmolekül, das aus zwei kovalent verbundenen Monosaccharideinheiten besteht - beispielsweise Saccharose, aufgebaut aus je einer Einheit Fructose und Glucose.

Disulfidbindung (S-S-Bindung)

Kovalente Bindung, die zwischen zwei Sulfhydrylgruppen von Cysteinen gebildet wird. Häufiger Weg, um zwei verschiedene Proteine miteinander zu verbinden oder um im extrazellulären Raum unterschiedliche Teile eines einzelnen Proteins zu verknüpfen.

DNA (Desoxyribonucleinsäure)

Polynucleotid, das aus kovalent verbundenen Desoxyruonucleotid-Einheiten besteht. Liegt meistens als Doppelstrang vor und dient als Träger der genetischen Information.

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