Zellbiologie
Zellbio
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Cartes-fiches
Doppelzucker
Kohlenhydrate, deren Moleküle aus zwei Einfachzuckern bestehen, z.B. Rohrzucker aus Traubenzucker und Fruchtzucker.
Dunkelreaktion
Lichtunabhängige Reaktion der Fotosynthese
Einfachzucker
Die Einfachzucker sind die einfachsten Kohlenhydrate. Ihre Moleküle sind die kleinsten Bausteine der Vielfachzucker, z.B. Traubenzucker
Eiweisse
Eiweisse sind die Baustoffe des Plasmas, wirken als Enzyme, transportieren Teilchen, stützen die Zelle, ermöglichen Bewegungen und sind an der Abwehr beteiligt.
Eiweiss-Synthese
Der Aufbau von Eiweissen aus Aminosäuren findet an den Ribosomen mit Hilfe der Boten-RNS statt.
Elektrolyte
Elektrolyte sind Stoffe, deren wässerige Lösungen den Strom leiten, weil sie Ionen enthalten, z.B. Salz.
Endoplasmatisches Reticulum
Ein System von Kanälen und sackartigen Hohlräumen, die durch eine Membran begrenzt sind. Es durchzieht das ganze Cytoplasma und ändert seine Gestalt ständig. Das ER stellt Stoffe her und gibt diese in Vesikeln ab.
Das raue ER trägt die Ribosomen, an denen Aminosäuren zu Eiweissen verknüpft werden. Es produziert vor allem Membranproteine, die Enzyme der Lysosomen und Eiweisse für den Export.
Das glatte ER produziert die Membranlipide und trägt Enzyme für die Herstellung und den Abbau von Kohlenhydraten.
Enzymaktivität
Die Enzymaktivität zeigt sich in der Zahl der Substrat-Moleküle, die ein Enzym in einer Sekunde umsetzt. Sie wird von der Temperatur sowie von Aktivatoren oder Hemmstoffen beeinflusst. Häufig wird sie durch das Substrat erhöht und durch das Produkt vermindert.
Enzyme
Enzyme sind Eiweisse, die eine bestimmte biochemische Reaktion katalysieren. Sie senken die aufzuwendende Aktivierungsenergie so stark, dass die Reaktion bei Körpertemperatur abläuft.
Enzymsynthese
Enzyme werden wie alle Eiweisse an den Ribosomen durch die Verknüpfung von Aminosäuren in der von der mRNA diktierten Reihenfolge hergestellt. Die Synthese eines Enzyms wird vom Kern durch die Bildung der entsprechenden mRNA in Gang gesetzt, sobald das Enzym in der Zelle gebraucht wird. Der Kern regelt den Zellstoffwechsel über die Enzymsynthese.
Enzymwirkung
Das Substrat-Molekül wird an die aktive Stelle des Enzyms gebunden und verändert sich dabei so, dass es gespalten wird oder mit einem anderen Teilchen reagiert. Enzyme sind wirkungsspezifisch und substratspezifisch.
Eucyten
Die Zellen der Eukaryoten. Sie besitzen Organellen, die durch Membranen begrenzt sind.
Eukaryoten
Eukaryoten sind Lebewesen mit Eucyten, die u.a. einen Zellkern besitzen. Z.b. Tiere, Pflanzen, Pilze Einzeller
Fette
Fette dienen den Lebewesen als Speicher- und Isolationsmaterial. Ihr Energieinhaltist mit 39 kJ/g mehr als doppelt so hoch wie der Energieinhalt der Kohlenhydrate.
Fett-Molekül
Ein Fett-Molekül wird aufgebaut aus einem Molekül Glycerin und drei Fettsäuren-Molekülen.
Flüssig-Mosaik-Modell
Nach dem Flüssig-Mosaik-Modell besteht die Bimembran aus einer flüssigen Doppelschicht von Lipid-Molekülen, in der Eiweiss-Moleküle schwimmen. Die hydrpühilen Köpfe der Lipid-Moleküle sind nach aussen, die lipophilen Schwänze nach innen gerichtet. Die Eiweiss-Moleküle schwimmen in der Lipidschicht, wobei sie mehr oder weniger tief eintauchen oder quer durch die ganze Membran hindurch reichen.
Flüssig-Mosaik-Modell
Nach dem Flüssig-Mosaik-Modell besteht die Bimembran aus einer flüssigen Doppelschicht von Lipid-Molekülen, in der Eiweiss-Moleküle schwimmen. Die hydrpühilen Köpfe der Lipid-Moleküle sind nach aussen, die lipophilen Schwänze nach innen gerichtet. Die Eiweiss-Moleküle schwimmen in der Lipidschicht, wobei sie mehr oder weniger tief eintauchen oder quer durch die ganze Membran hindurch reichen.
Fruchtzucker
Ein Einfachzucker, welches in früchten vorkommt und süsser als Traubenzucker schmeckt. Er hat die Formel C6H12O6
Gameten
Die bei der geschlechtlichen Fotzpflanzung gebildeten haploiden Zellen. Zwei Gameten vereinigen sich zu einer Zygote.
Eizellen und Spermien sind Gameten.
Bei der Gametenbildung findet eine Meiose statt.
Geisseln
Geisseln sind lange fadenförmige Fortsätze von Zellen. Sie dienen zur Fortbewegung. Geisseln von Eucyten sind angeordnete Mikrotubulis.
Glykogen
Glykogen ist ein Vielfachzucker, der tierischen Zellen als Reservestoff dient. Seine Makromoleküle bestehen wie die der pflanzlichen Stärke aus Traubenzucker-Molekülen.
Golgi-Vesikel
Golgi-Vesikel sind Bläschen, die von den Dictyosomen abgeschnürt werden.
Grana
Grana sind Membranstapel in den Chloroplasten. Sie tragen das Chlorophyll, mit dem das Licht für die Lichtreaktionen der Fotosynthese aufgefangen wird.
haploid
Als haploid bezeichnet man Kerne bzw. Zellen mit einem einfachen Chromosomensatz aus n verschiedenen Chromosomen.
Hormone
Hormone sind Botenstoffe, die von Vielzellern in speziellen Zellen oder Organen produziert und dann im Körper verteilt werden. Sie lagern sich an passende Rezeptoren bestimmter Zellen an und bewirken dadurch eine Änderung in der Zelle.
hypertonisch
Von zwei Lösungen nennt man diejenige mit der höheren Konzentration gelöster Teilchen hypertonisch. Sie nimmt bei der Osmose Wasser auf und der Druck in ihr steigt.
hypotonisch
Von zwei Lösungen nennt man diejenige mit der tieferen Konzentration hypotonisch. Sie gibt bei der Osmosse Wasser ab, ihr Druck sinkt.
Interphasenkern
Im Interphasen- oder Arbeitskern liegt das Erbe in Form langer Chromatinfasern vor. Es kann so zur Steuerung der Zelle abgelesen werden In der Interphase werden die Chromatinfasern verdoppelt.
Interzellularen
Interzellulare sind Räume zwischen den Zellen.
Katalysator
Ein Katalysator beschleunigt eine Reaktion und ermöglicht ihren Ablauf bei einer tieferen Temperatur. Er vermindert die aufzuwendende Aktivierungsenergie, ohne dabei verbraucht zu werden. In der Zelle wirken die Enzyme als Katalysatoren.
Kern
Der Zellkern ist ein kugeliges bis linsenförmiges Organell mit dem Durchmesser von ca. 5-20 Mikrometer. Er ist durch die Kernhülle vom Plasma abgegrenzt und enthält Kernplasma, Chrmatin und Kernkörperchen. Der Kern ist Träger des Erbgutes und steuert die Zelle, indem er mRNA für die Synthese von Enzymen ans Plasma abgibt.
Kernhülle
Die KErnhülle ist eine von Poren durchbrochene Hülle aus zwei Membranen, die (bei Eucyten) den Kern abgrenzt. Sie ist mit dem ER verbunden.
Kernkörperchen
Kernkörperchen sind kleine Körperchen (2-5 Mikrometer) aus Eiweissen und RNA im Zellkern. Sie stellen Teile von Ribosomen her und sind in Zellen mit intensiver Eiweisssynthese besonders gross. Pflanzliche Zellkerne enthalten meist mehrere Kernkörperchen.