Zellbiologie
Zellbio
Zellbio
-
- 1 / 153
-
Flashcards
pulsierende Vakuolen
Die pulsierende Vakuole ist ein Organell, mit dem Einzeller eindringendes Wasser nach aussen pumpen. Sie kommt v.a. bei Süsswasserbewohner ohne Zellwand vor.
Ribosomen
Ribosomen sind winzige Kügelchen aus Eiweissen und RNA, ohne Membran. Sie sitzen auf dem rauen ER oder liegen im Plasma. Ihre Aufgabe ist die Eiweisssynthese.
Sekundärstruktur
Die Sekundärstruktur ist die regelmässige Faltung oder Spiralisierung der Peptidkette in einem Eiweiss-Molekül.
Selbstverdauung
Alte oder überzählige Zellorganellen werden in Lysosomen aufgenommen und abgebaut. Alte oder überzählige Zellen lösen sich selbst auf, indem sie die Lysosomen platzen lassen.
selektiv permeabel
Als selektiv permeabel wird eine Membran bezeichnet, die gewisse Teilchen durchtreten lässt und andere nicht. Die Biomembran ist selektiv permeabel.
Spindelapparat
Der Spindelappart ist ein spindelförmiges System aus Fasern, das sich in der Mitose zur Trennung der Schwesterchromatiden bildet. Die Fasern gehen von den beiden Polen der Zelle aus und bestehen aus Bündeln von Mikrotubuli.
Stärke
Stärke ist ein Vielfachzucker, der als Reservestoff dient. Ihre Moleküle sind z.T. verzweigt und bestehen aus bis zu 100'000 Glucose-Molekülen.
Stickstoff-Assimilation
Für den Aufbau der Eiweisse und der Nucleinsäuren muss Stickstoff assimiliert werden. Autotrophe Zellen bilden die organischen Bausteine dieser Stickstoffverbindungen aus anorganischen Salzen, die sie dem Wasser oder dem Boden entnehmen. Der Stickstoff aus der Luft können nur ganz wenige Bakterien nutzen.
Stoffwechsel
Der Stoffwechsel dient der Beschaffung von Baustoffen und Energie. Er umfasst den Stoffaustausch, den Stofftransport und die chemischen Umsetzungen im Körper bzw. in der Zelle.
Stroma
Stroma ist das Plasma der Chloroplasten, hier finden die lichtunabhängigen Reaktionen der Fotosynthese statt.
Substrat
Das Substrat ist der Stoff, dessen Umwandlung von einem Enzym katalysiert wird. Das Substrat-Molekül wird an die aktive Stelle des Enzyms gebunden und dadruch verändert.
substratspezifisch
Enzyme sind substratspezifisch, d.h., ein Enzym bearbeitet nur einen Stoff, weil nur dessen Moleküle an die aktive Stelle gebunden werden können.
Tierzellen
Tierzellen sind Eucyten und unterscheiden sich von Pflanzenzellen durch das Fehlen von Zellwand, Plastiden und grosser Vakuolen. Tierzellen sind heterotroph.
totipotent
Als totipotent bezeichnet man Zellen, die noch alles können.
Traubenzucker
Der Traubenzucker ist der Einfachzucker, der im Zentrum des Stoffwechsels aller Lebewesen steht. Er dient als Ausgangsstoff zur Herstellung anderer organischer Stoffe. Seine Dissimilation liefert den Lebewesen die nötige Energie.
Die autotrophen Pflanzen stellen den Traubenzucker durch Fotosynthese mit HIlfe von Sonnenenergie aus Kohlendioxid und Wasser her. Die heterotrophen Lebewesen nehmen ihn mit der Nahrung auf oder stellen ihn aus anderen organischen Nahrungsbestandteilen her.
Tunnelprotein
Tunnelproteine bilden Tunnel durch die Lipidschicht der Membran und ermöglichen die erleichterte Diffusion von hydrophilen Teilchen. Die Tunnel können geöffnet und geschlossen werden.
Tüpfel
Tüpfel sind Aussparungen in den Zellwänden benachbarter Pflanzenzelle. Sie sind durchzogen von Plasmafäden, welche die Protoplasten verbinden.
turgeszent
Als turgeszeszent bezeichnet man pflanzliche Zellen, bei denen die Vakuole prall gefüllt und die Zellwand durch den Tugor gespannt ist. Die Turgeszenz stabilisiert Zellen mit unverholzten Wänden.
turgeszent
Als turgeszeszent bezeichnet man pflanzliche Zellen, bei denen die Vakuole prall gefüllt und die Zellwand durch den Tugor gespannt ist. Die Turgeszenz stabilisiert Zellen mit unverholzten Wänden.
turgeszent
Als turgeszeszent bezeichnet man pflanzliche Zellen, bei denen die Vakuole prall gefüllt und die Zellwand durch den Tugor gespannt ist. Die Turgeszenz stabilisiert Zellen mit unverholzten Wänden.
Turgor
Der Tugor ist der Innendruck in pflanzlichen Zellen. Er ensteht durch die osmotische Wasseraufnahme in die Zelle.
Turgorbewegung
Gewisse Pflanzen können durch gezielte Änderungen des Turgors Teile ihres Körpers bewegen.
Vakuole
Vakuolen sind Kompartimente mit nicht-plasmatischem Inhalt. Sie können zur Speicherung und zum Stoffabbau dienen. Die grosse Vakuole der Pflanzentelle entsteht beim materialsparenden Wachstum der Zelle. Sie enthält Zellsaft.
Verdauung
Bei der Verdauung werden die organischen Makromoleküle der Nahrung mit Verdauungsenzymen in ihre Bausteine gespalten (Eiweisse in Aminosäuren, Kohlenhydrate in Einfachzucker, Fette in Fettsäuren und Glycerin).
Vesikel
Vesikel sind kleine, durch eine Membran begrenzte Bläschen zum Transport oder zur Speicherung von Stoffen. Sie werden vom Membransystem des Cytoplasmas oder von der Zellmembran abgeschnürt bzw. eingebaut.
Wanddruck
Der Wanddruck ist der Gegendruck der Zellwand, der bei der osmotischen Wasseraufnahme in die Zelle durch Dehnung der Wand entsteht. Er begrenzt die Wasseraufnahme.
Zellwimpern
Wimpern sind feine Plasmafortsätze der Zelle, die der Bewegung oder der Fortbewegung dienen. Sie haben den gleichen Bau und die gleiche Funktionsweise wie Geisseln, sind aber kürzer und meist in grosser Zahl vorhanden.
Zellatmung
Die Zellatmung ist eine Dissimilation, bei der Traubenzucker mit Sauerstoff vollständig zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut wird. Sie setzt die ganze Energie frei, die bei der Fotosynthese im Traubenzucker gespeichert wurde. Der Abbau verläuft über viele Reaktionsschritte. Er beginnt mit der Glykolyse im Plasma und verläuft dann in den Mitochondrien.
Zellmembran
Die Zellmembran grenzt das Plasma nach aussen ab. Sie reguliert den Stoffaustausch, ermöglicht die Reizaufnahme und die Kommunikation mit anderen Zellen. Die Zellmembran unterscheidet sich von anderen Biomembranen durch Kohlenhydrat-Moleküle auf der Aussenseite, die als Erkennungs-Moleküle und als Antennen dienen.
Zellsaft
Der Zellsaft ist eine wässerige Lösung in den Vakuolen. Er enthält Reservestoffe, Farbstoffe und Abfälle.
Zellstoffwechsel
Der Zellstoffwechsel dient der Herstellung von Baustoffen und zur Beschaffung der Energie für alle Aktivitäten der Zelle. Er umfasst die chemischen Umsetzungen in der Zelle und den Stoffaustausch durch die Membran.
Zellwand
Die Zellwand wird von Pflanzenzellen durch die Ausscheidung des Wandmaterials aufgebaut. Sie besteht aus einer Grundsubstanz, in die Cellulosefasern eingebettet sind. In der Primärwand, die der Mittellamelle aufgelagert wird, liegen die Cellulosefasern ungeordnet. In den einzelnen Schichten der Sekundärwand, die bei der Verdickung der Wand gebildet wird, liegen sie parallel.