Zellbiologie
Zellbio
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Flashcards
Aktive Stelle
Der Teil des Enzym-Moleküls, der das Substrat-Molekül bindet. Sie ist so gebaut, dass sie nur eine bestimmte Molekülsorte binden kann.
Aktivierungsenergie
Diese Energie muss den Edukten zugeführt werden, um sie zur Reaktion zu bringen.
Aminosäuren
Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweisse. In den natürlichen Eiweissen kommen 20 verschieden Sorten vor. Die Aminosäuren-Moleküle enthalten neben C-, H- und O- auch N-Atome. Sie bestehen aus einem Standardteil und zwei Bindungsstellen, über die sie mit zwei weiteren Aminosäuren verknüpft werden können, und einem Rest, der je nach Aminosäure verschieden ist.
Analyse
Zersetzung einer Verbindung. (Z.b. durch Licht -> Fotolyse)
Assimilation
Aufbau körpereigener, organischer Stoffe. Am wichstigsten sind die Kohlenstoff-Assimilation und die Stickstoff-Assimilation.
Autotrophe Assimilation
Gehen von anorganischen Stoffen aus und brauchen Energie.
Heterotrophe Assimilation
Körperfremde organische Stoffe werden assimiliert.
Heterotrophe Assimilation
Körperfremde organische Stoffe werden assimiliert.
ATP (Adenosintriphosphat)
Eine energiereiche Verbindung, die v.a. bei der Dissimilation aus ADP + P aufgebaut wird. ATP liefert als rasch verfügbarer Energieträger Energie für energieverbrauchende Vorgänge und wird dabei in ADP + P gespalten.
Befruchtung
Bei der Befruchtung verschmelzen die haploiden Kerne von zwei Gameten zum diploiden Kern der Zygote.
Bildungsgewebe
Bei Pflanzen teilen sich nur die Zellen der Bildungsgewebe (Meristeme). Die Zellen der Dauergewebe sind differenziert und nicht mehr teilungsfähig.
Biocönose
Die Lebensgemeinschaft aller Lebewesen in einem Lebensraum.
Brenztraubensäure (C3H6O3)
Eine organische Verbindung, die bei der Glykolyse im Plasma entsteht. Sie wird entweder in den Mitochondrien zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert oder bei Gärungen in Milchsäure oder Alkohol umgewandelt.
Carrier
Ein Membraneiweiss, das bestimmte Teilchen bindet und durch die Membran transportiert, indem es seine Gestalt ändert. Der Transport ist sehr selektiv und kann aktiv oder passiv sein.
Chemosynthese
Eine Form der Kohlenstoff-Assimilation, bei der die Energie für den Aufbau des Traubenzuckers durch Oxidation anorganischer Stoffe gewonnen wird. Chemosynthetisch autotroph sind nur einige Bakterien.
Chlorophyll
Der grüne Farbstoff in den Chloroplasten, der Licht absorbiert für die Lichtreaktion der Fotosynthese.
Chloroplasten
Die Plastiden für die Fotosynthese. Ihre innere Oberfläche ist stark vergrössert durch Einstülpungen der inneren Membran. Membranstapel (Grana) tragen das Chlorophyll, zwischen ihnen liegt Plasma (Stroma).
Chromatin(fasern)
Das Erbmaterial im Interphasenkern. Es besteht aus feinen Fäden, die aus DNA und Eiweissen aufgebaut sind. Die Chromatinfasern werden in der Interphase verdoppelt und in der Prophase zu Chromatiden spiralisiert.
Chromoplasten
Farbige Plastiden mit gelben bis roten Farbstoffen.
Chromosomen
Die Transportform des Erbgutes während der Mitose. Jedes Chromosom hat eine charakterische Gestalt, Grösse und ein typisches Bandenmuster. Jedes Chromosom trägt bestimmte Gene.
Zweichromatiden-Chromosom -> Zu Beginn der Mitose besteht jedes Chromosom aus zwei Chromatiden
Einchromatid-Chromosom -> Am Ende der Mitose besteht jedes Chromosom aus einem Chromatid.
homologe Chromosome -> Homologe Chromosome sehen gleich aus und tragen die Gene für die gleichen Merkmale.
Cytoskelett
Stabilisiert die innere Struktur der Zellen, hält wandlose Zellen in Form und ermöglicht zusammen mit Motorproteinen die Bewegung (in) der Zelle. Es besteht aus feinen Eiweissröhrchen (Mikrotubuli) und -stäbchen (Mikrofilamente) im Cytoplasma.
Denaturierung
Eiweiss-Moleküle ändern ihre Form. Sie verliern dabei meist ihre biologische Wirkung. Enzyme werden durch Denaturierung inaktiviert. Es wird durch hohe Temperaturen oder durch Stoffe wie Säuren verursacht.
Desoxyribonucleinsäure
Kommt hauptsächlich im Kern vor. Ihre fadenförmigen unverzweigten Makromoleküle bestehen aus vielen Nucleotiden. Die Reihenfolge der vier Nucleotidsorten (A,C,G, und T) enthält die Erbinformation. Die DNA enthält die Information für den Aufbau der Eiweisse. Die Reihenfolge der Nucleotide in einem Gen bestimmt die Reihenfolge der Aminosäuren im entsprechenden Eiweiss.
Differenzierung
Durch die Differenzierung entstehend während der Entwicklung eines Vielzellers aus einer Zelle die verschiedenen Zellsorten. Die Differenzierung im Bau verbessert bestimmte Leistungen der Zelle und ist mit einer Spezialisierung auf bestimmte Aufgaben verbunden. Differenzierte Zellen sind nicht mehr totipotent. Sie besitzen zwar noch alle Informationen, können aber nicht mehr auf alle zugreifen.
Diffusion
Eine Durchmischung von Stoffen durch die ungerichtete Eigenbewegung ihrer Teilchen. Jeder Stoff diffundiert - unabhängig von anderen Stoffen - seinem Konzentrationsgefälle folgend. Die Diffusionsgeschwindigkeit eines Stoffes ist umso höher, je grösser sein Konzentrationsgefälle und je höher die Temperatur ist.
Die erleichterte Diffusion ist eine selektive und regelbare Diffusion bestimmter Ionen und hydrophiler Moleküle durch Eiweisstunnel oder Carrier der Membran.
diploid
Als diploid bezeichnet man einen Kern bzw. eine Zelle mit doppeltem Chromosomsatz. Je zwei Chromosomen sind homolog. Sie sehen gleich aus und enthalten die Gene für die gleichen Merkmale. Die Körpferzellen der meisten Vielzeller sind diploid.
Dissimilation
Die Dissimilation ist der Teil des Zellstoffwechsels, bei dem die Energie aus organischen Betriebsstoffen wie Traubenzucker freigesetzt und zum Aufbau von ATP aus ADP + P genutzt wird. Sie kann aerob (Zellatmung) oder anaerob (Gärung) sein.