Zellbio


Notter Livia
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Zellbiologie und eignen sich für Fortgeschrittene. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, einschließlich Zellmembranen, Zellwänden, und verschiedenen Zellorganellen wie Kern, Mitochondrien, und Plastiden. Zudem werden Prozesse wie Fotosynthese, Zellatmung, Stoffwechsel, und Mitose detailliert erklärt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Forscher, die ihr Verständnis der zellulären Prozesse und der Biochemie vertiefen möchten.
Karten
153
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
02.01.2014 / 06.06.2019

Lernkarten

Doppelzucker

Kohlenhydrate, deren Moleküle aus zwei Einfachzuckern bestehen, z.B. Rohrzucker aus Traubenzucker und Fruchtzucker.

Dunkelreaktion

Lichtunabhängige Reaktion der Fotosynthese

Einfachzucker

Die Einfachzucker sind die einfachsten Kohlenhydrate. Ihre Moleküle sind die kleinsten Bausteine der Vielfachzucker, z.B. Traubenzucker

Eiweisse

Eiweisse sind die Baustoffe des Plasmas, wirken als Enzyme, transportieren Teilchen, stützen die Zelle, ermöglichen Bewegungen und sind an der Abwehr beteiligt.

Eiweiss-Synthese

Der Aufbau von Eiweissen aus Aminosäuren findet an den Ribosomen mit Hilfe der Boten-RNS statt.

Elektrolyte

Elektrolyte sind Stoffe, deren wässerige Lösungen den Strom leiten, weil sie Ionen enthalten, z.B. Salz.

 

Endocytose

Durch Endocytose nehmen Zellen ohne Zellwand körperfremde Stoffe in eine Vakuole auf. Das Material wird vom Cytoplasma umflossen und druch ein Stück Zellmembran in eine Vakuole eingeschlossen. Es bleibt dabei ausserhalb des Plasmas.

Endoplasmatisches Reticulum

Ein System von Kanälen und sackartigen Hohlräumen, die durch eine Membran begrenzt sind. Es durchzieht das ganze Cytoplasma und ändert seine Gestalt ständig. Das ER stellt Stoffe her und gibt diese in Vesikeln ab.

Das raue ER trägt die Ribosomen, an denen Aminosäuren zu Eiweissen verknüpft werden. Es produziert vor allem Membranproteine, die Enzyme der Lysosomen und Eiweisse für den Export.

Das glatte ER produziert die Membranlipide und trägt Enzyme für die Herstellung und den Abbau von Kohlenhydraten.

Enzymaktivität

Die Enzymaktivität zeigt sich in der Zahl der Substrat-Moleküle, die ein Enzym in einer Sekunde umsetzt. Sie wird von der Temperatur sowie von Aktivatoren oder Hemmstoffen beeinflusst. Häufig wird sie durch das Substrat erhöht und durch das Produkt vermindert.

Enzyme

Enzyme sind Eiweisse, die eine bestimmte biochemische Reaktion katalysieren. Sie senken die aufzuwendende Aktivierungsenergie so stark, dass die Reaktion bei Körpertemperatur abläuft.

Enzymsynthese

Enzyme werden wie alle Eiweisse an den Ribosomen durch die Verknüpfung von Aminosäuren in der von der mRNA diktierten Reihenfolge hergestellt. Die Synthese eines Enzyms wird vom Kern durch die Bildung der entsprechenden mRNA in Gang gesetzt, sobald das Enzym in der Zelle gebraucht wird. Der Kern regelt den Zellstoffwechsel über die Enzymsynthese.

Enzymwirkung

Das Substrat-Molekül wird an die aktive Stelle des Enzyms gebunden und verändert sich dabei so, dass es gespalten wird oder mit einem anderen Teilchen reagiert. Enzyme sind wirkungsspezifisch und substratspezifisch.

Eucyten

Die Zellen der Eukaryoten. Sie besitzen Organellen, die durch Membranen begrenzt sind.

Eukaryoten

Eukaryoten sind Lebewesen mit Eucyten, die u.a. einen Zellkern besitzen. Z.b. Tiere, Pflanzen, Pilze Einzeller

Exocytose

Durch Exocytose geben die Zellen Stoffe aus Vakuolen ab. Die Vakuole kommt an die Oberfläche, dockt an die Zellmembran an und öffnet sich nach aussen. Ihre Membran fügt sich in die Zellmembran ein und ihr Inhalt gelangt dadruch nach aussen.

Fette

Fette dienen den Lebewesen als Speicher- und Isolationsmaterial. Ihr Energieinhaltist mit 39 kJ/g mehr als doppelt so hoch wie der Energieinhalt der Kohlenhydrate.

Fett-Molekül

Ein Fett-Molekül wird aufgebaut aus einem Molekül Glycerin und drei Fettsäuren-Molekülen.

Flüssig-Mosaik-Modell

Nach dem Flüssig-Mosaik-Modell besteht die Bimembran aus einer flüssigen Doppelschicht von Lipid-Molekülen, in der Eiweiss-Moleküle schwimmen. Die hydrpühilen Köpfe der Lipid-Moleküle sind nach aussen, die lipophilen Schwänze nach innen gerichtet. Die Eiweiss-Moleküle schwimmen in der Lipidschicht, wobei sie mehr oder weniger tief eintauchen oder quer durch die ganze Membran hindurch reichen.

Flüssig-Mosaik-Modell

Nach dem Flüssig-Mosaik-Modell besteht die Bimembran aus einer flüssigen Doppelschicht von Lipid-Molekülen, in der Eiweiss-Moleküle schwimmen. Die hydrpühilen Köpfe der Lipid-Moleküle sind nach aussen, die lipophilen Schwänze nach innen gerichtet. Die Eiweiss-Moleküle schwimmen in der Lipidschicht, wobei sie mehr oder weniger tief eintauchen oder quer durch die ganze Membran hindurch reichen.

Fotosynthese

Die Fotosynthese ist die bei den autotrophen Pflanzen übliche Form der Kohlenstoff-Assimilation. Die Chloroplasten stellen aus Kohlendioxid und Wasser Traubenzucker und Sauerstoff her. Die nötige Energie wird mit Hilfe des Chlorophylls dem Licht entnommen.

Fotosynthese-Formel

 

Die Formel der Fotosynthese lautet: 6CO2 + 6H2O = C6H12O6 + 6O2

Fruchtzucker

Ein Einfachzucker, welches in früchten vorkommt und süsser als Traubenzucker schmeckt. Er hat die Formel C6H12O6

 

Gameten

Die bei der geschlechtlichen Fotzpflanzung gebildeten haploiden Zellen. Zwei Gameten vereinigen sich zu einer Zygote.

Eizellen und Spermien sind Gameten.

Bei der Gametenbildung findet eine Meiose statt.

Geisseln

Geisseln sind lange fadenförmige Fortsätze von Zellen. Sie dienen zur Fortbewegung. Geisseln von Eucyten sind angeordnete Mikrotubulis.

Glykogen

Glykogen ist ein Vielfachzucker, der tierischen Zellen als Reservestoff dient. Seine Makromoleküle bestehen wie die der pflanzlichen Stärke aus Traubenzucker-Molekülen.

Glykolyse

Die Zellatmung beginnt mit der Glykolyse im Plasma: Das Traubenzucker-Molekül wird in zwei Moleküle Brenztraubensäure gespalten.

Golgi-Apparat

Der Golgi-Apparat besteht aus dem minteinander verbundenen Dictyosomen einer Zelle. Er dient als Zwischenlager und Versandhaus der Zelle.

Golgi-Vesikel

Golgi-Vesikel sind Bläschen, die von den Dictyosomen abgeschnürt werden.

Grana

Grana sind Membranstapel in den Chloroplasten. Sie tragen das Chlorophyll, mit dem das Licht für die Lichtreaktionen der Fotosynthese aufgefangen wird.

haploid

Als haploid bezeichnet man Kerne bzw. Zellen mit einem einfachen Chromosomensatz aus n verschiedenen Chromosomen.

Hormone

Hormone sind Botenstoffe, die von Vielzellern in speziellen Zellen oder Organen produziert und dann im Körper verteilt werden. Sie lagern sich an passende Rezeptoren bestimmter Zellen an und bewirken dadurch eine Änderung in der Zelle.

hypertonisch

Von zwei Lösungen nennt man diejenige mit der höheren Konzentration gelöster Teilchen hypertonisch. Sie nimmt bei der Osmose Wasser auf und der Druck in ihr steigt.

hypotonisch

Von zwei Lösungen nennt man diejenige mit der tieferen Konzentration hypotonisch. Sie gibt bei der Osmosse Wasser ab, ihr Druck sinkt.

Interphase

Die Interphase ist der Zeitraum zwischen zwei Zellteilungen. Die Zelle wächst und verdoppelt ihr Erbgut.

Interphasenkern

Im Interphasen- oder Arbeitskern liegt das Erbe in Form langer Chromatinfasern vor. Es kann so zur Steuerung der Zelle abgelesen werden In der Interphase werden die Chromatinfasern verdoppelt.

Interzellularen

Interzellulare sind Räume zwischen den Zellen.

Katalysator

Ein Katalysator beschleunigt eine Reaktion und ermöglicht ihren Ablauf bei einer tieferen Temperatur. Er vermindert die aufzuwendende Aktivierungsenergie, ohne dabei verbraucht zu werden. In der Zelle wirken die Enzyme als Katalysatoren.

Kern

Der Zellkern ist ein kugeliges bis linsenförmiges Organell mit dem Durchmesser von ca. 5-20 Mikrometer. Er ist durch die Kernhülle vom Plasma abgegrenzt und enthält Kernplasma, Chrmatin und Kernkörperchen. Der Kern ist Träger des Erbgutes und steuert die Zelle, indem er mRNA für die Synthese von Enzymen ans Plasma abgibt.

Kernhülle

Die KErnhülle ist eine von Poren durchbrochene Hülle aus zwei Membranen, die (bei Eucyten) den Kern abgrenzt. Sie ist mit dem ER verbunden.

Kernkörperchen

Kernkörperchen sind kleine Körperchen (2-5 Mikrometer) aus Eiweissen und RNA im Zellkern. Sie stellen Teile von Ribosomen her und sind in Zellen mit intensiver Eiweisssynthese besonders gross. Pflanzliche Zellkerne enthalten meist mehrere Kernkörperchen.

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