Zellbiologie

Modul Einführung in die Medizin Medizinische Ingenieurwissenschaften 2. Semester Uni zu Lübeck

Modul Einführung in die Medizin Medizinische Ingenieurwissenschaften 2. Semester Uni zu Lübeck


Lina Schad
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Struktur und Funktion von DNA, RNA, Proteinen und verschiedenen Zellorganellen wie dem Zellkern, Ribosomen und dem Cytoskelett. Themen wie Transkription, Translation, DNA-Replikation und epigenetische Modifikationen werden detailliert erläutert. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie präzise Informationen zu zentralen Konzepten wie Heterochromatin, Euchromatin und den verschiedenen Phasen der Zellteilung liefern.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
21.06.2013 / 30.06.2013

Flashcards

Aerobe Atmung

in Anwesenheit von Sauerstoff:

Nettogewinn pro Glukosemolekül: 32 ATP

Aktinfilamente

(Aufbau und Fundort)

  • zweisträngige helikale Polymere aus Aktin
  • 5-9nm Durchmesser
  • lineare Bündel, flächige Netze, räumliche Gele (Hilfsproteine)
  • überall in der Zelle, größte Dichte in der Zellrinde
  • Zellform kontraktiler Ring

Wozu führt alternatives Spleißen?

Zu verschiedenen reifen mRNAs und Proteinen

  • ein Gen -> mehrere verschiedene Proteine

Anaerobe Atmung

Gärung

Nettogewinn pro Glukosemolekül: 2 ATP

Anaphase: die wichtigsten Kräfte

(Anaphase A)

  • Verkürzung der Mikrotubuli
  • Bewegung der Tochterchromosomen zu Polen
  • Kräfte entstehen hauptsächlich an Kinetochoren

Anaphase: die wichtigsten Kräfte

(Anaphase B)

  • Schubkraft zwischen Polmikrotubuli entgegengesetzter Pole drückt Pole auseinander
  • Zugkraft greift direkt an Polen an und zieht diese auseinander

Basen der DNA

  • Adenin
  • Guanin
  • Cytosin
  • Thymin

Basen der RNA

  • Adenin
  • Guanin
  • Cytosin
  • Uracil

Bestandteile Nukleotid

Base + Monosaccharid (Ribose [RNA]/Desoxiribose [DNA]) + Phosphat

biologisch wichtigste Lipidgruppen

  • Fette
  • Phospholipide
  • Steroide
    • Bsp. Cholesterin

Biologische Membranen

  • bestehen aus Lipiden und Proteinen
  • Flip-Flop, Fluidität
  • periphere und integrale Membranproteine
  • selektive Permeabilität
  • passiver und aktiver Transport über biologische Membranen

Cdk

Cyclin-abhängige Kinase

  • wird aktiviert durch Bindung mit Cyclin

Was ist das Centrosom?

Mikrotubuli organisierendes Centrum (MTOC)

Wodurch wird die Genaktivität des Chromatin-Remodelling gesteuert?

Wird z.T. über die Intensität der Wechselwirkung zwischen basischen Histonproteinen und saurer DNA gesteuert.

Cytoplasma (Protocyte)

  • grundlegende biochemische Reaktionen
  • Ort der
    • Transkription
    • Translation
    • Replikation
    • Energiegewinnung

Cytoskelett

(Bestandteile)

  • Aktinfilamente
  • Mikrotubuli
  • Intermediärfilamente
  • Motorproteine

DNA Polymerase der Eukaryonten:

Typ: α 

(Lokalisation und Hauptfunktion)

  • Lokalisation:
    • Zellkern
  • Hauptfunktion
    • Replikation der Kern-DNA (diskontinuierlicher Strang)

DNA Polymerase der Eukaryonten:

Typ: β

(Lokalisation und Hauptfunktion)

  • Lokalisation
    • Zellkern
  • Hauptfunktion
    • Reparatur der Kern-DNA

DNA Polymerase der Eukaryonten:

Typ: gamma

(Lokalisation und Hauptfunktion)

  • Lokalisation:
    • Mitochondrien
  • Hauptfunktion:
    • Replikation der mitochondrialen DNA

DNA Polymerase der Eukaryonten:

Typ: delta

(Lokalisation und Hauptfunktion)

  • Lokalisation:
    • Zellkern
  • Hauptfunktion:
    • Replikation der Kern-DNA  (kontinuierlicher Strang)

DNA Polymerase der Eukaryonten:

Typ: ε 

(Lokalisation und Hauptfunktion)

  • Lokalisation:
    • Zellkern
  • Hauptfunktion:
    • Reparatur der Kern-DNA

DNA-Methylierung

  • epigenetische Veränderung der DNA
  • 5-Methyl-Cytosin in kodierenden Bereichen problematisch: führt zu erhöhter Zahl nicht korregierter Mutationen

Dogma des genetischen Informationsflusses

.

Die Duplikation der DNA wird realisiert durch...

  • Mitose
  • Interphase
  • Chromatin

Elektronendichte Euchromatin

Nein, nicht elektronendicht.

Elektronendichte Heterochromatin

Ja, elektronendicht.

Was wird als Endomembransystem bezeichnet?

Die Gesamtheit der membranumschlossenen Zellkompartimente, die durch Vesikeltransport miteinander verbunden sind werden so bezeichnet.

Endomembransystem (Eucyte)

  • Sekretion
  • Endocytose
    • ER
    • Golgi
    • sekretorischer Vesikel
    • Endosomen
    • Lysosomen

Endosporen (Protocyte)

Überdauerung schlechter Umweltverhältnisse

Energiegewinnung: Autotrophe Organismen

atmosphärischer Kohlenstoff als einzige Kohlenstoffquelle

Energiegewinnung: Heterotrophe Organismen

Aufnahme von Kohlenstoff in Form von organischen Molekülen

Epigenetik

Vererbung von Merkmalen, die nicht auf Änderung in der DNA-Sequenz zurückgeführt werden kann

Eucyte

Bestandteile

  • Zellkern
  • 80S Ribosomen
  • Endomembransystem
  • Mitochondrien
  • Plastiden
  • Peroxisomen
  • Plasmamembran

eukaryonte RNA

  • ribosomale RNA
  • messenger RNA
  • transfer RNA

Was ist fakultatives Heterochromatin?

Chromatin, das nicht in allen Zellen eines Organismus heterochromatisch vorliegt (inaktives X-Chromosom)

Funktion biologische Membran

Abgrenzung nach außen (Plasmamembran) und Unterteilung in separate Reaktionsräume im Inneren (Kompartimente)

Funktionen Nukleinsäuren

Speicherung, Weitergabe und Realisierung der Erbinformation

Fusionsexperiment

  1. Es gibt einen cytoplasmatischen Faktor in der M-Phase Zelle
  2. Die G1-Phase Zelle ist sensibel für diesen Faktor

Gendichte Euchromatin

hoch

Gendichte Heterochromatin

niedrig

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