Zellbio Vetmed 1. JK ab Kap. 12

Zellbio Vetmed 1. JK ab Kapitel 12 im Skript

Zellbio Vetmed 1. JK ab Kapitel 12 im Skript


A. I.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zellbiologie für Veterinärmediziner, insbesondere die Phasen des Zellzyklus, die Mitose und die Struktur der Zelle. Sie behandeln Themen wie Proteine, die Plasmamembran, Chromosomen, Endozytose, Vesikel, den Golgi-Apparat und die Zellkerne. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Veterinärmedizin, die sich auf zelluläre Prozesse und deren Regulation vorbereiten möchten.
Karten
65
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.06.2016 / 03.04.2018

Lernkarten

Wie lange geht es bis ein Ligand beim Lysosom ist? 

eine Viertelstunde nach Aufnahme 

Wie lösen sich Ligand und Rezeptor wieder voneinander, so dass Rezeptoren nicht im Lysosom landen?

der pH-Wert der Endosomen (=durch Endozytose entstandene Vesikel) sinkt auf dem Weg durch die clathrin-coated vesicles und in den frühen endosomalen Vesikeln immer mehr, dies wird durch die Arbeit der ATP-abhängigen Protonenpumpue ermöglicht.

Exocytose

der Umkehrvorgang der Endozytose, Abgabe von intrazellulären Molekülen in membranbegrenzten Vesikeln durch Fusion der Vesikelmembran mit der Plasmamembran der Zelle (häufigste Sekretionsart)

Transzytose

transzellulärer Transportvorgang, extrazellulärer Ligand auf einer Zellenseite aufgenommen, durch Zytosol transportiert und auf gegenüberliegender Seite wieder sezerniert

Welche zwei Informationen sind wichtig für die Signale die die Zellverdoppelung steuern?

extrazelluläre Signale wie Identität und Anzahlb benachbarter Zellen

intrazelluläre Informationen wie Grösse der Zelle und Stand des ENtwicklungsprogramms

Es gibt als erste Aufteilung Zellen in Mitose oder in Interphase (Pause).

Wie viel Zeit geht für welche Phase der Mitose drauf bei einer tierischen Zelle, die sich schnell verdoppelt?

24h= vollständiger Zellzyklus

  • 30 min auf Mitose,
  • 9 h G1-Phase
  • 10 h S-Phase
  • 4.5h G2-Phase

die Reihenfolge der Phasen der Interphase

G1-Phase, (G0-Phase), S-Phase, G2-Phase dann=> Mitose (gehört nicht mehr zu Interphase)

was passiert in der G1-Phase und was ist mit der G0-Phase? Welche Zellen bleiben immer in der G0-Phase?

Zellen von Vertebraten haben einen diploiden Chromosomensatz mit einem Chromosom von jedem Elternteil. während der G1--Phase finden Proteinsynthese und Zellwachstum statt und die Zellen führen ihre spezifische Funktion aus.

In der G1-Phase können die Zellen vieler Organismen den Zellzyklus unterbrechen und in die G0-Phse eintreten. dort können sie Tage, Wochen oder für die gesamte Lebenszeit verbleiben (Nervenzellen), andere werden durch bestimmten Reiz in Zellzyklus zurückgeholt

postmitotische Zellen -  was sind das und zwei Beispiele dafür?

Zellen, die nach ihrer Differenzierung nie wieder in den Zellzyklus (aus der G0-Phase) kommen. Bsp Nervenzellen und Herzmuskelzellen

Was passiert in der S-Phase? und was folgt ihr?

ist die Synthese-Phase, in dieser werden die Chromosomen verdoppelt, nach dieser und einem zeitlichen Abstand, der G2-Phase, beginnt die Mitose

Wie lange dauert die Mitose bei einer normalen tierischen Zelle?

etwa eine Stunde

wie wird die Phase des Beginns der Mitose genannt und was passiert da?

Prophase, die kondensierten Chromosomen werden sichtbar durch die Verdrillung der Schleifen der 30n, dicken Chromatinfasern

in später Prophase sind die zwei identisch spiralisierten Filamente, die Chromatiden, erkennbar

aus was besteht eine Chromatide? wie werden sie zusammengehalten?

Jede Chromatide besteht aus einem DNA-Molekül=> jede Zelle ist zu Mitosenbeginn also aus 4 Kopien, weil schon ein Chromosom 2 Chromatiden enthält

die zwei Chromatiden werden am Centromer zusammengehalten=> mikroskopisch als Einschnürung der kondensierten Chromosomen erkennbar, seine Lokalisierung wird durch einen Abschnitt der chromosomalen DNA bestimmt, dieser wird als Centromer-DNA bezeichnet.

Metaphase: was bildet sich und wie ist das gebildete aufgebaut?

Der mitotische Apparat aus dem Spindelapparat und aus dem Asteren-Paar.

Am Pol jeder Halspindel: Zentrosom

von Zentrosom aus unterschiedliche Gruppen von Mikrotubuli, alle ihre Minus-Enden zeigen zum Zentrosom

Was sind die Astralmikrotubuli? wie liegen sie?

und was sind die Kinetochormikrotubuli und wie liegen diese?

Was sind die Polmikrotubuli

ziehen in jeder Aster strahlenförmig vom Zentrosom zum Cortex der Zelle

Die Kinetochormikrotubuli halten die Chromosomen an den als Kinetochoren bezeichneten Anheftungsstellen fest

Polmikrotubuli liegen ähnlich wie die Kinetochormikrotubuli, gehen aber keine Wechselwirkung mit den Chromosomen ein und überlappen mit den Polmikrotubuli die von dem anderen Zellpol her hinüberziehen

Was ist das Zentrosom, wie wird es noch geannt und was macht es?

 

Es ist die zentrale Organisationsstruktur für den Spindelapparat, der weitaus grösser als der Zellkern ist. wird auch MTOC=Mikrotubuliorganisationszentrum genannt.

es bildet den Keim für die Polymerisation von zytosolischen Mikrotubuli, diese entspringen sozusagen von dem MTOC. Das Zentrosom hilft nebst dem auch jeweils bei der Bildung weiterer Mikrotubuli-assoziierter Strukturen und Organellen, bspw. Mitochondrien, Golgi-Apparat und ER. 

 

Wie wird der Spindelapparat mit der Hilfe des Zentrosom gebildet?

seine Bildung beruht auf der Duplikation der Zentrosomen und ihrer Wanderung zu gegenüberliegendn Seiten der Zelle.

was passiert schon in der späten Prophase?

die Kernmembran löst sich auf und die kondensierten Chromosomen sind bereits an den Kinetochormikrotubuli befestigt und bewegen sich zum Äquator der Spindel. alle Chromosomen werden äquatorial angeordnet. Dann wartet der Zellzyklus solange, bis alle Kinetochore von Kinetochormikrotubuli eingefangen worden sind.

wann beginnt die Anaphase und was passiert während ihr?

Sie beginnt erst, wenn alle Kinetochore von Kinetochorenmikrotubuli eingefangen wurden 

im Verlauf der Anaphase kürzen sich die Kinetochormikrotubuli und die Schwerster-Chromatide wandern entlang dieser Mikrotubuli zu den entgegengesetzten Zellpolen, die Zellpole wandern dann noch weiter auseinander und bringen somit die Chromosomen an die Position, an der die Kerne der zukünftigen Tochterzellen entstehen werden.

Telophase, was passiert?

Die Vesikel, die durch den Zerfall der Kernhülle in der Prophase entstanden sind heften sich in der Telophase an die Oberfläche der dekondensierenden Chromosomen=> durch Fusion dieser Vesikel bildet sich um jedes Chromosom eine kontinuierliche Doppelmembran, darin können die Kernporenkomplexe eingebaut werden, die während der Prophase zu Sub-Porenkomplexen zerfallen waren

Karyomere

die zwei Minikerne, die bei der Telophase entstehen  und mit Spindelpolen verbunden sind. aus ihnen gehen die Kerne hervor. 

Zytokinese

Zweiteilung des Plasmas, deswegen gibt es dann zwei Tochterzellen, Golgi-Apparat und ER sind während Mitose ebenfalls in einzelne Vesikel zerfallen, fügen sich nach Mitose in beiden Tochterzellen wieder zu Organellen zusammen.

welche sind die entscheidenden und irreversiblen SChritte im Zellzyklus?

Übergänge G1-Phase=> S-Phase,

Metaphase=> Anaphase

Anaphase=> Telophase

Zytokinese

Wie werden die Übergänge von diesen irreversiblen Schritten ausgelöst?

von welchem Protein werden die Übergänge von einer Phase zur nächsten bestimmt? Wo und mit was kommen sie vor?

Durch gesteuerten Proteinaufbau und -abbau=> so gibt es nur eine Richtung, in der die Zelle den Zellzyklus durchlaufen kann. 

Durch cyklinabhängige Kinasen (cyclin-dependent kinases, Cdks), kommen in heterodimeren Komplexen gemeinsam mit regulatorischer Untereinheiten, den Cyklinen vor

Wie steuern die cyklinabhängigen Kinasen (kommen mit Cyklinen zusammen vor) die Aktivität der Proteine, die an der DNA-Synthese und Chromosomenaufteilung beteiligt sind?

sie phosphorylieren die beteiligten Proteine an besonderen STellen und können so einige aktivieren und andere inhibieren.=> Koordination ihrer Aktivitäten wird möglich

Gehalt jedes Cyklins ändert im Verlauf des Zellzyklus, Cdks werden erst mit Assoziation mit einem der Cykline als Kinasen aktiv, können mit versch. Cyklinen binden und so versch. Proteine phosphorilieren

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