Wissenschaftliches Arbeiten
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Lernkarten
Ihre Werturteile mögen dem Publikum zu liberal oder zu linksinterlektuell sein. Wenn sie handwerklich gut argutmentiert und hergeleitet haben, und wissenschaftlich sauber gearbeitet haben, dann ist das Verdikt ihres Publikums nicht mehr ihr Problem.
Man sollte sich für einen Lernkanal entscheiden.
Jeder Mensch hat einen für ihn/sie geeignetsten Lernkanal. Die anderen Lernkanäle sollte nicht genutzt werden.
Ein Referent sollte möglichst viele Lernkanäle bedienen.
Kritiker von Powerpoint sagen, dass es die verschiedenen Lernkanäle in Konkurrenz zueinander stellt.
Mit Powerpoint lassen sich Inhaltsstrukturierungen visuell leicht darstellen und Inhalte sehr effizient vermitteln.
Powerpoint ist bei fehlender Publikumsorientierung oftmals nicht vorteilhaft.
Das Üben von Vorträgen macht den eigentlichen Vortrag langweiliger.
Ein Referent ist nicht für alles verantwortlich, was während eines Vortrages und der anschliessenden Diskussion passiert.
Bibliothekare können gute Tips geben.
Der Dozent ist noch immer die beste Anlaufadresse für die Literaturrecherche.
Bibliothekskataloge sind immer elektronisch.
Metasuchmaschinen von Bibliotheksverbünden durchsuchen auch Zettelkataloge.
Fachzeitschriften werden üblicherweise nur im elektronischen Katalog aufgeführt.
"Schlagwortsuche" ist ein Synonym für Stichwortsuche.
Autorenkataloge sind nach Autorennamen sortiert.
Jede wissenschaftliche Universitätsbibliothek besitzt ein elektronisches Zeitschriftenverzeichnis.
Handbücher enthalten oftmals gute Literaturangaben.
Eine Bibliographie ist ein Verzeichnis von Literaturnachweisen.
Jede studentische Semesterabschlussarbeit sollte auf dem Deckblatt die eigene Matrikelnummer ausweisen.
Der Anhang einer Arbeit ( Interviewtranskription, Datenmaterial, usw. ) zählt zur Seitenanzahl einer Arbeit mit.
Das Inhaltsverzeichnis setzt man in Deutschland an das Ende der Arbeit, direkt vor das Quellenverzeichnis.
Die Einleitungen zu wissenschaftlichen Arbeiten sind formal kaum festgelegt und folgen keinem üblichen Schema.
Die Gliederung des Hautpteils ergibt sich inhaltslogisch aus der Argumentationskette.
Die Gliederung des Hautpteils ergibt sich inhaltslogisch aus der Argumentationskette.
In einer wissenschaftlichen Arbeit soll man sich für eine Methode entscheiden. Alternativen anzusprechen ist schlechter Stil.
Wenn man sich auf eine andere wissenschaftliche Arbeit beruft, muss man deren Gliederung übernehmen.
Exkurse sollten vermieden bzw. sparsam eingesetzt werden.
Strukturierungsarbeit ist ein unbedeutender Teil im wissenschaftlichen Schaffensprozess.
Der Schluss sollte nicht trocken den Hauptteil der Analyse zusammenfassen, sondern geistreich und essayistisch sein und vor allem den Nutzen der eigenen Abhandlung aufzeigen.
Ob sie von sich selbst in Ihrer Arbeit im Singular schrieben ("Ich bin der Meinung, dass...") oder im Plural majestätisch ("Wir sind...") oder auf unpersönliche Eindrücke setzen ("Der Verfasser dieser Arbeit...") ist Geschmacksache.
Trademarks und hochgestellte Copyright-Zeichen haben in einer wissenschaftlichen Arbeit nichts verloren.
Ein direktes Zitat muss immer von einer Quellenangabe begleitet werden.
Keine genutzte Quelle darf im Quellenverzeichnis fehlen. Das Quellenverzeichnis darf aber umfangreicher sein, als die genutzten Quellen.
Fremde Alphabete (Kyrillisch, Hiragana, etc.) werden ins lateinische übertragen.
Mündliche Auskünfte darf man nicht benutzen und zitieren.
Quellen, die nicht zitierfähig sind, darf man nicht zitieren.
Auf Grund der hohen Dynamik im Internet genügt es, als Quelle "Internet" anzugeben.
Eine ausführliche URL genügt immer, um im Internet eine Seite eindeutig wiederzufinden.
Beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit wendet man sich an gebildete Wissenschaftler, die keine Spezialisten auf dem Gebiet der Abhandlung sind.