Wissenschaftliches Arbeiten
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Flashcards
Das Protokoll ist eine höfliche Mitschrift.
Ein Protokoll lässt man üblicherweise allen Anwesenden zukommen.
Wörtliche Zitate haben in einem Protokoll nichts zu suchen.
Thesenpapiere sind skizzenhaft.
Thesen eines Thesenpapieres sollten wahr sein. Man kann jedoch ausgewählte provokative Thesen darin aufnehmen, die als Impuls für eine anschliessende Diskussionsrunde dienen.
Einschlägige Literatur sollte auf einem Thesenpapier aufgeführt werden.
Eine studentische Abschlussarbeit unterliegt völlig anderen formalen und handwerklichen Regeln als eine Doktorarbeit.
Eine Doktorarbeit nennt man auch Habilitation.
Leistungen einer wissenschaftliche Arbeit müssen eigenständig sein.
Unter einem Abstract versteht man eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte eines Dokuments.
Ein Abstract erfolgt immer mündlich.
Ziel eines Abstractes ist es Lesezeit einzusparen.
Das Abstract ist länger als ein Precis.
Fragestellungen haben weder explizit noch implizit etwas im Abstract zu suchen.
Es gibt eine ganze Reihe von Textgattungen, die nichtwertende Verkürzungen von Originaltexten darstellen.
Das Exzerpt ist eine Textgattung, bei der aus einem Originaltext dessen Kernaussagen herausgefiltert werden.
Ein Abstract kann keinen Exzerpt zum Gegenstand haben.
Exzerpte werden unter einem speziellen Blickwinkel erstellt.
Es empfielt sich, Notizen so zu gestalten, dass zwischen abstractartigen und exzerptartigen Notizen schnell unterschieden werden kann.
Beim Ausarbeiten eines Referats macht mans sich über die anschliessende Fragerunde und Diskussion grundsätzlich keine Gedanken.
Suchmaschinen in Bibliotheken durchsuchen die kompletten Buchtexte, wobei die Suchbegriffen nach Gross- und Kleinschreibung unterschieden werden.
Referate müssen nicht wissenschaftlich sein.
Zu einem gestellten Referatsthema gilt es zunächst, eine Fragestellung zu identifizieren.
Ja oder Nein? Referate sollen aus einem selbst heraus sprudeln. Nur so sind sie unverfälscht. Literatur und Quellenmaterial sollten erst beim Verfassen einer schriftlichen Arbeit angeschaut werden.
Man unterscheidet üblicher Weise zwischen Primärquellen und Sekundärquellen.
Materialsuche schafft bereits einen Überblick über den Gegenstand eines Referats.
Gespräche mit Zeitzeugen sind Sekundärquellen.
Gespräche mit Kindern von Zeitzeugen sind Sekundärquellen.
"Google" - Suche ist in der Wissenschaft verpönt und nicht statthaft.
Ein studentisches Referat darf an verhergegangene Stunden anknüpfen.
Bei Online-Diskussionen sollte man keine Scheu vor der Verwendung von Smileys haben.
Die Moderation einer Diskussion letet man am Besten damit ein, dass man zunächst im direkten Anschluss an einen Vortrag Verständnisfragen klärt.
Es gilt als sehr unhöflich, Fragen erst zu sammeln und dann thematisch gebündelt zu beantworten.
Die Sammlung mehrerer Fragen bei einem homogenen Plenum gilt als sehr unhöflich.
Als Moderator muss man im Vorhinein eigene Diskussionsfragen und -impulse ausarbeiten, sowie bereithalten.
Aufgabe des Moderators ist es, einer in Gang gekommenen Diskussion einen roten Faden zu geben.
Die Aufgabe eines Moderators ist es, eine Diskussion zu entfachen, aber nicht, sie zu gewinnen.
Ein Moderator hat die allgemeinen Feedbackregeln zu beachten.
Ein Moderator sollte beim Urteilen einen subjektiven Stil pflegen: "Ich denke, dass...".
Bei einem Blackout sollte man als Rednet das Schweigen nicht zu lange hinauszögern.