Wirtschafts-Ex 11.4.14
Bilanzanalyse FRW Band 3 + Unternehmensfinanzierung Kp1-3 + Leverage Effekt
Bilanzanalyse FRW Band 3 + Unternehmensfinanzierung Kp1-3 + Leverage Effekt
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Cartes-fiches
Vermögensstruktur
-Anlagevermögen verursacht hohe FIxkosten (Abschreibungen), Finanzierungskosten, weniger Flexibilität
-branchenabhängig: zB Transportunternehmen, Hotel etc bis zu 90% AV
-altersabhängig: ältere UG's haben schon viel abgeschrieben
-eigene Räumlichkeiten: AV up
-UV-Intensive Unternehmen: Dienstleistungsbetriebe (Anwalt, Marketingagenturen)
-AV-Intensive Unternehmen: Kraftwerke, Fluggesellschaften, Hotels (viel investiert)
Intensität des Umlaufvermögens
Umlaufvermögen x 100 / Gesamtvermögen
Intensität des Anlagevermögens
Anlagevermögen x 100 / Gesamtvermögen
Kapitalstruktur
hohes Eigenkapital: Sicherheit
hohes Fremdkapital:
-Verlust der Unabhängigkeit
-hohe Zinsen: Liquidität down
Fremdfianzierungsgrad
Fremdkapital x 100 / Gesamtkapital (=Bilanzsumme)
ca. 40-70%
Eigenfinanzierungsgrad
Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital
ca- 30-60% (je nach Branche tiefer)
Selbstfinanzierungsgrad
Zuwachskapital (Reserven, Gewinnvortrag,...) x 100 / Grundkapital (AK)
vom Alter der Unternehmung abhängig
Anlagedeckung
-goldene Bilanzregel: ANlagevermögen (langfrisitg) soll/muss langfrisitig finanziert werden (EK & langfristiges FK)
ADG 2: muss mind 100% sein
Anlagedeckungsgrad 1
Eigenkapital x 100 / Anlagevermögen
ca- 75-100%
Anlagedeckungsgrad 2
(Eigenkapital + langfrist. FK) x 100 / Anlagevermögen
mind 100%
Zahlungsbereitschaft (Liquidität)
LG 2 aoll mind 100% ein, sonst hat man Zahlungsschwierigkeiten
zu viele Flümi sind nicht zu empfehlen, qwil das Geld so kaum Rendite erwirtschaftet
Liquiditätsgrad 1
Cash Ratio
Liquide Mittel x 100 / kurzfristiges FK
ca. 20-35%
Liquiditätsgrad 2
Quick Ratio
(Liquide Mittel + Forderungen netto) x 100 / kurzfristiges Fremdkapital
ca. 100%
Liquiditätsgrad 3
Current Ratio
Umlaufvermögen x 100 / kurzfristiges Fremdkapital
ca 200%
Rentabilität
EK-Rendite muss grösser als FK-Zinsen sein (siehe Leverageeffekt)
GK-Rendite liegt zw FK&EK Rendite
EK Rendite muss das eingetragene Risiko entschädigen
Eigenkapitalrendite
Reingewinn x 100 / Eigenkapital
8% und mehr
Gesamtkapitalrendite
(Reingewinn + Fremdkapitalzinsen) x 100 / Gesamtkapital
tiefer als EK-Rendite
Umsatzrendite
Betriebsgewinn x 100 / Nettoerlös ( Verkaufsumsatz)
Handelsbetrieb: 1% und mehr
Industriebetrieb: 5% und mehr
Cashflow-Marge
Cashflow x 100 / Nettoerlös
ca- 4-20% je nach Branche
Verschuldngsfaktor
Effektivverschuldung / Jahrescashflow
Effektivverschuldung: FK- (Flümi + Forderungen Netto)
nicht höher als 5-mal
Umschlagskennzahlen
-Erfolgsgrösse dividiert durch den entsprechenden Bilanzposten (Ertrag pro investierte Geldeinheit)
-Je höher Umschlag, desto besser
Zahlungsmoral/Konditionen & Lagerdauer können abgeleitet werden
Lagerumschlag
Warenaufwand (Warenverbrauch) / Durchschnittl Lagerbestand
branchenabhängig
Durchschnittliche Lagerdauer
360 Tage / Lagerumschlag
Debitorenumschlag
Kreditverkäufe / Durchschnitll Debitorenbestand brutto
nahe der engeräumten Zahlungsfrist
Durchschnittliche Zahlungsfrist der Kunden
360 Tage / Debotorenumschlag
Finanzierungsgrundsätze
Liquidität, Sicherheit, Rendite
Finanzierungsgrundsätze Liquidität
Zahlungsfähigkeit (Solvenz)
Atmung der Unternehmung
Finanzierungsgrundsätze Sicherheit
Unabhängigkeit von Gläubigern
Polster für schwierige Zeiten
golene Bilanzregel: Fristigkeiten müssen übereinstimmen
Finanzierungsgrundsätze Rendite
Verzinsung des investierten Kapitals
Nahrung der Unternehmung (Wachstum)
Entscheidungsgrundlage für Investitionen
Zielkonflikt Liquidität >< Rendite
Wenn man Rendite will muss man Liquidität verringern und umgekehrt
Zielkonflikt Liquidität >< Sicherheit
viuele Liquide Mittel = mehr Sicherheit GUT
Zielkonflikt Rendite >< Sicherheit
Leverageeffekt
Aussenfinanzierung
Kreditfinanzierung (Fremdfinanzierung)
Beteiligungsfinanzierung (Eigenfinanzierung)
Innenfinanzierung
Selbstfinanzierung (Eigenfinanzierung)
Finanzierung aus Abschreibungsrückflüssen (Verflüssigungsfinanzierung)
Gründe für eine Kapitalerhöhung
-Kapitalbedarf für Investitionen
-Verbesserung der Kapitalstruktur (mehr Ek, weniger FK-Zinsen
-Fusionen
-Sanierungsmassnahme
-Rechtliche Vorschriften (zB mehr EK gemäss Basel 3)
-Dividendenpolitik
-Steuern (EK wird erhöht, EK Rendite sinkt - steuern down
ordentliche Kapitalerhöhung
wird vobn GV beschlossen
vom VR innerhalb von 3 Monaten durchzuführen
Genehmigte Kapitalerhöhung
GV bemächtigt VR innerhalb von 2 J zu erhöhen
limitiert auf Hälfte des aktuellen AK
Bezugsrecht
BR = Kurs alte Aktie - K neue Aktie / (Anzahl alte / Anzahl neue) + 1
K alte + cneue nach Kapitalerhöhung
Anzahl alte x Kurs Alte + Anzahl neue x Kurs neue / Anzahl alt + Anzahl neu
Börsengang Vorteile
EK Erhöhung
bessere EK Rendite
Teilung des Unternehmensrisiko
Eigentümer können sich aus Unternehmeb zurückziehen
Beteiligung der Mitarbeiter wird erleichtert
Aktionäre können Aktien verkaufen (einfacher zu Handeln)
positiver PR Effekt
günstigere FK-Zinsen