Passerelle


A. B.
Diese Lernkarten decken zentrale Themen der Wirtschaftsgeografie ab und richten sich an Mittelschüler, die wirtschaftliche Zusammenhänge in Städten, Ländern und globalen Prozessen verstehen möchten. Sie erklären Begriffe wie Energieträger, Bodenressourcen und Produktzyklen, illustrieren sie mit Beispielen aus der Schweiz und Europa und zeigen, wie menschliches Handeln Landschaft, Klima und Wirtschaft prägt. Ideal für Lernende, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen über räumliche und wirtschaftliche Strukturen vertiefen wollen.
Karten
297
Lernende
14
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
11.12.2013 / 05.05.2026

Lernkarten

Nennen Sie mir die Stadtentwicklung des 20 Jahrhunderts. 

  • Weltkriege, Wirtschaftskrise, Nach dem 2.Weltkrieg -> Aufschwung -> Hochkonjunktur  -> Zunehmender Wohlstand. 
  • Geringe Lebensqualität in einzelnen Quartieren -> Abwanderung der mittelständischen Familien in die umliegenden Landgemeinden -> Stadtflucht

Wie sind die Zonen von Süd-Amerika (Sektorenmodell) aufgeteilt?

  • City: Plaza (de armas) mit Regierungsgebäude, Kathedrale, Kaserne ect. (um Macht zu demonstrieren)
  • Citynahe Wohn-und Gewerbegebiete: Stadtpalais der Kolonialherren, später besetzt durch Einwanderer (wegen dem vielem Verkehr und Lärm) -> Slumquartiere. Wohnquartiere Mittelstand, Marktplätze -> Businesszentren 
  • Stadtrand: Industriegebiete, Villenquartiere als "Gated communities", Hüttensiedlungen(Favelas) -> Einwanderer bauen sich eigene Behausungen selbst) Problem: die sehr Reichen prallen unmittelbar auf die sehr Armen

Wie sind die Zonen des Orients (Mehr-Kern-Modell) aufgeteilt?

  • City: Altstadt; Zentrale Moschee, umgeben von dem Bazzar. Neustadt; Geschäftszentren nach westlichem Vorbild mit CBD. 
  • Citynahe Wohn- und Gewerbegebiete: Alt; Wohngebiete getrennt nach Ethnie oder Religion mit lokaler Moschee oder Kirche. Neu; Appartmenthäuser nach westlichem Vorbild.
  • Stadtrand: Alt; Stadtmauer mit Wehranlage, Friedhöfe ausserhalb der Stadt. (Friedhöfe wichtig zur Erkennung der Altstadt) Neu; Industriegebiet, Villenquartiere (meist nur bei den orientalischen Städten sind die Friedhöfe vermerkt)

Welche Arten von Verwitterung gibt es?

Mechanische = Sprengungen:

  • Frostsprengungen
  • Wurzelsprengungen
  • Salzsprengungen (in der Wüste)

Chemische = Auflösung

Erklären Sie mir was eine Erosion ist. 

Eine Erosion ist eine Verwitterung UND Transport des Materials aus der Verwitterung. Durch den Transport des Materials, wird der Untergrund bearbeitet. 

Welche Arten von Erosion gibt es?

  • Wind -> äolische Erosion
  • Fliessgewässer -> fluvale Erosion 
  • Getscher -> glaziale Erosion 
  • Schwerkraft -> Demudation

Wie funktioniert die fluvale Erosion?

Material aus der Verwittrung wird durch Fliessgewässer transportiert und der Untergrund wird damit bearbeitet. 

Nennen Sie mir Eigenschaften die, die fluvale Erosion noch beschleunigen können. 

  • Fliessgeschwindigkeit (Gefälle)
  • Wassermenge 
  • Beschaffenheit des Untergrundes 

Bennen Sie den ersten Pfeil in der Abbildung und nenen Sie die Besonderheiten.

  • Oberlauf, hohe Erosionskraft -> Tiefenerosion 
  1. Landschaftsform:
  • V-Tal: bei Lockergestein, weichem Gestein (Tobel) 
  • Schlucht: bei festem Fels (Canyon)
  1. Siedlungsformen bei stark von Flüssen im Oberlauf geprägten Landschaften = V-Tälern: Streusiedlungen. (Bsp: Emmental, Entlebuch, Appenzell)
  2. In flachen Regionen mit Ackerbau stehen die Bauernhöfe (um Platz zu sparen) in einem Dorf zusammen = Schlucht: Haufensiedlungen. 

 

Bennen Sie den zweiten Pfeil in der Abbildung und nenen Sie die Besonderheiten.

  • Mittellauf, mittlere Erosionskraft -> Seitenerosion (+/- Tiefenerosion) 
  1. Landschaftsform:
  • Sohlental mit Mäandern, weil er Hindernisse umfliessen muss

Bennen Sie den dritten Pfeil in der Abbildung und nenen Sie die Besonderheiten.

  • Unterlauf, niedrige Erosionskraft -> Ablagerung (+/- Seitenerosion) 
  1. Landschaftsform: 
  • Aufschüttungsebene, Schwemmebene, Delta 
  1. Speziell: 
  • Dammflüsse -> Fluss fliesst oberhalb des Talniveaus. 

Erklären Sie mir, wie Sohlentäler mit Mäandern entstehen können. 

Dort, wo der Stromstrich fliesst, ist die Geschwindigkeit am schnellsten. 

Dort wo der Stromstich am Flussrand anprallt nennt man: Erosion, Prallhang 

Dort, gegenüberliegend dem Prallhang liegt der: Ablagerung, Gleithang 

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

V-Tal

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

Schlucht

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

Wurzelsprengung

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

Salzsprengung

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

Frostsprengung

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

Flussmäander

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

Talmäander

Benennen Sie das Bild mit dem richtigem Fachbegriff. 

Dammflüsse

Was bedeutet: die Schweiz ist das Wasserschloss Europas?

Die Schweiz ist das Wasserschloss Europas; Flüsse verlassen die Schweiz in allen 4-Himmelsrichtungen. 

Was ist eine Hauptwasserscheide?

Die zentralen Alpen sind die Hauptwassserscheiden Europas. Dies führt zu Überschwemmungsproblemen im Mittellauf/Unterlauf.

Erklären Sie mir wie die natürlichen Überschwemmungsgebiete entstehen. 

Flüsse haben natürliche Überschwemmungsgebiete, die periodisch unter Wasser stehen: die Auen (Aue). Speziell in der Schweiz: feine Ablagerungen aus den Eiszeiten (Grunddomäne, Lehm) stauendes Wasser -> hohes Grundwasserspiegel -> Sumpfgebiete!

Welche Massnahmen gibt es gegen die Auen und die Sumpfgebiete? 

  • Kanalisieren: enger Querschnitt, erhöht die Fliessgeschwindigkeit -> vermehrt Tiefenerosion, Absenkung des Grundwasserspiegels -> ermöglicht den Sedimenttransport -> ermöglicht die Schifffahrt. 
  • Begradigung: erhöht die Fliessgeschwindigkeit 
  • Einleitung in Seen: See als Ausgleichsbecken und Sedimentsenke 
  • Sümpfe trocken legen via Drainage 

Wie funktioniert die Drainage? 

Man baut einen Graben, damit das Wasser in den Graben fliesst und der Grundwasserspiegel sinkt. 

Erklären Sie mir die Juragewässerkorrektion. 

Die erste Juragewässerkorrektion war 1868-1878. 

  1. Hagnek-Kanal 
  2. Zihl-Kanal 
  3. Broye-Kanal
  4. Nidau-Büren-Kanal 

Man baute zwischen den Seen und den Flüssen Kanäle, damit der Grundwasserspiegel um 1.5 Meter gesenkt werden konnte. 

Was sind die Folgen der Juragewässerkorrektion? 

  • Verändrung der Oekosysteme der Seen (viel frisches Wasser änderungen der Fischaten; zuvor krapfen, nachher Egli) 
  • Veränderung der Böden -> Moorböden sind Schwämme, sie verlieren im trockenen Zustandan Volumen (Boden senkt sich) -> Organisches Material zersetzt sich unter Sauerstoffeinfluss (Boden ist nicht mehr Nährreich) -> Windererosion

Was war die Schlussfolgerung von den Folgen der Juragewässerkorrektion?

Boden senkte sich dem Grundwasserspiegel entgegen -> deshalt 2. juragewässerkorrektion im 1962-1978, wieder Grundwasserspiegel um 1.0 Meter gesenkt. 

Wie entsteht das Gletschereis? 

Grosse Mengen Schnee sammeln sich in einer Mulde oberhalb der Schneegrenze (Niederschläge, Lawinen, Verwehungen). Durch Überlagerungsdruck wird aus den Schneekristallen, über das Zwischenstadium "Firn", Gletschereis. Durch den Überlagerungsdruck wird das entstandenes Gletschereis aus der Mulde gepresst -> Gletscherzunge! 

Wo ist der Entstehungsort des Gletschereises? 

In der Firnmulde; Nährungsgebiet des Gletschers. Die Gletscherzunge wird fortlaufend geschmolzen; Zehrgebiet des Gletschers.

Wie kann man Gletscherzungen noch unterscheiden? 

Je nach Ausdehnung der Gletscherzunge unterscheidet man: 

  • Talgletscher 
  • Hängegletscher (Gefahr von Gletscherseen)
  • Kargletscher  (Gletschereis nur noch in der Firnmulde) 

Durch die Erosionstätigkeit des Gletschers entsteht Material, das um den Gletscher abgelagert wird: Moränen. Sie sind unsortiert, Gestein mit Kratzspuren.

Nennen Sie mir den Fachbegriff. 

Talgletscher

Nennen Sie den Fachbegriff. 

Hängegletscher

Nennen Sie den Fachbegriff. 

Kargletscher

Welche Unterschiede gibt es von den Moränen?

  • End-/Stirnmoräne 
  • Seitenmoräne 
  • Mittelmoräne (Vereinigung zweier Seitenmoränen)
  • Grundmoräne 

Nennen Sie den Fachbegriff.

End-/Stirnmoräne

Nennen Sie den Fachbegriff. 

Seitenmoräne

Nennen Sie den Fachbegriff. 

Mittelmoräne

Nennen Sie den Fachbegriff. 

Grundmoräne

Was versteht man unter positiven und negativen Rückkopplungen im Zusammenhang mit dem Treibhauseffekt? Erklären Sie die beiden Begriffe mit einem Beispiel.

Veränderung des CO2-Austausches zwischen Erde und Atmosphäre kann es zu einer positvien oder negativen Rückkopplung kommen.

Die negative Rückkopplung: (stabilisiert das System)

Durch eine verstärkte Biomassenproduktion (Fotosynthese) führt es zu einem höheren Verbrauch von CO2 aus der Atmosphäre. Durch den geringen Gehalt an CO2 geschieht eine Abkühlung der Atmosphäre. Dies führt zu einer verlangsamten Biomassenproduktion und somit auch zu dem Anstieg von CO2 und der Wärme.

-> System wurde stabilisiert!

positive Rückkopplung: (Wärme steigt an)

Durch starke Erwärmung von bereits warmen Klimaten, führt zu einer Respiration, der den Anstieg der Primärproduktion (Biomasse) überwiegt. Das Ökosystemgibt dann mehr CO2 ab, als es aufnimmt, was zu einem Anstieg von CO2 führt und somit zu einer weiteren Erwärmung.

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