Passerelle


A. B.
Diese Lernkarten decken zentrale Themen der Wirtschaftsgeografie ab und richten sich an Mittelschüler, die wirtschaftliche Zusammenhänge in Städten, Ländern und globalen Prozessen verstehen möchten. Sie erklären Begriffe wie Energieträger, Bodenressourcen und Produktzyklen, illustrieren sie mit Beispielen aus der Schweiz und Europa und zeigen, wie menschliches Handeln Landschaft, Klima und Wirtschaft prägt. Ideal für Lernende, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen über räumliche und wirtschaftliche Strukturen vertiefen wollen.
Karten
297
Lernende
14
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
11.12.2013 / 05.05.2026

Lernkarten

Erklären Sie was Possibilismus ist. 

  • die Umwelt gibt Leitplanken für die Menschen vor 
  • die Umwelt gewährt unter gleichen Bedingungen verschiedene Handlungsmöglichkeiten und verschiedene Entwicklugswege der Kulturen. 

Erklären Sie was Umweltwahrnehmung und Raumbewertung bedeutet. 

  • die Umwelt beeinflusst das Handeln der Menschen 
  • der Mensch nimmt die Umwelt wahr und bewertet 
  • das bewerhten und wahrnehmen beeinflusst das Handeln 

Welches ist die am grössten und weitverbreiteste Sprachfamilie? Und welche Sprachen gehören dazu? 

  • indoeuropäische Sprachfamilie 
  • Englisch 
  • Deutsch 
  • Französisch 
  • Russisch 
  • Portugiesisch 
  • Spanisch 
  • Italienisch 
  • Hindi (Indien, Pakistan) 

Nennen Sie mir die Weltreligionen. 

  • Judentum: Volksreligion -> verstreut in: Naher Osten, Israel, USA, Europa
  • Christentum: Universalreligion in: Europa, Amerika, Russland -> katholisch, potestantisch, orthodox 
  • Islam: Universalreligion in: Nordafrika, Südwestasien, Indonesien 
  • Hinduismus: Volksreligion in fast ausschliesslich Indien 
  • Buddhismus: Universalreligion in: Tibet, Korea, Japan (in Indien ausgestorben) -> Nirvana
  • Chinesische Religionen -> Glück/Grosszügigkeit/Ehrlichkeit/Sichzurückhalten 
  • Shintoismus in Japan
  • Trad. Religionen in: Australien, Zentralafrika, Amazonien -> Natur ist beseelt 

Welche Gründe sind für eine Migration entscheidend?

  • beruftlche Gründe (weil man mehr verdient)
  • wirtschaftliche Gründe (wegen Existenz)
  • Verfolgung durch politische, ethnische, religiösen, rassistische oder wegen Zugehörigkeit einer sozialen Randgruppe (z.b. Homosexuelle, Behinderte etc.) -> einzelpersonen
  • Krieg  -> Bevölkerungsgruppen 
  • Klimaveränderung, ökologische Katastrophen, Naturkatastrophen 
  • persönliche Gründe (man findet es irgendwo schöner) 

Nennen Sie mir Push-Faktoren. 

-> Push-Faktoren = Auswanderungsländer 

  • wirtschaftliche Gründe 
  • Verfolgung 
  • Krieg 
  • Klimaveränderung, ökologiche Katastrophen, Naturkatastrophen 

Nennen Sie mir Pull-Faktoren. 

-> Pull-Faktoren = Einwanderungsländer 

  • berufliche Gründe 
  • persönliche Gründe 

Was benötigt man um in die Schweiz einreisen zu können? 

  • einen Areitsplatz in der Schweiz 
  • Heirat mit einem/einer Schweizer/in 
  • genügend Geld Bsp.: Michael Schuhmacher 
  • Asylantrag stellen 

Was bedeutet Asyl und wann darf man Asyl beantragen? 

Asyl: Recht auf Aufenthalt im Gastland; wird nur "echten Flüchtlingen" nach Genfer Konferenz gewährt. 

Gründe: Verfolgung und Krieg 

Nennen Sie mir die Definitionen von der Stadtgeografie. 

  • statistischer Stadtbegriff: ab 10'000 Einwohner 
  • historischer Stadtbegriff: Gemeinden mit Stadtrecht (Marktrecht und Gerichtsbarkeit)
  • geografischer Stadtbegriff: Gemeinden mit Zentrumsfunktion; Z.b. Hauptstadt/Ort 

Nennen Sie mir die verschiedenen Standorte der Städte und begründe. 

  1. Schutzlage, topografiesche Lage: 
  • erhöht in einer Fluss-schlinge -> Spornsiedlung Bsp.: Bern 
  • Hügelsiedlung Bsp.: Greyerz, Regensberg ZH
  • Talrandsiedlung -> Bahnhof ist ausserhalb, weil er erst später gebaut wurde Bsp.: Sargans, Chur, Altdorf 
  1. Verkehrslage, geografische Lage 
  • wo ein Fluss ein See verlässt, Seekopfsiedlung Bsp.: Luzern, Genf, ZH
  • Brückensiedlung (Stadt ist fertig, dann kommt eine Bücke) Bsp.: Zurzach 
  • Brückensiedlung mit Brückenkopf (Brücke liegt direkt in der Stadt, von 1. Teil zum 2.Teil der Stadt) Bsp.: Basel 
  • Siedlungen an Verkehrsknotenpunkten Bsp.: Olten, Winterthur 
  • Siedlung an Pass-Strassen  (Haben immer an der Strasse ein Post-Restaurant) 
  • Strassensiedlungen 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Erhöhung in einer Fluss-Schlinge -> Spornsiedlung
  • Bern ist abgebildet 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Hügelsiedlung 
  • Regensberg ZH ist abgebildet 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Talrandsiedlung 
  • Chur ist in der Abbildung 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Seekopfsiedlung -> Wo ein Fluss einen See verlässt 
  • In der Abbildung Zürich 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Brückensiedlung -> Stast ist fertig, dann kommt eine Brücke
  • in der Abbildung Zurzach 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Brückensiedlung mit Brückenkopf -> Brücke liegt direkt in der Stadt und verbindet den 1.Teil der Stadt mit der 2. 
  • in der Abbildung Basel 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Siedlungen an Verkehrknotenpunkte -> grosse Bahnhöfe 
  • In der Abbildung Winterthur 

Nennen Sie mir die Sielungsnamen. 

  • Strassensiedlung 

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen.

  • Siedlung an Pass-Strassen

Nennen Sie mir noch weitere Siedlungsformen, als Siedlungen mit Schutz und Verehrslage. 

  • Haufensiedlung -> typisch für CH-Mittelland, wegen Ackerbau 
  • Streusiedlung -> einzeln stehende Höfe, typisch für Hügelland der Voralpen, wegen Viehzucht Bsp.: Emmental (Speziallform von der Luftaufnahme: La Chaux de fonds, sieht aus wie ein Güterbahnhof)

Nennen Sie mir die Siedlunganamen. 

  • Haufensiedlung

Nennen Sie mir die Siedlungsnamen. 

  • Streusiedlung 

Nennen Sie mir die Nachteile der Schutzlage. 

  • Städte in der Schutzlage haben teilweise schwierige Verkehrssituationen oder kaum Platz für weitere Entwicklungen. 

Nennen Sie mir die Nachteile der verkehrslage.

  • Städte in der Verkehrslage brauchen aufwändige Wehranlagen, sind vor Naturkatastrophen nur schlecht geschützt. 

Nennen Sie mir den passenden Fachausdruck:

"Wachstum der Städte allgemein"

Urbanisierung

Nennen Sie mir den passenden Fachausdruck:

"Entstehung von Subzentren am Rande der Städte, meist ausgehend von Industriegebieten"

Suburbanisierung

Nennen Sie mir den passenden Fachausdruck:

"Landgemeinde wachsen stark, werden statistisch zu Städten"

Periurbanisierung

Nennen Sie mir den passenden Fachausdruck:

"Zuwanderer haben jedoch den grössten Teil der Dseingrundfunktionen (Arbeiten, Einkaufen, Freizeit) in den zentralen Städten"

Schlafdorf

Was ist der Nachteil der Schlafdörfer?

Es entsteht Pendelverkehr. 

Was sind Wegpendler?

Wenn man in ZH wohnt, aber in Zug arbeitet, dann ist man für ZH ein Wegpendler. 

Was sind Zupendler?

wenn man in ZH wohnt, aber in Zug arbeitet, dann ist man für Zug ein Zupendler. 

Wie wird man zu einer Agglomeration einer Stadt? 

Wenn Gemeinden mit den Eigenschaften von Daseingrundfunktionen (in der Stadt arbeiten, einfkaufen...) um eine zentrale Stadt zusammen mindestens 20'000 Einwohner erreichen, ist eine Agglomeration entstanden. 

Bsp.: Statd Zürich ist die zentrale Stadt, Kanton Zürich (alles um die Stadt Zürich herum) ist die Agglomeration

Welche Massnahmen gibt es zur verhinderung der Abwanderung des Mittelstandes? 

  • Bauliche Aufwertung slumgeföhrderte Quartiere -> Gentrifikation 
  • nach Daseingrundfunktionen bauen (Industriegebiete, Wohngebiete) -> Segregation 

Was sind Binnenpendler? 

Wenn man z.b. wegen der Segregation, innerhalb einer Stadt hin und her fahren muss. 

Zeigen die Massnahmen gegen die Abwanderung Wirkung? Wenn ja, wie zeigt sich das?

Massnahmen in der Stadt zeigen Wirkung -> Stadt wird wieder attraktiv, nimmt an Bedeutung zu -> Reurbanisierung!

 

Die Einwohnerzahlen in den Städten sinken trotzdem stetig. Weshalb?

  • steigende Raumbedürfnisse des Einzelnen 
  • Trend zu Singelhaushalt 
  • Überalterung 

Finden Sie die Zonen dieser Stadt. Was ist daran typisch für US-amerikanische Städte im allgemeinen? 

  • City: dort wo die Mile ist 
  • Citynahe Wohn- und Gewerbegebiet: weil angeschrieben ist, wer dort wohnt, Mexikaner, Puertoricaner... 
  • Stadtrand: weil dort Flughäfen, Parks etc. sind, und diese viel Platz brauchen. 

Zonen von US-Amerika (Kreismodell), wie sind die aufgeteilt? 

  • City: Downtown -> Businesszentrum mit CBD (central business district), dort wo die höchsten Hochhäuser stehen. 
  • Citynahe Wohn- und Gewerbegebiete: Mehrstöckigehäuser, keine Hochhäuser mehr, mit Gewerberäumen im Erdgeschoss; Slums und Ghettos; ethnische Viertel z.b. Chinatown (Einwanderungsstädte)
  • Stadtrand: Industriegebiete, Einkaufszentren, Sportstadien, Villenquartiere, Reihenfamilienhausquartiere... alles was viel Platz braucht 

Nennen Sie mir die Stadtentwicklungen des 19 jahrhunderts. 

  • Industrielle Entwicklung war an die Städte gebunden
  • Standortfaktoren: universität, Eisenbahnverbindungen, Wasser zur Energieversorgung, Boden (Platz)
  • Industrien schaffen Arbeitsplätze -> Zuwanderung aus den umliegenden Gebieten -> Landflucht
  • Stadt wächst, verwächst baulich mit den umliegenden Gemeinden -> Eingemeindung. Bsp: Oerlikon war eine eigene Gemeinde, nun heisst es Zürich-Oerlikon 

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