Passerelle


A. B.
Diese Lernkarten decken zentrale Themen der Wirtschaftsgeografie ab und richten sich an Mittelschüler, die wirtschaftliche Zusammenhänge in Städten, Ländern und globalen Prozessen verstehen möchten. Sie erklären Begriffe wie Energieträger, Bodenressourcen und Produktzyklen, illustrieren sie mit Beispielen aus der Schweiz und Europa und zeigen, wie menschliches Handeln Landschaft, Klima und Wirtschaft prägt. Ideal für Lernende, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen über räumliche und wirtschaftliche Strukturen vertiefen wollen.
Cartes-fiches
297
Utilisateurs
14
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
11.12.2013 / 05.05.2026

Flashcards

Nennen Sie mir die Regionalen Wirtschaftsblöcke von Asien. 

  • 1992: Gründung AFTA (Asistisches Freihandelsabkommen) ->  Malaysia, Thailand, Singapur, Philippinien, Indonesien, Vietnam, Brunei. 

Nennen Sie mir die wirtschaftlichen Zusammenschlüsse. 

  • OECD (Organisation od Economic cogoeration and development) -> westliche Industriestaaten 
  • ASEAN (Association of south East Asia Nations) -> Südostasiatische Staaten (auch wenn sie im Krieg stehen, treffen sie isch 1x im Jahr und geben sich die Hand) 
  • APEC (Asia Pazific Economic cooperation) -> Pazifik-Anreinerstaaten (Freihandelszone geplant) 

Welche Regionalen Wirtschaftsblöcke gehören zu OECD?

  • Europa: EU/EWR/EFTA
  • Nordamerika: NAFTA 

Welche Regionalen Wirtschaftsblöcke gehören zu ASEAN?

  • Asien: AFTA

Welche Regionalen Wirtschaftsblöcke gehören zu APEC?

  • Südamerika: Mercosur 
  • Asien: AFTA
  • Nordamerika: NAFTA

An was misst man, ob ein Land ein Entwicklungsland oder ein Industrieland ist? 

Man misst es an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (BSP) 

Wie ist die Einteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (BSP) und wo liegt der Übergang vom Industrieland zum Entwicklungsland? 

  • BSP höher als 30'000 $ pro Kopf = Industrieland 
  • BSP tiefer als 30'000 $ pro Kopf = Entwicklungsand 

Entwicklungsland ist nicht gleich Entwickungsland. Wie unterteilt man die Entwicklungsländer noch weiter? 

  • BSP bis ca. 780$ pro Kopf = LIC (low income countries), die ärmsten Entwicklungsländer -> hauptsächlich in Afrika
  • BSP zwischen 780$ und 3'200$ = MIC (middle income countries), ärmere Asiatische Länder 
  • BSP zwischen 3'200$ und 30'000 = HIC (high income countries), haben etwas das sich gut verkauft = Schwellenländer und Erdölexpotierendeländer 

Was entscheidet nebst dem BSP auch noch, ob ein Land ein Entwicklungsland ist?

  • KKP (Kaufkraftporität, eng. PPP) 
  • Entwicklungsindex: Human Development (HDI) -> wie viele öffentliche Schulen werden besucht, wie viele können lesen und schreiben etc. 

Warum gibt es Entwicklungsländer und wie heissen die Theorien dazu? 

  • Modernisierungstheorie: "Entwicklungsläder sind selberschuld an ihrer Situation" -> interne Gründe. Modernisierung ist in diesen Ländern nicht möglich -> starre Traditionen und misstrauen gegen das Neue. 
  • Dependenztheorie: "Industrieländer sind Schuld an ihrer Situation" -> Ausnützung während der Koloniezeit, wirtschaftliche Entwicklung wurde verhindert -> externe Gründe. 
  • wirtschaftliche Situation: Entwicklungsländer sind Rohstoffliferanten (1.Sektor) -> geringe Weltmarktpreise. verarbeitung der Rohstoffe und Erwirtschaftung eines Mehrwerts geschieht in den Industriestaaten. Viele Entwicklungsländer müssen teure verarbeitete Produkte importieren -> schlechter Term of Trade (Austauschverhältnis); negative Handelsbilanz) -> Verschuldung nimmt zu. Wenn ein Entwicklungsland selber verarbeitete Produkte auf den Weltmarkt anbietet -> Protektionismus der Industriestaaten. 

Welche Arten von Armut gibt es? 

  • Absolute Armut: Leben am äusseren Rand der Existenz (keine Nahrung) 
  • relative Armut: Bezogen auf die Gesellschaftsverhältnisse bezogen (zu wenig Geld, dass man an der Gesellschaft nicht teilnehmen kann) 
  • transistorische Armut: vorrübergehend zyklisch (z.b. Wirtschaftskrise) 
  • Strukturielle Armut: Elendviertel -> man kennt nichts anderes, man ist dort aufgewachsen. 

Erklären Sie mir die 1.Phase auf dieser Abbildung. 

frühe Gleichgewichtsphase, prätransformative Phase

  • Hohe Geburten- und Sterberate
  • Agrarstaat mit Subsistenzwirtschaft 
  • keine Schulmedizinische Versorgung 
  • Seuchen, Krankheiten, Infektionen, Hunger 

Erklären Sie mir die 2. Phase dieser Abbildung. 

frühe Wachstumsphase, frühtransformative Phase 

  • Hohe Geburtsrate 
  • sinkende Sterberate 
  • exponentielles Wachstum 
  • beginnende wirtschaftliche Entwicklung 
  • Fortschritte in Hygiene 
  • Ernährung 
  • Medizin 

Warum ist in der 2.Phase die Geburtenrate noch so hoch? 

  • Kinder als Altervorsorge 
  • Kinder als Arbeitskraft 
  • Tradition/Religion 
  • Bildung ist mangelhaft, vorallem bei den Frauen 
  • mangeldes Selbstbestimmungsrecht der Frauen 

Erklären Sie mir die 3. Phase der Abbildung.

späte Wachstumsphase, mitteltransformative Phase

  • sinkende Geburtenrate -> gebremster Wachstum 
  • sinkende bis tiefe Sterberate 
  • zunehmende wirtschaftliche Entwicklung 
  • Aufschwung in Gewerbe und Industrie -> Arbeitsplätze -> zunehmender Wohlstand 
  • vermehrt Bildung auch für die Frau 
  • Trend zur Kleinfamilie 

Erklären Sie mir die 4. Phase der Abbildung. 

späte Gleichgewichtsphase, spättransformative Phase 

  • niedrige Geburten- und Sterberaten 
  • vollständig entwickelte Wirtschaft 
  • gleichberechtigte Behandlung zwischen Mann und Frau 
  • Wahlmöglichkeiten zwischen Karriere und Familie 
  • demografischer Werdegang vollzogen 

Erklären Sie mir die 5. Phase der Abbildung. 

Phase des Bevölkerungsrückgangs, posttransformative Phase 

  • Geburtenrate sinkt weiter, sogar unter die Sterberate 
  • Kinder werden zu einem Kostenfaktor 
  • bsp:: Italien 

Beschriften und zeichnen Sie eine Bevölkerungspyramide. 

wichtig

  • Männer sind immer links 
  • Frauen sind immer rechts 
  • das Alter steht in der Mitte (0-100 Jahren in 5er-Schritte)
  • Unten steht die Personenanzahl (0-5 Mio.)

Welche Bevölkerungspyramide ergibt sich in der frühen Gleichgewichtsphase?

In der frühen Gleichgewichtsphase befindet sich kein Land mehr -> deshalb weiss man nicht wie eine Bevölkerungspyramide aussehen würde. 

Welche Bevölkerungspyramide ergibt sich in der frühen Wachstumsphase?

In der frühen Wachstumsphase = das Dreieck mit breiter Basis 

Welche Bevölkerungspyramide ergibt sich in der späten Wachstumsphase?

In der späten Wachstumsphase = Dreieck-Pyramiden-Form 

Welche Bevölkerungspyramide ergibt sich in der späten Gleichgewichtsphase?

In der späten Gleichgewichtsphase = Bienenkorbform 

Welche Bevölkerungspyramide ergibt sich in der Phase des Bevölkerungsrückgangs?

(die breiteste Stelle liegt bei 50-60 Jahren) 

In der Posttransformativenphase = Urnenform 

Nennen Sie mir die Probleme von der Volkswirtschaft mit der Bevölkerungspyramide in der Dreiecksform (oder Dreieck-Pyramiden-Form).

  • Versorgungsengpässe -> Überbevölkerung (nicht in der Lage die Bevölkerung zu versorgen)

Nennen Sie mir die Probleme von der Volkswirtschaft mit der Bevölkerungspyramide in der Urnenform. 

  • zu viele alte Leute: Probleme mit der Sozialversicherung, fehlende Arbeitskräfte, starkes politisches Gewicht der älteren Generationen -> Überalterung 

Wann kommt die Spezialform, Zwiebelform, der Bevölkerungspyramide in Phase 3 vor?

(die breiteste Stelle der Zwiebelform ist bei 25 Jahren.)

-> diese Form kommt bei Ländern mit rascher wirtschaftlicher Entwicklung und entsprechend schnelleren Anstieg des Wohlstandes. schnell sinkende Geburtenraten. 

Bsp: südostasischtische Staaten wie Thailand, Indonesien 

-> Bei Ländern, die ein wirtschaftlichen Rückstand erlitten haben. Versorgung der Bevölkerung verschelchtert sich. Erhöhte Säuglingssterberaten. 

Bsp.: Zentralasiatische Staaten der GUS (Länder mit -stan am Ende) 

Wie kommt die Spezialform in der Phase 3, die aussieht wie ein Pfeil, in der Bevölkerungspyramide zustande? 

  • Spezialfall in China, weil von der Politik in die Bevölkerung eingegriffen wurde, mit der ein-Kind-Politik. 

Wie kommt die Spezialform, die aussieht wie auf der Abbildung, in der Bevölkerungspyramide zustande? 

  • Alle sind etwa gleich "jung" 
  • und werden nicht so alt 
  • das ist eine Aids-Pyramide 
  • Bsp.: Elfenbeinküste, Namibia etc. 

Erklären Sie mir die East-Side-Story-Hypothese. 

  • in ostafrika entstand der Grabenbruch 
  • es bildete sich hohes Gebierge 
  • ostwärt wehende, feuchte Luftmassen müssen aufsteigen und ausregnen
  • an den westlichen Berghängen bestehen deshalb die Regenwälder 
  • östlich des Gebierges herscht Regenschatten -> Trockenheit 
  • der ökologische Wandel zwang den Menschen zur Veränderung 
  • aufrechte Gang um Beeren zupflücken 
  • stehende Körperhaltung = Sicherheit vor Raubtieren 

Je tropischer der Lebensraum, desto dunkler die haut. Diese evolutive Entwicklung macht Sinn: Das dunkle Hautpigment Melanin schützt die Haut vor der aggressiven Strahlung der Tropensonne. Weshalb aber könnte die Haut der Südamerikaner heller als die der Bewohner des südlichen Afrikas und Australiens sein? 

Durch die Out-of-Africa Theorie. Der moderne Mensch besiedelte die Welt ausgehend von Afrika. Während also die Afrikaner seit der Entwicklung unserer Vorfahren einen tropischen Lebensraum bevölkerten, wanderten die Bewohner Südamerikas erst vor ca. 30'000 bis 15'000 Jahren von Asien via Nordamerika ins tropische Lateinamerika ein. Ihnen blib somit weniger Zeit, durch die Evolution genetisch umweltgerechter verändert zu werden. Sie sind deshalb hellhäutiger. 

Erklären Sie was Werte sind. 

Unter Werte versteht man die Sprache, die Religion und das Brauchtum. 

Erklären Sie was Normen sind. 

Das sind die Vorstellungen der Mitglieder einer Kultur, was für ein Zusammenleben wünschenswert ist. 

Bsp.: Familienstrukturen, Sexualverhalten, Kindererziehung und das politische System 

Erklären Sie was materielle Güter sind. 

Dies sind die Ergebnisse, die die handelden Menschen hervorbringen. 

Bsp.: Kleidung, Architektur, Landnuzungssysteme und das Transportwesen 

Erklären sie die expansive Diffusion von der kulturellen Diffusion. 

Eine expansive Diffusion ist eine Ausbreitung einer Innovation -> ein immer grösser werdender Tintenklecks auf der Landkarte 

t1: Kernzone 

t2 und t3: breitet sich immer weiter aus 

Erklären Sie die Verlagerungsdiffusion von der kulturellen Diffusion. 

Bei der Verlagerungsdiffusion verlässt die Innovation das Ursprungsgebiet und springt in neue Gebiete, es besteht kein Kontakt mehr zur Kernzone. 

t1: Kernzone 

t2: Zweitkern 

t3: Drittkern 

Ein einfaches Modell zur veranschaulichung der Begriffe expansive Diffusion und Verlagerungsdiffusion: Der Hund Bello wird am Kopf von einem Flohpärchen besiedelt. 

a.) Mit welchem Prozess erreichen die Flöhe die Hinterläufe des Tieres? 

b.) Hund Bello spielt beim Gassi-Gehen mit Hund Fido, worauf auch Letzter von Flöhen befallen wird. Welcher Prozess spielt hier? 

a.) expansive Diffusion: den der Kopf und das Hinterteil von Hund Bello bleiben im direkten Kontakt. 

b.) Verlagerungs Diffusion: da die Flöhe von Bello auch zu Fido springen. 

Erklären Sie den Begriff Akkulturation.

Der Prozess, bei dem eine Kultur durch den Kontakt mit einer anderen bleibend verändert wird, nennt man Akkulturation. 

z.B. mit den Kolonien 

Erklären Sie den Begriff Transkulturation. 

In Fällen, bei denen ein gegenseitiger Austausch entsteht, also beider Partner als Spender und Empfänger wirken, sprich man von Transkulturation. -> durch die Globalisierung immer mehr 

Von weitem betrachtet, gleicht sich das Erscheinungsbild einer japanischen und einer europäischen Stadt. Japan hat viele europäische Technologien übernommen und konsequent weiterentwickelt. Die Verwestlichung Japans ist ein weitere Beispiel für Akkulturation. Worin besteht aber der wesentliche Unterschied zur Akkulturation und der Aztekenkultur? 

Die Akkulturation der Azteken war erzwungen. Die Verwestlichung Japans hingegen erfolgte freiwillig, ja geradezu absichtlich. Das Ziel der Japaner war es, ein grosser Mitstreiter  im Weltmarkt zu werden. Sie sehen, Akkulturation hat an sich noch nichts mit Zwang zu tun. 

Erklären Sie was Geodeterminismus ist. 

  • die Umwelt bestimmt den Menschen 
  • Umwelt bestimmt Handlung und somit die Kultur der Menschen 
  • (schlechter Ruf, durch rassistisch gefärbte Ideen von Überlegenheit mancher Kulturen) 

Study