Passerelle


A. B.
Diese Lernkarten decken zentrale Themen der Wirtschaftsgeografie ab und richten sich an Mittelschüler, die wirtschaftliche Zusammenhänge in Städten, Ländern und globalen Prozessen verstehen möchten. Sie erklären Begriffe wie Energieträger, Bodenressourcen und Produktzyklen, illustrieren sie mit Beispielen aus der Schweiz und Europa und zeigen, wie menschliches Handeln Landschaft, Klima und Wirtschaft prägt. Ideal für Lernende, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen über räumliche und wirtschaftliche Strukturen vertiefen wollen.
Flashcards
297
Students
14
Language
German
Category
Geography
Created / Updated
11.12.2013 / 05.05.2026

Flashcards

Die Schweiz wird als Wasserschloss Europas bezeichnet. Erklären Sie mit Hilfe der Klimatologie den Niederschlagsreichtum der Schweiz.

Die deutlich höheren Niederschlagsmengen der Schweiz kommen dank der Alpen und den dadurch hervorgerufenen Steigungsregen (Fachbegriff!!) zu Stande. Sowohl feuchte Luftmassen aus dem Mittelmeerraum (bei Föhnlage), als auch Luftmassen aus der Nordseeregion und dem nördlichen Atlantik (bei Staulage) werden an den Alpen gezwungen, aufzusteigen. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, die Niederschläge als Schnee und im Gletschereis zu speichern, darum ist ev. die Verdunstungsrate eines Europa ohne Schweiz höher.

Nennen Sie die drei Naturgefahren der Alpen, die sich aus dem Niederschlagsreichtum ergeben.

  • Überschwemmung: die hohen Niederschlagsmengen und die in der Graphik dargestellten hohen Abflussraten aus den Gebirgsregionen führen dazu, dass Flüsse und Seen über die Ufer treten können. Wenn innerhalb kurzer Zeit grosse Mengen an Niederschlägen fallen (oder über einen längeren Zeitraum die Niederschläge nicht nachlassen) ist auch die Aufnahmefähigkeit des Bodens verringert, was den Oberflächenabfluss verstärkt.
  • Denudationsvorgänge (Felssturz, Bergsturz, Erdrutsch, Murgang); gefährdet sind vor allem geneigte Hänge mit schichtweisem Aufbau, d.h. Erde und darunter Tonschichten, festes Gestein und darunter Mergelschichten (Mergel = Kalkstein mit Tonanteil). Die tonreichen Gesteinsschichten saugen das eindringende Wasser auf, leiten es jedoch nicht weiter. So kann ein schmieriger Untergrund entstehen, auf welchem die darüberliegenden Boden- oder Felsschichten abrutschen.

  • Lawinen; gleicher Vorgang wie bei der Denudation. Auf einer beispielsweise gefrorenen Schneelage rutschen die darüber liegenden Schichten ab. Solch eine gefrorene Schneeschicht entsteht beispielsweise, wenn es den Tag über taut und in der Nacht wieder gefriert. Schneit es am folgenden Tag drauf, ist das Problem entstanden.

     

     

Leiten Sie aus der Karte "Arbeitslosenquote" zwei thesen zur Verteilung der Arbeitslosigkeit in der Schweiz ab und gegründen Sie diese kurz.

  • Arbeitslosigkeit konzentriert sich in den Zentren der alten Industriegebiete, welche  einen Abschwung erleben. Die Gebiete erleben einen Strukturwandel mit Deindustrialisierung. Arbeiter der ehemaligen Industrien finden eine neue Beschäftigung oft erst nach erfolgreicher Umschulung. Zürich – Maschinenindustrie; St. Gallen – Textilindustrie; Basel – chemische Industrie; - Biel, Lausanne, Genf – Uhrenindustrie.

  • Die Arbeitslosigkeit konzentriert sich im städtischen Raum (Zürich, Basel, Genf, St. Gallen, Bellinzona, usw.), da die Bevölkerungsdichte dort sehr hoch ist und die Städte Anziehungspunkte für Einwanderer sind.
    Gegenthese dazu: die wenig besiedelten Berg- und Randgebiete weisen eine niedrige Arbeitslosigkeit auf.

     

     

Welche Problembereiche spricht die Karikatur von Chappatte an?

In der Karikatur geht es um die steigende Verknappung der fossilen Energierohstoffe und den Ersatz von Benzin und Diesel durch Biotreibstoffe. Bioethanol (Ersatz für Benzin) wird u.a. aus Mais gewonnen, welches auch als Nahrungsmittel dient. Die neue Nachfrage nach diesem Produkt liess die Preise auf dem Weltmarkt ansteigen, so dass sich die unteren sozialen Schichten (vor allem der Entwicklungsländer) dieses wichtige Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten konnten. Ausserdem haben einige Entwicklungsländer die steigende Nachfrage nach Biotreibstoffen zum Anlass genommen, vermehrt solche Produkte zu produzieren und zu exportieren. Wichtige Anbaufläche geht so zusätzlich für den Anbau von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung verloren.

 

Beurteilen Sie die These "steigende Rohstoffpreise bringen den Entwicklungsländern Vorteile" kritisch.

Steigende Rohstoffpreise bringen tatsächlich mehr Einnahmen. Aber ob diese tatsächlich bei den Produzenten anfallen, ist fraglich. Der Weg des Kaffees bis in die Tasse der Konsumenten verläuft oft über viele Zwischenhändler. Der Preis, der hierzulande für den Kaffee bezahlt ist, ist noch lange nicht der Preis, welchen die Produzenten erhalten.

Steigende Rohstoffpreise können die Produzentenländer dazu verleiten, noch mehr dieses Produktes anzubauen. Dazu werden entweder neue Gebiete gerodet oder auf den bestehenden landwirtschaftlich genutzten Flächen vermehrt Kaffee angebaut. Dabei gehen Flächen für die Produktion von Grundnahrungsmitteln verloren und deren Preise steigen ebenfalls.

Steigende Rohstoffpreise leiten die Konsumenten ev. dazu, vermehrt auf Ersatzprodukte (z.B. Malzkaffee) umzusteigen. Dies lässt die Nachfrage und damit den Preis wieder sinken.

 

Was ist unter "interregional" und "intrarregioal" zu verstehen?

„Inter“ bedeutet „zwischen“. Denken Sie auch an Intercity-Zügen (Verbindungen zwischen Städten) oder an das Internet.
„Intra“ bedeutet „innerhalb, inner“. Denken Sie an das Intranet.
Interregional = Verbindung zwischen den Regionen, z.B. zwischen Europa und Nordamerika.
Intraregional = Verbindung innerhalb einer Region, z.B. innerhalb Australiens.

 

Leiten Sie drei Aussagen aus der Grafik ab.

  1. Die drei Zentren der Weltwirtschaft (Nordamerika, Europa, Asien) sind an den grossen Mengen an Luftfracht, welche zwischen ihnen verschoben wird, deutlich zu erkennen.
  2. Bedeutend weniger Fracht geht von und nach Lateinamerika und noch weniger von und nach Afrika – viele Länder dieser Kontinente (vor allem Afrika) gehören zu den armen Entwicklungsländern.
  3. Zum Afrikanischen Kontinent ist der Import leicht grösser als der Export, die Länder sind auf den Import von Investitionsgütern angewiesen.

 

Notieren Sie die beiden Merkamle der Globalisierung.

  • Merkmale der Globalisierung: Homogenisierung und Fragmentierung.

  • Homogenisierung: Standardisierungs- und Vereinheitlichungstendenzen.

  • Fragmentierung: lokale Traditionen, westliche Kulturen

     

Zeigen Sie auf, inwiefern McDonalds für die Globalisierung steht.

McDonalds-Restaurants sind auf der ganzen Welt vertreten. Das Angebot ist dabei, unabhängig von der Region, überall das gleiche (abgesehen von wenigen lokalen „Spezialiäten“), die Produkte sind standardisiert (Homogenisierung). Das geht sogar soweit, dass es einen weltweiten Konsumentenpreis-Index, den „Big-Mac-Index“, auf einem McDonalds-Produkt gibt.

 

Obwohl China schon lange bevölkerungsreichster Staat der Erde ist, wird China als Konkurrenz auf dem Weltmarkt erst in den letzten Jahren wahrgenommen. Warum?

Zur Zeit von Mao Tse Tung trat China kaum auf dem Weltmarkt auf. Die Produkte wurden nach Plan für einen Binnenmarkt produziert. Ausserdem war China ein Agrarstaat, mit dem grössten Teil der Bevölkerung im primären Sektor tätig (vorindustrielle Phase). Erst nach dem Tod von Mao begann langsam der Aufschwung der Industrie und der Strukturwandel zur industriellen Phase. China zog ausländische Investoren durch die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen, in welchen sehr liberale Wirtschafts-Gesetze herrschen und kaum eine Steuerbelastung besteht.. Dorthin werden arbeitskraftintensive Produktionen ausgelagert. Allgemein verfügt China über ein Heer fleissiger, billiger Arbeitskräfte und hat sich einen Platz unter den Billiglohn-Ländern geschaffen. Das Vorhandensein diverser Rohstoffe verstärkt den Aufschwung der industriellen Produktion noch. Auch kennt China kaum Umweltvorschriften und keine Sozialleistungen, das senkt die Kosten deutlich.

 

Aufgrund des Klimawandels ist zu erwarten, dass sich Grönland in den nächsten paar tausend Jahren heben wird. Erklären Sie den Mechanismus, der hinter der Hebung steckt.

Der grösste Teil von Grönland ist von Gletschern bedeckt, die Eisschicht erreicht Mächtigkeiten bis 3‘000 m. Das Gewicht des Eises hat zur Folge, dass der Teil der tektonischen Platte, auf welcher Grönland liegt, in die Asthenosphäre gedrückt wird, d.h. dass Asthenosphären-Material unterhalb Grönland verdrängt wird.

Schmilzt das Eis, nimmt das Gewicht auf dem Plattenteil ab, das Asthenosphären-Material fliesst unter die Platte zurück und die Platte hebt sich wieder. Fachbegriff: Isostasie.

 

Erklären Sie die Entstehung des Grabenbruchs. Gehen Sie speziell auf die vertikalen Bewegungen ein.

Der Rheingraben ist eine divergente Plattengrenze (Platten bewegen sich auseinander). Dabei wird die mächtige kontinentale Platte in Stücke zerrissen. Während die Randpartien durch die aufsteigenden Konvektionsströme eher gehoben werden, sinken die mittleren Bruchstücke in den neu entstehenden Raum ein. Siehe auch naturgeographische Bausteine.

 

Zeichnen Sie und beschriften Sie das Flusslängsprofil des Alpenflusses Rhein.

Siehe Abbildung

Ordnen Sie den Flussabschnitt im untrigen Bild dem gezeichneten Längeprofil zu und begründen Sie die Zuweisung

Die Abbildung gehört zum Mittellauf, da der Rhein mäandriert

 

Bestimmen Sie die allgemeine Wetterlage der obrigen Karte für das Schweizer Mittelland.

Schönwetterlage.
Es gibt zwar ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeerraum, aber da es kaum Isobaren aufweist, ist dieses nicht wetterbestimmend.
Berücksichtigen Sie dieses Tiefdruckgebiet, wäre es eine Bisenlage.

 

Zeichnen Sie das plausible Temperaturprofil einer Radiosondierung für Zürich und begründen Sie den Verlauf des Profils. Gehen Sie von der obrigen Wetterkarte aus.

Inversionslage. Die kalte Luft am Boden wird von warmer Luft in der Höhe überlagert, so dass keine konvektiven Strömungen stattfinden können. Der Luftaustausch ist behindert, die Schadstoffe reichern sich an.

Das Temperaturprofil wird eine Inversion zeigen, d.h. Temperaturkurve ist eine Zickzack-Kurve siehe schriftliche Arbeiten im 1. Semester.. Die Position der Inversion ist unterschiedlich: ab ca. 1'000 m bis über 4'000 m.

 

Definieren Sie den Begriff "Peak Oil".

Antworten Sie in Sätzen und mit Hilfe einer beschrifteten Skizze. Benutzen Sie in der Skizze und im Text die gleichen Begriffe.

Das globale Ölfördermaximum ist die maximale Förderrate der weltweiten Erdölproduktion. Mit dem englischen Begriff peak oil oder auch Hubbert Peak wird ein Zeitpunkt bezeichnet, zu dem ein globales Ölfördermaximum erreicht ist und danach im globalen Maßstab abnimmt.
 Peak Oil hat sich in den letzten Jahren laufend verschoben. Neue Reserven werden gefunden oder Vorkommen, die bisher nicht als gewinnbar eingestuft wurden, können jetzt (mit neuen technologischen Hilfsmitteln) gewonnen werden. Ausserdem ist die Angabe der Erdölreserven Sache der Besitzer-Staaten und hat einen politischen Hintergrund. Je nach Oelpreis und finanzieller/politischer Situation der erdölexportierenden Staaten, fällt die Höhe der Reserven einmal niedriger, einmal höher aus.

Als Skizze eignet sich eine Gauss’sche Kurve, wie die zweite nachfolgende Graphik zeigt.
Nachdem das Erdöl den anderen fossilen Energieträger Kohle ersetzt hat, werden immer neue Vorkommen gesucht, gefunden und gewonnen (Anstieg der Kurve). Die starke Nachfrage gibt den Prospektions-Bemühungen Recht (Prospektion = Suche nach mineralischen und nicht-mineralischen Rohstoffen). Aber irgend einmal sind die meisten der mit den vorhandenen technologischen Hilfsmitteln auffindbaren und gewinnbaren Quellen gefunden, nur noch wenige neue Quellen (gebremstes Wachstum) oder gar keine neuen Quellen (Umschwung) werden gefunden. Daher nimmt die Förderung des Erdöls immer mehr ab – bis alle vorhandenen Quellen ausgeschöpft sind.
Die „peak oil“-Theorie rechnet jedoch nicht mit den neuen Technologien und immer neuen Vorkommen, die dank neuen Methoden gefunden werden. Daher verschiebt sich der „peak oil“ immer mehr.

 

Beurteilen Sie die Verkehrslage des Kantons Tessin nach dem eventuellen Bau einer 2. Autobahnröhre durch den Gotthard im Lichte des Alpenschutzartikels.
 

Der Alpenschutzartikel verbietet den Bau zusätzlicher Transitstrassen über die Alpen!

Das Verkehrsaufkommen im Tessin und die Verkehrsverbindung (Strasse und Schiene) des Tessins mit den nördlichen Teilen der Schweiz und Europas sind zu einem grossen Teil vom Gotthard abhängig.
Im Lichte des Alpenschutzartikels darf die Schweiz keine zusätzlichen Transitstrassen über die Alpen bauen. Die zweite Gotthardröhre ermöglicht, laut Aussage des Bundesrates, die richtungsgetrennte Führung des Verkehrs durch den Gotthardtunnel (in der einen Gotthardröhre einspurig von N nach S; in der anderen Gotthardröhre umgekehrt)( Der Bau dieses zusätzlichen Tunnels wird nötig, da der bestehende Gotthardtunnel dringend saniert werden muss, und diese Aufgaben eine längere Schliessung nötig machen – nicht möglich für einen so wichtigen Alpenübergang! Während der Bauzeit am alten Gotthardtunnel wird der Verkehr ausschliesslich durch den neuen Tunnel geführt).
An der Strassenkapazität wird sich durch den Bau des neuen Tunnels also offiziell nichts ändern. Was das Verkehrsaufkommen angeht, muss in Zukunft wohl mit einer Zunahme gerechnet werden, zum einen wegen den steigenden Bevölkerungszahlen und der Massenmotorisierung (Personenverkehr), zum andern wegen der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft (Güterverkehr). Steigende Kapazitäten auf der Strasse sind also laut Alpenschutzartikel nicht erlaubt. Am Anstieg der Kapazität auf der Schiene arbeitet die Schweiz jedoch mit Hochdruck – die NEAT. Dieser Gotthard-Basistunnel ist, laut Bestimmungen des Alpenschutzes, erlaubt und erhöht die Kapazität auf der Schiene stark. Die zu erwartende Zunahme im Güterverkehr kann durch die NEAT aufgefangen werden und auch der Personenverkehr erhält so neue Transportmöglichkeiten.

 

Definieren Sie den Begriff "Richtplan" im Zusammenhang mit der schweizerischen Raumplanung.

Der Richtplan legt die zukünftige Nutzung des Raumes fest; dabei wird zwischen der Nutzungsrichtplanung (legt die eigentliche Nutzung der Kantonsgebiete fest – vorgeschrieben sind Landwirtschaftszonen, Siedlungszonen und Schutzzonen) und der Koordinationsrichtplanung (Vorgehen bei Nutzungskonflikten) unterschieden.

 

Erläutern Sie zwei Grundsätze, was die Raumplanung gemäss Schweizerischem Raumplanungsgesetz will.

Grundsätze: haushälterische Nutzung des Bodens (Natur und Landscgaft schonen) und geordnete Besiedelung des Landes (städtische und ländliche Räume ordnen).

 

Beschreiben Sie je 2 Pro- und Contra Argumente zur folgenden Aussage: "Die Schweizer Raumplanung hat versagt".

  • Argumente contra: d.h. die Raumplanung hat funktioniert:
  • Raumplanungsentscheide auf Gemeinde-Ebene (Zonenpläne) sind grundeigentümerverbindlich. Nutzungsmöglichkeiten der Grundeigentümer können eingeschränkt werden.

  • Nutzungspläne werden für einen Zeitraum von 10 – 15 Jahren in die Zukunft gemacht. Auf Veränderungen der raumwirksamen Bedürfnisse kann reagiert werden.
  • Argumente pro: d.h. die Raumplanung hat versagt:
  • Raumplanung ist grundsätzlich eine kantonale Angelegenheit. Die Nachfrage nach bebaubarem Boden hat auch einen wirtschaftlichen Hintergrund. Manchen Kantonen geht der ökonomische vor dem ökologischen Aspekt. Daher gibt es sicher in gewissen Kantonen eine wachsende Zersiedelung. (Beispiel: Tourismus-Orte, welche die Bauzone in die Lawinengefahrenzone ausdehnen).

  • Die Instrumente der Raumplanung (Nutzungsrichtpläne, Koordinationsrichtpläne) sind nicht allen Kantonen wirklich vertraut und teilweise etwas schwerfällig. So führt die Missachtung des Koordinationsrichtplanes bei grossen Bauprojekten sehr oft zu einer  Flut an Einsprachen.

     

Wie wird der Boden im Jura genutzt?

  • Viehwirtschaft, Weiden auf den Jurahöhen, aus topografischen Gründen ist Ackerbau dort nur schwer möglich. Ackerbau ist in den Tälern zwischen den Juraketten möglich.
     

Wie wird der Boden im Mittelland genutzt?

  • Ackerbau in den flachen Bereichen des Mittellandes: Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Solothurn, Basel, Argau. Viehwirtschaft in den hügeligeren Gebieten: Luzern, Zug, St.Gallen, Schwyz.
     

Wie wird der Boden in den Alpen genutzt?

  • wo eine Bewirtschaftung möglich ist: Viehwirtschaft Bsp.: Churer Rheintal und Wallis

Nennen Sie mir die naturräumlichen Voraussetzung des Juras.

  • Luv- und Leelagen
  • Gebierge aus Kalkstein
  • kaum Oberflächengewässer, deshalb kann Jura recht trocken sein
     

Nennen Sie mir die naturräumlichen Voraussetzungen für das Mittelland.

  • flaches bis hügeliges Gelände
  • Übergangsklima der gemässigten Zone
  • lokale Luv- und Leelagen
  • Braunerde und Moorboden

Nennen Sie mir die naturräumlichen Voraussetzungen der Alpen.

  • Hochgebierge
  • Gebiergsklima
  • unproduktive Gebiete mit Fels, Geröll, Gletscher usw.
  • steigungsregen
     

Richtig oder Falsch?

Unter Segration versteht man den Ersatz lohnschwacher Bevolökerungsgruppen durch besser Verdienende in Städten.

 

falsch

Richtig oder Falsch?

In "Gated Communities" wohnen v.a. die "working poors"

falsch

Richtig oder Falsch?

Der informelle Sektor ist der hauptsächliche Erwerbszweig der Menschenaus den Slums und Barrios.

richtig

Richtig oder Falsch?

Als Folge der Landflucht in China führte die Regierung das Hokou-System ein, damit man die Landflucht verhindern konnte.

richtig

Richtig oder Falsch?

Zürich, das in der "blauen Banane" Europas liegt, gehört zu den 3 Globalen Cities in Europa.

falsch

Richtig oder Falsch?

Unter Agglomeration versteht man in der Schweiz ein zusammengehöriges Gebiet mit mindestens 100'000 Einwohnern.

falsch

Richtig oder Falsch?

Die meisten Städte in Mitteleuropa wurden während der Industrialisierung gegründet.

falsch

Was sind Stocks?

Stocks bezeichnet die Gesamtheit aller Materialkomponenten der Natur - Masse und Energie, belebte und unbelebte Materie.

Aus den Bedürfnissen der Menschen werden aus Stocks Ressourcen.

Was sind Ressourcen?

Die Ressourcen bilden den Teil der Stocks, der für die Bedürfnisbefriedigung der Menschen zur Ernährung, Bekleidung, Behausung oder Fortbewegung genutzt werden kann.

Früher in der Steinzeit war der Feuerstein von grosser Bedeutung.

Heute sind es vor allem mineralische Stoffe wie Erdöl- und Erdgas.

Was sind Reserven?

Der nachgewiesene und wirtschaftliche nutzbare Teil der Ressourcen sind die Reserven.

Welche Ressourcen stehen unbeschränk zur verfügung? Erklären Sie, wie das möglich ist, und nennen Sie Beispiele.

Die erneuerbaren Ressourcen wie Holz, Luft, Wasser etc.

Diese Ressourcen sind regenerierbar, dass heisst sie wachsen oder stellen sich neu her.

Was nützt es der Umwelt und damit uns allen, wenn Ressourcen mit einem Preisschild versehen werden?

Damit die Unternehmen haushälterisch mit der Umwelt und mit den daraus gewonnenen Ressourcen umgehen.

Je höher der Preis, desto sparsamer der Umgang mit den Ressourcen.

Früher galten in der Volkswirtschaft nur Boden, Arbeitskraft und Kapitalgüter als Produktionsfaktoren, die Umwelt wurde gar nicht berücksichtigt. Was folgte daraus für die Umweltgüter?

Früher bestand die Meinung, die Umweltgüter stünden allen gratis und uneingeschränkt zur verfügung. Damit wurde ihnen kein bestimmter Wert beigemessen, niemand trug ihnen Sorge. Daraus folgte, dass sie nicht bewirtschaftet wurden, sondern häufig ausgebeutet und geplündert wurden. Heute werden die Umweltgüter als vierter Produktionsfaktor anerkannt.

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