Banken


Eveline Angehrn
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende volkswirtschaftliche Konzepte für die Mittelschule. Sie behandeln Themen wie Angebot und Nachfrage, Marktmechanismen, staatliche Eingriffe und die Verteilung von Einkommen und Gütern. Besonders relevant sind die Erklärungen zu externen Kosten, öffentlichen Gütern und der Konjunkturpolitik. Schüler profitieren von den klaren Definitionen und Beispielen, die helfen, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.
Cartes-fiches
43
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
26.08.2013 / 23.07.2015

Cartes-fiches

Markt

Ein Markt ist der Ort des Zusammentreffens von Anbietern und Nachfragern.

Gütermärkte

Auf Gütermärkten werden Waren und Dienstleistungen gegen Geld gehandelt.

Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt wird Arbeit gegen Lohn gehandelt.

Bodenmarkt

Auf dem Bodenmarkt wird Boden gegen Bodenrente gehandelt

Kapitalmarkt

Auf dem Kapitalmarkt werden Kapitalgüter gegen Zins gehandelt.

Nachfrage

-Preissteigung

-Preissenkung

Die Nachfrage zeigt das Verhalten der Wirtschaftsteilnehmer (Haushalte) bei Preisänderungen:

-Steigt der Preis, so sinkt die nachgefragte Menge

-Sinkt der Preis. so steigt die nachgefragte Menge

Angebot

-Preissteigung

-Preissenkung

Das Angebot zeigt das Verhalten der Wirtschaftsteilnehmer (Unternehmungen) bei Preisänderungen:

-Steigt der Preis, so nimmt  die angebotene Menge zu

-Sinkt der Preis, so nimmt die angebotene Menge ab

Marktpreismechanismus

Der Marktpreismechanismus reguliert Angebot und Nachfrage hin zu einem Gleichgewicht zwischen angebotener und nachgefragter Menge.

Angebotsüberschuss

Ein Angebotsübschuss entsteht, wenn der Preis zu hoch ist. Die angebotene Menge ist grösser als die nachgefragte Menge.

-Der Preis sinkt

Nachfrageüberschuss

Ein Nachfrageüberschuss entstehtm wenn der Preis zu tief ist. Die angebotene Menge ist kleiner als die nachgefragte Menge.

-Der Preis steigt

Ursachen der Rechtsverschiebung einer Nachfragekurve

(3)

Die Ursachen einer Rechtsverschiebung der Nachfragekurve (zunehmende Nachfrage) sind:

1. zunehmendes Einkommen

2. zunehmender Nutzen

3. grössere Anzahl Nachfrager

und umgekehr bei einer Linksverschiebung

Ursachen der Rechtsverschiebung der Angebotskurve

Die Ursachen der Rechtsverschiebung einer Angebotskurve (zunehmendes Angebot) sind:

1. abnehmende Kosten

2. grössere Anzahl anbieter

und umgekehrt bei einer Linksverschiebung

Externe Einflussfaktoren

Externe Einflussfaktoren sind Bedingungen ausserhalb des Marktes, die Angebot und Nachfrage verändern. 

(Kriege, Naturkatastrophen wie Dürren, Überschwemmungen, Unwetter, usw.)

Ursachen der Preisentwicklungen

Die Ursachen der Preisentwicklungen auf den Märkten sind die sich ständig ändernden Angebots- und Nachfragekurven.

Preiselastizität der Nachfrage

Die Preiselastizität der Nachfrage zeigt Wirkungen einer Preisänderung auf die nachgefragte Menge.

elastische Nachfrage

Bei einer elastischen Nachfrage reagiert bei Preisänderungen die nachgefragte Menge stärker.

-"flache" Kurve

unelastische Nachfrage

Bei einer unelastischen Nachfrage reagiert bei Preisänderungen die nachgefragte Menge schwächer.

Wertschöpfung (Berechnung)

Wertschöpfung = Leistung - Vorleistung

leistungsgerechte Verteilung der Einkommen (Güter, Vermögen)

Die Verteilung der Güter ist leistungsgerecht, falls sie nach der erbrachten Marktleistung (Wertschöpfung) für andere erfolgt

Primärverteilung

Die Primärverteilung erfolgt durch den Markt und ist leistungsgerecht und ungleich

bedarfsgerechte Verteilung

Die Verteilung der Einkommen (Güter, Vermögen) ist bedarfsgerecht, falls sie möglichst gleichartig erfolgt

Ursachen für Staatseingriffe

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Ungleiche Güterverteilung

Wirtschaftsschwankungen und Arbeitslosigkeit

Öffentliche Güter

Externalitäten und Umwelterhaltung

Wirtschaftskonzentration

Ursache 1 für Staatseingriffe: Ungleiche Güterverteilung

Der Markt entlöhnt leistungsgerecht aber nicht bedarfsgerecht

Sekundärverteilung

Die Sekundärverteilung der Einkommen ist ein Resultat der staatlichen Umverteilung mittels

-Transferzahlungen

-progressiven Steuern

Transferzahlungen

Transferzahlungen sind Zahlungen des Staates an die Haushalte zur Sicherung der Existenzgrundlagen

Progressive Steuern

Progressive Steuern belasten höhere Einkommen im Verhältnis (in %) höher als tiefere Einkommen

Die Lorenzkurve

 

Die Lorenzkurve stellt die relative Einkommens- oder Vermögensverteilung grafisch dar.

Bsp.: 20% der ärmsten Haushalte verdienen zusammen 7% aller Einkommen

Die zwei Arten der staatlichen Regulierungen (Staatseingriffe)

-marktkonform:

Der Markt funktioniert und findet ein Marktgleichgewicht

 

-nicht marktkonform

Der Markt wird ausser Kraft gesetzt und findet kein Marktgleichgewicht

 

Dreisäulenkonzept der Altersvorsorge

Das Dreisäulenkonzept der Altersvorsorge ist ein Staatseingriff zu Korrektur des Marktversagens

"Ungleiche Güterversorgung"

1.Säule

Die obligatorische 1.Säule, die AHV, deckt den Existenzbedarf ab

Finanzierung der AHV

Die FInanzierung der AHV erfolg nach dem Umlageverfahren, bei welchem die Beiträge der Versicherten direkt an die Renter fliessen.

2.Säule

Die obligatorische 2.Säule, die Pensionskasse, soll die Beibehaltung des gewohnten Lebensstandards ermöglichen

Finanzierung der Pensionskasse

Die Finanzierung der 2.Säule (BVG) erfolgt nach dem Kapitaldeckungsvefahren, bei welchem die individuellen Beiträge zu einem individuellen Alterkapital angespart werden.

3.Säule

Die freiwillige 3.Säule soll individuelle Bedürfnisse im Alter abdecken

Das Demografieproblem

Das Demografie probelm, bestehend aus dem Altersaufbau und der höheren Lebenserwartung, muss zur Sicherung der Altersvorsorge gelöst werden

Konjunkturpolitik des Bundes

3 Massnahmen

Die Konjunkturpolitik des Bunden besteht im Wesentlichen aus den Massnahmen:

-Steuern erhöhen/senken

-Subventionen senken/erhöhen

-Investitionen senken/erhöhen

Ziel der Konkunjkturpolitik 

2 Punkte

Das Ziel der Konjunkturpolitik besteht aus

-einer ausgeglichenen Konjunkturentwicklung

-Verhütung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Teuerung

Öffentliche Güter

Unterscheiden sich von privaten Gütern dadaurch, dass niemand vom Konsum ausgeschlossen werden kann und es keine Rivalität im Konsum gibt.

Bsp: Feuerwerk, Strassenlicht, Bildung, Polizei, Feuerwehr, Spitäler

Externe Kosten

Externe Kosten sind diejenigen Kosten, welche von den Nutzern verursacht, aber nicht selbst getragen werden.

Das Verursacherprinzip

Das Verursacherprinzip besagt:

Wer etwas tut (kaufen, produzieren, konsumieren usw.) soll alle Kosten seiner Handlungen selbst tragen

Étudier