Wirtschaft und Staat
Banken
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Cartes-fiches
Markt
Ein Markt ist der Ort des Zusammentreffens von Anbietern und Nachfragern.
Gütermärkte
Auf Gütermärkten werden Waren und Dienstleistungen gegen Geld gehandelt.
Arbeitsmarkt
Auf dem Arbeitsmarkt wird Arbeit gegen Lohn gehandelt.
Bodenmarkt
Auf dem Bodenmarkt wird Boden gegen Bodenrente gehandelt
Kapitalmarkt
Auf dem Kapitalmarkt werden Kapitalgüter gegen Zins gehandelt.
Nachfrage
-Preissteigung
-Preissenkung
Die Nachfrage zeigt das Verhalten der Wirtschaftsteilnehmer (Haushalte) bei Preisänderungen:
-Steigt der Preis, so sinkt die nachgefragte Menge
-Sinkt der Preis. so steigt die nachgefragte Menge
Angebot
-Preissteigung
-Preissenkung
Das Angebot zeigt das Verhalten der Wirtschaftsteilnehmer (Unternehmungen) bei Preisänderungen:
-Steigt der Preis, so nimmt die angebotene Menge zu
-Sinkt der Preis, so nimmt die angebotene Menge ab
Marktpreismechanismus
Der Marktpreismechanismus reguliert Angebot und Nachfrage hin zu einem Gleichgewicht zwischen angebotener und nachgefragter Menge.
Angebotsüberschuss
Ein Angebotsübschuss entsteht, wenn der Preis zu hoch ist. Die angebotene Menge ist grösser als die nachgefragte Menge.
-Der Preis sinkt
Nachfrageüberschuss
Ein Nachfrageüberschuss entstehtm wenn der Preis zu tief ist. Die angebotene Menge ist kleiner als die nachgefragte Menge.
-Der Preis steigt
Ursachen der Rechtsverschiebung einer Nachfragekurve
(3)
Die Ursachen einer Rechtsverschiebung der Nachfragekurve (zunehmende Nachfrage) sind:
1. zunehmendes Einkommen
2. zunehmender Nutzen
3. grössere Anzahl Nachfrager
und umgekehr bei einer Linksverschiebung
Ursachen der Rechtsverschiebung der Angebotskurve
Die Ursachen der Rechtsverschiebung einer Angebotskurve (zunehmendes Angebot) sind:
1. abnehmende Kosten
2. grössere Anzahl anbieter
und umgekehrt bei einer Linksverschiebung
Externe Einflussfaktoren
Externe Einflussfaktoren sind Bedingungen ausserhalb des Marktes, die Angebot und Nachfrage verändern.
(Kriege, Naturkatastrophen wie Dürren, Überschwemmungen, Unwetter, usw.)
Ursachen der Preisentwicklungen
Die Ursachen der Preisentwicklungen auf den Märkten sind die sich ständig ändernden Angebots- und Nachfragekurven.
Preiselastizität der Nachfrage
Die Preiselastizität der Nachfrage zeigt Wirkungen einer Preisänderung auf die nachgefragte Menge.
elastische Nachfrage
Bei einer elastischen Nachfrage reagiert bei Preisänderungen die nachgefragte Menge stärker.
-"flache" Kurve
unelastische Nachfrage
Bei einer unelastischen Nachfrage reagiert bei Preisänderungen die nachgefragte Menge schwächer.
Wertschöpfung (Berechnung)
Wertschöpfung = Leistung - Vorleistung
leistungsgerechte Verteilung der Einkommen (Güter, Vermögen)
Die Verteilung der Güter ist leistungsgerecht, falls sie nach der erbrachten Marktleistung (Wertschöpfung) für andere erfolgt
Primärverteilung
Die Primärverteilung erfolgt durch den Markt und ist leistungsgerecht und ungleich
bedarfsgerechte Verteilung
Die Verteilung der Einkommen (Güter, Vermögen) ist bedarfsgerecht, falls sie möglichst gleichartig erfolgt
Ursachen für Staatseingriffe
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Ungleiche Güterverteilung
Wirtschaftsschwankungen und Arbeitslosigkeit
Öffentliche Güter
Externalitäten und Umwelterhaltung
Wirtschaftskonzentration
Ursache 1 für Staatseingriffe: Ungleiche Güterverteilung
Der Markt entlöhnt leistungsgerecht aber nicht bedarfsgerecht
Sekundärverteilung
Die Sekundärverteilung der Einkommen ist ein Resultat der staatlichen Umverteilung mittels
-Transferzahlungen
-progressiven Steuern
Transferzahlungen
Transferzahlungen sind Zahlungen des Staates an die Haushalte zur Sicherung der Existenzgrundlagen
Progressive Steuern
Progressive Steuern belasten höhere Einkommen im Verhältnis (in %) höher als tiefere Einkommen
Die Lorenzkurve
Die Lorenzkurve stellt die relative Einkommens- oder Vermögensverteilung grafisch dar.
Bsp.: 20% der ärmsten Haushalte verdienen zusammen 7% aller Einkommen
Die zwei Arten der staatlichen Regulierungen (Staatseingriffe)
-marktkonform:
Der Markt funktioniert und findet ein Marktgleichgewicht
-nicht marktkonform
Der Markt wird ausser Kraft gesetzt und findet kein Marktgleichgewicht
Dreisäulenkonzept der Altersvorsorge
Das Dreisäulenkonzept der Altersvorsorge ist ein Staatseingriff zu Korrektur des Marktversagens
"Ungleiche Güterversorgung"
1.Säule
Die obligatorische 1.Säule, die AHV, deckt den Existenzbedarf ab
Finanzierung der AHV
Die FInanzierung der AHV erfolg nach dem Umlageverfahren, bei welchem die Beiträge der Versicherten direkt an die Renter fliessen.
2.Säule
Die obligatorische 2.Säule, die Pensionskasse, soll die Beibehaltung des gewohnten Lebensstandards ermöglichen
Finanzierung der Pensionskasse
Die Finanzierung der 2.Säule (BVG) erfolgt nach dem Kapitaldeckungsvefahren, bei welchem die individuellen Beiträge zu einem individuellen Alterkapital angespart werden.
3.Säule
Die freiwillige 3.Säule soll individuelle Bedürfnisse im Alter abdecken
Das Demografieproblem
Das Demografie probelm, bestehend aus dem Altersaufbau und der höheren Lebenserwartung, muss zur Sicherung der Altersvorsorge gelöst werden
Konjunkturpolitik des Bundes
3 Massnahmen
Die Konjunkturpolitik des Bunden besteht im Wesentlichen aus den Massnahmen:
-Steuern erhöhen/senken
-Subventionen senken/erhöhen
-Investitionen senken/erhöhen
Ziel der Konkunjkturpolitik
2 Punkte
Das Ziel der Konjunkturpolitik besteht aus
-einer ausgeglichenen Konjunkturentwicklung
-Verhütung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Teuerung
Öffentliche Güter
Unterscheiden sich von privaten Gütern dadaurch, dass niemand vom Konsum ausgeschlossen werden kann und es keine Rivalität im Konsum gibt.
Bsp: Feuerwerk, Strassenlicht, Bildung, Polizei, Feuerwehr, Spitäler
Externe Kosten
Externe Kosten sind diejenigen Kosten, welche von den Nutzern verursacht, aber nicht selbst getragen werden.
Das Verursacherprinzip
Das Verursacherprinzip besagt:
Wer etwas tut (kaufen, produzieren, konsumieren usw.) soll alle Kosten seiner Handlungen selbst tragen