Matur Chemie


M. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende chemische Konzepte für die Mittelschule. Sie behandeln wichtige Elemente, Ionen, Salze, Moleküle sowie Säuren und Basen, wobei spezielle Namen, Trivialnamen und Beispiele wie Essigsäure, Ameisensäure und Ether im Fokus stehen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein besseres Verständnis der chemischen Nomenklatur und Eigenschaften erlangen möchten.
Karten
82
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
18.04.2015 / 09.11.2018

Lernkarten

Salze: Natriumcarbonat Decahydat = Soda

Na2CO3 x 10 H2O

Salze: Kaliumcarbonat = Pottasche

K2CO3

Salze: Kupfersulfat - Pentahydrat

CuSO4 x 5 H2O

Salze: Quarz

SiO2

Salze: Graphit und Diamant

C

S&B: Salzsäure

HCl

S&B: Salpetersäure

HNO3

S&B: Schwefelsäure

H2SO4

S&B: Phosphorsäure

H3PO4

S&B: Ameisensäure

HCOOH

S&B: Essigsäure

CH3COOH

S&B: Kohlensäure

H2CO3

S&B: Kaliumhydroxid

KOH

S&B: Natriumhydroxid

NaOH, in Wasser gelöst = Natronlauge

S&B: Calciumhydroxid

Ca(OH)2

S&B: Ammoniak

NH3

S&B: Acetation

CH3COO-

S&B: Formiation

HCOO-

S&B: Phosphation

PO43-

S&B: Carbonatio

CO32-

Namen: Geradkettige Alkane 1-10

Methan

Ethan

Propan

Butan

Pentan

Hexan

Heptan

Octan

Nonan

Decan

Namen: Alkene

1 C mit Doppelbindung

Namen: Alkine

 

1 C mit Dreifachbindung

Namen: Aromaten

Benzol(ring) C6H6

Name: Alkohole

Name von Alkanen mit ol hintendran.

Name: mehrwertige Alkohole

Ist mehr als eine Hydroxygruppe in einem Alkoholmolekül vorhanden, wird deren Anzahl durch Einfügen einer der Anzahl der Hydroxygruppen entsprechenden griechischen Silbe (-di-, -tri- usw.) vor der Endung -ol angegeben und man spricht von mehrwertigen Alkoholen. Ein Alkandiol ist das Ethan-1,2-diol (Trivialname Ethylenglycol), ein Alkantriol das Propan-1,2,3-triol (Trivialname Glycerin). Die Zahl vor der Endung -ol gibt die Position der funktionellen Gruppe(n) an. Dies gilt auch für einwertige Alkohole, zum Beispiel Propan-2-ol (Trivialname Isopropanol).

Name: Aldehyde

methanal, Ethanal, Propanal...

Namen: Ketone

Nach der IUPAC-Nomenklatur erhalten Ketone das Suffix -on, sofern die Carbonylgruppe die im Molekül enthaltene Gruppe mit höchster Priorität ist. Dementsprechend heißt das vom Propan abgeleitete Keton Propanon (CH3–CO–CH3, Trivialname: Aceton). Bei Ketonen mit mehr als drei C-Atomen befindet sich die Carbonylgruppe in der Stammkette und erhält die kleinstmögliche Nummer, diese kann entweder vor dem Namen oder, bei komplizierteren Molekülen unumgänglich, direkt vor der Endung -on stehen. Beispielsweise heißt: CH3–CH2–CH2–CO–CH3 dementsprechend 2-Pentanon oder Pentan-2-on. Falls die Carbonylgruppe nicht die höchste Priorität besitzt, verwendet man das Präfix Oxo-. Zum Beispiel heißt CH3–CO–CH2–CHO 3-Oxobutanal.

Name: Ether

Viele einfache und häufig verwendete Ether haben Trivialnamen. So wird der im Labor eingesetzte Diethylether oft nur als "Ether" bezeichnet. Allgemein leiten sich die Trivialnamen offenkettiger Ether aus den beiden Alkyl-Resten und dem Suffix -ether ab. Die Nomenklatur nach IUPAC bezeichnet Ether als Alkoxyalkane. Dabei wird der längere Alkyl-Rest als Stamm und der kürzere Rest als Alkoxy-Substituent benannt

CH3−O−CH3  Dimethylether / Methoxymethan

CH3−CH2−O−CH2−CH3 Diethylether / Ethoxyethan

(CH3)2CH−O−CH2−CH3 (CH3)3C−O−CH3  Ethyl-iso-propylether / 2-Ethoxy-propan

Namen: Carbonsäure

Die systematische Benennung der Carbonsäuren erfolgt im Deutschen durch die Endung „-säure“ und dem vorangestellten Grundgerüst, bei den Säuren der Alkane zum Beispiel Ethansäure (Essigsäure), Methansäure (Ameisensäure). Viele Carbonsäuren tragen unsystematische Namen (Trivialnamen), die ebenfalls mit „-säure“ enden. Der Trivialname weist zumeist auf die Quelle hin, woraus die Carbonsäure gewonnen werden kann; einige Beispiele sind Ameisensäure, Äpfelsäure, Buttersäure, Weinsäure, Zitronensäure oder Essigsäure.

Namen: Ester

Entstehen unter Abspaltung von Wasser mit Alkohol und Carbonsäure etc

spezielle Namen: CH2O

Formaldehyd = Methanal

spezielle Namen: C3H6O

Aceton = Propanon

spezielle Namen: Methansäure

Ameisensäure

spezielle Namen: Ethansäure

Essigsäure

spezielle Namen: Butansäure

Buttersäure

spezielle namen: Butandisäure

Oxalsäure

spezielle Namen: Glucose

C6H12O6

spezielle Namen: Cellulose und Stärke

(C6H12O6)n

spezielle Namen: Saccharose

C12 H22 O11

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