WI Kapitel 9
von Viebahn
von Viebahn
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Cartes-fiches
Integration
Verknüpfung von Mensch, Aufgaben und Technik zu einem Ganzen
Es soll den Folgen von Arbeitsteilung und Spezialisierung entgegenwirken
Folgen: Funktions-, Prozess- und Abteilungsgrenzen
Integrationsdimensionen - Integrationsrichtung
horizontsl
vertikal
Integrationsdimensionen - Integrationsgegenstand
Daten
Methoden
Programme
Integrationsdimensionen - Integrationsreichweite
bereichsumfassend
funktionsbereich- und prozessübergreifend
innerbetrieblich
zwischenbetrieblich
Funktionsintegration
Voraussetzung: auf Datenebene durchgeführte Integrationsmaßnahmen um Ressourcen für Job Enlargement bzw. Job Enrichment freizusetzen
Unterscheidung zwischen Ausrichtung nach Aufgabenträger und Datenfluss
nimmt Einfluss auf org. Gestaltung innerhalb Unternehmen
Prozessintegration
Integrierter Geschäftsprozess
Neben Daten und Funktionen werden aufbaulogistische Aspekte berücksichtigt
Datenintegration
Gemeinsame Nutzung derselben Daten durch versch. Funktionen
Ziel: redundanzarme Speicherung = keine Dateninkonsequenzen
Mittelpunkt: Integrität von datenbanksystemen
Horizontale und vertikale Integrationsorentierung (Pyramide)
VERTIKALE
oben: Strategischer Ebene: Unterstützung der Führungsebene (ESS bzw FUS)
Mitte: Management Ebene: Entscheidungsunterstützend (MIS, DSS, EUS)
Unten: Operative Ebene: Auftragsbearbeitung, Materialwirtschaft, Lohn- & Kreditorenbuchhaltung, Personalverwaltung
HORIZONTAL
Funktionsbereiche (gehört jeweils zu "unten")
Vetrieb/Marketing, Produktion, RW, PW
Y Integrationsmodell
Form eines Y
Seite links: "Planung", darunter "Realisierung"
oben links: "Primär betriebswirtsch. planerische Funktionen"
oben rechts: "Primär techn. Funktionen"
Beziehungen zwischen Anwedungssystemen
Unterst. Führung ESS / FUS
→
Management MIS -------> Entscheidung DSS / EUS
operative Systeme
Programmintegration
Abstimmung einzelner Softwarebausteine im Rahmen eines integr. Systems
Ziel: Informationstechn. Realisierung des fachlich-inhaltlichen Geschehens im Unternehmen
Auftragsbearbeitungsprozess
VK: Auftrag - Bestellung
RW: Bonität prüfen - bestätigen - RE erstellen
Prod: Produkt fertigen - Ausliefern
Von Funktions- zur Prozessorientierung
Gliederung und Einordnung ist funktionsorientiert
bereichsspezifische Informationssysteme
viele Geschäftsprozesse snd funktionsübergreifend
Vorteile von ERP Systemen
einheitliche Organisation (Unternehmensstruktur)
einheitliche Plattform (Datenstruktur)
wettbewerbsfähige Geschäftsprozesse
unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse
ERP: Aufwendige Implementierung
teuer
laufender Betrieb wird gestört
starke Veränderungen
Schulungen, Überarbeitungen, Umbenennungen, Berechtigungen
Supply Chain Management
Reduktion Lagerbestände und Lieferengpässe
Transport und Wertstromoptimierung
Schaffung von Neugeschäft
vernetzte Wertschöpfungsketten
Bsp für eine supply chain
links: tertiäre bis primäre Lieferanten = Upstream
Mitte: Hersteller - Distributor - Einzelhandel - Kunde = Downstream
Upstream / Downstream
Logistik
US = Beschaffung DS = Vertrieb
Ölindustrie
US = Gewinnung. DS = Verarbeitung
Lieferkettenstrategie
welcher Lieferketteprozess hat den größten Wert fürs Unternehmen?
effektive LKS reflektiert die Art des Bedarfs
Funktionale Produkte benötigen effiziente LK
Innovative Produkte benötigen reaktive LK
Folie mit Pfeilen
Planen: Abgleich von Ressourcen und Anforderungen, LKPlan mit Finanzen in Einklang bringen
Beschaffen: Lieferanten suchen, Auslieferung planen, Bestände verwalten
Herstellen: Prodplan, QU bewerten, UE verwalten
Ausliefern: Transport wählen, Lagern verwalten, RE versenden
Rückliefern: RS autorisieren, planen, annehmen, GS schreiben
Bullwhip Effekt
Kunde fragt mehr nach, Händler bestellen mehr..... es wird viel zu viel produziert
1) Push und 2) Pull basierte Lieferkettenmodelle
Lieferant Hersteller Grosshändler Einzelhandel Kunde
1) Lieferant nach Vorhersage < Prod nach Vorhersage > Lagern nach Vorhersage > Bevorraten nach Vorhersage > kaufen was da ist
2) Auftrag < Auftrag < Automat. Auffüllen < Automat Auffüllen < Kunde bestellt
ECR Prozess
Sequentielle LK: Info + Material gelangen sequentiell von Un zu Un
Simultane LK: Info fließen gleichz. in viele Richtungen > unmittelbare Änderungen möglich
Funktionalität von SCM Systemen
Ziel: Infos sichtbar, Kommunikation offen und schnell, Mitglieder der LK nutzen dieselben Infos
Vorgehen: SCM automatisiert den Infofluss zw. Un und LK Partnern
Lieferkettensoftware
Software zur LK Planung
Software zur LK Steuerung
CPFR
Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment
Un kooperieren mit Liefranten und Kunden: Bedarfe formulieren, Prodpläne entwickeln, Versand, Lagerung, Beschaffung koordinieren
CRM - Perspektiven
Kundenservice: Daten von Callcenter, Internetvertrieb, Außendienst, Telefon
Marketing: Datenanalyse, Inhalt, Werbekampagnen
Vetrieb: Telefon, Internet, Außendienst Einzelhandel
Customer Touch Point
Kunde agiert mit Unternehmen (zeitlich, örtlich, kommunikativ)
Eindruck von Unternehmen und seinen Leistungen
Kommunikationskanäle: Telfon, Mail, Point-Of-Purchase
Herausforderungen von ERP Systemen
Aufwendige / fehlerhafte Implementierung
Hohe Kosten
Vorteile zeigen sich spät
nicht flexibel
teilweise inkompatibel zu eigenen Geschäftsprozessen
Operatives und analytisches CRM
Operativ: Unterstützung durch Callcenter
Analytisch: wertet die operativen Daten aus und dem Management uur Verfügung gestellt
Marktsegmentierung
Unterteilung heterogener Markt in homogene Gruppen
homogen = zB nur Manager, innerhalb der Gruppe gleich
heterogen = zB Maler bis Manager
zielgenauere Ausrichtung
Cross-Selling
Up-Selling
Kauf ergänzender Produkte
Kauf höherwertiger Produkte
Funktionalität von CRM
Komfort des Kunden bei Geschäftsprozessen, grosse Datenmengen bewältigen, Systeme nicht mehr voneinander isoliert
Was hat / kann CRM?
Software und Onlinewerkzeuge für VK, Kundendienst, Marketing
Automatisierung von Sales Force Automation oder Vertriebsinformationssystem
Bündelung
Abwanderungsrate
Verkauf im Bündel (zusätzliches Produkt dazu) mit Preisersparnis
Wachstum oder Schrumpfen der Kundenbasis
Customer Lifetime Value
Differenz zw. Erlösen und Kosten über Kundenbeziehungsdauer bezogen auf individuellen Kunden
Angabe in Geldeinheiten
Enterprise Application Integration
Bestehende (meist heterogene) Anwendungssysteme technisch und logisch koppeln
prozessorientierte Konzepte zur Planung, Durchführung
Management von unternehmensweiter Integration
EAI-Infodrehscheibe
Mitte: EI
Drumrum: ERP 1, ERP 2, Data Warehouse, Web-Anwendungen, Legacy-Anwendung, SCM, CRM, ...
EAI Anwendungsfelder
EAI = zentrale Instanz (Hub & Spoke, Nabe Speiche > IT, Transport (zB Flugverkehr)
Integrationsansätze nach Ring
Einsatzbereich
EAI
Middleware