Werkstoffauswahl

Auswahl von Werkstoffen

Auswahl von Werkstoffen


M. H.
Diese Lernkarten behandeln die Werkstoffauswahl auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf die Phasen der Materialanalyse, Bewertung und Festlegung. Sie decken Themen wie Bruchzähigkeit, Festigkeit, E-Modul und die Anwendung von Ashby-Diagrammen ab. Die Karteikarten sind ideal für Ingenieurstudierende, die lernen möchten, wie man Werkstoffe basierend auf Aufgabenstellungen, Funktionen und Gestalten auswählt und bewertet.
Karten
12
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.02.2015 / 08.02.2015

Lernkarten

Aufgaben der VDI Richtlinie

-klaren und präzisieren der Aufgabenstellung → Anforderungsliste

- ermitteln von Funktionen und deren Strukturen→ Funktionsstrukturen

- Suche nach Lösungsprinzipien→prinzipielle Lsg

- Gliederen in realisierbare Module →modulare Strukturen

- Gestalten der maßgebenden Module → Vorentwürfe

- gestalten des gesamten Produktes → Gesamtentwurf

- Ausarbeiten der Ausführungs- und Nutzungsangebote→Produktdokumentation

Werkstoffrelevante Eigenschaftsfelder

- Festlegung technischer und wirtschaftlicher Anforderungen; Vordimensionierung (Phase 1)

- systematische Werkstoffauswahl (Phase 2)

- optimierte Werkstoffauswahl; Versuchsplanung uns- auswertung; Dimensionierung (Phase 3)

- Versuchsplanung und Versuchsnachrechnung, Nachweisrechnung (Phase 4)

 

Phase 1

Ermittlung der Materialanforderung:

1. Analyse Aufgabenstellung, Ermittlung Produkt- und Bauteilanforderung

Produkt→Baugruppe→Bt→Material

- Erstellen der Anforderungsliste Klarheit über Fkt

- Auflösen in kleinstmgl. funktionale Elemente

- erfüllung Teilaufgaben→Maerialentscheidung

- erstellen Funktionastruktur

2. Analyse der Art der Entscheidungssituation→Projektorganisation

- wirtschaftliche Aspekte (Bekantheitsgrad Werkstoff, wirt. risiko, Produktart, Konstruktionsart

- Regel Datsko

3. Übersetzten der Bauteilanforderung in Materialanforderung: Material, Funktion, Gestalt, Fertigungstechnologie

Regeln von Datsko

- einfache Fertigung, Gesamtkosten niedrig

- geringe Zahl Fertigungsschritte (Lösgröße)

- Verwende verfügbare Marktlsg

- Btform, mit effizienten Herstellungsprozessen herstellbar

- Herstellungsprozess geziehl auf Beanspruchung

- Konstruktion (Spann-,Referent-, Prüffläsche

- Toleranzen so gut wie nötig

- wachsende Beanspruchung bei Werkstoffwahl beachten

- Besonderheiten, die Funktion von BT gewährleisten beachten

- Herstellungsverfahren modifiziern bis einfachstes erreicht

Phase 2

Vorauswahl geeigneter Werkstoffe

1. Ermittlung einschränkender Vorauswahlkriterien gemäß M.anforderungsliste

2. Vorauswahl durch Vgl. Eigenschaftsprofil mit Anforderungsprofil

- Kriterien zur Vorauswahl: Quanatitativ (zahlenmäßig beschreibbar, wirtschaftliche Vorgaben)

Qualitativ: (Einstufung Bewertungsskala,

Ausschlusskriterien (konstruktionsparameter nicht variabel)

Informationsbeschaffung für Vorauswahl

 

 

Phase 3

Feinauswahl und Bewertung

- Informationsbeschaffung( Marktlsg, Bewertungskriterien, Festlegung auf vertretbare Anzahl Werkstoffe)

- klassische Bewertungsverfahren (eindim, mehrdim)

 gewichtete Bewertung: direkte und absolute Gewichtung, Paarweiser Vgl

 Gesamtnutzwert: Maß für Eignungdes Materials für gestellte Konstruktionsaufgabe

 

N(j)= Summe[alpha(i) *E(ij)] alpha gewichtsfaktor, E(ij)...ite Eigenschaft des j-ten Werkstoffes

 

 

Phase 4

Evaluierung und Validierung von Produkteigenschaften, Werkstoffentscheidungen

- Bewertung sowie Nachweiß von BT anforderung durch eigen Untersuchungen, Erstellen Entscheidungsvorlage

- Diskussion der entscheidungsvorlage unter einbeziehung sachübergreifender Aspekte

Fersuchsplanung, Feinjustierung

was wird in Ashby diagrammen dargestellt?

- doppelt log. Auftragung von Werkstoffeigenschaften z.b. Emodul über Dichte

- Guidelines für gesuchten Problemfall (auf einer Guidline gleicher Werkstoffindex)

- Materialien naürlich ;)

- Bereiche wie Ausbeulen vor Fließen (zb. bei Emodul über Festigkeit) =0,1 Grenzlinie

- auch andere Zusammenhäng wie z.b Schallgeschwindigkeit darstellbar (Longitudinalwellengeschw. C=E/roh   nur ZH)

- Zielwerkstoff bei x/y mgl klein→rechts unten bei x*y rechts oben

Achtung Vgl von Eigenschaften nicht ganz korrekt! bei Streckgrenzen angaben: Metall→Streckgrenze, Elastomere→zugreißfestigkeit, Keramik → Biegefestigkeit, Komposit →zug- Versagensspannung, Polymere→ Dehnspannung, Streckspannung je nach Art Polymer

Formel Emodul

E = D/ro   r0 Atomradius

D= F/ro

D= E*A/l0   oder F/delta l

Formel Festigkeit

sigma= E*epsilon  epsilon= delta l/l (steifigkeitsproblem)

sigma = F/A (Festigkeitsproblem)

Bruchzähigkeit/ bruchmechanische Konzepte

KIC = sigma *wurzel(pi*a)*Y  Y...geometrie Faktor

1. Rissausbreitung M = KIC

2. Fließen vor Bruch M = KIC/sigma f

3. Leck bevor Bruch KIC² / sigma f

4. Druck standhalten M =sigma f

Wärme

Q= lamda*dT/dx

epsilon=alpha *delta T   

alpha= gamma*roh*cp/(3E)

lamda= Wärmeleitfähigkeit

alpha= wärmeausdehnungskoeff.

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