Werbewirtschaft
SAWI Kommunikationsplaner 1. Modulprüfung
SAWI Kommunikationsplaner 1. Modulprüfung
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Flashcards
Nach welchen 10-Jahres-Stufen entwickelte sich das Marketing in Europa? (Prof. Manfred Bruhn)
1950 Produktorientierung
1960 Verkaufsorientierung
1970 Marktorientierung
1980 Wettbewerbsorientierung
1990 Umfeldorientierung
2000 Dialogorientierung (Hyperwettbewerb)
2010 Netzwerkorientierung (soziale Netzwerke; Social Marketing)
(Bedürfnis- oder Marktorientiertes Marketing)
Einwohnerzahl der Schweiz im 2012 und aufteilung in D / F / I. (anzahl Menschen & %)
Eionwohnerzahl 2012: über 8 Mio.
D ca. 74.0% = ca. 5`910`000 Personen (3/4)
F ca. 21.7% = ca. 1`750`000 Personen
I ca. 4.3% = ca. 340`000 Personen
Wieviele Haushalte gibt es in der CH und wieviel Personen sind durchschnittlich pro Haushalt vertreten?
(Gesamtzahl / aufgliedern in 3 Sparten in %)
Haushalte in CH = 3.399 Mio.mit durchschnittlich 2.18 Pers.
- 37.3% Einzelpersonen - Haushalte
- 31.9% Familienhaushalte mt Kindern
- 28.6% Paare ohne Kinder
Bruttoinlandprodukt (BIP) Definition.
Das BIP ist ein Mass für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Esmitts den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen. (ohne Wertschöpfung.)
Wie hoch war das BIP pro Person im 2010?
CHF 70`000.-
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) Definition.
Er misst die Preisentwicklung anhand des sogenannten Warenkobes der für den priv. Haushalte bedeutsamen Waren und Dienstleistungen.
Der Warenkorb entspricht den 12 wichtigsten Ausgabenkategorien der Haushalte unterteilt und gewichtet.
Entwicklung der Kommunikationsmedien.
1870 Plakat
1900 Telefon
1930 Radio
1950 Fernseher
1985 PC
1997 Internet
2005 Web 2.0 - Social Media
Die Werbeverbote. Bei wem ist dies sehr im Trend?
- Politikern
- Behörden (BAG)
Studien bezüglich Werbung und Konsum sagen, dass...
...die Werbeausgaben die Höhe des Gesamtkonsukms nicht beeinflussen!
Viel Werbung bedeutet nicht mehr Konsum - Weniger Werbung erzielt dagegen nicht automatisch weniger Konsum.
(bsp. Tabakwaren --> Konsum ist erst zurückgegangen, als in den öffentlichen Lokalen das Rauchverbot bestand)
Werbeverbote, welche demnächst kommen können...
(2 Beispiele)
- Gegen Werbung von Süssigkeiten und Süssgetränken, weil diese Dick machen sollen
- Gegen Autowerbung, da Autos Menschen umbringen können und die Umwelt verschmutzen.
Was sind Werbetreibende?
Werbetreibenden sind Werbeauftraggeber auf dem Werbemarkt.
Sie finanzieren die Werbeaktivitäten und zeigen sich dafür verantwortlich.
Eine Grosse Rolle spielt vorallem die Markenbekanntheit und das Image.
Der Werbedruck nach Branchen. Nenne die Fünf grössten.
- Fahrzeuge (PW neu) Eff. TCHF 35`210
- Detailhandel Eff. TCHF 34`217
- Nahrungsmittel Eff. TCHF 31`357
- Freizeit / Sport / Touristik Eff. TCHF 26`435
- Initiativen / Kampagnen Eff. TCHF 22`239
Der Werbedruck nach Branchen. Nenne die Fünf "kleinsten".
- Tabakwaren Eff. TCHF 259
- Energie Eff. TCHF 696
- Bekleidung / Wäsche Eff. TCHF 2`999
- Verkehrsbetriebe Eff. TCHF 4`435
- Haushaltsartikel / -geräte Eff. TCHF 5`332
Welches sind die 9 grössten Werbeauftraggeber der Schweiz? (inkl. Bruttowerbedruck in CHF)
- Migros 215 Mio.
- Coop 215 Mio.
- Swisscom 86 Mio.
- L`Oréal 78 Mio.
- Unilever 75 Mio.
- Sunrise 72 Mio.
- Nestlé 68 Mio.
- Ferrero Schweiz AG 46 Mio.
- Manor AG 43 Mio.
Wer macht sogenannte "Schweinebauch" - Anzeigen und was ist das?
- Aldi
- Denner
- etc...
Beinhaltet "Flyer" mit Aktionsangebote.
Welches sind die vier bedeutendsten Medien-Gruppen? Aufgeführt nach Ihrer Bedeutung.
1. Presse
2. Direktwerbung
3. Aussenwerbung
4. Fernsehen
In welche konstituierenden Gruppen unterteilt sich der Verband Schweizer Werbung SW ab?
- Werbeauftraggeber
- Werbeagenturen und Werbeberater (Werbefachleute)
- Werbeauftragnehmer (-anbieter)
Werbeauftraggeber sind? (Funktion & Gruppen)
Auftraggeber welche die Kommunikation / Werbung initiieren und finanzieren.
Für:
- Dienstleistungen
- Konsumgüter
- Investitionsgüter
Werbeagenturen / Werbefachleute sind? Dazu gehören auch...(Funktionen & Gruppen)
Es sind Berater und Ausführende, welche für die Planung und Realisation der Kommunikation / Werbung zuständig sind.
- Werbeagenturen
- PR - Fachleute
- Grafiker
- Texter / Übersetzer
- Marktforscher
Werbeanbieter / -auftragnehmer sind? und welche Gruppen werden Ihnen zugeordnet? (Funktionen & Gruppen)
Sie bieten Kommunikationsmittel und -träger an.
- Verlage
- Elektronische Medien
- Tv, Radio, Kino, Internet
- Aussenwerbung
- Direktwerbung
- Zulieferer
- Prepress, Druck, Papier
- Mittler
- Werbegesellschaften, Messen, Event-Marketing
Was wird unter "politisches Lobbying" der SW verstanden?
Die SW vertritt in den Medien sowie über Parlamentarier und die Politik, eine liberale Wirtschafts- und Kommunikationspolitik. Vor allem bekämpft wird der Abbau der Werbefreiheit.
Die Schweizerische Lauterkeitskommission ist?
= Selbstkontrolle
Es ist das ausführende Organ der SW für die Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation.
Jede Pers. ist berechtigt sich beid er Kommission zu melden wenn sie nach eigener Meinung eine unlautere Kommunikation gesehen hat.
(Sie hat "Macht" / Druckmittel, kann bei einer unlauteren UG verhindern, dass diese weitere Inserate schaltet etc, da sie viele Connections hat.)
Die SW engagiert sich für die Aus- & Weiterbildung.
Nenne div. Richtungen wobei Sie tätig ist. (5)
- Die Grundbildung (KV)
- MarKom-Zulassungsprüfung
- Berufsprüfung Kommplaner / höhere Fachpr. Kommleiter
- Berufsprüfung Texter
- Bratung und Unterstützung
Die SW in der Grundbildung (KV).
- SW hat einen Sitz in der Kommssion der KV-Branchenlösung Kommunikation u. Fachbereich Werbung.
- Auch Fachbereiche Medienverlag, Buchverlag, Druckereien, Direkt Marketing und auch die Medienmittler (Publicitas & APG) sind vertreten.
Die SW und die MarKom - Zulassungsprüffung. (Was ist es und für welche Berufslehrgänge nötig?)
- Die SW hat diese initiert und gilt als Zulassung für folgende Berufslehrgänge resp. deren Berufsprüfung.
Kommplaner, Marketingfachleute, PR - Fachleute, Texter und Verkaufsfachleute.
Jährlich rund 2`200 Teilnehmer
Die SW und die Berufsprüfung Kommplaner / höhere Fachprüfung Kommleiter.
- Das Bundesamt für Berufsbldung und Technologie (BBT) überträgt die Organisation der eidg. Berufsprüfungen der Schweizer Werbung (SW).
- 2 Prüfungsleiter und über 100 Experten
- pro Jahr, mehr als 200 Kandidaten an den Prüfungen.
Die SW und die Berufsprüfung Texter.
- Seit 2011 führt die SW die neu geschaffene Berufsprüfung durch.
- dies im Auftrag vom BBT und der involvierten Trägerverbände (inkl. SW)
Die SW und die Beratung und Unterstützung.
- Intensiver Kontakt mit aktuellen Studenten oder interessierten.
- Die SW sitzt auch in verschiedenen Gremien um die Aus- & Weiterbildung laufend zu optimieren.
Die Rechtsberatung der SW.
Die SW bietet ihren Mitgliedern einen unentgeltlichen Rechtsdienst für alle Fragen rund um das Werberecht.
Beratererkennung:
- die SW prüft und überwacht die Fachlichen Kriterien einer Full-Service Agentur und erteilt ihnen eine entsprechende SW-Anerkennung.
- Dies im Interesse der Auftraggeber und der Medien.
- Die Anerkennung stütz die fachliche eÊignung einer natürlichen Person und kommt der Agentur zuteil.
- Alle 5 Jahre wird die Anerkennung erneuert und ist öffentlich und umfasst ca. 200 Adressen.
Verantaltungen / Workshops.
- Die SW führt immer wieder interessante Workshops zu interessanten Themen durch. z.B. zum Urheberrecht
- Parlamentarier-Gespräche zu gewichteten Themen (gutes lobbying - Instrument)
Der Schweizer Werbereat ist...?
= das kompetente Srachrohr für die gesamte Branche in allen wirtschaftspolitischen Fragen und Belangen.
- Ihm gehören Präsidenten von div. Verbänden an.
(sw, bsw, vsw, vsp, swa)
Der Schweizer Werberat besteht aus?
Die Präsidenten der folgenden Verbände:
- SW Schweizer Werbung
- BSW leading swiss agencies
- VSW Verband Schweizer Werbegesellschaften
- VSP Verband Schweizer Medien
- SWA Verband Schweizer Werbeauftraggeber
Die Werbeauftraggeber - SWA Schweizer Werbeauftraggeberverband.
- vertritt die Interessen der Auftraggeber im Bereich Marketing, Werbung, Medien, Sponsoring und PR
- auch gegenüber den staatlichen Organen und der Werbewirtschaft und Medien
SWA - Schweizer Werbeauftraggeberverband. Aufgaben und Ziele:
- Werbefreiheit
- Europa - Kompatibilität
- Transparenz (der Agenturen über Boni, Kickbacks und sonst. Vergütungen)
- Werbemittelforschung (SWA hat Einsicht in wichtigste Organisationen (WEMF, MEDIAPULSE, MEDIA FOCUS)
- Fachwissen
Was ist Promarca?
= Schweizericher Markenartikelverband
- es sind über 100 UG mit rund 2000 Marken vertreten.
- Nettoumsatz mehr als 12 Mrd. CHF
- 96 Mio. CHF werden in die Forschung und Entwicklung in der CH gesteckt
- Promarca vertritt die Interessen der Mitgliedsunternehmen und sucht den konstruktiven Dialog mit Hande, Politik und Öffentlichkeit um den Stellenwert der Markenprodukte hervorzuheben.
ASW - Allianz Schweizer Werbeagenturen?
= ist die Vereinigung der innhabergeführten Werbe- und Komm- Agenturen.
- Agenturveband mit eher kleinen Agenturen (innhabergeführt)
- Förderung der Weiterbildung
- Transparenz schaffen
- Erfahrungsaustausch der Mitglieder.
- Plegt freundschaftliche und kooperative Beziehungen zu Partnerverbänden und -organisationen um Synergien zu nutzen.
BSW - swiss leading agencies.
= Verband der führenden Werbe- und Komm-Agenturen der CH. Sie ist die älteste und grösste Organisation der Schweizer Werbebranche.
- beinhaltet rund 7% (68) aller in der CH domizilierten Werbe- und Kommunikationsagenturen.
- Interessensvertretung der Mitglieder gegenüber den Auftraggebern, Bedien Öffentlichkeit und Behörden.
- Setzt sich für die Arbeitsbedingungen und Honorare ein.
- schlanke und flexieble Führungsstruktur ergibt schnelles und effizientes Handeln und informieren.
- veranstaltet den EFFIE - Preis und ist Partner von CLIO-Awards
VSW - Verband Schweizer Werbegesellschaften
- eingebundene Werbegesellschaften sind: Publicitas, Publimedia, Publimag und Mosse (sind alles Töchter der Publigroup AG in Lausanne)
- Hauptsächlich in der Printwerbung und im Internet-Bereich als Vermittler tätig.
VSW - Verband Schweizer Werbegesellschften. Branchenstatistiken und Datenbanken:
Branchenstatistiken:
- Monatliche Seitenstatistik Verband Schweizer Presse (CHP) der wichtigsten Zeitungen und Zeitschriften.
Datenbaken / Preishebungen / Branchenverzeichnisse
- grösste Datenbank im Printbereich (mehr als 60 mio. Angaben zu Preisen, Erscheinungsweisen, Auflagen, Leserzahlen, Adressen, technische Daten etc)
- div. Ausgaben von Verzeichnissen (stehen der gesamten Branche zur Verfügung) Wie:
+ MediaPrint (internet-Applikation, Erscheinungswerte und Preise)
+ MediaPerformance (internet-Applikation für Analsysen und Verbreitungsdaten)
+ Katalog der Schweizer Presse (Zeitungen & Zeitschriften)
+ Jährliche Anzeigenpreisliste