WEB03 - Anwendungen des Web-Business
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Lernkarten
Kennzahlen der Effektivitätsüberprüfung beim Permission Marketing?
- Open Rate
- Click Through Rate
- Drop Out Rate
- Buy Rate
Kennzahlen der Effizienzüberprüfung beim Permission Marketing?
- Cost Per Interest
- Conversion Rate
- Cost Per Order
Welche der Kennzahlen gehören zur Effektivitätsüberprüfung?
Welche der Kennzahlen gehören zur Effizienzüberprüfung?
Was versteht man unter der Open Rate?
Die Open Rate ist die Quote der tatsächlich geöffneten E-Mails im Vergleich zur Gesamtmenge der versandten E-Mails. (Betreffzeile hat starken Einfluss auf die Open Rate)
Open Rate = Anzahl der geöffneten Mails / Anzahl der Mails des Mailings
Was versteht man unter der Click Through Rate?
Die Click Through Rate, auch Click Response genannt, ist stark angebotsabhängig und stellt die Quote der tatsächlich interessierten Leser dar. Registriert werden sämtliche Clicks auf im Mailing enthaltene Hyperlinks.
CTR = Anzahl Kunden, die mind. einen Hyperlink geklickt haben / Anzahl Kunden der Empfängerliste
Bezogen auf einen bestimmten Hyperlink:
CTR = Anzahl Kunden, die einen bestimmten Hyperlink geklickt haben / Anzahl Kunden der Empfängerliste
Was versteht man unter der Drop Out Rate?
Entspricht dem Anteil der PM-Empfänger, die sich nach Erhalt des Mailings abmelden.
Drop Out Rate = Anzahl Kunden, die sich nach Erhalt des Mailings abmelden / Anzahl Kunden der Empfängerliste
Was versteht man unter der Buy Rate?
Die Buy Rate stellt die eigentliche Werbeerfolgsmessung dar, da sie den Zusammenhang zwischen beworbenen und daraufhin gekauften Artikeln ergründet. Die Buy Rate überprüft hierbei, wie viel Prozent der beworbenen Artikel von den Mailing-Empfänger tatsächlich gekauft wurden.
Buy Rate1 = Anzahl im Mailing enthaltener und gekaufer Artikel / Anzahl der im Mailing enthaltener Artikel
Buy Rate2 = Anzahl eines bestimmten im Mailing enthaltenen und gekauften Artikels / Anzahl Kunden der Empfängerliste
Was versteht man unter der Cost per Interest?
CPI beschreibt die Kosten, die ein einzelner Interessent kostet, die sozusagen aufgewendet wurden, um das Interesse eines Kunden an weiteren Informationen zum Inhalt des Mailings zu wecken.
CPI = Anzahl Kunden, die mind. einen Hyperlink geklickt haben / Anzahl Kunden der Empfängerliste
Was versteht man unter der Conversion Rate?
CR stellt das Verhältnis der Anzahl der Online-Bestellungen zur Anzahl der Clicks dar.
CR = Anzahl Bestellungen verursacht durch das Mailing / Anzahl Kunden, die einen Hyperlink geklickt haben
Was versteht man unter der Cost Per Order?
CPO gibt die Relation der Kosten einer Werbemaßnahme zu der Anzahl der Online-Bestellungen an.
CPO = Anzahl Bestellungen verursacht durch das Mailing / Gesamtkosten des Mailings
Welche Klassifizierung von Gütern auf elektronischen Märkten gibt es?
- Physische Güter
Waren ohne digitalen Anteil (Buch, Fahrrad etc.) - Semiphysische Güter
Hauptteil des Gutes besteht aus physischen Bestandteilen. Baguett zwar physisch, jedoch kann Bestellung digital sein - Semidigitale Güter
Hauptteil besteht aus Digitalem. Zusätzliche Leistungen (Schulungen, Beratung) sind physisch - Digitale Güter
Haben keinerlei physischen Anteil. Existieren nur in digitaler Form
Wie werden Güter anhand ihres Preises klassifiziert?
- Macropayments (P > 1000€)
- Mediumpayments (5 < P < 1000€)
- Micropayments (0,1 < P < 5 €)
- Nanopayments (0,001 P 0,1 €)
Was versteht man unter CRM?
Customer Relationship Management kann als eine Kundenpflege- und Kundenbindungsstrategie verstanden werden, deren Ziel es ist, mit Hilfe von Maßnahmen, die auf einen einzelnen Kunden oder auf eine Kundengruppe gerichtet sind, eine für beide Seiten langfristige, profitable und individuelle Beziehung herzustellen und sie nachhaltig zu pflegen.
Was versteht man unter eCRM?
Electronic Customer Relationship Management steht für die Anwendung von CRM im E-Commerce.
Möglichkeiten von eCRM?
- mehr Informationen über das Informations- und Kaufverhalten des Kunden zu erhalten
- kostengünstig einen hohen Personalisierungsgrad in der Kundenbeziehung zu realisieren
- durch zusätzliche, werterhöhende Services die Kundenbeziehung stabiler zu gestalten
Die vier wichtigen Prinzipien von CRM?
- Integration
- Langfristigkeit
- Differenzierung
- IT-Unterstützung
Was ist der Kern eines eCRM-Systems?
Die Personalisierungskomponente
Aus welchen Komponenten besteht eine eCRM-Lösung?
- Operatives CRM
- eMarketing
Es werden Event- und Kampagnenmanagement von der Planung, Zielgruppen- und Kontaktauswahl unterstützt. - eVertrieb:
Planung, Dokumentation und Verfolgung von Vertriebsaktivitäten - eService:
Bereitstellung relevanter Informationen (Service via Call-Center und vor Ort)
- eMarketing
- Analytisches CRM
Auswertung der Daten (auch Monitoring) - Kollaboratives CRM
Managen und Synchronisieren der verschiedenen Kanäle zum Kunden. Ziel ist es, konsistente Informationen und konsistente Servicelevel quer über alle Kanäle bereitzuhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Verbundenheits- und Gebundenheitsstrategie?
Die Verbundenheitsstrategie beruht auf dem Aufbau von Kundenvertrauen und -zufriedenheit. Damit ein Kunde die Angebote der Website richtig in Anspruch nimmt, muss eine Vertrauensbasis aufgebaut werden, und Vertrauen entsteht durch Zufriedenheit des Kunden.
Im Rahmen der Gebundenheitsstrategie hingegen werden Wechselbarrieren wie beispielsweise anbieterspezifische technologische Standards für den Kunden geschaffen, die eine Bindung an das Unternehmen bewirken sollen.
Welche Bewertungsansätze gibt es, um den Wert eines Kunden zu ermitteln?
- RFMR-Methode (Recency-Frequency-Monetary-Ratio-Methode)
- CLV-Methode (Customer-Lifetime-Value-Methode)
- ABC-Methode
- KPB-Methode (Kunden-Potenzial-Bewertungs-Methode)
- KWA-Methode (Kunden-Wert-Analyse-Methode)
Für was steht die Abkürzung RFMR?
Recency-Frequency-Monetary-Ratio
Wie wird der Wert eines Kunden bei der RFMR-Methode bewertet?
Die RFMR-Methode ist ein Scoring-Modell. Hier wird für jeden Kunden nach individuellen Gegebenheiten (bei RFMR sind das Aktualität (recency), Kaufhäufigkeit (frequeny) und Kaufwert (monetary ration)) ein Score-Wert berechnet. Je höher der Score-Wert, desto interessanter ist der betreffende Kunde.
Für was steht die Abkürzung CLV?
Customer-Lifetime-Value
Wie wird der Wert eines Kunden bei der CLV-Methode bewertet?
CLV misst den Kundenwert mittel finanzmathematischer Verfahren über den gesamten Kundenlebenszyklus. Zukünftige Absatzpotentiale und Kosten werden auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst. Man erhält als Ergebnis einen komprimierten Zahlenwert.
Wie wird der Wert eines Kunden bei der ABC-Methode bewertet?
Die ABC-Methode als traditionelles Kundenbewertungsmethode klassifiziert Kunden oder Interessenten anhand eines Kriteriums in unterschiedlichen Segmente. Die Methode ist recht grob, jedoch sehr anschaulich. Als Klassifizierungskriterium kann der Umsatz oder auch der Deckungsbeitrag herangezogen werden.
Für was steht die Abkürzung KPB?
Kunden-Potenzial-Bewertung
Wie wird der Wert eines Kunden bei der KPB-Methode bewertet?
Die Kundenpotenzialbewertung ist eine Portfolio-Analyse, bei welcher der Anteil der Gesamtausgaben eines Kunden für eine bestimmte Produktgruppe bei einem bestimmten Anbieter betrachtet wird.
Bsp: wenn ein Kunde 8 von 10 Packungen vom Produkt X bei uns kauft, haben wir einen sehr hohen Lieferantenanteil an den Ausgaben des Kunden für das Produkt X.
Für was steht die Abkürzung KWA?
Kunden-Wert-Analyse
Wie wird der Wert eines Kunden bei der KWA-Methode bewertet?
Kunden werden eingeordnet:
- x-Achse: Jetziges Ertragspotenzial
- y-Achse: Zukünftiges Entwicklungspotenzial
- z-Achse: Welche Beitrag liefert der Kunde noch zur Erreichung der Unternehmensziele?
Eine Klassifizierung der Kunden kann dann in so genannte
- Blue-Chip-Kunden
- Potenzialkunden
- Zukunftskunden
- Abschöpfungskunden
- Mitnahmekunden
- Verzichtskunden
erfolgen.
Was steht hinter dem Begriff Effektivität?
Die richtigen Dinge tun.
Was steht hinter dem Begriff Effizienz?
Die Dinge richtig tun.
Aus welchen Phasen besteht der Personalisierungsprozess bei der differenzierten Kundenbehandlung?
- Informationsgewinnung
Ausgangspunkt! Ziel: Genaue Informationen über den Kunden - Informationsanalyse
Analyse d. Navigationsverhalten, Kaufverhalten u. Struktur. (Data Mining) - Personalisierung
Einsatz richtiger eCRM-System
Welche zwei Typen von Nutzern im Internet gibt es?
- Netbrowser
- Netkäufer
Web-Einrichtungen für Marketing und Verkauf lassen eine differenzierte Kundenbehandlung in zwei Richtungen zu. Erläutern Sie kurz beide Möglichkeiten.
Die Differenzierung der Kundenbehandlung kann auf der Leistungsebene und/oder auf der Kommunikationsebene erfolgen:
- Leistungsebene:
Die Angebote lassen sich entsprechend den Kenntnissen über den Interessenten speziell zusammenstellen, z.B. Wettervorhersage entsprechend des Wohnortes - Kommunikationsebene:
Der Interessent kann persönlich angesprochen werden.
Welche beiden Arten der Informationsbestellung im Bereich eCRM unterscheidet man?
- On Stock Information
statische Informationen, die vom Unternehmen angeboten und bei Bedarf von Nutzern abgerufen werden können - On Demand Information
individuelle Informationen, die auf Nachfrage vom Unternehmen oder von anderen Internetnutzern erstellt werden
Welche eCRM-Instrumente im Bereich der On Stock Informations gibt es?
- Produktkonfiguratoren
- Order Tracking
- Newsletter
- FAQ und Knowledge Base
Welche eCRM-Instrumente im Bereich der On Demand Informations gibt es?
- Call-Back-Buttons
- Voice-over-IP
- Shared-Browsing
Worum geht es beim Desktop-Purchasing?
Desktop-Purchasing ermöglicht die Beschaffung von C-Artikeln am Arbeitsplatz des einzelnen Mitarbeiters. Hier geht es vor allem darum, Prozesskosten zu sparen.
Welche Desktop-Purchasing-Lösungsansätze gibt es?
- Reine E-Procurement-Lösungen
Sie wurden eigens für die automatisierte Bestellung über das Internet entworfen und entwickelt (sehr schlank und perfomant) - ERP-basierte Lösungen
Sind in das zugehörige ERP-System integriert. - Kataloganbieter-Lösungen
Das beschaffende Unternehmen kann die fertigen Kataloge beziehen, die regelmäßig aktualisiert werden. - Purchasing-Card-Lösungen
Die Purchasing-Card ist eine Zahlungskarte, über die alle die Beschaffung betreffenden Zahlungsvorgänge eines Unternehmens abgewickelt werden. Dezentraler Einkauf von Betriebsmittel bei gleichzeitig zentraler Kostenkontrolle.