VWL Modulendprüfung HWZ

Vorbereitungsaufgaben Modulendprüfung HWZ Passerellenstudiengang BWL Kapitel: 18/20/23/24/25/26/29/30/34

Vorbereitungsaufgaben Modulendprüfung HWZ Passerellenstudiengang BWL Kapitel: 18/20/23/24/25/26/29/30/34


Melos Salihu
Diese Karteikarten decken die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Bruttoinlandsprodukt, Inflation, Wirtschaftswachstum und aggregierte Nachfrage, wobei auch spezifische Konzepte wie BIP-Deflator, Investitionen und Dienstleistungen behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich Volkswirtschaft vorbereiten, da sie sowohl theoretische als auch praktische Aspekte abdecken und dabei helfen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und anzuwenden.
Flashcards
121
Students
7
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
12.08.2014 / 23.05.2023

Flashcards

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen Informationen über eine Volkswirtschaft, in der nur Colagetränke und Sandwiches produziert werden. 

 

Welches ist der reale Wert BIP für 2001?

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen Informationen über eine Volkswirtschaft, in der nur Colagetränke und Sandwiches produziert werden. 

Wie gross ist der BIP-Deflator im Jahr 2001?

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen Informationen über eine Volkswirtschaft, in der nur Colagetränke und Sandwiches produziert werden. 

Welches ist die prozentuale Preissteigerung von 2001 auf 2002?

Wie würde Ihr Kauf eines BMW-Automobils, das in Deutschland produziert worden ist und Sie 40 000 Franken kostet, ins Schweizer BIP einfliessen?

Wenn Ihre Grosseltern einen neuen Alterssitz kaufen, dann betrifft diese Transaktion

 

Die Produktion eines Apfels trägt mehr zum BIP eines Landes bei als die Herstellung eines goldenen Rings, denn Nahrumgsmittel sind lebenswichtig.

Ein Land mit einem hohen BIP pro Kopf der Bevölkerung weist normalerweise einen höheren Lebensstandard oder eine höhere Lebensqualität auf als ein Land mit einem kleineren BIP pro Kopf. 

Wenn die Stadt Zürich ein neues Schulhaus erwirbt, so steigt dadurch die Investment-Komponente des BIP.

Wenn das BIP sinkt, sprechen wir von Rezession.

Ein neus Automobil, das 2002 produziert worden ist, aber erstmals 2003 verkauft wird, sollte im BIP für das Jahr 2003 berücksichtigt werden, denn in diesem Jahr (2003) wurde das Automobil erstmals als für den Endverbrauch bestimmtes Gut verkauft. 

Wieso eignet sich das BIP nur bedingt zur Messung von Wohlfahrt und Lebensqualität in einem Land?

Das BIP drückt aus, welche wirtschaftliche Leistung eine Volkswirtschaft erbringt, während Wohlfahrt und Lebensqualität anhand von Sozialindikatoren gemessen werden. 

Wenn Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung am Arbeitsmarkt wichtige Errungenschaften eines auf die soziale Marktwirtschaft ausgerichteten Landes sind, welche Indikatoren könnte man dann für die Messung des Zustandes beiziehen?

Alphabetisierungsrate, Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt, Gleichheit der Arbeitsbedingungen - z.B. Salärfragen - für Männer und Frauen, Angehörige aller ethnischen und anderer Gruppen. 

Die Inflation kann mit allen folgenden Masszahlen gemessen werden ausser

Im Jahre 2001 stellte sich der Konsumentenpreisindex in einem bestimmten Land auf 124.0. Im Jahr 2002 betrug dieser Index 130.7. Wie hoch war die Inflation in diesem Zeitraum?

Nehmen Sie, das Einkommen einer Person verändere sich in einem bestimmten Zeitraum von CHF 76 000.-- CHF 124 000.--, während der Konsumentenpreisindex von 122.0 auf 169.0 steigt. Der Lebebensstandard dieser Person ist damit

Welche der folgenden Feststellungen trifft zu?

Unter welcher der folgenden Bedingungen wären Sie gerne Kreditgeber?

Ein zweckmässiges Mass zur Messung des Lebensstandards in einem Land ist

Wenn ein Land ein sehr kleines BIP pro Kopf aufweist, 

Wenn das reale BIP pro Kopf im Jahr 2000 $ 18,073 und das reale BIP pro Kopf im Jahr 2001 $ 18,635 beträgt, wie hoch ist die Zuwachsrate des realen Outputs in dieser Zeitspanne?

Welche Faktoren bestimmen die Produktivität? Welche sind vom Menschen abhängig?

Das physische Kapitel pro Arbeiter, das menschliche Kapital pro Arbeiter, die natürlichen Ressourcen pro Arbeiter und das technologische Knowhow. Alle ausser den natürlichen Ressourcen. 

Warum erhöht eine Erhöhung der Spar- und Investitionsquote die Wachstumsrate einer Volkswirtschaft nur vorübergehend?

 

Weil sie die Erträge des physischen Kapitals vermindern. 

Die meisten Länder importieren beträchtliche Mengen von Waen und Dienstleistungen aus anderen Ländern. Im Kaptiel 25 wurde jedoch gesagt,  das ein Land nur dann einen höheren Lebensstandard erreichen kann, wenn es selbst eine grosse Menge an Waren und Dienstleistungen herstellen kann, wenn es selbst eine grosse Menge an Waren und Dienstleistungen herstellen kann. Können Sie diese beiden Aussagen miteinander in Einklang bringen?

Für ein Land gilt, grosse Mengen an Waren und Dienstleistungen zu produziren, wofür es spezialisierte Ressourcen hat bzw. wo es sehr produktiv ist um diese Waren anschliessend zu exportieren. Somit kann das Land es sich leisten, Waren und Dienstleistungen zu importieren, worauf es nicht spezialisiert ist. 

Nennen Sie die Kapitalinputs, die für die Herstellung jedes der nachfolgenden Güter notwendig sind: 

a) Autos

b) Universitätsausbildung

c) Flugreise

d) Obst und Gemüse

Kapitalinputs sind Real- und Humankapital:

a) Realkapital: Maschinerie und Anlagen, Hard- und Software, Gebäude

Humankapital: Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter im Herstellungsverfahren (Produktionspersonal) sowie in der Verwaltung (Admin), erworben durch Aus- und Weiterbildung sowie Erfahrung / "Learning-by-doing"

b) Realkapital: Gebäude Hard- und Software

Humankapital: Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter in Didaktik (Professoren) und Verwaltung (Admin)

c) Realkapital: Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter in Fliegen (Piloten), Kundenservice ("Stewardesses / Stewards"), Flugzeugunterhalt (Techniker) sowie Abwicklung (Schalter / Admin)

d) Realkapital: Landwirtschaftsvehikel und -geräte

Humankapital: Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter in Zuchten und Bäckern, ev. auch in Verwaltung

Im Kapitel 25 wurde dargelegt, dass in der Landwirtschaft die Bschäftigung relativ zum Output abgenommen hat. Können sie sich einem andreren Bereich der Volkswirtschaft vorstellen, in dem dasselbe Phänomen kürzlich eingetreten ist? Würden Sie die Veränderung der Beschäftigung in diesem Bereich als Zeichen für einen Erfolg oder für einen Misserfolg vom Standpunkt der Gesellschaft als GAnzes betrachten?

Der Industriesektor ist im Lauf des Zwanzigsten Jahrhunderts als Anteil an BIP und Beschäftigung stark geschrumpft; von ungefähr die Hälfte um 1900 zu ein Viertel um 2000. Der Efolg dabei für die Gesellschaft als ganzes war der Grad, in wie weit das Bildungswesen udn anderen Institutionen es geschafft haben, Mitglieder der Gesellschaft auf die wachsenden Anzahl Arbeitsplätze in Dienstleistungen umzuorientierten. 

Nehmen Sie an, dass die Gesellschaft entscheiden hat, den Konsum zu verringern und die Investitionen zu erhöhen. 

a) Wie würde sich diese Veränderung auf das Wirtschaftswachstum auswirken?

b) Welche Gruppen in der Gesellschaft würden von dieser Veränderung profitieren? Welche Gruppen würden Nachteile erleiden?

Konsum und Investitionen sind beide Bestandteile vom BIP.

a)Kurzfristig wäre im Prinzip keine Veränderung im Wirtschaftswachstum sich ergenben, weil die Gesamtausgaben und -einnahmen weiter wachsen würden, einfach mit einer anderen Verteilung zugunsten von Investitionsgüter. Längerfristig jedoch würde das Wachstum gepremst, weil ohne ausreichende Konsumnachfrage nach Endprodukten die Firmen weniger investieren würden, was zu weniger Einnahmen  und dadurch weniger Wachstum führen würde. 

b)kürzfristig würden Firmen, welche Investitionsgüter produzieren, Vorteile geniessen und Firmen, welche Konsumgüter prozuzieren, sowie Haushalte allgemein, unter Nachteile leiden. Langfristig würden alle Nachteile erfahren. 

Worin bestehen die Opportunitätskosten einer Investition in Realkapital? Denken Sie, dass ein Land in Realkapital "überinvestieren" kann? Worin bestehen die Opportunitätskosten eier Investition in Humankapital? Denen sie, dass ein Land in Humankapital "überinvestieren" kann? Begründen Sie ihre Antwort. 

Realkapital wird finanziert durch Ersparnisse, und somit sind ie Opportunitätskosten von Realkapital der Verzicht auf Konsum. Zu hohe Investitionen in Realkapital kann das Wirtschaftswachstum bremsen. Humankakpital wird zu einem erhelblichen Teil in Aus- und Weiterbildung erworben, und somit sind die Opportunitätskosten von Humankapital der Verzicht auf Arbeitseinsätze und die damit verbundene Einnahmen für Firmen und Haushalten. Die Investitionen in Humankapital könnten zu hoch sein, wenn sehr viele Personen sich in Aus- und Weiterbildung befinden, und die laufenden Herstellung von Waren und Dienstleistungen reduzieren, und somit die Einnahmen bzw. das Wachstum dämpfen.

Stellen Sie sich vor, ein Automobilhersteller, der vollständig im Besitz deutscher Staatsbürger ist, eröffnet eine neu Fabrikanlage in South Carolina.

a) Um welche Art von Auslandinvestitionen handelt es sich hierbei?

b) Wie würde sich diese Investition auf das BIP der Vereinigten Staaten auswirken? Wäre die Auswirkung auf das BSP höher oder geringer?

a) Deutschland exportiert kakpital nach den USA in Form einer direkten Investition, welche als Kapitalimport in den USA gilt.

b) Angenommen, dass die Kapitalgüter wie Anlagen, Hard- und Software sowie Gebäude in den USA gekauft weden, erhöht sich das BIP der USA um den Wert der Investitionen sowie nachher um den Wert der produzierten Fahrzeuge. Die Auswirkungen auf das BSP ist etwas geringer, da der Profit aus der Fabrikanlage zum BSP von Deutschland und nicht zum BSP der USA zählt. 

In den 1980er-Jahren haben japansiche Investoren beträchtliche Direkt- und Portfolioinvestitionen in den Vereinigten Staaten getätigt. Damals waren viele Amerikaner unglücklich über diese Investitionen. 

a) In welcher Hinsicht war es für die Vereinigten Staaten von Vorteil, dass diese japanischen Investitionen vorgenommen wurden?

b) In welcher Hinsicht wäre es aber besser gewesen, die Amerikaner hätten diese Investitionen selbst getätigt?

a) Die japanischen Investitionen haben das Realkapital in den USA erhöht. Insofern als die daraus entstandenen Firmen die Mitarbeiter weitergebildet haben, hat sich dazu das Humankapital der USA erhöht. Des weiteren, insofern als die daraus entstandenen Fimren neues technisches Wissen in die USA gebracht haben, wurde das Niveau des technischen Wissens in den USA ebenfalls erhöht. Man geht davon aus, dass alle drei Voteile für die USA in erheblichem Ausmass tatsächlich vorhanden waren. 

b) Dann wäre der Profit in den USA geblieben, und eventuell wäre das neue technische Wissen schneller und weiter verbreitet innerhalb der amerikanischen Wirtschaft. 

Internationale Daten zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen politischer Stabilität und Wirtschaftswachstum.

a) inwiefern könnte politische Stabilität zu einem hohen Wirtschaftswachstum führen?

b) inwiefern könnte ein hohes Wirtschaftswachstum zu politischer Stabilität?

a)Durch politische Stabilität wird Real- und Humankapital nicht zerstört oder beschlagnahmt, sowie Eigentumsrechte und Verträge honoriert. Somit können Investitionen in beiden Arten von Kapital ungehemmt fliessen, was das Wachstum beschleunigt.

b) Hohes Wirtschaftswachstum kann die Zufriedenheit in der Gesellschaft erhöhen, und somit politische Stabilität unterstützen. Zum Beispiel die engere wirtschaftliche Verbindung zwischen den Ländern Europas nach dem zweiten Weltkrieg folgte auch dem Zweck der Friedensförderung. 

Die Arbeitslosenquote, welche einer Volkswirtschaft normalerweise innewohnt, wird _______________ genannt.

Wenn in den USA die gesamte Bevölkerung 195.4 Millionen, die erwachsene Bevölkerung 139.70 Millionen, die Zahlder Arbeitslosen 5.7 Millionen und die Zahl der Erwerbstätigken 92.3 Millionen Menschen umfasst, beträgt die Arbeitslosenquote

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

Eine Gewerkschaft ist etwas ähnliches wie ein Kartell der Anbieter des Produktionsfaktors "Arbeit". 

Wenn die Löhne immer im Marktgleichgewicht wären, gäbe es keine Arbeitslosigkeit.

Das Vorhandensein einer Arbeitslosenversicherung (ALV) trägt dazu bei, die Arbeitslosenquote zu senken, da die Empfänger von Leistungen der ALV nicht in der Zahl der Erwerbstätigen inbegriffen sind. 

Die von den schweizerischen Statistiken ausgewiesene Zahl der Arbeitslosen ist zu tief, da die Ausgesteuerten (d.h. jene Arbeitslosen, welche das Ende der Bezugsberechtigung erreicht haben) nicht in der Statistik figurieren.

Die Theorie der Effizienzlöhne besagt, eine Unternehmg arbeite effizienter, wenn sie Löhne bezahlt, die über den Gleichgewichtslöhnen liegen. 

Es ist wahrscheinlich, dass eine relativ kurze Bezugsberechtigung der Arbeitslosenversicherung sich dämpfend auf die Arbeitslosenquote auswirkt. 

Wenn Gewerkschaften Lohnforderungen durchsetzen können, die über den Gleichgewichtslöhnen liegen, fördern sie tendenziell die Arbeitslosigkeit. 

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