VWL II - LG281

VWL II Prüfungsvorbereitung

VWL II Prüfungsvorbereitung


Remo Suter
Diese Lernkarten behandeln volkswirtschaftliche Themen auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Steuern, Wechselkurse, Wirtschaftswachstum und die Schweizer Altersvorsorge. Sie beleuchten die Auswirkungen von Steuern auf Preise und Einkommen, die Rolle der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bei der Inflationskontrolle, sowie die Funktionsweise der drei Säulen des Schweizer Vorsorgesystems. Besonders relevant für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die sich mit makroökonomischen Konzepten und deren praktischen Anwendungen vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
92
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.12.2013 / 17.01.2016

Flashcards

kurzfristige (5-7 Jahre) Betrachtungsweise (Auslastungsgrad des Produktionspotentials)

Konjunktur

längerfristige (10 – 20 Jahre) Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung

Wachstum

preisbereinigtes BIP

reales BIP

Was beschreibt das BIP?

güternachfrage ( Investitionen, Konsum, Staatsausgaben und Nettoexporte)

BIP mit aktuellen Preisen des Berichtsjahr

nominales BIP

Produktionsmenge bei normaler Kapazitätsauslastung

Produktionspotenzial

Vier Phasen des Konjukturzyklus

Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung, Rezession/Depression)

reales BIP mindestens 2 Quartale unter 0.5%

Rezession

reales BIP grösser als 2%

Hochkonjuktur

Welche Punkte erscheinen, verändern sich in einer bestimmten Konjukturphase?

Güternachfrage, Produktion, Preise, Beschäftigung, Einkommen, Zinsen, Investitionen, Importe, Staatshaushalt, Allgemeine Stimmung

Was sind Konjukturindikatoren

Beschreiben den Verlauf von zwei verschiedenen Kurven es gibt gleichlaufend/Nachhinkende/Vorauseilende Indikatoren.

Nettoexporte

Exporte - Importe

Aggregierte Nachfragekurve

gesamte Güternachfrage einer Volkswirtschaft (oben links nach unten rechts)

Ceteris Paribus

man schaut nur 1 Faktor an, alles andere bleibt gleich (zB. nur CH erhöht Preise)

Verschiebung auf der aggregierten Nachfragekurve

Je höher der Preis desto Tiefer das BIP (und umgekehrt)

Verschiebung der aggregierten Nachfragekurve

Veränderung des BIP nicht auf dem Preis (allgemeiner Konsum ist rückgängig nach links, sinkende Steuern & steigende Staatsausgaben nach rechts, steigender Export nach rechts)

Aggregierte Angebotskurve

Produktionspotenzial zum Zeitpunkt, langfristig (senkrechte Linie, optimum)

Kurzfristige aggregierte Angebotskurve

totale Güterangebot zu einem Preis in kurzer Frist (Kurve von unten links nach oben rechts)

Kapazitäts-Outputlücke

Lücke zwischen AAl und Schnittpunkt von AN & AAk

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Wenn AN und AAk sich in AAl schneiden ist die Wirtschaft optimal ausgelastet = keine konjukturelle Arbeitslosigkeit

Verschiebung der kurzfristig aggregierten Angebotskurve AAk nach unten

sinkende Produktionskosten

Geldpolitik

Geldangebot regeln mit Zentralbank

Fiskalpolitik

Konjuktur beeinflussen mit Staatseinnahmen und –ausgaben (expansiv in Rezession & Restriktiv in Boom)

Problem von antizyklischen Konjunkturpolitik

Wirkungsverzögerungen (2-3 Jahre) Erkenntnis, Beschlussfassung & Wirkung; Dosierung (Stop-and-Go Politik)

Inflation

prozentuale Steigerung des allgemeinen Preisniveaus (Durchschnittspreis festgelegter Warenkorb)

Entstehungsgründe für Inflation

Nachfragestimulierung bei ausgelasteten Kapazitäten und Angebotsschock

Was ist Nachfragestimulierung bei ausgelasteten Kapazitäten (expansiver Nachfrageschock)

Boom (Güternachfrage grösser Güterangebot = höhere Löhne/Preise = steigende Inflation) / Rezession (Arbeitslosigkeit drückt Löhne/Preise = sinkende Inflation) Verschiebung der AN

Was ist ein Angebotsschock

Kostensteigerung bei Unternehmen werden auf Preise überwälzt = steigende Inflation. Verschiebung der Aak

Stagflation

Stagnation + Inflation. Lohn-Preis-Spirale

Quantitätsgleichung

Geldmenge (M) * Umlaufsgeschwindigkeit (V) = Gütermenge (Q) * Preis(P)

Mögliche Kosten der

Transaktionskosten (wenig Bargeld), Kosten der Unsicherheit (Risikozuschlag bei Zinsen), Kosten aufgrund der Verzerrung der relativen Preise (unterschiedliche Güter unterschiedlicher Anstieg), Kosten für Kreditgeber (Zins- und Rückzahlungen verlieren an Wert), Kosten aufgrund der kalten Progression der Steuern (Steuersatz steigt bei höherem Einkommen)

Netzwerkdiagramm Inflationsbekämpfung

"+ ist Je höher desto höher / - ist je höher desto tiefer"

Deflation

Preise gehen über längere Zeit zurück

Ursachen von Deflation

Positiv (Technischer Fortschritt, AAk geht zurück) Negativ (Extremer Nachfrageeinbruch, AN geht zurück (extremer als Rezession))

Warum ist Deflation schlimmer als Inflation

schwieriger zu bekämpfen (Untergrenze der Zinssenkungen bei 0%, selbstverstärkender Nachfrageinbruch)

Grundlegende Funktionen von Geld

Tauschmittel, Wertaufbewahrungsmittel, Masseinheit

Welche Typen von Geld gibt es

Bargeld und Buchgeld (Guthaben)

Welche Geldmengen gibt es

Publikumsgeldmengen & Notenbankgeldmenge (Bargeldumlauf + Konten der Geschäftsbanken bei der Nationalbank)

Was beinhaltet die Publikumsgeldmengen

M1 (Bargeldumlauf + Zahlungsverkehrskonten), M2 (M1 + Sparkonten ohne Vorsorge), M3 (M2 + Termineinlagen, Vorsorge)

Wer betreibt Geldschöpfung und Geldvernichtung

Geschäftsbankensystem & Nationalbank (Notenbankgeldmenge)

Study