VWL 1
ZHAW 2013
ZHAW 2013
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Cartes-fiches
Unterschied zwischen VWL und BWL
VWL = Makroökonomie Fokus auf Interaktion zwischen Unternehmen,
BWL = Mikroökonomie, Gewinn und Erfolg des einzelnen Unternehmens
Welche Zentrale Frage stellt sich VWL? (Knappheit)
Volkswirtschaftslehere ist die Wissenschaft vom Umgang mit knappen Recourcen
Technische Effizienz
Mit gegebener Recourcen maximaler Output oder umgekehrt
Alokative Effizienz
Die Güter sind so verteilt, dass diejenigen welche die höchste Wertschätzung bringen das meiste haben.
Opportunitätskosten
Die Kosten eines Gutes bestehen aus dem, was man für sienen Erwerb aufgeben muss.
Marktversagen
Wenn ein Markt die Ressourcen nicht optimal zuteilt.
Externalität
Auswirkungen der Handlungen der Marktteilnehmer auf die Wohlfahrt von unbeteiligten Personen
Marktmacht
Die Fähigkeit einer Person oder eines Unternehmens, Preise signifikant zu beeinflussen
Inflation
Zu viel Geld im Umlauf. Geld verliert den Wert
Von was hängt der Lebenstandart ab?
Produktivität (Arbeitsleistung pro Stunde)
Wie gewinnt man Erkenntnisse in einer komplexen Welt?
Annahmen, Abstraktes Modell
Falsifikation
Nachweis der Ungültigkeit einer Aussage durch Auffinden eines Gegenbeispiels.
NORMATIVE Wissenschaft
Wie sollten Menschen mit dem Phänomen der Knappheit umgehen?
POSITIVE Wissenschaft
Wie gehen Menschen mit dem Phänomen der Knappheit um?
Autarkie
Situation ohne Handel
Produktionskosten lassen sich auf zwei Arten feststellen:
• In Form der Inputs (Arbeitszeit in Stunden), welche für die Produktion eines Gutes erforderlich sind (also z.B. ein Pfund Kartoffeln). • Durch die Höhe der Opportunitätskosten: Wie viel von einem Gut aufgegeben werden muss, um das andere zu erhalten.
absoluten Vorteil in der Produktion dieses Gutes
Der Produzent, der eine kleinere Inputmenge benötigt, um ein Gut herzustellen
komparativen Vorteil in der Produktion dieses Gutes.
Der Produzent mit den geringsten Opportunitätskosten hat einen
Pareto-Verbesserung
Eine Reallokation (Umverteilung z.B. durch Handel) stellt dann eine Pareto- Verbesserung dar, wenn dadurch niemand schlechter, aber mindestens einer besser gestellt wird.
Pareto-Optimum
Situation, in der eine Reallokation nicht mehr zu einer Pareto-Verbesserung führen kann (niemand kann besser gestellt werden, ohne dass ein anderer schlechter gestellt wird).
Definition Markt
Ein Markt besteht aus Gruppen potentieller Käufer und Verkäufer einer bestimmten Ware oder Dienstleistung.
Marktform Monopol
Viele Nachfrager
Ein Anbieter
Marktform Oligopol
Viele Nachfrager
wenige Anbieter
Marktform Polypol
Viele Nachfrager
viele Anbieter
homogenes Gut
identische Produkte, keine Unterscheidung möglich
heterogenes Gut
differenzierte Produkte, Unterscheidung möglich
Markttransparenz
Alle sind im Besitz der gleichen Informationen
Freier Marktzugang
Alle Anpassungen auf dem Markt vollziehen sich unendlich schnell.
Das Verhalten von Individuen basiert auf
• individuellen Präferenzen (Vorlieben)
• Möglichkeiten/Restriktionen
• rationalem Verhalten
Veränderung entlang der Nachfragekurve
• Preis (Steuern)
Veränderungen der Nachfragekurve (Verschiebung)
• Einkommen der Konsumenten, • Preise von verwandten Gütern, • Präferenzen (Geschmack, Vorlieben), • Erwartungen, • Anzahl der Käufer
inferioren Gut
Bei einem inferioren Gut fällt die Nachfrage mit steigendem Einkommen.
Substitute
Wenn das Sinken des Preises eines Gutes die Nachfrage eines anderen Gutes verringert, dann bezeichnet man diese Güter als Substitute.
Komplementäre Güter
Wenn das Sinken des Preises eines Gutes die Nachfrage eines anderen Gutes erhöht, dann bezeichnet man diese Güter als komplementäre Güter (Komplemente). Bsp: Toner und Drucker, Ski und Skischuhe
Veränderungen der Angebotskurve (Verschiebung)
• Inputpreise • Technologie • Erwartungen • Anzahl der Verkäufer Veränderung der Gewinnerwartung der Unternehmen
Veränderung entlang der Angebotskurve
• Preis
vollständiger Konkurrenz
Unter vollständiger Konkurrenz versteht man jene Marktform, bei der kein Marktteilnehmer einen Einfluss auf den Preis hat. Das gehandelte Gut ist homogen und es herrscht vollständige (Markt-)Transparenz.
Direkte Preiselastizität der Nachfrage
Die direkte Preiselastizität der Nachfrage misst, wie sich die Nachfragemenge verändert, wenn sich der Preis eines Gutes verändert. Die direkte Preiselastizität der Nachfrage ist die prozentuale Mengenänderung der Nachfrage bei einer Änderung des Preises um ein Prozent.