VWL 12WC
WICHTIGE BEGRIFFE!
WICHTIGE BEGRIFFE!
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Cartes-fiches
Bedürfnisse
Unter Bedürfnissen versteht man Mangelempfindungen der Menschen, die diese zu beheben bestrebt sind.
Güter
Die Mittel, die dem Menschen Nutzen stiften, heißen Güter.
Maximalprinzip
Mit gegebenen Mitteln soll ein bestmögliches Ergebnis erzielt werden.
Minimalprinzip
Mit möglichst wenig Mitteln soll ein gegebenes Ergebnis erzielt erden.
homo eoconomicus
Modell eines ausschließlich „wirtschaftlich” denkenden Menschen. (keine Gefühle, Spontanität oder Bequemlichkeit)
Wo ist die Volkswirtschaftslehre einzuordnen?
Die Volkswirtschaftslehre ist ein Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften, diese wiederum gehören zu den Geisteswissenschaften.
Bedarf
Die mit Kaufkraft ausgestatteten Bedürfnisse heißen Bedarf.
Nachfrage
Unter Nachfrage verseteht man den auf dem Markt erscheinenden Bedarf.
Angebot
Die auf dem Markt in Erscheinung tretenden Verkaufswünsche bezeichnet man als Angebot.
Markt
Unter Markt verstehen wir das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
Bestimmungsgründe des individuellen Angebots:
Zielsetzung des Anbieters / Marktstellung des Anbieters / tatsächliche und\oder zu erwartende Marktlage / Kosten und Kostenstruktur des Anbieters
Gesetz des Angebots:
Mit steigendem Preis eines Gutes steigt das Angebot. Mit sinkendem Preis eines Gutes sinkt das Angebot.
Anormales Angebotsverhalten:
Bei steigenden Preisen wird das Angebot nicht ausgeweitet sondern günstig verknappt, um höhere Gewinne zu realisieren.
Vollkommen preiselastisches Angebot:
Bei Unterbeschäftigung (der Graph verläuft parallel zur x-Achse) Bsp: Ein Angebot ist vollkommen elastisch, wenn ein Anbieter unterbeschäftigt ist, sodass er bei steigender Nachfrage nicht die Preise erhöhen möchte, um den Absatz nicht zu gefährden.
vollkommen preisunelastisches Angebot:
Kapazitätsauslastung (der Graph verläft parallel zur y-Achse) Das Angebot wird vollkommen unelastisch, wenn der Anbieter an seine Kapazitätsgrenze angelangt ist:Preis kann erhöht werden aber nicht das Angebot!
Was zeigt die Marktangebotskurve?
Die Marktangebotskurve zeigt, wei groß das mengenmäßige Angebot für ein Gut bei unterschiedlichen Preisen dieses Gutes ist.
Angebotsverschiebung:
Ändeung der angebotenen Menge bei gleichem Preis.
Gründe für Angebotsverschiebungen:
Zahl der Anbieter nimmt zu oder ab / Kosten (Faktorpreissenkungen oder Erhöhungen) / Gewinnerwartung (zusätzliche Investitionen) / technischer Fortschritt ( höhere Kapazitäten)
Bestimmungsgründe der individuellen Nachfrage:
Stärke und Rangordnung der Bedürfnisse / Verfügbares Einkommen bzw. Vermögen / Preis des nachgefragten Gutes / Preise anderer Güter (Substitutionsgüter und Komplementärgüter)
Gesetz der Nachfrage:
Mit steigendem Preis eines Gutes sinkt die Nachfrage nach diesem Gut. Mit sinkendem Preis eines Gutes steigt die Nachfrage nach diesem Gut.
Anomale Nchfrage:
Eine anomale Nachfrag liegt vor, wenn die Nachfrage bei steigenden Preisen zunimmt. Dies geschieht bei sogenanten "Snob-Produkten"!
Unelastische Nachfrage:
Die Preise steigen (fallen) prozentual stärker als die dazugehörige Mengenveränderung.
elastische Nachfrage:
Die Preise steigen (fallen) prozentual weniger als die dazugehörige Mengenveränderung.
vollkommen unelastische Nachfrage Grenzfall):
Preisändeungen ziehen keine Mengenveränderung nach sich.
vollkommen elastische Nachfrage (Grenzfall):
Bei einem gegebenen Preis wird jede beliebige Menge nachgefragt.
Was zeigt die Marktnachfragekurve?
Die Marktnachfragekurve zeigt, wie groß die mengenmäßige Nachfrage nach einem Gut bei unterschiedlichen Preisen dieses Gutes ist.
Marktnachfragekurve:
Summe der individuellen Nachfragekurven aller Nachfrager.
Wann treten Nachfrageverschiebungen auf?
wenn sich Bedürfnisse ändern / die Preise anderer Güter steigen oder fallen / die Zahl der Nachfrager wächst oder schrumpft / Einkommen steigen
Kriterien eines vollkommenen Marktes:
keine Marktbeschränkungen / alle handeln nach dem ökonomischen Prinzip / sehr viele Marktteilnehmer / homogene Güter / keine räumcihen, zeitlichen und persönlichen Präferenzen / Transparenz (vollkommene Marktübersicht) / sofortige Reaktion möglich
Käufermarkt:
starke Marktposition des Käufers / Nachfrage geringer als das Angebot/ starker Wetttbewerb / Engpass ist der Absatz / Bedarf ist kleiner als die Produktionsmöglichkeiten / Wettbewerb über die Qualität, Werbung usw.
Verkäufermarkt:
starke Marktposition des Verkäufers / NAchfrage ist größer als das Angebot / geringer Wettbewerb / Engpass ist die Produktion (Angebot) / Bedarf ist größer als die Produktion / Wettbewerb über den Preis
Konsumentenrente:
All jene Käufer, die ein Gut zu einem höheren als den Gleichgewichtspreis nachgefragt hätten, erzielen einen Vorteil, durch den geringeren Gleichgewichtspreis: Konsumentenrente (Nachfragerente)
Produzentenrente:
All jene Verkäufer, die ein Gut zu einem niedrigeren als den Gleichgewichtspreis angeboten hätten, erzielen einen Vorteil durch den höheren Gleichgewichtspreis: Produzentenrente (Anbieterrente)
Berechnung Konsumentenrente:
(Preis, den man bereit war zu bezahlen - Gleichgewichtspreis) * Menge
Berechnung Produzentenrente:
(Gleichgewichtspreis - Preis, zu dem man bereits war zu verkaufen) * Menge
Preisgesetz bei zunehmendem Angebot und konstanter Nachfrage:
bei konstanter Nachfrage führt eine Erhöhung des Angebots zu sinkenden Preisen (z.B. Rekordernte)
Preisgesetz bei abnehmendem Angebot bei konstanter Nachfrage:
Bei konstanter Nachfrage führt eine Verringerung des Angebots zu steigenden Preisen (z.B. Ernteausfall)
Preisgesetz bei zunehmender Nachfrage bei konstantem Angebot:
Bei konstantem Angebot führt eine Erhöhung der Nachfrage zu steigenden Preisen. (z.B. Modeartikel)
Preisgesetz bei abnehmender Nachfrage bei konstantem Angebot:
Bei konstantem Angebot führt eine Verringerung der Nachfrage zu sinkenden Preisen. (z.B. Ladenhüter)
Nenne die 6 Preisfunktionen:
Ausschlussfunktion / Informationsfunktion (Signalfunktion)/ Lenkungfunktion (Anreizfunktion) / Erziehungsfunktion / Ausgleichs und - Koordinationsfunktion / Messfunktion