VÜ Grundzüge der Bevölkerungsgeographie, Kapitel 8

Universität Wien, SPL Geographie, LV-Nr: 290018, LV-Titel: VO+UE Grundzüge der Bevölkerungsgeographie, LV-Leiterin: Karl Husa , Alexander Wisbauer, WS 13/14 Kapitel 8: Räumliche Mobilität

Universität Wien, SPL Geographie, LV-Nr: 290018, LV-Titel: VO+UE Grundzüge der Bevölkerungsgeographie, LV-Leiterin: Karl Husa , Alexander Wisbauer, WS 13/14 Kapitel 8: Räumliche Mobilität

Florian Kaltseis
Study

Florian Kaltseis
Diese Lernkarten behandeln die Grundzüge der Bevölkerungsgeographie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Migration und Mobilität. Sie beleuchten verschiedene Theorien wie die Migrationsnetzwerke, die New Economics of Migration und die Weltsystemtheorie, die die Bewegungen von Menschen zwischen Städten, Ländern und Sektoren erklären. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Geographie, die ein tieferes Verständnis der Migrationsprozesse und ihrer Auswirkungen auf Gesellschaften und Volkswirtschaften erlangen möchten.
Flashcards
42
Students
4
Language
German
Category
Geography
Level
University
Created / Updated
17.03.2014 / 20.02.2015

Flashcards

Theorie der Migrationsnetzwerke

Theorie beschäftigt sich nicht so sehr mit Motiven sondern mit Auswirkungen von Migrantennetzwerken:

  • Über Netzwerke gelangt Information über das Zielland zu potenziellen Migranten.
    • potenzielle Migranten bekommen Migrationsstimulus.
    • potenzielle Migranten werden beeinflusst, bzgl. wohin sie wandern
  • Diese Netzwerke erleichtern Integration (Infos über Arbeitssituation, Wohnmöglichkeit, rechtliche Hintergründe,...)
  • Diese Netzwerke erleichtern den Transfer selbst.
  • Diese Netzwerke verringern psychosoziale Kosten. (Landsleute geben Migranten das Gefühl von ein wenig Sicherheit)

Neuere Studien zeigen, dass nur für sehr wenige Migranten diese sozialen Beziehungen dominierende Motive darstellen, die meisten entscheiden ökonomisch.

Wanderung in Österreich seid 1960

  • 60er bis 74: Gastarbeiter werden angeworben, Anteil ausländische Staatsangehöriger steigt von 1,4% auf 4%. 1974 gibts den Anwerberstopp
  • 80er: viele Gastarbeiter lassen sich nieder und holen Familie nach, das gleicht die Auswanderung aus, Anteil stagniert
  • 90er: Kriege und politische Ereignisse im ehem. Jugoslawien lösen hohe Zuwanderung aus. 1993: 8% ausländische Staatsangehörige => Quotenregelung tritt in Kraft
  • 00er: Durch Osterweiterung stieg Immigration von EU-Bürgern
  • 2012: 11,5% ausländische Staatsangehörige