Volkswirtschaftslehre, Basics, Definitionen

Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung

Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung


Mona Buchholz
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau. Sie decken zentrale Konzepte wie Nachfrage, Angebot, Preisniveau, Steuern und geldpolitische Instrumente ab. Besonders relevant sind Themen wie die Berechnung von Steuereinnahmen, die Analyse von Wechselkursen und die Erklärung von Inflation. Studierende der Volkswirtschaftslehre profitieren von diesen Karteikarten, da sie präzise Definitionen und Beispiele liefern, die für das Verständnis der Grundlagen essenziell sind.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
24.03.2014 / 04.07.2014

Cartes-fiches

Erlös eines Monopolisen

E = P(Q) x Q

Durchschnittserlös eines Monopolisten

DE = Gesamterlös (E) dividiert durch die verkaufte Menge (Q)

Grenzerlös eines Monopolisten

Der Grenzerlös ist stets kleiner als der Preis des Guts, da
- die Nachfrage eine negative Steigung hat
- eine Senkung des Monopolpreises zur Erhöhung des Absatzes stets auch den Preis der bisher verkauften Gütereinheiten senkt

- Der Grenzerlös ist dort gleich null, wo die Preiselastizität der Nachfrage gleich -1 ist

Gewinnmaximierung des Monopolisten

- Ein Monopolist erzielt den maximalen Gewinn, wenn er jene Menge verkauft, bei welcher der Grenzerlös gleich hoch ist wie die Grenzkosten
- Er bestimmt mit der Nachfragefunktion jenen Preis, bei dem die Käufer genau diese Menge kaufen
- Der Monopolist verkauft im elastischen Bereich der Nachfragekurve

Wohlfahrtseinbuße durch Monopol

- Ein Monopolist produziert weniger als die gesellschaftlich effiziente Produktionsmenge

- Die Mehrbelastung durch ein Monopol ähnelt jener durch eine Steuer

Monopolistische Konkurrenz

Viele Anbieter verkaufen ähnliche, aber nicht identische Güter

Oligopol

Wenige Anbieter verkaufen identische Güter

Das Grenzprodukt der Arbeit

GPL = Zuwachs an Produktionsmenge (dQ) dividiert durch die zusätzliche Arbeitseinheit (dL)
 

Die Nachfrage der Arbeit

- Je mehr die Zahl der Arbeiter ansteigt, desto weniger trägt ein zusätzlicher Arbeiter zur Produktion bei
- Das Grenzprodukt der Arbeit sinkt
 

Das Wertgrenzprodukt der Arbeit

WGPL = Grenzprodukt (GPL) multipliziert mit dem Güterpreis (P)

Das BIP (Y) ist die Summe aus:

  • Konsum (C)
  • Investitionen (I)
  • Staatsausgaben (G)
  • Nettoexporte (NX)

Berechnung der Inflationsrate

p = prozentuale Veränderung des VPI P(t) im Vergleich zur Vorperiode P(t-1)

p(t) = (P(t) - P(t-1)   x 100
              p(t-1)

Überschätzung der Lebensunterhaltungskosten, denn

  • Umschichtungen im Warenkorb (Veränderungen im Konsumverhalten)
  • Neue Güter und Dienstleistungen
  • Qualitätsänderungen

Erwerbsquote

(Erwerbspersonenpotenzial dividiert durch die Wohnbevölkerung) x 100

Erwerbslosenquote

(Zahl der Erwerbslosen dividiert durch das Erwerbspersonenpotenzial) x 100

unechte Arbeitslosigkeit

Personen, die keine Arbeit ausüben, die jedoch nicht nach Arbeit suchen und ihre soziale Kompetenz für eine Berufstätigkeit verloren haben

verdeckte Arbeitslosigkeit

  • Kurzarbeit
  • Arbeitnehmer in Umschulung, Weiterbildung
  • Vorruhestand

natürliche Arbeitslosigkeit

das Niveau der Arbeitslosigkeit, das auch auf lange Sicht nicht von von selbst verschwindet

zyklische Arbeitslosigkeit

beschreibt periodische Schwankungen, ist eng mit den kurzfristigen konjunkturellen Auf- und Abschwüngen der Wirtschaft verknüpft

friktionelle Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit, die durch die Zeit verursacht wird, die die Arbeitskräfte benötigen, um einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden

(Kurzarbeit)

strukturelle Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit, die daraus resultiert, dass die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze nicht ausreicht, um jedem Arbeitswilligen einen Arbeitsplatz zu geben

Mismatch-Arbeitslosigkeit

Entsteht, weil Arbeitssuchende nicht qualifiziert sind, freie Stellen zu besetzen

Geldarten

  • Warengeld (in Form einer Ware mit innerem/eigenen Wert
    = Gold, Silber, Zigaretten
  • Rechengeld
    = Münzen, Geldscheine

Aufgaben der EZB

  • Überwachung des Bankensystems
  • Regulierung der Geldmenge zur Gewährleistung von Preisstabilität im Euroraum

Investition

Kauf von neuem Kapital

Ersparnis

Einkommen übersteigt Konsumausgaben

Zahlt man für 1 $ weniger an €,

so ist dies eine Aufwertung des €

Zahlt man für 1 $ mehr an €,

so ist dies eine Abwertung des €

Gewinnmaximierung eines Wettbewerbunternehmens

Pi(Q) = E(Q) - K(Q) = PxQ - K(Q)

Die Unternehmung maximiert den Gewinn, indem sie diejenige Menge produziert, bei der Grenzkosten = Grenzerlös sind

Produktionseinstellung

kurzfristige Stilllegung der Produktion, Fixkosten fallen weiterhin an

Marktaustritt

Endgültige Schließung eines Unternehmens

Marktaustritt, wenn Pi < 0

Soll bei Verlust produziert werden?

Trotz Verlustes lohnt es sich, weiter zu produzieren, wenn der Verlust kleiner ist als die Fixkosten

Der Gewinn des Monopolisten

Ein Monopolist erzielt einen Gewinn, solange der Monopolpreis P höher ist als die Durchschnittskosten

Mengeneffekt beim Monopolisten

Die Erhöhung der Verkaufsmenge Q steigert den Erlös

Preiseffekt beim Monopolisten 

Die dadurch induzierte Senkung des Preises P senkt den Erlös

Der Grenzerlös ist dort gleich null, wo die Preiselastizität der Nachfrage gleich -1 ist.

Werbung

- eine Vergeudung von Ressourcen durch Kampf um Marktanteile

- Werbung verzerrt Kaufentscheidungen

+ kann Informationen über Marktgüter enthalten

+ erhöht den Wettbewerb

+ dient als Signal für Qualität

Der Gewinn des Oligopols

Gewinn ist maximal, wenn der Erlös maximal ist

Definition: Nash-Gleichgewicht

Jeder Spieler wählt seine beste Strategie (Outputmenge) als beste Antwort auf die jeweilige Strategie (Outputmenge) des anderen Spielers

Spieltheorie

  • Gefangenendilemma
  • eine dominante Strategie führt zu einem ineffizienten Ergebnis für die Spieler
  • durch Kooperation lässt sich das Ergebnis für beide Spieler verbessern,
  • aber: Anreiz, einseitig von der Kooperarion abzuweichen

Oligopolgleichgewicht

  • Der Oligopolpreis liegt unter dem Monopolpreis, aber über dem Wettbewerbspreis
  • Die Oligopolmenge ist größer als die Monopolmenge, aber kleiner als die Wettbewerbsmenge
  • Der Oligopolgewinn ist kleiner als der Monopolgewinn

Étudier