Volkswirtschaftslehre, Basics, Definitionen

Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung

Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung


Mona Buchholz
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau. Sie decken zentrale Konzepte wie Nachfrage, Angebot, Preisniveau, Steuern und geldpolitische Instrumente ab. Besonders relevant sind Themen wie die Berechnung von Steuereinnahmen, die Analyse von Wechselkursen und die Erklärung von Inflation. Studierende der Volkswirtschaftslehre profitieren von diesen Karteikarten, da sie präzise Definitionen und Beispiele liefern, die für das Verständnis der Grundlagen essenziell sind.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
24.03.2014 / 04.07.2014

Cartes-fiches

Die klassische Inflationstheorie

  • Inflation kennzeichnet einen Anstieg des Preisniveaus

 

  • Deflation kennzeichnet ein Absinken des Preisniveaus
  • Hyperinflation kennzeichnet eine extrem hohe Inflationsrate

Die Quantitätstheorie des Geldes

  • Langfristig führt das allgemeine Preisniveau zu einem Ausgleich von Geldnachfrage und Geldangebot
  • Die Inflation betrifft den Wert der Geldmenge M in der gesamten Volkswirtschaft
  • Wenn das allgemeine Preisniveau steigt, fällt der (reale) Wert der Geldmenge

 

  • Die Geldmenge in einer Volkswirtschaft bestimmt das Preisniveau
  • Die Wachstumsrate der Geldmenge bestimmt die Inflationsrate

Klassische Dichotomie

bezeichnet die Trennung von ökonomischen Variablen in nominale und reale Variable

Neutralität des Geldes

die Annahme, nach der Änderungen der nominalen Geldmenge keine Wirkung auf reale ökonomische Variablen haben

Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

V = (Preisniveau P x reales BIP Y) dividiert durch die nominale Geldmenge M

Fisher-Effekt

  • Nach der Quantitätstheorie hat eine Erhöhung der Geldmenge keine Auswirkung auf den realen Zinssatz
  • Inflationsausgleich für Gläubiger erfolgt durch den nominalen Zinssatz
  • Wenn die Inflationsrate steigt, so steigt der Nominalzinssatz um exakt den gleichen Betrag
  • iNom = iReal + p

Was beschreibt die Kurve der aggregierten Nachfrage?

- die Gütermenge, die Haushalte, Unternehmungen und staatliche Stellen zu den verschiedenen Preisniveaus kaufen möchten

(Y-Achse: Preisniveau, X-Achse: Produktionsniveau)

- Die aggregierte Nachfrage verschiebt sich nach rechts nach einer Erhöhung der
Konsumausgaben C, Investitionen I, Staatsausgaben G, Nettoexporte NX

Pigou-Vermögenseffekt

- Ein Preisrückgang erhöht den realen Wert des Geldes und macht die Konsumenten wohlhabener

- Das höhere Vermögen ermutigt die Konsumenten zu höheren Konsumausgaben und lässt die nachgefragte Gütermenge steigen

Keynes-Zinssatzeffekt

- Steigt das Preisniveau P, dann verringert sich die für Transaktionen benötigte Kassenhaltung

- Die privaten Haushate wandeln einen Teil ihrer Kassenbestände in verzinsliche Vermögensteile um

- Der Zinssatz sinkt und Investitionsausgaben steigen

- Weil die Investitionen steigen, steigt auch die nachgefragte Gütermenge

Mundell/Fleming-Wechselkurseffekt

 

- Sinkt das inländische Preisniveau P, so sinkt der inländische Zinssatz

- Mit dem sinkenden Zinssatz wertet die inländische Währung ab. Ceteris paribus kommt es zu einer realen Abwertung

eReal = (e x P) dividiert durch p*

- Da inländische Güter im Vergleich zu ausländischen Gütern billiger werden, steigen im Inland die Exporte und die Importe sinken. Die aggregierte Nachfrage steigt

Was beschreibt die kurzfristige Kurve des aggregierten Angebots?

- die Gütermenge, die Unternehmungen zu den verschiedenen Preisniveaus herstellen und verkaufen möchten

(Y-Achse: Preisniveau, X-Achse: Produktionsniveau)

Wie verändert sich die Angebotskurve?

- Die langfristige aggregierte Angebotskurve verläuft senkrecht

- Jede volkswirtschaftliche Veränderung, die das natürliche Produktionsniveau erhöht, verschiebt die langfristige Angebotskurve nach rechts

- Die kurzfristige aggregierte Angebotskurve weist eine positive Steigung auf

Liquidität

die Leichtigkeit, mit der ein Aktivum in das Tauschmittel der entsprechenden Volkswirtschaft umgewandelt werden kann

 

Geldschöpfung

- Wenn die Bank aus ihren Einlagen einen Kredit vergibt, steigt das Geldangebot.

- Werden die Kreditmittel wieder bei einer Bank angelegt, wiederholt sich der Gedschöpfungsprozess

- Das Geldangebot wird beeinflusst durch die Menge der Einlagen bei einer Bank und durch die Menge der daraus vergebenen Kredite

Geldschöpfungsmultiplikator

gibt den Geldbetrag an, den das Bankensystem mit jedem Euro an ursprünglichen Einlagen bzw. Reserven erzeugt hat

Berechnung des Anstiegs der Geldmenge

Beispiel: Der Mindestreservesatz beträgt 10%

Ausgangsgeldmenge M0 x (1 dividiert durch 0,1)

Geldpolitische Instrumente der EZB

  • Offenmarktpolitik
  • Mindestreservepolitik
  • Refinanzierungssatz

Offenmarktpolitik

Der Ankauf von Wertpapieren vom Bankensektor und der Verkauf von Wertpapieren an den Bankensektor durch die EZB

Mindestreservepolitik

  • Festlegungen über die Mindesthöhe von Reserven, die die Banken auf ihre Einlagen halten müssen
  • Steigt der Mindestreservesatz, sinkt die Geldmenge

Refinanzierungssatz

der Zinssatz, zu dem die EZB den Geschäftsbanken auf kurzfristiger Basis Liquidität zur Verfügung stellt

Ersparnis S

  • setzt sich zusammen aus der privaten Ersparnis und der staatlichen Ersparnis
  • S = Investitionen I + Staatsausgaben G - Steuern T

5 Schritte zur Berechnung des VPI

1. Festlegung des Warenkorbs: Gewichtung der einzelnen Waren und Dienstleistungen (Wägungsschema) wird alle fünf Jahre aktualisiert

2. Preisermittlung

3. Berechnung der Kosten des Warenkorbs

4. Berechnung des VPI (Festlegung eines Basisjahrs)

5. Berechnung der Inflationsrate

Was beschreiben Skalenerträge?

- Skalenerträge beschreiben die Auswirkung einer Änderung der Betriebsgröße durch proportionale Erhöhung aller Inputs.

- Steigt z.B. bei einer Steigerung aller Inputs um 10% der Output

  • um mehr als 10%: zunehmende Skalenerträge
  • um weniger als 10%: abnehmende Skalenerträge
  • ebenfalls um 10%: konstante Skalenerträge

Nominaler Zinssatz

Zinssatz ohne Bereinigung um die Wirkungen der Inflation

Realer Zinssatz

Zinssatz, der Geltwertänderungen im Zeitablauf berücksichtigt, also um die Wirkungen der Inflation bereinigt ist

Realzinssatz = Nominalzinssatz - Inflationsrate

Nominaler Wechselkurs

Das Verhältnis, zu dem die Währung eines Landes in die Währung eines anderen Landes getauscht werden kann.

Mengennotierung: Welche Menge $ erhalte ich für einen €?
Beispiel: Für einen € erhält man 1.33$

Preisnotierung: Welchen Preis zahle ich für einen $?
Beispiel: 1$ kostet 1/1.33€ = 0.7519 €

Realer Wechselkurs

Das Verhältnis, zu dem Waren und Dienstleistungen eines Landes gegen Waren und Dienstleistungen eines anderen Landes getauscht werden können.

= (Preisniveau Inland (P) dividiert durch Preisniveau Ausland (pausl)) x nominaler Wechselkurs (e) = $/€

Crowding out

Ein Rückgang der Investitionen, der aus der Kreditaufnahme des Staates resultiert

Stagflation

Eine Zeit mit rückläufigem Produktionsniveau

Berechnung der Steuereinnahmen des Staates

R = T (Steuersatz) x Q (Gütermenge)

Étudier