Volkswirtschaftslehre, Basics, Definitionen
Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung
Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung
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Lernkarten
Erlös eines Monopolisen
E = P(Q) x Q
Durchschnittserlös eines Monopolisten
DE = Gesamterlös (E) dividiert durch die verkaufte Menge (Q)
Grenzerlös eines Monopolisten
Der Grenzerlös ist stets kleiner als der Preis des Guts, da
- die Nachfrage eine negative Steigung hat
- eine Senkung des Monopolpreises zur Erhöhung des Absatzes stets auch den Preis der bisher verkauften Gütereinheiten senkt
- Der Grenzerlös ist dort gleich null, wo die Preiselastizität der Nachfrage gleich -1 ist
Gewinnmaximierung des Monopolisten
- Ein Monopolist erzielt den maximalen Gewinn, wenn er jene Menge verkauft, bei welcher der Grenzerlös gleich hoch ist wie die Grenzkosten
- Er bestimmt mit der Nachfragefunktion jenen Preis, bei dem die Käufer genau diese Menge kaufen
- Der Monopolist verkauft im elastischen Bereich der Nachfragekurve
Wohlfahrtseinbuße durch Monopol
- Ein Monopolist produziert weniger als die gesellschaftlich effiziente Produktionsmenge
- Die Mehrbelastung durch ein Monopol ähnelt jener durch eine Steuer
Monopolistische Konkurrenz
Viele Anbieter verkaufen ähnliche, aber nicht identische Güter
Oligopol
Wenige Anbieter verkaufen identische Güter
Das Grenzprodukt der Arbeit
GPL = Zuwachs an Produktionsmenge (dQ) dividiert durch die zusätzliche Arbeitseinheit (dL)
Die Nachfrage der Arbeit
- Je mehr die Zahl der Arbeiter ansteigt, desto weniger trägt ein zusätzlicher Arbeiter zur Produktion bei
- Das Grenzprodukt der Arbeit sinkt
Das Wertgrenzprodukt der Arbeit
WGPL = Grenzprodukt (GPL) multipliziert mit dem Güterpreis (P)
Das BIP (Y) ist die Summe aus:
- Konsum (C)
- Investitionen (I)
- Staatsausgaben (G)
- Nettoexporte (NX)
Berechnung der Inflationsrate
p = prozentuale Veränderung des VPI P(t) im Vergleich zur Vorperiode P(t-1)
p(t) = (P(t) - P(t-1) x 100
p(t-1)
Überschätzung der Lebensunterhaltungskosten, denn
- Umschichtungen im Warenkorb (Veränderungen im Konsumverhalten)
- Neue Güter und Dienstleistungen
- Qualitätsänderungen
Erwerbsquote
(Erwerbspersonenpotenzial dividiert durch die Wohnbevölkerung) x 100
Erwerbslosenquote
(Zahl der Erwerbslosen dividiert durch das Erwerbspersonenpotenzial) x 100
unechte Arbeitslosigkeit
Personen, die keine Arbeit ausüben, die jedoch nicht nach Arbeit suchen und ihre soziale Kompetenz für eine Berufstätigkeit verloren haben
verdeckte Arbeitslosigkeit
- Kurzarbeit
- Arbeitnehmer in Umschulung, Weiterbildung
- Vorruhestand
natürliche Arbeitslosigkeit
das Niveau der Arbeitslosigkeit, das auch auf lange Sicht nicht von von selbst verschwindet
zyklische Arbeitslosigkeit
beschreibt periodische Schwankungen, ist eng mit den kurzfristigen konjunkturellen Auf- und Abschwüngen der Wirtschaft verknüpft
friktionelle Arbeitslosigkeit
Arbeitslosigkeit, die durch die Zeit verursacht wird, die die Arbeitskräfte benötigen, um einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden
(Kurzarbeit)
strukturelle Arbeitslosigkeit
Arbeitslosigkeit, die daraus resultiert, dass die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze nicht ausreicht, um jedem Arbeitswilligen einen Arbeitsplatz zu geben
Mismatch-Arbeitslosigkeit
Entsteht, weil Arbeitssuchende nicht qualifiziert sind, freie Stellen zu besetzen
Geldarten
- Warengeld (in Form einer Ware mit innerem/eigenen Wert
= Gold, Silber, Zigaretten - Rechengeld
= Münzen, Geldscheine
Aufgaben der EZB
- Überwachung des Bankensystems
- Regulierung der Geldmenge zur Gewährleistung von Preisstabilität im Euroraum
Investition
Kauf von neuem Kapital
Ersparnis
Einkommen übersteigt Konsumausgaben
Zahlt man für 1 $ weniger an €,
so ist dies eine Aufwertung des €
Zahlt man für 1 $ mehr an €,
so ist dies eine Abwertung des €
Gewinnmaximierung eines Wettbewerbunternehmens
Pi(Q) = E(Q) - K(Q) = PxQ - K(Q)
Die Unternehmung maximiert den Gewinn, indem sie diejenige Menge produziert, bei der Grenzkosten = Grenzerlös sind
Produktionseinstellung
kurzfristige Stilllegung der Produktion, Fixkosten fallen weiterhin an
Marktaustritt
Endgültige Schließung eines Unternehmens
Marktaustritt, wenn Pi < 0
Soll bei Verlust produziert werden?
Trotz Verlustes lohnt es sich, weiter zu produzieren, wenn der Verlust kleiner ist als die Fixkosten
Der Gewinn des Monopolisten
Ein Monopolist erzielt einen Gewinn, solange der Monopolpreis P höher ist als die Durchschnittskosten
Mengeneffekt beim Monopolisten
Die Erhöhung der Verkaufsmenge Q steigert den Erlös
Preiseffekt beim Monopolisten
Die dadurch induzierte Senkung des Preises P senkt den Erlös
Der Grenzerlös ist dort gleich null, wo die Preiselastizität der Nachfrage gleich -1 ist.
Werbung
- eine Vergeudung von Ressourcen durch Kampf um Marktanteile
- Werbung verzerrt Kaufentscheidungen
+ kann Informationen über Marktgüter enthalten
+ erhöht den Wettbewerb
+ dient als Signal für Qualität
Der Gewinn des Oligopols
Gewinn ist maximal, wenn der Erlös maximal ist
Definition: Nash-Gleichgewicht
Jeder Spieler wählt seine beste Strategie (Outputmenge) als beste Antwort auf die jeweilige Strategie (Outputmenge) des anderen Spielers
Spieltheorie
- Gefangenendilemma
- eine dominante Strategie führt zu einem ineffizienten Ergebnis für die Spieler
- durch Kooperation lässt sich das Ergebnis für beide Spieler verbessern,
- aber: Anreiz, einseitig von der Kooperarion abzuweichen
Oligopolgleichgewicht
- Der Oligopolpreis liegt unter dem Monopolpreis, aber über dem Wettbewerbspreis
- Die Oligopolmenge ist größer als die Monopolmenge, aber kleiner als die Wettbewerbsmenge
- Der Oligopolgewinn ist kleiner als der Monopolgewinn