Volkswirtschaftslehre, Basics, Definitionen
Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung
Basics und Definitionen der Volkswirtschaftslehre zur Prüfungsvorbereitung
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Lernkarten
Welche der folgenden Güter weisen eine eher elastische Nachfrage auf?
Wie wird die Preiselastizität der Nachfrage berechnet?
Preiselastizität der Nachfrage = Prozentuale Änderung der Nachfragemenge dividiert durch die Prozentuale Preisänderung
Wie wird die Preiselastizität des Angebots berechnet?
Preiselastizität des Angebots = Prozentuale Änderung der Angebotsmenge dividiert durch die Prozentuale Preisänderung
Vollkommen elastische Nachfrage
Nachgefragte Menge reagiert unendlich stark auf Preisänderungen (Preiselastizität >1)
Vollkommen unelastische Nachfrage
Nachgefragte Menge reagiert nicht auf Preisänderungen (Preiselastizität <1)
Einheitselastische Nachfrage
Nachgefragte Menge ändert sich um den gleichen Prozentsatz, um den sich der Preis ändert
Die Kreuzpreiselastizität der Nachfrage bei Substituten ist
größer 0
Die Kreuzpreiselastizität der Nachfrage bei Komplementen ist
kleiner 0
Ein Höchstpreis ist wirksam/binded, wenn
dieser unter dem Gleichgewichtspreis liegt. (--> Nachfrageüberschuss)
Ein Mindestpreis ist wirksam/bindend, wenn
dieser über dem Gleichgewichtspreis liegt. (--> Angebotsüberschuss)
Wie die Steuerlast aufgeteilt wird:
Die Marktseite, die unelastischer auf Preisänderungen reagiert, trägt den größeren Teil der Steuer, denn sie kann der Steuer weniger ausweichen.
Wie wird die Konsumentenrate berechnet?
Zahlungsbereitschaft des Käufers - tatsächlich bezahlter Preis
Wie wird die Produzentenrate berechnet?
Verkaufspreis - Kosten eines Guts
Gilt Inlandspreis < Weltmarktpreis, dann
- komparativer Vorteil des Inlands --> Export
Gilt Inlandspreis > Weltmarktpreis, dann
komparativer Vorteil des Auslands --> Import
Coase-Theorem
die Behauptung, die Marktparteien könnten das Problem externer Effekte selbst lösen, wenn sie nur in der Lage wären, über die Allokation zu verhandeln und ohne Kosten zu tauschen
Durchschnittssteuersatz
Beispiel: Der Staat versteuert die ersten 50.000€ Einkommen mit 20% und all das Einkommen, das 50.000€ übersteigt, mit 50%.
Eine Person, die 60.000€ verdient, zahlt demnach (0,20 x 50.000€ + 0,50 x 10.000€) 15.000€ Steuern. Ihr Durchschnittssteuersatz liegt bei 15.000€/60.000€ oder bei 25%.
Grenzsteuersatz
Beispiel: Der Staat versteuert die ersten 50.000€ Einkommen mit 20% und all das Einkommen, das 50.000€ übersteigt, mit 50%.
Für eine Person, die 60.000€ verdient, liegt der Grenzsteuersatz bei 50%, da der Steuerbetrag um 0,50€ steigen würde, wenn der Steuerzahler einen zusätzlichen Euro verdienen würde.
Pauschalsteuer
Steuer, bei der alle Bürger einen Steuerbetrag in gleicher Höhe zu entrichten haben
Äquivalenzprinzip
Jeder Bürger soll Steuern entsprechend den aus den beanspruchten staatlichen Leistungen empfangenen Vorteilen zahlen (z.B. Energiesteuer)
Leistungsfähigkeitsprinzip
Jeder Bürger soll entsprechend seiner steuerlichen Leistungsfähigkeit an der Aufbringung des Steueraufkommens beteiligt werden
Vertikale Gerechtigkeit
Steuerzahler mit größerer steuerlicher Leistungsfähigkeit sollen größere Steuerbeträge zahlen
Proportionale Steuer
Steuer, bei der Steuerzahler mit hohem Einkommen und Steuerzahler mit niedrigem Einkommen denselben Bruchteil ihres Einkommens zahlen
Regressive Steuer
Steuer, bei der Steuerzahler mit hohem Einkommen einen geringeren Bruchteil ihres Einkommens zahlen als Steuerzahler mit niedrigen Einkommen
Progressive Steuer
Steuer, bei der Steuerzahler mit hohem Einkommen einen größeren Bruchteil ihres Einkommens zahlen als Steuerzahler mit niedrigem Einkommen
Horizontale Gerechtigkeit
Steuerzahler mit gleicher steuerlicher Leistungsfähigkeit sollen den gleichen Steuerbetrag zahlen
Grenzprodukt
Der Zuwachs an Produktmenge, den man durch eine zusätzliche Einheit an Faktoreinsatz hat
Abnehmendes Grenzprodukt
Eigenschaft der Produktionsfunktion, wonach der Zuwachs an Produktionsmenge durch eine zusätzliche Einheit eines Produktionsfaktors mit wachsender Produktionsausdehnung abnimmt
Durchschnittliche Gesamtkosten, Durchschnittskosten (DK)
Gesamtkosten (K) dividiert durch die hergestellte Produktmenge (Q)
Durchschnittliche fixe Kosten (DFK)
Fixe Kosten dividiert durch die hergestellte Produktmenge (Q)
Durchschnittliche variable Kosten (DVK)
Variable Kosten dividiert durch die hergestellte Produktmenge (Q)
Grenzkosten (GK) = Zunahme der Gesamtkosten für die Herstellung einer zusätzlichen Produkteinheit
Änderung der Gesamtkosten dividiert durch die Änderung der Menge
Was beschreiben Skalenerträge?
Skalenerträge beschreiben die Auswirkung einer Änderung der Betriebsgröße durch proportionale Erhöhung aller Inputs
Eigenschaften eines Wettbewerbmarkts
- Es gibt viele Käufer und Verkäufer
- Die angebotenen Güter sind homogen
- Es herrscht vollkommene Markttransparenz
- Die Teilnehmer können ohne Kosten aus dem Markt aussteigen oder in den Markt eintreten
Erlös eines Wettbewerbsunternehmens
E = Marktpreis (P) x verkaufte Menge (Q)
Durchschnittserlös eines Wettbewerbsunternehmens
Erlös (E) dividiert durch die verkaufte Menge (Q)
Grenzerlös eines Wettbewerbsunternehmens
Veränderung des Erlöses (dE) dividiert durch die Veränderung der verkauften Menge (dQ)
Versunkene Kosten
bereits angefallene Kosten, die uneinbringlich irrelevant sind
Ein Unternehmen ist ein Monopolist, wenn
- es der einzige Anbieter eines Gutes ist
- es für dieses Gut kein nahes Substitut gibt
Wettbewerbsunternehmen versus Monopol
Ein Wettbewerbsunternehmen
- sieht sich einer horizontalen Nachfragekurve gegenüber
- ist ein Mengenanpasser
- kann jede erzeugte Gütermenge nur zum Marktpreis verkaufen
Ein Monopol:
- sieht sich einer sinkenden Nachfrage gegenüber
- hat keine Angebotsfunktion, sondern ist ein Preissetzer
- hat ein punktförmiges Angebot