Volkswirtschaft Kap. 3

BIP, Konjunkturpolitik, ....

BIP, Konjunkturpolitik, ....


B. B.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre auf Mittelschulniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Konjunkturpolitik, Wachstum, BIP-Berechnung und die Auswirkungen von Wirtschaftspolitik. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Rezession, Konjunkturzyklus und die verschiedenen Berechnungsarten des BIP, sowie die Rolle von Produktion, Investitionen und Humankapital. Sie richten sich an Schüler und Studierende, die ein besseres Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten, insbesondere im Hinblick auf die Schweizer Wirtschaft und ihre spezifischen Herausforderungen.
Cartes-fiches
13
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
06.05.2014 / 11.01.2016

Cartes-fiches

 

Bruttoinlandprodukt

-> zeigt den Zustand (Wohlstand) einer Volkswirtschaft

-> Messung des Marktwerts aller Güter & Dienstleistungen die während best. Periode hergestellt werden (nur Enprodukte!)

 

Nominales BIP

gesamte Produktion zu laufenden Preisen

 

Reales BIP

gesamte Produktion zu konstanten Preisen

 

3 Berechnungsarten des BIP

Enstehungsseite BIP: Berechnung des BIP über enstandene Wertschöpfung bei Produktion.

Verwendungsseite BIP: Berechnung des BIP über gesamte Ausgaben der privaten Haushalte, Firmen, Staat, Ausland der Produktion.

Verteilungsseite BIP: Berechnung des BIP über Verteilung der erzielten Wertschöpfung an Firmen & Arbeiter->Gewinne & Löhne

 

Wachstum

Langfristige Entwicklung des Wohlstands einer Volkswirtschaft gemessen am realen BIP->Trendwachstum

 

Konjunktur

Auslastung der Produktionsfaktoren in einer Volkswirtschaft, betrachtet über kürzeren Zeitraum.

 

Faktoren des Wachstums BIP/Kopf

Arbeit:

- mehr Erwerbstätige->tiefe Arbeitslosenquote

- mehr Arbeitsstunden pro Erwerbstätige

Kapital:

- mehr Realkapital (Investitionen)

- mehr Humankapital (Bildung)

Technologie: 

- mehr Know-How (technischer Fortschritt)

- eigentlich treibende Kraft->unbeschränkt im Gegensatz zu anderen Faktoren

- kann immer weiter wachsen & ist kombinierbar -> kein Wachstumsende

 

Wirkung Wirtschaftspolitik auf langfristiges Wachstum

Wettbewerbspolitik:

- mehr Wettbewerb schafft Anreiz für Innovation

Aussenwirtschaftspolitik:

- verstärkt die Arbeitsteilung durch grössere Offenheit

Finanzpolitik:

- tiefe & gut ausgestaltete Steuern sowie produktive Staatsausgaben

Bildungs- & Forschungspolitik:

- schafft Humankapital & technischen Fortschritt

 

Konjunkturzyklus

Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität, gekennzeichnet durch Auf- & Abschwungphase

 

Rezession

- Wirtschaftliche Unterauslastung

- Konjunkturkurve unter Produktionspotenzial bei Normalauslastung

tritt bspw. durch hohe Arbeitslosenrate auf.

 

Möglichkeiten & Grenzen Konjunkturpolitik bei Bekämpfung von Rezessionen

- antizyklisch Eingreifen -> Nachfrage bremsen (Konjunkturschwankungen stabilisieren)

Handlungsmöglichkeiten:

- Fiskalpolitik wirkt auf: Konsum & Staatausgaben

- Geldpolitik wirkt auf: Investitionen & Nettoexporte

Grenzen:

- Gefahr, dass Wirtschaft ständig simuliert wird

1. laufende Inflation

2. steigende Staatsverschuldung

- Wirkungsverzögerung

1. Verzögerung der Erkenntnis, bis zur Realisierung der Rezession

2. Verzögerung der Massnahmen (Fiskal- oder Geldpolitik)

3. Verzögerung der Wirkung, bis sich Massnahmen durchgeschlagen haben

 

Besonderheiten des langfristigen Wachstums der CH

Erwerbstätigenquote in CH zwischen 15-64 jährige bei >79%  ->  ziemlich Ausgeschöpft!

Arbeitsproduktivität der CH hat noch Steigerungspotenzial

ergriffene Massnahmen:

- Wettbewerbssteigerung im Binnensektor (Ausland)

- Schuldenbremse -> Stabilisierung der Staatsverschuldung

 

Schweizer Konjunkturpolitik

- verzichtet in der Regel auf aktive Konjunkturpolitik -> primäres Ziel=Preisstabilität -> keine Infaltion/Rezession

Konjunkturpolitik wird u. A. von Geldpolitik & SNB betrieben

Étudier