Volkswirtschaft HWD

Volkswirtschaftslehre

Volkswirtschaftslehre


R. R.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre und sind für Studierende und Interessierte geeignet. Sie decken Themen wie Preisbildung, Nachfrage, Angebot, Inflation, Arbeitslosigkeit und Geldpolitik ab. Die Karteikarten erklären auch die Funktionsweise von Märkten, die Rolle des Staates und die Auswirkungen von Konjunkturzyklen. Besonders nützlich sind sie für diejenigen, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ein tieferes Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Flashcards
151
Students
16
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
Other
Created / Updated
28.04.2015 / 30.10.2024

Lernkarten

Was macht eine Volkswirtschaft aus?

Alle Einrichungen und Verfahren, mit denen ein Volk Güter

zur Bedürfnisbefriedigung produziert und verteilt, machen

eine Volkswirtschaft aus.

Womit befasst sich ein:

  1. Volkswirtschafter?
  2. Betriebswirtschafter?
  3. Ökonom?

  1. Ein Vollfkswirtschafter befasst sich mit dem, was und wie ein ganzes Volk

    wirtschaftet.

  2. Ein Betriebswirtschafter befasst sich im Wesentlichen mit dem, was

    einzelne Betriebe wirtschaften.

  3. VW und BW zusammen nennt man Ökonomen. Sie befassen

    sich somit mit beidem > gesamtheitliche Betrachtungsweise.

Was ist eine der Hauptaufgaben der Wirtschaftswissenschaft (der Ökonomen)?

Sie muss das Volk - Stimmbürger, Politiker, Beamte, Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Haushalte - mit

Informationen, Argumenten und Ratschlägen versehen.

Definition von Volkswirtschaft nach Lehrmittel?

Unter Volkswirtschaft versteht man alle Einrichtungen und Verfahren, mit denen ein Volk Güter zur Bedürfnisbefriedigung produziert und verteilt.

Um die komplexe Wirtschaft zu verstehen, behelfen sich die Ökonomen mit stark vereinfachten Abbildungen der Realität, d.h. mit Modellen. Damit beschreiben sie, wie unsere Wirtschaft funktioniert, und zeigen auf, wie und mit welchen Folgen unsere Wirtschaft in einzelnen Bereichen verändert bzw. verbessert werden könnte. Entscheide über solche Vorschläge sind aber nicht mehr eine Frage der Ökonomie. Sie hängen von persönlichen Werturteilen ab und sind damit Thema der wirtschaftspolitischen Auseinandersetzung.

Wie ist die Abraham H. Maslow Paramide aufgebaut und was besagt diese im Wesentlichen?

Abraham H. Maslow Paramide

Auf welche zwei Arten werden grundsätzlich die Bedürfnisse der Menschen befriedigt?

  1. Die Bedürfnisse werden über Güter, Konsumgüter befriedigt. Dies können Waren wie auch Dienstleistungen sein.  
  2. Bedürfnisse können auch anders wie über Güter befriedigt werden. Dies sind dann meist Bedürfnisse des oberen Teils der Maslow Pyramide. Dies können sein: Arbeit, Musizieren, Familie, Freundeskreise Vereine aber auch Tätigkeiten wie Spazieren, Wandern etc.

Weshalb müssen wir davon ausgehen, dass unsere Konsumwünsche unabsehbar sind?

Mit steigendem Lebensstandard wachsen unsere Ansprüche. Einstiger Luxus wird zum selbstverständlichen Allgemeingut. Es entstehen neue Wünsche, die bei weiter steigendem Lebensstandard wiederum von Luxus zum Allgemeingut werden. Dies ist mit einer Spirale, welche nach oben dreht, zu vergleichen.

Welche vier Hauptgruppen von Ressourcen, auch Produkionsfaktoren genannt, gibt es und was beinhalten jede Art diese im Wesentlichen?

  • Arbeitskraft:
    jede Art von körperlicher wie geistiger Arbeit. Dazu gehört auch Know-how.
  • Kapitalgüter
    auch Investitionsgüter genannt: sind alle Güter, welche hergestellt wurden um damit weitere Güter welche hergestellt wurden um damit weitere Güter (Kapitalgüter oder Konsumgüter) zu produzieren.Boden
  • Boden
    Auf ihm arbeiten und leben wir. Aber auch Bodenschätze (Öl, Gas etc.) zählen wir dazu.
  • Umweltgüter
    Wasser, Luft, Sonnenschein, Ozonschicht, Landschaft etc. Diese Güter nutzen wir sowohl privat als auch für die Produktion diverser Güter.

Wodurch entsteht die Unterscheidung von Kapitalgüter und Konsumgüter?

Grundsätzlich durch den Verwendungszweck.

  • Zur Befriedigung unserer Wünsche ge- oder verbrauchen wir Kosnumgüter.

  • Zur Erzeugung anderer Güter (Konsum oder Kapitalgüter) setzten wir Katitalgüter ein.

     

Was ist das Grundlegene Problem des Wirtschaftens?

Die Ressourcenknappheit in den Bereichen:

  • Arbeitskraft (obwohl es Arbeitslose gibt, es ist die Frage der investierten Zeit.
  • Kapitalgüter, welche wiederum auf anderen Ressourcen beruhen.
  • Boden, weil er erschöpflich ist.
  • Umwelt, weil diese zunehmend belastet wird und durch nichts ersetzt werden kann.

Welche drei Entscheidungen, Hauptfragen stehen im Zentrum beim Wirtschaften (erstellen von Gütern) und was ist dafür wiederum der Hauptgrund?

(die drei volkswirtschafltichen Grundfragen)

Der Hauptgrund für die Entscheidungen (Fragen) liegt in der Knappheit der Ressourcen.

  • WAS sollen wir mit den begrenzten Ressourcen produzieren. Wie viele un welche Konsumgüter stellen wir her und wie viele und welche Kapitalgüter.

  • WIE sollen die Güter produziert werden. Wie sollen die Ressourcen eingesetzt werden, damit das bestmögliche Resultat entsteht. Welche R setzen wir mit welcher Technik ein? Wer kann sich an der Produktion beteiligen?

  • FÜR WEN sollen die Güter produziert werden. Nach welchen Kriterien werden die Konsumgüter verteilt und wem gehören die Kapitalgüter.

Welche (sechs) Koordinationsmechanismen spielen in der Volkschwirtschaft eine wichtige Rolle?

  1. Tradition
  2. Solidarität und Kleingruppen
  3. Interessensolidarität
  4. Hierarchie und Unternehmen
  5. Hierarchie im Staat
  6. Märkte

Wie lautet die Kurzdefinition (Umschreibung) für den Markt?

Ein Markt ist jedes wie auch immer organisierte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage. Die Anbieter bieten ihre Waren oder Dienstleistungen an, die Nachfrager bezahlen dafür mit Geld.

Was bedeuten die Ausdrücke Marktgleichgewicht und B244?

  • Angebot und Nachfrage stimmen überein, so spricht man und von einem Marktgleichgewicht.

  • Klaffen Angebot und Nachfrage auseinander, so spricht man von einem Marktungleichgewicht.

Wie werden in der Regel im Marktmechanismus Angebot und Nachfrage in Übereinstimmung gebracht?

Über den Preis.

  • Bei zu grosser Nachfrage sorgen steigende Preise für eine Reduktion der Nachfrage.
  • Bei zu grossem Angebot sorgen sinkende Preise für die Erhöhung der Nachfrage.

 

Darstellung des Marktmechanismus (über den Preis) bei steigendem Preis?

Marktpreis steigt

Darstellung des Marktmechanismus (über den Preis) bei sinkendem Preis?

Marktpreis sinkt

Warum reagieren die Nachfrager auf den Preis und welche weiteren Grössen beeinflussen die Nachfrage zudem?

Die Nachrager reagieren aufgrund ihrer (meist beschränkten) Budgets.

Weitere Gründe:

  • Geschmacksänderung der Nachfrager
  • Einkommensveränderung
  • Preisänderungen bei anderen Gütern
  • Neue Güter kommen in den Markt und lösen alte Güter ab

  1. Preiselastizität der Nachfrage?
  2. preiselastische Nachfrage?

  3. preisunelastische Nachfrage?

  1. Die Nachfrage spricht nicht bei allen Gütern auf Preis änderungen an = Preiselastizität der Nachfrage.
  2. preiselastische Nachfrage = schnelle Reaktion der Mange (Nachfrager) auf Preisänderung.

  3. preisunelastische Nachfrage = schwache Reakion der Menge (Nachfrager) auf Preisänderung.

 

 

Gründe für die Preiselastizität der Nachfrage?

Die Nachfrager reagieren empfindlich, d.h. elastisch, wenn Produkte nicht unbedingt gebraucht werden oder es dür diese gute Alternativen zur Verfügung stehen.

Harzig, d.h. unelastisch, reagieren die Nachfrager bei Gütern die unbedingt gebraucht werden und für die es kaum Alternativen gibt.

Warum reagiert das Angeot auf den Preis?

Weil dieses über höhere Preise höhere Gewinne verursacht.

Welche Gegebenheiten beeinflussen, dass ein Angebot schneller oder langsamer auf dem Preis reagiert?

Die Preiselastizität des Angebots steht in Abhängigkeit von:

  • Die Fähigkeit Ressourcen zu mobilisieren
  • Möglichkeit und Umfang der Lagerhaltung
  • die Planungs- und Produktionszeiten

somit im Wesentlichen von der Zeit!

 

Preiselastisches Angeobt = schnelle Reaktion des Angeb.

Preisunelastisches Angebot = langsame Reaktion des A.

Was sind starre Angebot?

Unterliegen starre Angeote auch der Preiselastizität?

Güter, von denen nicht mehr produziert werden können. (Kunst, in Zeit eingeschränkte Produktionen, Land…)

 

Ja, weil einen Nachfrageelastizität vorhanden sein kann.

  • Spekulation!

Was versteht man unter Skalenerträgen? Wo kommen diese in der Regel zur Anwendung?

Wenn die Produktionskosten pro Stück gesenkt werden, spricht man von Skalenerträgen.

Dies ist im Wesentlichen bei der Massenproduktion der Fall.

Fix- und/oder Entwicklungskosten werden durch Mehr- oder Massenrpoduktion pro produzierte Einheit stark abgesenkt.

Was ist das Preis-Mengen-Diagramm und was besagt dieses?

Das P-M-D ist ein Koordinatensystem und es gibt Auskunft über die Beziehung zwischen dem Preis und der angebotenen und nachgefragten Menge.

Der Preis wird auf der senkrechten Achse und die Menge wird auf der horizontalen Achse abgebildet.

  • Trägt man ein, welche Mengen eines Guts bei verschiedenen Peisen nachgefragt würden, erhält man die Nachfragekurve.

  •  

    Trägt man ein, welche Mengen eines Guts bei verschiedenen Priesen angeboten werden, erhält man die Angebotskurve.

Was besagen im P-M-D die Ausdrücke:

  1. Marktgleichgewicht?
  2. Gleichgewichtspreis?
  3. Gleichgewichtsmenge?

Wir können im P-M-D darstellen, wie der Marktmechanismus Lücken zwischen der nachgefragten und angebotenen Menge zum verschwinden bringt.

  1. Das Marktgleichgewicht liegt im Schnittpunkt zwischen der Angebots- und Nachfrage-Kurve.

  2. Der Preis, bei dem das Marktgleichgewicht erreicht wird, nennt man Gleichgewichtspreis.

  3. Die gehandelte Menge, bei welcher das Marktgleichgewicht erreicht wird, nennt man Gleichgewichtsmenge.

     

Wie wird im Preis-Mengen-Diagramm die Preiselastizität zum Ausdruck gebracht?

Über die Steilheit der Angebots- und Nachfragekurve.

  • Steil verlaufende Kurven entsprechen einer geringen Preiselastizität - grosse Preisänderungen (in der

    Senkrechten) führen zu kleinen Mengenänderungen (in der Horizontalen).

  •  

    Flach verlaufende Kurven entsprechen einer hohen Preiselastizität. schon kleine Preisänderungen (in der Senkrechten) führen zu grossen Mengenänderungen (in der Horizontalen).

Wer steht sich in einem Marktsystem gegenüber und womit werden diese verbunden?

Die Akteure Unternehmen und Haushalte stehen sich gegenüber. Verbunden werden diese Elemen über die Gütermärkte und die Faktormärkte.

In diesem Marktsystem beobachten wir zwei gegenläufige Wirtschaftskreisläufe. Einen Güter- und einen Ressourcenstrom sowie einen Geldstrom.

  1. Was bedeutet Faktormärkte?
  2. Was beinhalten diese Faktormärkte?
  3. Wie stellt sich der Mechanismus resp. die Ströme dar?

  1. Auf den Faktormärkten stellen die Haushalte den Unternehmen die Produktionsfaktoren gegen Entgelt zur Verfügung.

  2. Faktormarkt beinhaltet:

    > Arbeitsmärkte (Arbeit gegen Lohn)

    > Kapitalmärkte (Kapitlagüter gegen Zins)

    > Bodenmärkte (Boden gegen Bodenrente)

  3. Aus den Erlösen, die die Haushalte auf den FM erzielen, können sie sich auf den Gütermärkten eindecken, d.h. Gütter gegen Geld erwerben.

Arbeitsmärkte, Kurzbeschreibung?

 

Was bewirkt der Lohn bei den Haushalten und bei den Unternehmen?

Auf den Arbeitsmärkten bieten die Haushalte den Unternehmen ihre Arbeitskraft an und erhalten als Entschädigung einen Lohn.

Der Marktmechanismus regelt normal das Angebot und die Nachfrage.

  • Die Haushalte bemühen sich, in solche Berufe einzusteigen, bei denen das Angebot besonders knapp ist.

  • Der Lohn sorgt bei den Unternehmen dazu, dass die Arbeitskraft effizient und möglichst produktiv einsetzt.

Was wird auf den Kapitalmärkten gehandelt, was ist die Gegenleistung und wie funktioniert der Marktmechanismus?

Was wird gehandelt:

  • Auf den KM stellen die Haushalte den Unternehmen Kapitalgüter (Gebäude, eigene Kleinunternehmen, Erspartes, Aktien, Obligationen…) zur Verfügung.

Gegenleistung:

  • Die Haushalte erhalten dafür einen Zins. Er wird durch den Marktmechanismus bestimmt: Angebot und Nachfrage werden über den Preis (Zins) in Einklang gegracht.

Marktmechanismus:

  • Er sorgt dafür, dass die Zinsen für verschiedene Geldanlagen verschieden hoch sind, je nach Risiko und Dauer der Bindung. Zudem reagieren die Märkte stark auf die erwartete Inflation (Entwertung > Zinsbeeinfluss.)

Was kennzeichnet den Boden resp. dessen Wert aus?

Kurzbeschreibung:

Boden hat für sich genommen keinen wirtschaftlichen Wert. Erst wenn er als Standort, Rohstoffquelle oder Grundlage für landwirtschaftliche Erzeugnisse eingesetzt werden kann, erzielt er einen Preis. Ertragreiche Verwendungsmöglichkeiten erzielen dadurch eine höhere Bodenrente (Miete/Zins/Verkaufspreis) als weniger erträgliche. Weil Boden nicht vermehrbahr ist, eignet es sich sehr gut für Spekulationen.

Weshalb wird mit dem vierten Produktionsfaktor, Umweltgüter - oft verschwenderisch umgegengen?

Weil dieser Faktor heute noch meist kostenlos oder mit zu geringen Auflagen verwendet werden kann. Somit wird leider für verhältnismässig wenig Nutzen gesamthaft gesehen ein grosser Schaden angerichtet.

Stelle ein Markt- und Kreislaufmodell einer reinen Marktwirtschaft dar.

(Unter Einbezug des Auslands (Import/Export) sowie dem Gewinn und der Umwelt)

reine Marktwirtschaft

Weshalb muss der Aussenhandel bei einer Marktwirtschaft mit in Betracht gezogen werden und welche Tendenzen zeichnen sich dabei ab?

Etwa ein Drittel aller Güter, die wir konsumieren stammen aus dem Ausland und etwa ein Drittel der schweizerischen Güter und Dienstleistungen gehen ins Ausland.

Zudem ist die Schweiz nicht nur mit dem Gütermarkt des Auslands vernetzt, auch die Arbeit- und Kapitalmärkte des Auslands und der Schweiz spielen heute zusammen.

In Europa und der Welt wachsen die verschiedenen Volkswirtschaften immer näher zusammen zu einem grossen Wirtschaftsraum. (EU / EWR…).

Was ist der Unterschied einer reinen Marktwirtschaft und einem gemischtwirtschaftlichen System?

Eine reine Marktwirtschaft regelt sich ausschliesslich über die Märkte ohne Einflussnahme des Staates.

Allerdings versagen oft Märkte oder sie funktionieren nur mangelhaft. In solchen Fällen ist es unabdingbar, dass der Staat über Regulatoren lenkend und korrrigierend einwirkt.

Dort wo der Markt versagt und der Staat lenkend und korrigierende einwirkt entsteht ein gemischtwirtschaftliches System. Dies ist in allen modernen Industriegesellschaften heute der Fall.

Eingriff durch den Staat wird in der Regel bei externen Effekten nötig.

Was sind die wichtigsten Marktmängel resp. Marktversagen?

Marktmängel

  1. Was sind exteren Effekte?
  2. Was sind externe Kosten?
  3. Was sind externe Nutzen?

Externe Effekte treten dort auf, wo die Eigentumsrechte der Geschädigten oder Nutzer nicht definiert, ungenau defefinert oder schwer durchsetzbar sind.

  1. Die Produkion und/oder der Konsum der meisten Güter belasten oder begünstigen aussenstehende Dritte. Externe Effekte wirken am Marktpreis vorbei und sind deshalb in den Marktpreisen nicht enthalten.
  2. Externe Kosten werden auf aussen Stehende abgewälzt ohne dass diese dafür entschädigt werden.

  3. Externe Nutzen kommen aussen stehenden Dritten, den Trittbrettfahrern, zugute, ohne dass diese dafür bezahlen müssen.

Warum und wie führen externe Effekte die Marktwirtschaft in die Irre?

Versagen des Marktes bei externen Kosten:

  • Er ist ungerecht, weil Kosten auf (rechtlich oft ungenügend geschützte) unbeteiligte Dritte überwälzt werden.
  • Er ist ineffizient, weil die Preise die Knappheit von Ressourcen zu wenig widerspiegeln. Mit zu niedrigen Preisen werden die knappen Ressourcen verschwenderisch eingesetzt.

Versagen des Marktes bei externen Nutzen:

  • Trittbrettfahrer profitieren gratis von Leistungen, das Marktresultat ist nicht leistungsgerecht.
  • Das Resultat wird ineffizient. Weil für Güter mit grossen ex. Nutzen kein angemessener Preis verlangt werden kann, ist ihr Produktion zu gering.

Wie kann der Staat externe Kosten ausschalten oder zumindest reduzieren/entgegenwirken?

  • Appelle an die Moral
    Über Aufklärungsarbeit zu bewussteren Verhalten bewegen. Augrund der Freiwilligkeit und der Werthaltungen nützen diese Aufklärungen nur wenig.
  • Gebote und Verbote
    Vorschriften von Behörden und deren Kontrolle bez. Einhaltung. Besrafung bei Zuwiderhandlung. Schwerfällige Verfahren zum Erlass, aufwendige Massnahmen zum Vollzug der Vorschriften.

  • Massnahmen zur Internalisierung externer Kosten
    Der Staat trifft Massnahmen, um die ext. Kosten zu Internalisieren. Er sorgt dafür, dass ext. Kosten in den Marktpreis der Güter einfliessen damit mit den Ressourcen bestmöglich umgegangen wird und der Markt wieder spielt.

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