Volkswirtschaft HWD

Volkswirtschaftslehre

Volkswirtschaftslehre


R. R.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre und sind für Studierende und Interessierte geeignet. Sie decken Themen wie Preisbildung, Nachfrage, Angebot, Inflation, Arbeitslosigkeit und Geldpolitik ab. Die Karteikarten erklären auch die Funktionsweise von Märkten, die Rolle des Staates und die Auswirkungen von Konjunkturzyklen. Besonders nützlich sind sie für diejenigen, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ein tieferes Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Karten
151
Lernende
16
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
28.04.2015 / 30.10.2024

Lernkarten

  1. Worin liegt die Schwierigkeit, die Hauptprobleme bei der von Sozialindikatorensystemen und somit bei der Messung der Lebensqualität ?

  2. Durch welche drei Grössen wird die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung dargesellt?

     

  1. Ein Problem ist, allgemein anerkannte Masse zu finden, die die Lebensqualität wiedergeben. Ein zweites Problem ist, diese Masse in messbare Einheiten zusammenzufassen.
  2. - Bruttoinlandprodukt (BIP)
    - Buttosozialprodukt (BSP)
    - Volkseinkommen (VE)

Was zeigt das BIP auf und was wird dabei gemessen / erhoben?

Mit dem BIP misst man, wie viel Waren und Dienstleistungen in Un und Staat im Laufe eines Jahres erzeugt und wofür sie verwendet werden.

Das bedeutet, dass die jährliche Summe der inländischen Wertschöpfung in Un und Staat das BIP ergibt oder Die Summe aller Endverkäufe von Gütern, die in einem Jahr innerhalb eines Landes produziert werden, ebenfalls das BIP ergeben.

(Privater Konsum, Konsum via Staat, Investitionen im Inland, Nettoexport)

 

BIP = Inlandprinzip (Bevölkerungszahl nicht berücksichtigt)

  1. Was wird beim BSP gemessen resp. welche Frage wird mit dem BSP beantwortet?
  2. Was ist das Nettosozialprodukt?

  1. - Das BSP beantwortet die Frage, wie viele Werte einer Volkswirtschaft im Laufe eines Jahres neu zur Verfügung standen.
    Es umfasst somit den Geldwert der neuen Gütermenge über die alle in der Schweiz wohnenden Leute verfügen können.

    - Gemmessen wird nach dem Inländerprinzip (Bevölkerung ist berücksichtigt)
  2. Es ergibt sich aus dem BSP abzüglich die Abschreibungen.

 

  • Was wird mit dem Volkseinkommen (VE) gemessen und was ist deren Aussage?
  • Exkurs
  • Wie wird das VE Verteilt?

  • Mit dem VE misst man die Verteilung der geschaffenen Werte. Das VE beantwortet die Frage, wie die Einkommen auf Arbeit, Un-Tätigkeit und Vermögen verteilt sind (funktionale Einkommensverteilun).
  • Etwa 75% des Geldmässigen VE gehen an die Unselbständigen Lohnempfänger. Etwas 25% werden für Zinsen, Bodenrenten, Gewinne sowie Löhne für Slebständigerwerbende ausbezahlt.

  • Das VE ist kleiner als das BSP. Um zu produzieren wurden nämlich Kapitalgüter abgenutzt un mussten abgeschrieben werden.

Darstellung von BIP, BSP, NSP und VE in chronologischer Abfolge / im Zusammenhang?

Produktion, Wertschöpfung (im Inland)

  1. Was versteht man unter dem nominalen BIP?

  2. Was versteht man unter realem BIP, was wird unternommen um auf dieses zu kommen und warum?

     

  1. Das BIP wird zu laufenden Preisen (aktuelle Jahresgeldwertung) bewerter = nominales BIP.

  2. - Das BIP wird in Geld gemessen und zwar zum Geldwert des jeweiligen Jahres (nominales BIP).
    - Will man die Entwicklung des BIP in verschiedenen Jahren vergleichen, muss man die Geldentwertung (Inflation) berücksichtigen.
    - Über den Preisindex (festgelegt 1990 = 100%) gelangt man vom nominalen BIP zum realen (inflationsbereinigten) BIP.

Formel, wie man vom nominalen BIP zum realen BIP gelangt?

Formeln

Was sagt der Wert reales BIP/Einwohner aus und weshalb gibt es diesen?

  • Das BIP steht in direkter Abhängigkeit der Bevölkerung.
  • Grundsätzlich kann daher das BIP wachsen obwohl real eine Verschlechterung (oder Verbesserung) vorhanden ist. Dies kann ohne Zuhilfenahme der Bevölkerung aber nicht erruiert werden.

  • Daher wird das BIP auch oft als BIP/Einwohner formuliert.

  1. Was verstehen wir unter Wohlstand?

  2. Können wir mit dem BSP den Wohlstand messen?

     

  1. Alle Verfügungsmöglichkeiten über Güter, die wir herstellen und pflegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir für diese Güter Geld bezahlen oder nicht. Damit sind auch die Resultate der Haushaltarbeit oder der Genuss von Umweltgütern eingeschlossen.

  2. Das BSP ist nicht als Wohlstandsmass konzipoiert, sondern als Mass für die Stromstärke des Wirtschaftskreislaufs. Daher werden die Schäden an unseren Ressourcen (Kapitalgüter, Arbeitskraft, Boden und Umwelt) nicht abgezogen. Ebendso werden im BSP alle unbezahlten Elemente, welche zu unserem Wohlstand beitragen nicht gemessen.

  1. Was können Schäden unseres Wirtschaften sein, welche im BSP nicht berücksichtigt sind?
  2. Was wird im BIP mitgezählt, obwohl es nicht zum Wohl stand beiträgt (oder aber nicht für die Gesamtbevölkerung)

  1. Grundsätzlich sind dies meist externe Kosten.
    z. Bsp. Abnützung von Ressourcen wie Boden, Luft Wasser etc.. Oder die Entwertung von Arbeitskraft durch techn. Umwälzung etc.
  2. Es sind dies alles Elemente, welche wohl einen Geldfluss generieren, aber oft als Schadenselliminierung dienen oder einen Verschleiss verhindern:

  • Rep. von Autounfällen, Kriminalitätsbegrenzung/Bekämpfung, Krankheitsbehebung, Umweltwiederherstellunge, lange Arbeitswege, Verteidigungsausgaben etc.

     

Was fehlt im BSP, das wir aber als Wohlstand empfinden?

  • Haushalt-, Erziehungs- und Pflegearbeit, die von Hausfrauen und manchmal auch von Hausmännern geleistet werden.

  • Nachbarschaftshilfe, wohltätige Organisationen etc.

  • Schattenwirtschaft (Schwarzarbeit, CH ca. 9% und EU ca. 15% vom BIP)

Wovon hängt unser zukünftiges Wohlergehen ab?

Wie wir mit unserer Art des Wirtschaftens mit unseren Ressourcen umgehen, ob wir diese aufbauen oder diese Substanz angreifen. Mit Ressourcen ist in diesem Zusammnhang gemeint:

  • Wert der Kapitalgüter, der Kapitalstock, Produktionsfaktor Arbeit, Aus- und Weiterbildung etc. können als Wertmehrend betrachtet werden. Hingegen entsteht durch Übernutzung der natürlichen Ressourcen (und das ist nicht von einem Wirtschaftsraum abhängig sondern eine globale Thematik) wie Boden und Umweltgüter ein Verschleiss, der zu Lasten zukünftiger Generationen geht.

  1. Was verstehen wir unter Geld resp. wie ist dieses volkswirtschaftlich definiert?

  2. Was sind die drei Hauptfunktionen von Geld?

  1. Geld ist, was als Geld akzeptiert wird!
  2. Zahlungsmittel: man bezahlt mit Geld, somit erleichtert uns Geld den Handel in unserer stark arbeitsteiligen Wirtschaft.
    Wertmassstab: Geld ermöglicht den Preisvergleich verschiedener Güter, welche auf den Märkten gehandelt werden.
    Wertaufbewahrungsmittel: Geld kann man aufbewaren, um zu einem späteren Zeitpunkt beliebige Güter oder Dienstleistungen zu erwerben.

Welche Arten von Geld gibt es?

Geld tritt bei uns als:

  • Bargeldumlauf: / Noten und Münzen ausserhalb der Bank (Noten kommen von der Schweizerischen Nationalbank (SNB), für Münzen zeichnet der Staat verantwortlich)

  • Buchgeld: Sichtkonten bei Banken und Post

  • Spareinlagen: weniger schnell abrufbar, und daher etwas schlechter als Zahlungsmittel verwendbar.

  • Termineinlagen: analog Spareinlangen bez. Abrufbarkeit.

Geldmengen in der Schweiz 2002?

Geldmenge Schweiz

Die Geldmengen werden in M1 bis M3 unterteilt. Was Bedeutet das resp. was ist die Funktion von M1 - M3?

Über M1 bis M3 werden die Geldmengen bez. der Verfübarkeit und somit der Zuordnung von Zahlungsmitteln, welche den Haushalten und Unternehmen zur Verfügung stehen eingeteilt.

  • M1 Notenumlauf und Sichtguthaben

  • M2 Notenumlauf, Sichtguthaben und Spareinlagen

  • M3 Notenumlauf, Sichtguthaben, Spareinlagen und Termineinlagen.

Notenbankgeldmenge: Notenumlauf und Sichteinlagen der Banken bei der der SNB = 38 Mrd. Fr.

Wie kommt Geld in Umlauf und wie schafft die Notenbank Geld?

Grundsätzlich wird das Notengeld von der Zentralbank erstellt.

Es gibt vier wesentliche Wege, wie das Geld von der Notenbank in Umlauf kommt. Es gilt der Grundsatz, dass die Notenbank mit ihrem Geld etwas kauft oder verkauft:

  • An- und Verkauf von ausländischen Währungen:
  • An- und Verkauf von Wertpapieren: Handelt die Zentralbank mit Wertschriften und fremden Währungen, spricht man von Offenmarktpolitik, weil sie auf dem offenen Markt kauft und verkauft.
  • Notenbankkredite an die Banken:
  • Notenbankkredite an den Staat:

 

Über welche Kanäle steuert die SNB heute ihre Geldmenge?

  • Repurchase Agreements:
    Repo Geschäfte wobei die SNB von einer Bank Wertpapiere kauft und bereits vereinbart, dass die Wertpapiere zu einem def. Zeitpunkt von dieser Bank wieder zurückgekauft werden.

  • Devisenwap: (seltener)
    SNB übernimmt von Banken fremde Währungen.

  • Lommbardkredite:
    Vergibt Kredite gegen Hinterlegung von Wertpapieren.

  1. Wie schöpfen die Banken Geld?
  2. Wie kann die SNB mitbestimmen, wie viel Geld die Banken schöpfen?

  1. Auf Basis des Notenbankgeldes, welches von Kunden auf ihre Konten einbezahlt werden. Da nie alle Kunden gleichzeitig ihr geld wieder haben wollen, werden ca. 10% dieses Geldes für schnelle Rückzahlungen  zurückbehalten, die anderen 90% werden als Darlehen und Kredite vergeben wofür die Bank einen Zins erhält und somit Geld schöpft.

  2. - über die Kreditvergabe an Banken u. die Zinssätze der SNB
    - über Mindestreservenvorschriften für die Banken

  1. Was heisst Inflation?

  2. Was ist eine Deflation?

  1. Dabei handelt es sich im eine generelle Preissteigerung:
    Man spricht dann von:
    - Inflation
    - Teuerung
    - Geldentwertung

  2. Das Gegenteil von Inflation, somit sinkt das allgemeine Preisniveau.

     

Wie wird das Preisniveau festgestellt, welche wesentlichen Messgrössen gibt es?

  • Grundsätzlich müssen möglichst viele Güter erfasst werden und die entsprechenden Preisbewegungen dieser berechnet werden.
  • Die wesentlichen Messgrössen sind:
    - Landesindex der Konsumentenpreise: 2000 verschieden Haushalte werden bez. Konsumverhalten untersucht und darüber ein Warenkorb def.
    - Index der Produzentenpreise:
    Er zeigt die Preisentwicklung von wichtigen Inlandwaren beim Verlassen der Fabrik sowie von Importwaren.
    - Preisindex für das gesamte BIP
     

  1. Welches ist für die Inflation der gebräuchlichste Index?

  2. Berechnung des Landesindex für Konsumentenpreise? (Inflationsrate)

  1. Der Landesindex für Konsumentenpreise: Angegeben werden Veränderungen im Vergleich zum Basisjahr (=100 Punkte)
  2. Inflationsrate = Indexveränderung / Index des Ausgangsjahres x 100

Nach- und Vorteile von Inflation?

Nacheile:

  • Geldentwertung = Beeinträchtigung als Wertaufbewahrungsmittel
     
  • Beeinträchtigung als Wertmassstab

 

Nach- sowohl als auch Vorteil:

  • Umverteilung von Einkommen und Vermögen
    Gläubiger, welche von der Inflation überascht werden verlieren, Schuldner gewinnen.
     
  • Durch eine Inflation werden Milliardenwerte umverteilt.
     
  • Inflation erschwert das Funktionieren der Mäkte.
    - Oft wird dann in Sachwerte (Boden, Liegenschafte, Edelmetalle) investiert = Ungleichgewicht der Märkte
    - Erschwert die Einschätzung der Zukunft.
  • Eine Inflation bis ca.3% kann für die Wirtschaft als Schmiermittel helfen da es den Marktmechanismus ereichern kann. (Abfederung von Lohnanpassungen / überhöhten Löhnen)

Warum entsteht eine Inflation?

Wenn die Geldmenge so stark wächst, dass die Wirtschaftsteilnehmer mit dem Geldüberschuss ihre Nachfrage über das Gesamtangebot hinaus ausdehnen können.

 

Da bei diesem Mechanismus das allgemeine Preisniveau steigt, weil die Geldmenge stärker wächst als die Gütermenge und somit eine grössere Nachfrage entsteht, spricht man von einer Nachfrageinflation.

Wie kann die Zentralbank eine Inflation verhindern resp. zumindest eindämmen?

  • Indem sie versucht, dass die Geldmenge im Gleichlauf mit der gehandelten Gütermenge wächst.
  • Auf diese Weise können grosse Inflationsraten von 10% und mehr verhindert werden.
  • Schwieriger ist die Verhinderung von kleinen Inflationsschüben. Dafür ist das Geldmengenmodell wenig hilfreich weil:
    - nicht bekannt ist, welche Geldmenge gesteuert werden soll
    - ob die relevante Geldmenge gesteuert werden kann
    - unbekannt ist, wie die Umlaufgeschw. des Geldes ändert
    - wo die Kapazitätsgrenzen der Wirtschaft sind

  1. Wie ist der Zusammenhang der NSB Zinsen und der Inflation?
  2. Was geschieht bei einer Absenkung der SNB Zinsen?

 

 

  1. Geldmenge und Zinsniveau auf den Geldmärkten sind eng miteinander verbunden.
     

  2. - Zinssatz der Notenbank sinkt/Geldmenge steigt
    - Zinsniveau sinkt: mit den kurzfristigen Zinsenabsenkung der SNB sinken i.d.R. auch die langfristigen der Banken
    - Konjunkturschwankung tritt i.d.R. ein
    - Gesamtnachfrage steigt: dank niedrigen Zinsen wird mehr investiert und oft auch mehr konsumiert - Gesamtnachfrage steigt grundsätzlich an.
    - Kapazitätsgrenzen werden überschritten: es wird mehr konsumiert, Produktion wird erhöht, Arbeitslosigkeit sinkt.
    - Inflationsrate steigt: Wächst die Gesamtnachrfrage über das mögliche Gesamtangebot, steigen die Preise immer schneller, d.h. die Inflationsraten steigen.

Was geschieht bei einer Anhebung der SNB Zinsen?

  • Zinssatz der Notenbank steigt/Geldmenge sinkt

  • Zinsniveau steigt: damit steigen i.d.R. auch die langfristigen Zinsen der Banken.

  • Konjunkturschwankung tritt in der Regel ein

  • Gesamtnachfrage steigt weniger: hohe Zinsen bremsen die Investitionen und fördern das Sparen auf Kosten des Konsums, Gesamtnachfrage sinkt.

  • freie Kapazitäten, Arbeitslosigkeit

  • Inflation nimmt ab: die Lager füllen sich, der Wettbewerb wird härter, die Preise fallen und Angebot und Anfrage nehmen ab. Dies ist kein harmloses Mannöver!

Worin liegt der Unterschied zwischen Nachfrageinflation und Angebotsinflation?

  • Bei der Nachfrageinflation wird diese durch eine steigernde Nachfrage seitens der Konsumenten aufgrund genügend Kaufkraft getrieben.

  • Bei der Angebotsinflation entsteht diese i.d.R. aufgrund der Marktmacht und diese ist wiederum i.d.R. durch Kartelle und/oder Monopole angetrieben.

Anbieter können eine eigenmächtige Preiserhöhung durchführen.

Diese Zunahme der Marktmacht ist i.d.R. eine einmalige Sache. Jedoch gibt es auch Angebotskräfte, welche die Inflation über längeren Zeitraum in Gang halten können.

  1. Was verstehen wir unter der Preis-Lohn-Spirale oder der Lohn-Preis-Spirale (je nachdem was zuerst eintritt)?

  2. Wann spricht man von Stagflation?

  3. Wann wird die Inflation, welche auf der Preis-Lohn-Spirale beruht, eingebremst?

  1. - Preiserhöhung kommen über Marktmacht, abhängige andere der Lohn-Preis-Spirale (je nachdem was zuerst Güter werden dadurch auch teurer.
    - Da die Un gute Erträge machen und die Gewerkschaften dafür sorgen, dass auch die Löhne angepasst werden, kommt es in der folge zur Preis-Lohn-Spirale.
  2. Wenn wir sowohl von hoher oder steigender Arbeitslosigkeit geplagt sind und gleichzeitig eine Inflation besteht, spricht man von Stagflation.

  3. Erst wenn fühlbar kleinere Verkäufe und eine schmerzlich hohe Arbeitslosigkeit die Automatismen der Angebotsinflation brechen (über restrektive Geldpolitik der SNB).

  1. Worüber gibt die Zahlungsbilanz eines Lands Auskunft?

  2. Worüber geben positive und negative Salden einer Teilbilanz Auskunft?

  1. Über die Geldströme, die im Laufe eines Jahres über die Landesgrenzen fliessen. Die Transaktionen werden nach Normen geschätzt, die im Prinzip mit denen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung übereinstimmen.

  2. Ein positiver Saldo einer Teilbilanz bedeutet, dass der Geldzufluss in die Schweiz grösser war als der Geldabfluss ins Ausland.

Ein negativer Saldo einer Teilbilanz bedeutet, dass der Geldabfluss aus der Schweiz grösser war als der Geldzufluss aus dem Auslund.

Wie ist die Zahlungsbilanz für die Schweiz unterteilt und was ist in den einzelnen Teilbilanzen enthalten?

Zahlungsbilanz/Teilbilanzen

  1. Was ist ein Wechselkurs?
  2. Wo werden ausländische Währungen (Devisen) gehandelt?
  3. Warum verändern sich die Wechselkurs oft sehr schnell?

  1. Preis einer Währung ist der Wechselkurs. Er gibt an, wie viel eigene Währung für eine fremde Währung bez. werden muss.

  2. Auf den Devisenmärkten (die grössten sind New York, Tokio Singapur, Zürich, Hongkong, Frankfurt und Paris)

  3. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis! oft sehr schnell? wollen mehr Leute Franken kaufen als verkaufen sinkt der Kurs der ausländischen Währung.

Wollen mehr Leute Franken verkaufen als kaufen steigt die ausländische Währung.

  1. Was besagt die Kaufkraftparität (KKP)?

  2. Wovon ist somit die KKP resp. der Wechselkurs zweier Länder stark abhängig?

  1. Sie gibt über den Wechselkurs zweier Währungen Auskunft.
    • Nach der Theorie der KKP pendelt siche der Wechselkurs längerfristig dort ein, wo Exportgüter der beiden Länder etwa gleich teuer sind.
  2. Vom Export resp. Importverhalten der jeweiligen Länder. Sind in der Schweiz die Exporte grösser als die Importe (aktive Zahlungsbilanz), sinkt der Wechselkurs der ausländischen Währung. Die Importe steigen an, die Exporte sinken. Das Ungleichgewicht in der Zahlungsbilanz wird ausgeglichen. Umgekehrt verhällt sich die Situation, wenn die Importe grösser als die Exporte sind.

Wovon ist der Wechselkurs neben dem Import/Export zusätlich stark abhängig?

Von den grenzüberschreitenden Geldströmen für Anlagen und Investitionen.

Der internationale Kapitalverkehr hat oft spekulativen Charakter und kann ausgeprägte Schwankungen des Wechselkurses verursachen.

Wechlewirkung zw. Aussenhandel und Wechselkursen (ohne Kapitalgüterverkher)?

Wirkung zwischen Aussenhandel und Wechselkursen

Wechselwirkung zw. Zahlungsbilanz und Wechselkursen?

Zahlungsbilanz und Wechselkurs

  1. Weshalb können die Notenbanken das Geschehen auf den Devisenmärkten mitbestimmen?

  2. Welche drei Strategien für das Verhalten der Notenbanken auf den Devisenmäkten kennen wir?

  1. Weil diese ein Monopol über die Herausgabe ihres Geldes haben. Kaufen sie fremde Währung, erhöhen sie die Angebotsmenge der eigenen Währung Verkaufen sie dagegen fremde Währung, erhöhen sie die Angebotsmenge der entsprechenden Währung.

  2. - freies Floating: Notenbanken greifen nicht ins Geschehen der Devisenmärkte
    - gelenktes Floating: beeinflussen Notenbanken das Geschehen auf den Devisenmärkten
    - feste Wechselkurse: Staaten vereinbaren miteinander ein festes Austauschverhältnis für die Währungen

  1. Was wird als Arbeitslosigkeit bezeichnet?

  2. Wie wird die Arbeitslosigkeit gemessen?

  3. Mängel der Arbeitslosenstatistiken?

  1. Als arbeitslos gilt, wer keine Beschäftigung (Erwerb) findet, obwohl er eine Anstellung sucht und arbeitsfähig ist.

  2. - über repräsentative Umfragen (gem ILO, international Labour Organization)
    - über die bei den Arbeitslosenämter erfassten Personen
     
  3. Es werden nie alle Arbeitslosen erfasst. Bsp. der Nichterfassung:
    - Stellensuchende für die es sich nicht lohnt beim Arbeitsamt sich zu melden
    - Ausgesteuerte
    - Frauen, die sich in den Haushalt zurück ziehen etc.

Was sind die übergeordneten drei Gründe für die Arbeitslosigkeit?

  • Friktionelle Arbeitslosigkeit (Sucharbeitslosigkeit)
    gibt es vor allem wegen der fehlenden Transparenz der Arbeitsmärkte. Anbieter und Nachfrager finden sich nicht.

  • Strukturelle Arbeitslosigkeit
    ergibt sich aus dem dauernden Strukturwandel der Wirtschaft. Das Angebot an Arbeitskräften stimmt dann nicht in qualitativer oder regionaler Hinsicht mit demjenigen der Nachfrage der Un überein.

  • Konjunkturelle Arbeitslosigkeit
    entsteht mir den periodischen Konjunkturabschwüngen

Weshalb und um wie viel steigt das jährliche Produktions potential in der Schweiz?

  • Aufgrund des immer grösseren Einsatzes von Ressourcen:
    Mehr Arbeitnehmer, Wissen und Fähigkeiten steigen, verbesserte Kapitalgüter, neue Materialien etc.

  • Zudem werden die Ressourcen effizienter genutzt: wirkamere Produktionsverfahren, Arbeitsorganisationen werden immer raffinierter, weniger Ausschuss, weniger Fehlproduktionen, weniger Wartezeiten, höheres Arbeitstempo etc.

  • Das Produktionsptential von Unternehmen und Staat (mögliches CH Gesamtangebot)  steigt um etwa 2%/Jahr. 1%/Jahr steigt die Zahle der Erwerbstätigen, 1%/Jahr steigt die Produktion pro Erwerbstätigen.

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