Vitalzeichen
Blutdruck,Puls,Körpertemperatur... BKP
Blutdruck,Puls,Körpertemperatur... BKP
-
- 1 / 32
-
Flashcards
Ausgeglichenen Flüssigkeitsbilanz
Einfuhrmenge entspricht der Ausfuhr (angestrebtes Bilanzziel:0ml bis+500ml)
Bestandteile von Ein-und Ausfuhr
Einfuhr: 1500ml Getränke, 600ml mit der Nahrung, 400ml Oxidationswasser
Ausfuhr: 1500ml Urin, 800ml über Atmung und Haut, 200ml mit dem Stuhlgang
Fehlerquelle bei der Durchführung einer Flüssigkeitsbilanz
- Getränke werden nicht vollständig dokumentiert
- Patient und Angehörige sind nicht über die Bilanzierung informiert
- Urin wird nicht exakt gemessen z.B Inkontinenz
- Erbrochenes wird nicht mitgerechnet
- Hoher Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen
Durchführung der Flüssigkeitsbilanz
- Bilanzblatt mit Datum,Name, Jahrgang
- Pat. und Team informieren
- Steckbecken,Urinflasche beschriften und im Ausgussfesthalten
- Gläser ganz füllen und immer aufschreiben wie viel getrunken wurde
- Flüssigkeits Menge in "ml" aufschreiben
- Flüssigkeitsbilanz immer über 24h durchführen und vor der Visite bereit mit dem Ergebnis sein.
Flüssigkeitsverlust (Symptome, Therapie)
Symptome:
- Trockene Haut, Lippen, Schleimhäute
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Blass,graues Aussehen
- Obstipation
- Durst
- kalte Hände und Füsse
- Tachykardie und Hypotonie
- Gewichtsverlust
- Anurie
Therapie:
- Trinken (Infusion,Glas)
- Ursache beheben
- Vitalzeichenkontrolle
Flüssigkeitsüberschuss
Symptome:
- Oedeme
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Unrue
- Gewichtszunahme
Therapie:
- Wassertablette
- Weniger Flüssigkeit zu sich nehmen
- Gewichtskontrolle
- Bilanz
Zusammenhang zwischen Flüssigkeitsbilanz und Gewichtskontrolle
Sie sind beide Parameter mit denen eine gegenseitige kontrolle möglich ist.
Positive Bilanz bedeutet Gewichtszunahme
Negative Bilanz bedeutet Gewichtsabnahme
Physiologie der Körpertemperaturregulation
Thermorezeptoren messen unsere Körpertemperatur im Körperinnern an der Haut und im Rückenmark.
Über die Nervenfaser wird dieser Wert dem Hypothalamus gemeldet, welcher dann die Werte vergleicht und über das Wärmeregulationszentrum massnahmen trifft um die Körpertemperatur im Normbereich zuhalten. (Wärmeabgabe und Wärmebildung)
Wärme entsteht durch Stoffwechselvorgänge, vorallem in der Leber und durch die Muskelkontraktion.
Fieber entstehung
Fieber ist die ERhöhung der menschlichen Körpertemperatur infolge einer Sollwertveränderung des Wärme regulationszentrum im Zwischenhirn.
Unterschiede zwischen Körperschalentemperatur und Körperkerntemperatur
Unsere Temperatur ist nicht in allen Schichten gleich.
Die Schalentemperatur ist an der Haut und Gliedmassen niedriger und liegt je nach Region bei ca.28-33 Grad.
Sie wird von der Durchblutung und Aussenwelt gebildet.
Die Kerntemperatur im Körperinnern (Organe, Nervensystem) beträgt ca. 37Grad.
Verschiedene Thermometer
Maximalthermometer: Muss vor jeder Messung "heruntergeschlagen"werden.
Digitalthermometer: Zeigt Temperatur schnell an, Bruchsicher, Signal am ende
Infrarot-Ohrthermometer: Enspricht der Kerntemperatur, Genau und Schnell, Für Kinder gut geeignet.
Normwerte und Abweichungen
Normale Temperatur: 36.3-37.4
Subfebrile Temperatur: 37.5-38.0
LEichtes Fieber: 38.1-38.5
Mässiges Fieber: 38.6-39.0
Hohes Fieber: 39.1-39.9
Sehr hohes Fieber: 40.-42.0
Fieberursachen
Infektiöses Fieber: Entstehen meist durch Pyrogene, Sie sind meist Abbauprodukte körpereigene Eiweisse.
Resorptionsfieber: Ensteht durch Abbau von zerstörten Gewebebestandteilen nach Operationen oder Verbrennungen und Verletztungen.
Zentrales Fieber: Schädigung des Temperaturregulationszentrum
Durstfieber: Flüssigkeitmangel hervorgerufen
3 Fieberphasen
Fieberanstieg:
- Wärme geben
- Warmer Tee
- Ruhe
Fieberhöhe:
- Bewegung anpassen
- Viel Flüssigkeit
- kühlen
- Gute Körperpflege
- Wadenwickel
Fieberabfall:
- Ruhe
- Wärme
- Frische Kleidung und Bettwäsche
- Licht anpassen
- Frische Luft
- Ausscheidung und Vitalzeichen kontrollieren
Pflegemassnahmen
- Je nach Phase kühlen oder wärmen
- Sehr viel Trinken
- Wadenwickel
- Kontrolle der Vitalzeichen
- Beim Aufsehen begleiten
- Thermometer angepasst der Person auswählen
Hypothermie
1 Grad: (Abwehrstadium)
- bei 35-32°C
- Patient ist bei Bewusstsein, aber unruhig und hat Muskelzittern
- es stellen sich Hyperventilation, Hypertonie und Tachykardie ein
2. Grad: (Erschöpfungsstadium)
- bei 32-30°C
- Patient wird teilnahmslos und verwirrt
- es entwickeln sich eine arrythmische und flache Bradypnoe, Bradykardie und Hypotonie
- Muskeln und Gelenke werden zunehmend starr
3.3 3. Grad:
- bei 30-27°C
- Patient wird bewusstlos
- weiterhin Bradypnoe
- extreme Bradyarrythmie und Hypotonie bei verringertem Sympathikotonus
4. Grad:
- unter 27°C
- tiefe Bewusstlosigkeit mit geweiteten lichtstarren Pupillen
- Apnoe