Vitalzeichen

Blutdruck,Puls,Körpertemperatur... BKP

Blutdruck,Puls,Körpertemperatur... BKP


A. H.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Vitalzeichenmessung und -bewertung im medizinischen Bereich. Sie konzentrieren sich auf die Messung von Blutdruck, Puls, Körpertemperatur und Flüssigkeitsbilanz, wobei auch Fehlerquellen und Normwerte thematisiert werden. Die Karteikarten richten sich an Berufslehrlinge in der Medizin und Pharmazie, die lernen müssen, wie man diese Vitalzeichen korrekt misst und interpretiert, um die Gesundheit von Patienten zu überwachen und zu dokumentieren.
Karten
32
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin/Pharmazie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
01.09.2016 / 10.01.2026

Lernkarten

Fieber entstehung

Fieber ist die ERhöhung der menschlichen Körpertemperatur infolge einer Sollwertveränderung des Wärme regulationszentrum im Zwischenhirn.

Unterschiede zwischen Körperschalentemperatur und Körperkerntemperatur

Unsere Temperatur ist nicht in allen Schichten gleich. 
Die Schalentemperatur ist an der Haut und Gliedmassen niedriger und liegt je nach Region bei ca.28-33 Grad.
Sie wird von der Durchblutung und Aussenwelt gebildet.

Die Kerntemperatur im Körperinnern (Organe, Nervensystem) beträgt ca. 37Grad.

Verschiedene Thermometer

Maximalthermometer: Muss vor jeder Messung "heruntergeschlagen"werden.

Digitalthermometer: Zeigt Temperatur schnell an, Bruchsicher, Signal am ende

Infrarot-Ohrthermometer: Enspricht der Kerntemperatur, Genau und Schnell, Für Kinder gut geeignet.

Normwerte und Abweichungen
 

Normale Temperatur: 36.3-37.4
Subfebrile Temperatur: 37.5-38.0
LEichtes Fieber: 38.1-38.5
Mässiges Fieber: 38.6-39.0
Hohes Fieber: 39.1-39.9
Sehr hohes Fieber: 40.-42.0

Fieberursachen

Infektiöses Fieber: Entstehen meist durch Pyrogene, Sie sind meist Abbauprodukte körpereigene Eiweisse. 
Resorptionsfieber: Ensteht durch Abbau von zerstörten Gewebebestandteilen nach Operationen oder Verbrennungen und Verletztungen.
Zentrales Fieber: Schädigung des Temperaturregulationszentrum 
Durstfieber: Flüssigkeitmangel hervorgerufen

3 Fieberphasen

Fieberanstieg: 

  • Wärme geben
  • Warmer Tee
  • Ruhe

Fieberhöhe:

  • Bewegung anpassen
  • Viel Flüssigkeit
  • kühlen 
  • Gute Körperpflege
  • Wadenwickel

Fieberabfall:

  • Ruhe
  • Wärme 
  • Frische Kleidung und Bettwäsche
  • Licht anpassen
  • Frische Luft
  • Ausscheidung und Vitalzeichen kontrollieren

Pflegemassnahmen

  • Je nach Phase kühlen oder wärmen
  • Sehr viel Trinken
  • Wadenwickel
  • Kontrolle der Vitalzeichen
  • Beim Aufsehen begleiten
  • Thermometer angepasst der Person auswählen

Hypothermie

1 Grad: (Abwehrstadium)

  • bei 35-32°C
  • Patient ist bei Bewusstsein, aber unruhig und hat Muskelzittern
  • es stellen sich Hyperventilation, Hypertonie und Tachykardie ein

 2. Grad: (Erschöpfungsstadium)

  • bei 32-30°C
  • Patient wird teilnahmslos und verwirrt
  • es entwickeln sich eine arrythmische und flache Bradypnoe, Bradykardie und Hypotonie
  • Muskeln und Gelenke werden zunehmend starr

3.3 3. Grad: 

  • bei 30-27°C
  • Patient wird bewusstlos
  • weiterhin Bradypnoe
  • extreme Bradyarrythmie und Hypotonie bei verringertem Sympathikotonus

 4. Grad:

  • unter 27°C
  • tiefe Bewusstlosigkeit mit geweiteten lichtstarren Pupillen
  • Apnoe

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